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Stacee Mathers beobachtet Master Steve Murray wochenlang im BDSM Club Twisting Hearts. Nachdem sie und ihre Freundin Marcia Hastings dabei erwischt wurden, wie sie eines der Mitglieder schikanierten, werden Marcia und Stacee gezwungen, die Sanktionen anzunehmen oder den Club zu verlassen. Master Steve ist der Dungeon Master und verantwortlich für alle Bestrafungen im Club. Als Sadist ist es ihm ein Vergnügen und zugleich seine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass alle Bestrafungen gerecht und fair ausfallen. Es gehört nicht zu seinen Aufgaben, für die Nachbehandlung zu sorgen, aber bei Stacee übernimmt er sie dennoch. Er warf im Club schon ein Auge auf sie und ist an ihr interessiert. Er und sein Teilzeit-Sub Raymond Molina sind auf der Suche nach einer Frau als ihrer Dritten, und Steve fragt sich, ob Stacee diese Frau sein könnte. Als Stacees Haus verwüstet wird, ist das die ideale Möglichkeit für Steve und Raymond, mehr Zeit mit Stacee zu verbringen und sie besser kennenzulernen. Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt und BDSM-Elementen. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Hinweis: Enthält eine MMF-Dreierbeziehung, bei der alle Beteiligten sexuelle Kontakte miteinander haben. Länge: rund 41.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
ÜBER DEN AUTOR
LESEPROBE:
Stacees Bestrafung
Stacee Mathers beobachtet Master Steve Murray wochenlang im BDSM Club Twisting Hearts. Nachdem sie und ihre Freundin Marcia Hastings dabei erwischt wurden, wie sie eines der Mitglieder schikanierten, werden Marcia und Stacee gezwungen, die Sanktionen anzunehmen oder den Club zu verlassen.
Master Steve ist der Dungeon Master und verantwortlich für alle Bestrafungen im Club. Als Sadist ist es ihm ein Vergnügen und zugleich seine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass alle Bestrafungen gerecht und fair ausfallen. Es gehört nicht zu seinen Aufgaben, für die Nachbehandlung zu sorgen, aber bei Stacee übernimmt er sie dennoch. Er warf im Club schon ein Auge auf sie und ist an ihr interessiert. Er und sein Teilzeit-Sub Raymond Molina sind auf der Suche nach einer Frau als ihrer Dritten, und Steve fragt sich, ob Stacee diese Frau sein könnte. Als Stacees Haus verwüstet wird, ist das die ideale Möglichkeit für Steve und Raymond, mehr Zeit mit Stacee zu verbringen und sie besser kennenzulernen.
Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt und BDSM-Elementen. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Hinweis: Enthält eine MMF-Dreierbeziehung, bei der alle Beteiligten sexuelle Kontakte miteinander haben.
Länge: rund 41.000 Wörter
ROSE NICKOL
Stacees Bestrafung
Twisting Hearts 2
Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Stacee’s Recovery“:
Rose Nickol
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2022
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
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Widmung
Für meinen Sir, der mich zu dieser Geschichte inspiriert hat. Ich hoffe, sie gefällt dir.
„Ihr könnt uns nicht rausschmeißen. Ich habe meine Mitgliedsbeiträge immer bezahlt. Ich kenne meine Rechte! Ich werde euch verklagen, ihr erbärmlichen Wichser. Passt verdammt noch mal auf!“ Marcia Hastings war wütender, als Stacee Mathers sie je gesehen hatte. Marcia und Stacee hatten sich miteinander angefreundet, als sie vor ein paar Wochen die Trainingskurse für Subs im Twisting Hearts, einem BDSM-Club, besucht hatten. Am Anfang hatte Stacee angenommen, dass Marcia genauso devot war wie sie. Je mehr Zeit sie mit ihr verbrachte, desto mehr wurde ihr aber klar, dass sie und Marcia einander kein bisschen ähnlich waren. Marcia war eine verzogene, egoistische Göre und ein Bully. Sie stand bei BDSM vor allem auf den Schmerz, aber nicht auf das wechselseitige Spiel mit der Macht. Stacee hingegen wollte weder selbstsüchtig noch ein Bully sein. Sie würde nie jemanden so behandeln, wie sie es bei Marcia gesehen hatte, die versuchte, andere Leute einzuschüchtern. Im Gegenteil; sie hielt sich selbst für eine äußerst großzügige Person. Es wurde ihr mehr und mehr klar, dass sie aufhören musste, mit Marcia abzuhängen.
Heute Abend hatte Marcia sich über eine der anderen Subs lustig gemacht und Stacee hatte mitgespielt. Marcia hatte einige fiese und verletzende Dinge zu Rebecca gesagt, und anstatt ihr Einhalt zu gebieten, hatte Stacee auch noch mitgemacht. Wenn sie ihren Mund gehalten und sich um ihre eigenen Angelegenheiten gekümmert hätte, säße sie jetzt nicht in der Patsche. Sie kannte Rebecca eigentlich gar nicht und wusste auch nichts über sie. Rebecca Turner und ihre Freundin Andrea Sexton hatten gleich nach dem Ende der Trainingskurse angefangen, in den Club zu kommen.
Zu allem Überfluss hatte Marcia versucht, mit Master Quentin Aames zu sprechen und herauszufinden, wie ernst es ihm mit Rebecca war, aber er ließ sie einfach nicht zu Wort kommen. Nachdem Stacee zusammen mit Marcia darauf gewartet hatte, dass Master Quentin auf sie aufmerksam wurde, wurden die beiden in den Bereich für ungebundene Subs geführt und ihnen wurde gesagt, dass sie sich einen Dom für den Abend suchen und versuchen sollten, keinen Ärger zu machen. Mehrere Doms hatten Marcia und Stacee gefragt, ob sie mit ihnen spielen wollten, aber Marcia verneinte jedes Mal. Sie starrte immer noch Master Quentin an und versuchte, seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Stacee spielte im Allgemeinen eher selten im Club. Stattdessen knüpfte sie lieber Kontakte und sah sich die Szenen an. Besonders gerne beobachtete sie dabei Master Steve Murry, den Dungeon Master. Er war für die Bestrafungen der ungebundenen Subs des Clubs zuständig und war dabei äußerst gemein.
Während der Kurse war er einer der Trainer gewesen und Stacee war schon damals aufgefallen, wie stark und männlich er war. Master Steve war einige Zentimeter größer als Stacee mit ihren knappen eins siebzig. Er war über einen Meter achtzig groß und hatte einen schlanken Körper mit muskulösen Armen. Er jagte ihr ein wenig Angst ein, aber er war auch überaus attraktiv. Wenn er eine Szene vorführte, genoss sie es, ihm zuzusehen. Die Art und Weise, wie er eine Peitsche und einen Flogger einsetzte, weckte in ihr den Wunsch, es auch einmal zu versuchen, aber sie hatte eine sehr geringe Schmerztoleranz und wollte nicht verletzt werden. Er behandelte jede Sub, mit der er spielte, sehr aufmerksam und Stacee träumte oft davon, selber einmal in den Genuss seiner Zuneigung zu kommen. Immer, wenn sie ihm bei einer Nachbetreuung zusah, erhöhte sich ihr Puls und ihr Höschen wurde feucht.
Als Master Quentin in den Raum geschritten kam, sprang Marcia sofort auf und eilte zu ihm hinüber. Das sollte eine Sub niemals tun. Stacee hatte nicht hören können, was er sagte, aber Marcia war wütender als ein aufgescheuchtes Huhn und begann auch, wie eines zu kreischen. Das nächste, was Stacee mitbekam, war, dass Master Thurston sich einmischte und sowohl Marcia als auch Stacee zu verstehen gab, dass er von den Subs in seinem Club ein besseres Benehmen erwartete und dass sie, wenn sie Mitglieder bleiben wollten, am nächsten Freitag zurückkehren und bereit sein müssten, die von Master Steve verhängte Strafe zu erdulden. Ansonsten durften sie nicht in den Club zurückkehren. Sie hatten die Wahl. Marcia war außer sich vor Wut gewesen. Stacee hingegen hatte Angst. Sie wollte sich keinen anderen Club suchen. Es gab nicht viele nette Clubs in der Gegend und sie fühlte sich bei Twisting Hearts geborgen.
Stacee war schon seit einigen Jahren Mitglied im Twisting Hearts BDSM Club. Sie hatte erst in den letzten Monaten angefangen, regelmäßig zu kommen, nachdem sie das College abgeschlossen und ihr eigenes Unternehmen gegründet hatte. Ihr Vater war mit dem Besitzer, Master Thurston Hale, befreundet und hatte ihr den Platz im Trainingsprogramm für Subs besorgt. Ihrem Vater war es nicht schwer gefallen, zu erkennen, was sie brauchte. Er und ihre Mutter lebten diesen Lebensstil schon während ihrer gesamten Ehe und er wusste bereits, als seine Tochter noch jünger war, dass sie devot war.
Ihr Vater und ihre Mutter hatten ihr Zeit gegeben, sich selbst zu finden und zu erkennen, was sie tun wollte. Sie war gern im Club. Als sie anfing, den Club zu besuchen, war sie schüchtern, hatte nicht viele Freunde, und als Marcia auf sie aufmerksam wurde, hatte sie förmlich darauf gewartet. Zuerst fand sie Marcia großartig. Sie war lebhaft und aufgeschlossen, sehr attraktiv und sehr beliebt. Kurzum, alles, was Stacee nicht war. Marcia begann zur gleichen Zeit wie Stacee mit dem Trainingskurs, und sie wurden schnell Freundinnen.
Das war ihr erster Fehler gewesen. Marcia zu vertrauen, hatte sie in das Schlamassel gebracht, in dem sie jetzt steckte. Das lag an dem, was Marcia gesagt und getan hatte und an der Tatsache, dass Stacee sie nicht aufgehalten hatte. Sie wusste eigentlich gar nicht, warum Marcia Rebecca so sehr hasste. Stacee fand sie ganz in Ordnung. Soweit sie wusste, hatte Rebecca Marcia nie etwas angetan, und sie war immer nur nett zu Stacee gewesen. Sie hätte sich nicht mit Marcia einlassen sollen. Jetzt war sie für eine Woche vom Club suspendiert und ihr drohte eine Strafe, um ihre Mitgliedschaft zu behalten. Vielleicht war es an der Zeit, einige ihrer Entscheidungen zu überdenken.
Stacee fuhr schweigend nach Hause, während Marcia neben ihr vor Wut schäumte. Es wurde Zeit, etwas zu erledigen, was sie immer wieder aufgeschoben hatte. Mit ihrem Vater reden. Stacees Vater war nicht nur einer der angesehensten Männer der Stadt, er war auch ihr bester Freund. In all den Jahren hatte es nie etwas gegeben, was sie ihm nicht sagen konnte. Doch dann war Marcia gekommen. Als Marcia anfing, nach Geld zu fragen, hatte Stacee es vor ihrem Vater verheimlicht. Sie besaß einen beträchtlichen Treuhandfonds, den ihr Großvater ihr hinterlassen hatte. Es war ihr Geld und ihr Vater ließ sie damit machen, was sie wollte. Er überwachte den Fonds lediglich, um sicherzugehen, dass alle ihre Investitionen stabil waren und beriet sie in verschiedenen Dingen. Aber größtenteils überließ er es ihr, zu tun, was sie für richtig hielt.
Als sie sich zusammengesetzt hatten, um die Kontoauszüge des letzten Monats durchzugehen, waren ihm die großen Barabhebungen aufgefallen, die sie getätigt hatte, und er hatte sie dazu befragt.
„Eine Freundin brauchte Hilfe. Sie zahlt es mir zurück, sobald sie nächsten Monat Geld von ihrem Treuhandkonto bekommt“, erläuterte sie ihrem Vater.
„Wie ist ihr Name?“, fragte ihr Vater.
„Marcia Hastings. Du kennst ihren Vater, Darrell Hastings. Du hast mit ihm zusammengearbeitet. Er engagiert sich in einigen der gleichen Wohltätigkeitsorganisationen wie du“, erklärte Stacee ihrem Vater und war überrascht, ihn die Stirn runzeln zu sehen. „Was ist denn los, Daddy?“
„Nichts, Liebes. Ich muss nur ein paar Anrufe erledigen. Ich habe einige Dinge über Hastings und seine Tochter gehört. Es sind einige Gerüchte im Umlauf, denen ich nachgehen muss. Ich finde es großartig, dass du einer Freundin helfen willst. Bitte gib mir Bescheid, wenn sie dir das Geld zurückzahlt. Außerdem, Stacee, bevor du ihr noch mehr leihst, sprich bitte mit mir.“ Noch nie hatte ihr Vater sie gebeten, ihn zu Rate zu ziehen, bevor sie Geld ausgab.
Sie nickte und überlegte einen Moment, bevor sie antwortete. „Sicher, aber habe ich etwas falsch gemacht? Sie hat versprochen, es mir zurückzuzahlen. Sie besucht auch den Club, und wir sind schon eine Weile befreundet.“ Stacee konnte an seinem Gesichtsausdruck erkennen, dass ihr Vater es ernst meinte.
„Rede erst mit mir, bevor du ihr noch mehr Geld gibst. Okay, Schätzchen?“ Ihr Vater machte sich eifrig Notizen.
„Sicher, Daddy. Sie bekommt ihr eigenes Geld und wird meins sowieso nicht brauchen. Aber wenn sie fragt, werde ich es dich wissen lassen.“ Stacee dachte nicht weiter darüber nach.
Sie machte sich vielmehr Sorgen darüber, was am nächsten Freitag im Club passieren würde. Sie hatte noch nie eine Bestrafung erhalten und daher keine Ahnung, was sie zu erwarten hatte. Sie hatte aber schon ein paar miterlebt, und Master Steve konnte wirklich furchterregend sein. Aber er war auch so attraktiv, mit seinen kurz geschnittenen braunen Haaren und seinen eisblauen Augen. Er brachte sie jedes Mal zum Schmelzen, wenn er mit ihr sprach. Er war einer der Trainer des Kurses gewesen, und Stacee hatte sich damals ein wenig in ihn verliebt.
Sie hatte die Szenen, die er vollführte, oft beobachtet und manchmal, wenn er es nicht bemerkte, saß sie einfach da und starrte ihn an. Vielleicht würde die Bestrafung im Club nicht so schlimm ausfallen, wie sie befürchtet hatte.
Ein paar Tage vergingen, und sie hatte nichts von Marcia gehört. Das war schon etwas überraschend, da sie und Marcia normalerweise mehrmals am Tag miteinander sprachen. Irgendwie war sie aber froh darüber. Sie wollte im Moment nicht mit Marcia reden. Es schien, dass die meisten Probleme, die sie hatte, auf Marcia zurückzuführen waren. Sie musste über Marcia nachdenken und über das, was sie tat.
Als Marcia am nächsten Tag anrief und sie zum Mittagessen einlud, willigte sie zögerlich ein, sie zu treffen. Sie war nicht überrascht, als Marcia nach mehr Geld fragte, aber sie war verwundert über Marcias Reaktion, als sie ihr erklärte, dass sie ihr keins geben könne. Auch als Marcia drohte, nicht mehr länger ihre Freundin zu sein, wenn Stacee ihr nicht helfen würde, lehnte Stacee weiterhin ab. Auf die Frage, wofür sie das Geld brauchte, hatte Marcia geantwortet: „Das geht dich gar nichts an. Wenn du meine Freundin sein willst, dann besorgst du mir, was ich brauche. Wenn du mir hilfst, brauchen wir uns um den Club keine Sorgen mehr zu machen.“
Stacee fragte sich, was sie damit meinte, aber sie ging nicht weiter darauf ein. Stacee wusste, dass etwas nicht stimmte. An diesem Abend beim Abendessen erzählte sie ihrer Mutter und ihrem Vater, was vorgefallen war. Alles. Was im Club los war und was zwischen Rebecca und Marcia vor sich ging.
„Ich weiß, du bist eine erwachsene Frau und solltest in der Lage sein, deine eigenen Entscheidungen zu treffen, aber ich kann dir sagen, dass diese Marcia jemand ist, den man nicht als Freundin haben möchte. Ich mische mich nicht ein, außer dass ich dir rate, ihr kein weiteres Geld zu geben, bis sie dir zurückzahlt, was du ihr bereits gegeben hast. Ich glaube aber kaum, dass sie dir das Geld zurückzahlen wird. Kannst du das für mich tun, Stacee?“, fragte ihr Vater. Marcia würde sowas von wütend werden, wenn Stacee sie weiterhin abwies, aber vielleicht hatte ihr Vater recht. Vielleicht war es an der Zeit, sich eine andere Freundin zu suchen.
Marcia rief Stacee weiterhin an, erst fordernd und dann um Geld bettelnd. Zuerst versuchte Stacee stark zu bleiben und sich zu weigern, aber die ständigen Belästigungen machten ihr zu schaffen. Schließlich wandte sie sich erneut an ihren Vater. Sie erklärte, dass sie Marcia noch ein letztes Mal helfen wolle.
„Das ist das letzte Mal, Stacee. Du gibst ihr das hier, und dann ist Schluss damit“, ermahnte ihr Vater sie streng.
„Ja, Daddy. Ich verspreche, dass dies das Letzte sein wird, was ich ihr gebe.“ Stacee hoffte, dass sie dieses Versprechen halten konnte.
* * * *
Die Bestrafung im Club war das Schlimmste, was Stacee je erlebt hatte. Zuerst hatte Master Thurston dem ganzen Club mitgeteilt, was sie und Marcia getan hatten. Dann hatte Master Steve sowohl sie als auch Marcia in getrennten Prangern festgebunden, wobei ihre Hinterteile für alle zu sehen waren. Anschließend wurde jedem der anwesenden Doms und Subs die Möglichkeit gegeben, einer oder beiden einen Klaps zu verpassen. So wie Stacee da stand, konnte sie nicht sehen, wer in der Schlange war, aber es schien, als ob jeder im Club die Gelegenheit nutzte. Einige der Klapse waren so sanft, dass sie sie kaum spürte. Einige hingegen waren so heftig, dass sie sie fast umwarfen.
Sie wusste, dass Master Thurston versuchte, den Club wie eine Familie zu führen, und dass es niemals erlaubt war, ein anderes Mitglied zu schikanieren. Stacee wusste auch, dass Rebecca mit Master Quentin und seinem Sub Denton verschwunden war und das hatte Marcia wütend gemacht. Als Marcia Rebecca angriff, hatte Stacee mitgemacht, denn so lief es nunmal. Marcia führte und Stacee folgte.
Jetzt war Stacee unglücklich, verlegen und enttäuscht von sich selbst. Die Bestrafung war schrecklich gewesen. So etwas wollte sie nie wieder durchmachen. Am Ende konnte sie nicht einmal mehr aufrecht stehen. Nicht aber Marcia. Die war aus dem Club gestürmt und hatte Vergeltung geschworen.
Nachdem die Bestrafung vorbei war, hob Master Steve Stacee auf und trug sie in einen der privaten Räume zur Nachbetreuung. Er versorgte ihre Haut mit einer speziellen Salbe aus seiner Tasche, hielt sie fest und flüsterte leise in ihr Haar.
„Wir werden das eine Weile einwirken lassen, dann möchte ich, dass du ein warmes Bad nimmst. Danach werde ich dich nach Hause bringen. Du solltest nicht mehr fahren, nach allem, was du durchgemacht hast.“
Er ließ seinen Worten Taten folgen, lag mit ihr auf dem Bett und hielt sie fest. Er sprach mit ihr, während er die Salbe einwirken ließ, und erklärte ihr, wie gut sie es gemacht hatte und dass nun alles vergeben sei. „Soweit es Master Thurston, mich und die Mitglieder betrifft, ist dir verziehen. Es wird keine weitere Strafe geben.“
„Was ist mit Marcia? Ist ihr auch verziehen?“ Stacee blickte tief in seine blau-grauen Augen und konnte dort die Wahrheit sehen.
„Stacee, Marcia war nicht reumütig. Du hast dich wortreich und aufrichtig entschuldigt. Marcia hat sich geweigert, das zu tun. Sie hat mit ihrem Verhalten alles noch schlimmer gemacht. Master Thurston wird entscheiden müssen, wie mit ihr zu verfahren ist. Ich weiß, dass du mit ihr befreundet warst, aber ich würde vorschlagen, dass du diese Freundschaft überdenkst, bevor sie dich in noch mehr Schwierigkeiten bringt. Thurston und ich glauben nicht, dass Marcia eine wahre Sub ist. Sie ist manipulativ und steht auf Schmerzen. Sie ist keine gute Freundin und wenn du ihr weiter hinterherläufst, wirst du dir noch eine Menge Ärger einhandeln. Marcia ist wahrlich keine sympathische Person.“
Stacee hörte Master Steve zu und wusste in ihrem Herzen, dass er die Wahrheit sprach. Marcia würde nicht zögern, sie den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätte. Stacee musste alle Verbindungen zu Marcia abbrechen.
Sie lag in Master Steves Armen und erkannte, wie liebevoll er zu ihr war. Sie hatte immer ein wenig Angst vor ihm gehabt, aber unter seinem schroffen Äußeren war er ein Teddybär. Nachdem ihr gefühlt jeder Dom und jeder Sub in diesem Club auf den Arsch geschlagen hatte, half er ihr aus den Fesseln und trug sie nach hinten in einen Nachbetreuungsraum.
Dort ließ er sie so lange im Bett liegen, bis er die große Badewanne im Zimmer gefüllt hatte. Stacee war noch nie in den Nachbetreuungsräumen gewesen, abgesehen von einem kurzen Rundgang während des Trainings für Subs. Sie war überrascht, wie luxuriös sie waren. Man hätte sie mit einem sehr teuren Hotelzimmer vergleichen können. Es war nichts so, wie sie es erwartet hatte. Sie hatte die Themenzimmer gesehen, aber diese hier waren noch schöner als jene. Sie lag auf dem Bett und beobachtete, wie Master Steve ins Bad ging und das Wasser anstellte.
„Okay, Kleine, Zeit, dich aus diesen Klamotten zu befreien“, sagte er, als er zurück ins Schlafzimmer kam.
Stacee begann sich umzudrehen, um sich aufzusetzen, aber Master Steve gebot ihr Einhalt. „Ich möchte, dass du den Druck von deinem Hintern nimmst. Lass mich dir helfen.“ Er griff nach unten, zog sie aus dem Bett und half ihr aufzustehen, bis er überzeugt war, dass sie sicher stand. Dann zog er sie rasch aus. Bevor sie protestieren konnte, trug er sie in den angeschlossenen Ruheraum und setzte sie in das warme Wasser. Sie stöhnte auf, als das Wasser mit ihrer empfindlichen Haut in Berührung kam, während er sie vorsichtig in die Wanne hinabließ.
Sie drehte sich um und sah, wie Master Steve seine Kleidung ablegte. „W-was machst du da?“, fragte sie. Warum sollte er zu ihr reinkommen? Sie war sich nicht einmal sicher, ob er sie mochte. Master Thurston hatte ihn wahrscheinlich gedrängt zu bleiben und ihr eine Nachbetreuung zukommen zu lassen, oder vielleicht war es Teil seines Jobs als Dungeon Master für den Club.
„Ich komme jetzt zu dir rein. Ich möchte deine Haut näher untersuchen und ich möchte nicht, dass du jetzt alleine bist“, antwortete er, öffnete seine Lederhose und schob sie von seinen schlanken Hüften.
Stacee sah ihm mit großen Augen zu. Er hatte den besten Körper, den sie je an einem Mann gesehen hatte, und jeder Zentimeter von ihm war voller Muskeln. Seine Arme waren mächtig, wahrscheinlich von dem vielen Training mit der Peitsche. Er hatte eine breite Brust mit vereinzelten dunklen Brusthaaren, die ein V bildeten, bis hinunter zu ... wow, einfach wow. Sein Schwanz war dunkelviolett und zeigte direkt auf sie. Freut sich da jemand, mich zu sehen? Sie errötete und vermutete, dass jede Frau ihn anmachen würde. Es hatte wahrscheinlich eine Menge damit zu tun, zu beobachten, was vorhin bei der Bestrafung passiert war.
Steve folgte ihrem Blick. „Kümmere dich nicht um ihn. Ich habe hier die Kontrolle. Er kriegt nicht immer seinen Willen. Jetzt rutsche zur Seite.“
„Ja, Sir“, antwortete Stacee und schob sich in der Wanne nach vorne. Steve ließ sich hinter ihr in die Wanne sinken und zog sie zu sich zwischen seine gespreizten Beine.
„Entspann dich. Heute Abend wird nichts mehr passieren. Du bist zu wund. Heute Abend werde ich mich nur um dich kümmern.“
Stacee lehnte sich an ihn zurück, setzte sich aber wieder aufrecht hin, als sie darüber nachdachte, was er gesagt hatte. Er hatte heute Abend gesagt, nicht niemals. Heute Abend würde nichts mehr passieren. Bedeutete das, dass vielleicht eines Abends in der Zukunft etwas passieren würde? Wollte sie das? Oh ja, ihr Körper war völlig damit einverstanden. Sie hatte Master Steve an den Abenden, an denen sie im Club war, beobachtet. Er war ein Experte mit der Peitsche und wetteiferte mit Master Quentin in seinem Können. Soweit sie wusste, hatte er keine Sub. Sie sah ihn oft mit verschiedenen Subs, sowohl männlich als auch weiblich, im Club und er schien keine Vorliebe für eines der beiden Geschlechter zu haben.
Master Steve zog sie zurück gegen sich und griff nach der Handbrause. „Lass uns deine Haare waschen und den ganzen Schweiß aus ihnen herausbekommen. Dann werde ich deinen Hintern untersuchen. Ich will sichergehen, dass deine Haut nicht verletzt wurde.“
„Hättest du das auch für Marcia getan, wenn sie geblieben wäre?“, fragte Stacee, während sie sich zurücklehnte und das Wasser über ihre Haare laufen ließ.
„Irgendjemand hätte das schon getan. Trey war verfügbar, und es gab andere Master hier, die sich um sie hätten kümmern können. Ich hatte Thurston schon angekündigt, dass ich mich deiner annehmen würde“, antwortete Steve, während er Shampoo auf ihr nasses Haar auftrug.
„Oh, danke.“ Stacee wusste nicht, was sie noch sagen sollte. Sie wollte fragen, warum, war sich aber nicht sicher, ob sie die Antwort hören wollte. Er zog an ihren Haaren, um sie dazu zu bringen, sich wieder zurückzulehnen, und spülte sie noch einmal aus, bevor er sie auswusch.
„Jetzt auf alle viere. Ich will mir deinen Hintern ansehen.“ Er half ihr, sich in der Wanne in Position zu bringen, und dann spürte sie, wie er sie erst mit dem warmen Wasser abspülte und dann kreisend abrieb. „Ich werde die ganze Salbe abwaschen. Nachdem ich dich abgetrocknet habe, trage ich neue auf.“
Seine Hand wanderte über ihren Hintern und sie spürte, wie er zwischen ihre Beine hinunterglitt.
