Schicksalhafte Bärgegnung - Rufus Bärenfänger - E-Book

Schicksalhafte Bärgegnung E-Book

Rufus Bärenfänger

0,0
2,99 €

Beschreibung

Ein fast tödlicher Unfall bringt Andi ins Krankenhaus. Er findet sich hin und her gerissen zwischen einer attraktiven jungen Krankenschwester und einem großen bärigen Pfleger. Für wen wird sich er sich entscheiden? Und was hat der Teufel mit dem Ganzen zu schaffen? Bitte beachtet, dass diese Gesichte ursprünglich Teil der "VERKEHRSBERICHTE VOL. 4" war. Die hier vorliegende Version wurde in grossen Teilen geändert und um Einiges erweitert. Achtung: Diese Kurzgeschichten sind erotischer (pornografischer) Natur und daher nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 58

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0



Rufus Bärenfänger

Schicksalhafte Bärgegnung

Eine homoerotische Kurzgeschichte

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Titelseite

Übersicht

Ein fast tödlicher Unfall bringt Andi ins Krankenhaus. Er findet sich hin und her gerissen zwischen einer attraktiven jungen Krankenschwester und einem großen bärigen Pfleger. Für wen wird sich er sich entscheiden? Und was hat der Teufel mit dem Ganzen zu schaffen?

 

Bitte beachtet, dass diese Gesichte ursprünglich Teil der "VERKEHRSBERICHTE VOL. 4" war. Die hier vorliegende Version wurde in grossen Teilen geändert und um Einiges erweitert.

 

Achtung: Diese Kurzgeschichten sind erotischer (pornografischer) Natur und daher nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet.

Prolog

“Der Teufel wird dich in Versuchung führen. Gib ihm nach, um dein Glück zu finden!”

 

So stand es in dem Glückskeks, den es zu den leckeren chinesischen Nudeln gab, die ich mir noch schnell bei einem China-Imbiss besorgt hatte, um sie in Ruhe zuhause vor dem Fernseher zu vertilgen. Ich musste grinsen und schwang mich wieder auf mein Fahrrad, um den Weg nach Hause anzutreten. Nicht, dass dort jemand auf mich warten würde. Meine Eltern waren für längere Zeit im Ausland und ich war Single. Mittlerweile war es dunkel geworden und mein Magen hing mir in den Kniekehlen und machte sich relativ lautstark bemerkbar.

 

Ich radelte an der Hauptstraße entlang und konnte gerade noch einer älteren Dame ausweichen, die mit ihrem Rollator unachtsam auf den Gehweg stolperte und direkt auf den Radweg zuhielt. Um Haaresbreite entging ich der Kollision, gelangte aber stattdessen auf die reichlich befahrene Hauptstraße.

 

Der Busfahrer hatte keine Chance und konnte gar nicht so schnell reagieren ...

 

Kapitel 1

Als ich langsam wieder zu mir kam, wusste ich gar nicht, was mit mir überhaupt passiert war, warum mein Schädel brummte und mein rechter Arm so schmerzte. Erst als ich die Augen langsam aufschlug, wurde mir klar, dass ich mich in einem Krankenhaus zu befinden schien.

 

Das grelle Licht der Deckenleuchten erhellte den Flur, durch den ich in einem Bett geschoben wurde. Ich lag darin und ein großer, massiger Kerl mit dunkelblondem Vollbart und in Pflegerkleidung schob mein Bett den Gang entlang. Seine beiden Arme sahen ziemlich kräftig aus und waren über und über mit diversen Tattoomotiven bedeckt. Als er bemerkte, dass ich zu mir gekommen war, lächelte er mir aufmunternd zu.

 

“Guten Abend Schlafmütze!”, sagte er freundlich.

 

Ich wollte etwas erwidern, doch bekam nur einen krächzenden Ton heraus. Mein Hals fühlte sich an wie Sandpapier und war vollkommen trocken.

 

“Streng dich nicht an, Kleiner. Du musst nichts sagen. Entspann dich einfach, das schlimmste hast du bereits hinter dir”, brummte der Kerl über mir. Seine dunkle Stimme hatte tatsächlich eine beruhigende und vertrauenserweckende Wirkung auf mich.

 

Meinen verwirrten Blick deutete der Große richtig und beantwortete mir die Frage, die mir quasi sofort in den Kopf geschossen war. “Du hattest einen Unfall. Laut des des Polizeiberichts hat dich ein Bus vom Fahrrad geholt.”

 

Er hielt das Bett an, nahm ein Klemmbrett von der Bettkante und warf einen Blick in die Unterlagen. “Hier steht du hast eine schwere Gehirnerschütterung, einen angebrochenen Arm und leichte Quetschungen deiner inneren Organe. Also keine schwerwiegenden Verletzungen.“

 

Das Bett setzte sich wieder in Bewegung und ich registrierte am Rande, wie der große Pfleger mich in ein Krankenhauszimmer schob.

 

“Wieso kann ich mich an nichts davon erinnern?”, fragte ich mit kratzig klingender Stimme.

 

Ich schloss die Augen und versuchte irgendeine Erinnerung an den Unfall in mir wachzurufen, doch da war nur Schwärze und mein Kopf fing wieder an zu pochen, so dass ich das Gesicht verzog.

 

“Streng dich nicht so an. Eine leichte Amnesie, ein Gedächtnisverlust ist durchaus normal bei einem Unfall wie deinem. Ruh’ dich aus und ich kümmere mich um alles! Ich heiße übrigens Ralph.”

 

Eine seiner großen Hände tätschelte mir zuversichtlich meine unverletzte Schulter und dann holte er einen Trinkbecher mit biegsamem Strohhalm hervor und gab mir einen Schluck zu trinken. Das stille Wasser rann meinen Hals hinunter und ich fühlte mich fast wie ein Verdurstender, als ich Schluck um Schluck durch den dünnen Strohhalm saugte. Ralph lächelte und zog dann den Becher wieder weg. “Nicht so viel auf einmal!”

 

Selbst wenn ich gewollt hätte, meine Augenlider waren so schwer, dass ich es nicht schaffte, auch noch eine Minute länger wach zu bleiben. Ich dämmerte in einem traumlosen, aber sehr erholsamen Schlaf dahin.

 

Als ich die Augen wieder öffnete, befand ich mich noch immer in dem Krankenhauszimmer und durch die Vorhänge kam gedämpftes Tageslicht herein. Obwohl es ein Zweibettzimmer war, hatte ich es momentan für mich alleine. Das konnte allerdings auch daran liegen, dass meine ziemlich wohlhabenden Eltern privatversichert waren.

 

Ein kurzer Blick zur Uhr über der Zimmertür zeigte mir, dass es schon fast elf Uhr Vormittags war. Neben mir auf dem antikgrünen Rolltisch stand der große, milchige Trinkbecher mit Strohhalm. Auf einem gelben PostIt stand: “Trinken. Aber nicht zu viel auf einmal! Ralph”. Ich musste grinsen, da dies genau die Worte vom Vorabend waren, an die ich mich noch erinnern konnte.

 

Ich horchte in mich hinein. Was war denn nun alles im Argen bei mir? Andi. Mein Name. Daran konnte ich mich erinnern. Auch an meine Adresse, meine Freunde und auch an meine Eltern. Ich erinnerte mich auch an die letzten Tage und an alles andere. Je näher meine Erinnerungen jedoch an den Zeitpunkt des Unfalls herankamen, desto verschwommener wurden sie. Alles was nach dem Frühstück von gestern geschah, war wie weggewischt.

 

Mit der linken Hand befühlte ich vorsichtig meinen Kopf. Ich hatte wohl einiges abbekommen, denn meine Stirn und die obere Hälfte meines Kopfes waren dick einbandagiert. Außerdem war mein rechter Arm mit einem Gips oder einer Schiene versehen und dick mit Verband umwickelt. Meine Finger konnte ich zwar alle bewegen, doch durch den merkwürdigen Winkel kam ich mit dem Arm kaum an meinen Körper heran.

 

Ich versuchte mich aufzurichten, doch ein leichter Schmerz in meinem Bauch rief mir die Worte des Pflegers von gestern Abend wieder ins Gedächtnis. “Mögliche innere Verletzungen”, hatte er gesagt. Außerdem begann bei jeder Bewegung mein Kopf zu pochen und leichter Schwindel kam auf. Also legte ich mich zurück und suchte nach dem Klingelknopf, um Ralph zu rufen.

 

Nach wenigen Minuten öffnete sich die Zimmertür und eine attraktive, junge Pflegerin betrat das Zimmer. Sie hatte eine sportliche Figur, die man sogar in den sackigen Krankenhausklamotten erkennen könnte. Ihre mittellangen Haare trug sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. In ihrem Gefolge war eine Matrone von Krankenschwester. Wuchtig und klein. Sie erinnerte mich irgendwie an eine Bulldogge.

 

Ich war etwas enttäuscht und hatte erwartet, den coolen, tätowierten Kerl vom Vorabend wieder zu sehen, doch wahrscheinlich hatte dieser seine Schicht schon beendet und war bestimmt schon im wohlverdienten Feierabend.