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Eine ehrliche Anzeige. Ein erotisches Abenteuer. Eine Frau, die sich neu entdeckt. Monika, Anfang fünfzig, wagt den Schritt in ein neues Kapitel: Über ein Erotikportal sucht sie leidenschaftliche Begegnungen - nicht ahnend, dass ihr dabei nicht nur Männer, sondern auch ihre tiefsten Sehnsüchte begegnen. „Zärtliche Begegnung gesucht: Ich bin Monika, Anfang 50, mit Rubensfigur, freue mich auf einen erotischen Outdoor-Treff mit einem aufgeschlossenen Mann.“ - mit dieser ehrlichen Anzeige beginnt alles. Zwischen sinnlichen Erlebnissen unter freiem Himmel und skurrilen Dates entdeckt sie: Was als Suche nach körperlicher Nähe begann, wird zu einer Reise zu sich selbst. Als Witwe, Mutter und Frau mit Kurven lernt sie, was es heißt, wieder zu begehren - und begehrt zu werden. Doch was, wenn hinter dem Verlangen viel mehr steckt als Lust? Vielleicht sogar der Wunsch, nicht allein einzuschlafen? Ein ehrlicher, bewegender Erotikroman über Lust, Selbstliebe und die Kraft des Neuanfangs - direkt, mutig und voller Leben.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
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Eigentlich ging es mir nur um schnellen Sex.
Dazu gab ich folgende Anzeige auf einem Erotikportal auf:
„Zärtliche Begegnung gesucht:
Ich bin Monika, Anfang 50, mit Rubensfigur
freue mich auf einen erotischen Outdoor-Treff
mit einem aufgeschlossenen Mann.“
Was ich bekam, war eine wilde Mischung an Männern,
an ungewöhnlichen Abenteuern und ebenso stellte es
mich vor einige unerwartete "harte" Situationen,
die mein Leben komplett neu gestalteten.
Aber ich spürte, eigentlich wollte ich nur jemanden
zum Einschlafen finden.
Der Erlös dieses Buches
geht an die drei Hauptpersonen
Maik, Chris und Heiko.
Für Maik
BERLIN Sommer 2024
OSTSEE November 2024
TEUPITZ Dezember 2024
UNGARN Januar 2025
BERLIN Januar 2025
PRAG Februar 2025
DUBAI Februar 2025
BERLIN Februar 2025
UNGARN Januar 2025
MALLORCA April 2025
WIEN – BERLIN April 2025
NACHWORT
Es war ein ganz gewöhnlicher Dienstagnachmittag, als ich mich dazu entschloss, prickelnde Erotik auf beinahe altmodische Weise zu suchen – mit einer Kleinanzeige. Natürlich nutzte ich dafür die heutige, moderne Variante: ganz bequem über das Internet. Also stellte ich folgenden Text auf ein Dating-Portal:
„Zärtliche Begegnung gesucht: Ich bin Monika, Anfang 50, mit Rubensfigur freue mich auf einen erotischen Outdoor-Treff mit einem aufgeschlossenen Mann.“
Wenig Worte, viel Charme – dachte ich mir. Und was soll ich sagen? Ich habe nicht erwartet, dass mein Post eingang in weniger als einer halben Stunde so voll ist.
Ein halbes Jahr ohne Sex – das ist schon fast wie eine Ewigkeit. Die Sehnsucht wächst! Deshalb wage ich einfach diesen Versuch. Bin gespannt, wer sich auf meine Kleinanzeige meldet, auch wenn es in meiner Situation vielleicht nicht gerade der ideale Zeitpunkt ist, nach einer kleinen sexuellen Auszeit zu suchen.
Übrigens heiße ich nicht Monika, sondern Katina. Der Name kommt aus dem Ungarischen und ist in Deutschland eher ungewöhnlich – deshalb habe ich für mein Inserat einfach einen bekannteren Namen gewählt. Meine Mama stammt aus Budapest, meine Familie und ein Teil meiner fünf wunderbaren Kinder, die mittlerweile alle erwachsen sind, leben im Land der Sonne und der Paprika, wofür ich sie manchmal etwas beneide. Ich selbst bin Ungarin, lebe diese Mentalität gern aus und wohne in Berlin, da ich hier meinen eigenen Verlag habe. Dort bin ich als Journalistin tätig.
Da ich in meinem Leben schon viel erlebt habe, zweisprachig und vor allem unkonventionell aufgewachsen bin, kann ich diese Erfahrungen sehr frei in meine Arbeit einfließen lassen. Beide Eltern kommen aus unterschiedlichen Kulturen, was bei meiner Schwester und mir sowohl als Kinder als auch jetzt im Erwachsenenalter oft zu ungewöhnlichen Ansichten und Handlungen führt. Aber wer möchte schon langweilig sein?
Ich trage immer bunte Kleider oder Röcke, am liebsten in Rot und Pink – je auffälliger, desto besser. Dazu liebe ich farbenfrohe, gerne glitzernde Schuhe oder welche mit einer Schleife. Hosen? Fehlanzeige, ich habe keine und brauche sie nicht. Mein Stil ist immer betont sexy, trotz meines Übergewichts. Hohe Schuhe sind bei mir ein Muss. Ich gehe gern auf Menschen zu, bin oft ein bisschen überdreht, lache viel und habe einen ausgeprägten Sinn für schwarzen Humor. Ein Tattoo darf natürlich nicht fehlen – es ist eine kleine wilde Sonnenblume am linken Oberarm, die mir immer die Sonne bringt, selbst an Regentagen. Wer mich kennt, der mag mich. Mit mir kann man Spaß haben, die Sterne vom Himmel holen und sogar Grenzen überschreiten, natürlich alles immer ohne schlechtes Gewissen.
Für mich ist nichts unmöglich, ich liebe das Risiko, brauche die Herausforderung, den Kick und das Prickeln. Das sind wohl typische Eigenschaften eines Widders, besonders, wenn man – wie ich – an einem 13. geboren ist. Freiheit ist für mich das Allerwichtigste – Leben und leben lassen. Leider ist mein Leben gerade völlig aus den Fugen geraten, ein zurück gibt es nicht mehr. Wir sind nun mal nicht unendlich auf dieser Erde.
Seit einem halben Jahr bin ich Witwe. Mein Mann starb nach fast drei Jahren Kampf im Alter von 67 Jahren an Krebs. Ein Ereignis, das in mir eine tiefe Leere, unendliche Einsamkeit und schreckliche Verzweiflung hinterlassen hat – jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde. Es ist eine Zeit der Hoffnungslosigkeit, die mich in einen dunklen Abgrund zieht und alle mit, die mir nahe stehen. Meine Kinder, meine Familie, unsere Freude, wovon wir nur wenige haben. Eine Phase, die sich anfühlt, als würde ich sie im Rausch erleben, ohne klare Gedanken fassen zu können. Das Leben erscheint sinnlos, vieles tue ich aus einer Art Hilflosigkeit. Genau wie das, was ich gerade mit meiner Kleinanzeige versuche. Es ist real und doch ist es ein Opfer meines Rausches, meiner Leidenschaft, meiner elenden Ein samkeit.
Die trostlosen Nächte sind am schlimmsten. An Schlaf ist nicht zu denken – ich liege wach, mein Kopf läuft auf Hochtouren und findet keine Ruhe. Mein Körper fühlt sich aufgedreht an, schwankt ständig zwischen dem Wunsch, alles aufzugeben, und dem Drang, etwas Verrücktes zu tun. Etwas, was keiner erwartet. Eigentlich mache ich immer das, was keiner erwartet. Ich war schon immer so, mein Mann hat mich darin stets bestärkt. Er war genauso chaotisch – nur auf seine ganz eigene Weise. Er hat immer das Gegenteil von dem getan, was man von ihm erwartete und war damit grundsätzlich erfolgreich. Er war unglaublich intelligent und durchschaute schnell die Menschen. Er wusste genau, wie sie tickten, konnte in ihre Seelen blicken, hat sie, ihr Umfeld und ihre Aussagen genau beobachtet. Oft gab er Prognosen über bestimmte Personen ab, die bei mir Zweifel aufwarfen – am Ende lag er immer richtig.
Nun liege ich in den Nächten alleine wach und spüre, wie sich meine innere Lust immer öfter zurückmeldet. So nach und nach kriecht die Begierde wieder hoch, die körperliche Nähe, zärtliche Berührungen oder einfach Wärme, vermisse ich so sehr. Mit meinem Mann haben wir jeden Morgen, jeden Abend und gern mal zwischendurch Zärtlichkeiten ausgetauscht, uns gespürt, geliebt, begehrt, gestreichelt. Wir waren verrückt aufeinander, heiß und immer erotisch fixiert. Jeden Tag. Und noch viel mehr. Ich war und bin ein sehr sinnlicher Mensch, immer offen für neue Erfahrungen. Körperliche Nähe und erfüllende Sexualität waren für mich stets ein wichtiger Teil des Lebens. In unserer Ehe lebten wir diese Offenheit aus: Wir trafen uns mit anderen Paaren, besuchten gemeinsam Prostituierte, dafür fuhren wir sogar bis an die tschechische Grenze. Wir genossen die Liebe in all ihren Facetten, manchmal auch zu dritt – mein Mann, eine weitere Frau und ich.
Diese Zeit vermisse ich sehr. Die Sehnsucht nach körperlicher Nähe, nach Lust und nach erotischer Verbindung ist groß.
Die Trauer beherrscht meinen Alltag und trotzdem ist die Zeit ran, dass ich ein wenig sexuelle Befriedigung gebrauchen könnte, unkompliziert mit einem fremden Mann. Keine Nähe, keine Vertrautheit – nur kurzer Sex und dann geht jeder seine Wege. So eher im Vorübergehen jemanden an meiner Muschi spüren lassen, Finger, die meinen Körper er tasten und Hände, die meinen großen, mittlerweile hängenden Busen massieren. Schnell und wild muss es sein, mit einem festen Glied, was meine Vagina, die übrigens dauerfeucht ist, gut ausfüllt.
Bei dem Gedanken kribbelt es bei mir schon wieder im Unterleib und ich lasse meine rechte Hand zwischen meine Beine gleiten, reibe an meinem geschwollenen feuchten Kitzler und bringe mich in kürzester Zeit zum Höhepunkt. Dabei läuft ein Kopfkino ab, bei dem ich mir vorstelle, wie mich ein erregter Mann gerade befriedigt. Ich öffne wieder die Augen und sehe, ich bin allein. Das muss ich ändern.
So mache ich es mir auf dem Bett unter meiner Kuscheldecke gemütlich, nehme mein Laptop zur Hand und öffne das E-Mail-Postfach. Jetzt bin ich besonders heiß und bin neugierig, wer alles auf meine erotisches Inserat ge antwortet hat.
Wie gehe ich am besten vor? Der Blick ins Postfach meines sexuellen Angebotes macht Lust. Da hat sich eine Menge getan. Einige Männer haben Fotos gesendet, doch das ist zweitrangig, da es sich vermutlich meist nur um Fakebilder handelt. Ich gehe vielleicht einfach nach dem Ausschlussprinzip vor. Somit fallen alle Kandidaten raus, die schreiben, sie wären rasiert. Von mir aus kann jeder machen, wie er möchte, aber wenn man dieses als Hauptargument nennt, kann er nur ein Spießer sein. Spießer vielleicht nicht direkt, aber merkwürdig ist es schon, wenn Männer sich überall ständig glatt machen. Frauen finden behaarte Männlichkeit im gewissen Rahmen attraktiv, denn bei manchen wirkt es doch sehr kindlich. Schließlich will ich nicht mit einem Schuljungen ins Bett gehen.
Weiterhin schließe ich alle aus, die fragen, was ich den so beim Sex mag. Was soll das? Es geht einfach um ficken, was muss ich da besprechen. Schwanz rein, raus und ein bisschen fingern und lecken. Vielleicht noch eine kleine Massage und wenn man darauf steht, noch etwas zwischen den Pobacken streicheln. Was gibt es da für offene Fragen? Als nächstes werden die “Bewerber” aussortiert, die nicht spontan sind. Denn ich will Sex sofort, meine Muschi juckt jetzt und nicht in drei Wochen. Schließlich hat sich im letzten halben Jahr bei mir einiges angestaut. Damit bleiben nicht mehr wirklich viele meiner Kleinanzeigenkandidaten übrig.
Also schreibe ich den ersten an, der halbwegs in mein Raster fällt. Anfang 60, gutaussehend und sofort bereit, mich zu verführen. Worauf warten? Bin ich aufgeregt? Nein, ich bin ziemlich routiniert, weiß, wie ich einen Mann verführe und kenne die Stellen, wo er gern angefasst werden möchte. Ich frage ihn, wann er Zeit hat und ob es heute noch geht – und tatsächlich, der geile Hengst springt sofort an. Mein erstes Sexdate und es war so einfach.
Punkt 22 Uhr verabreden wir uns vor einem Hotel in meiner Nähe. Es soll neutral sein, nicht bei mir zu Hause, wo ich vom Prinzip her allein in einem renovierungsbedürftigen Haus lebe. Das wäre wohl ein Verrat gegenüber meinem Mann. Immerhin blickt er aus dem Himmel auf mich hinab. Obwohl er kein Spielverderber war, muss es doch nicht sein, dass ich es mit einem fremden Mann in unserer Liebeshöhle treibe.
Draußen ist es mild. Es ist Sommer, die Luft ist heiß, genau wie ich. Perfekt für eine schnelle sexuelle Erleichterung auf einer Wiese. Tief und versaut. Bis 22 Uhr ist noch etwas Zeit und ich genieße die Vorstellung, was nachher passieren wird. Endlich einen Mann, beziehungsweise eine brennende Begierde, zwischen meinen Beinen spüren.
Bald ist es soweit: Ich steige unter die Dusche. Warmes Wasser streift meine Haut, nimmt die Gedanken mit, trage duftende Kokosmilch auf, ein Hauch Deo folgt und schlüpfe ich in mein leichtes, kurzes Sommerkleid. Ich entscheide mich für das rote mit weißen Punkten – mit seinen dünnen Spaghettiträgern und dem schönen Ausschnitt, der meinen Busen genau richtig in Szene setzt. Eigentlich ist es dunkel, wenn wir uns um 22 Uhr treffen, man sieht kaum etwas. Aber das Kleid fühlt sich einfach unglaublich gut auf meiner Haut an. Und das ist genug. Die Unterwäsche lasse ich weg, denn es soll schnell gehen. Ich suche noch meine pinke Plüschdecke raus, denn schließlich soll der erotische Akt in freier Natur vollzogen werden. Meine Muschi läuft am Stück. Wenn ich sie nicht bald erleichtern kann, drehe ich durch. Immer wie so eine läufige Hündin rumzu laufen, ist anstrengend. Und die ewige Selbstbefriedigung bringt es auf Dauer nicht, obwohl ich das sehr genieße.
Kurz vor 22 Uhr mache ich mich auf den Weg. Ein leichter Wind bringt Bewegung in die Nacht und lässt meine dunklen, wilden Locken lebendig tanzen. Ich bin super aufgegeilt und in meinem Kopf spielen sich wilde Szenen von Sex ab. Ich stelle mir vor, wie der Unbekannte seinen großes Gleid zwischen meine Schenkel drückt und mich komplett ausfüllt, tief in mir kommt und ich noch Stunden später den süßlichen Duft seines Spermas einatmen kann. Ich will es einfach wissen und in zehn Minuten ist es hoffentlich soweit. Endlich! Die lange Auszeit hat eine Ende. Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Nein! Mein Mann und ich hatten eine offene Beziehung, jeder hätte sich mit jemand anderem austoben können. Aber so ist es, wenn man es darf, ist der Reiz nicht da. Meist lockt ja das Verbotene. Das, was ich jetzt tue, ist ein wenig verboten, genau deswegen macht es mich so extrem an. Hoffentlich erscheint der Typ überhaupt. Irgendwie war es fast zu einfach. Das ist schon mal die erste Hürde: ob tatsächlich jemand auftaucht. Und wer weiß, vielleicht ist er widerlich oder pervers? Aber mittlerweile bin ich so fällig, dass ich sogar das in Kauf nehmen würde. Vielleicht macht mich das gerade an? So ein ekliger verwegener Kerl, der etwas grob ist und sich nimmt, was er will? So wie die Männer früher waren, derb und schnell. Meistens wusste ich noch nicht mal ihren Namen. Da hatte ich einige Begegnungen, als wir damals abends in meiner Jugendzeit in der Disco waren. Das sind schöne Erinnerungen. Für heute wäre so ein schnelles Abenteuer ebenfalls keine schlechte Vorstellung. Es ist geil. Ja, warum nicht. Was habe ich zu verlieren? Nichts! Genau deshalb ist das gerade jetzt so einfach. Ich bin frei wie ein Vogel und kann vögeln wo und wen ich will.
Ich laufe durch die dunklen Straßen, die Decke unter dem Arm geklemmt. Je näher ich dem Treffpunkt komme, desto sachter werden meine Schritte. Ich höre ihren leisen Hall auf dem Asphalt, als ob ich auf der Hut wäre, vor dem, was mich gleich erwartet. Wenige Meter vorher sehe ich ihn stehen. Kitschig wie in einem alten Film wartet er unter einer Laterne vor dem Hotelgebäude, der Schatten lässt seine Silhouette erkennen. Er scheint erstmal normal auszusehen. Ich gehe auf ihn zu, unsere Blicke treffen sich im Dämmerlicht. Es sind warme Augen, die Sanftheit zeigen. Ich bin erleichtert. Er freut sich sichtlich mich zu sehen und nimmt mich sofort in den Arm. Ich fühle mich wohl. Heiko ist sein Name. Er ist etwa 1,80 Meter groß, hat kurzes graues Haar und ich würde ihn als den gepflegten älteren Herrn beschreiben, der sein Leben im Griff hat. Er ist höflich und hat eine weiche Stimme. Er hat kleine Hände, seine Schuhgröße muss ich erst noch prüfen. Irgendwie habe ich die Theorie, dass Männer mit großen Händen und Füßen auch einen großen Schwanz haben – völlig unabhängig von ihrer Körpergröße. Bei meinem Mann hat es gestimmt. Er war nur 1,75 Meter groß, hatte sehr große breite Hände, halbwegs große Füße und sein Massagestab war ebenfalls nicht zu verachten. Diesen Aspekt werde ich bei meinen Abenteuern mal mit beleuchten. Mein Vorschlag an Heiko, ein paar Meter weiter an eine einsame Stelle an den See zu gehen, findet er wunderbar.
Wir laufen nebeneinander los, unterhalten uns ungezwungen. Ich erfahre, dass er Busfahrer in Berlin ist und allein lebt. Ich höre seine Worte, denke mir aber die ganze Zeit nur, wann es endlich soweit ist. Wann wird er mir das Gehirn rausvögeln? An der Wiese angekommen, lassen wir uns etwas versteckt zwischen ein paar Sträuchern direkt am Ufer nieder. Ich breite meine Decke aus und wir blicken beide auf den See, genießen kurz die Abendidylle. Enten schwimmen plantschend rum und haben sichtlich Spaß. So wie ich hoffentlich ebenfalls gleich. Ohne zögern ziehen wir uns aus und er fängt an, meine Titten zu massieren. Das tut gut, aber er ist zu zaghaft. Ich mag es gern fest, teilweise fast etwas derb. Es kann schon gern mal ins ordinäre gehen. Aber eigentlich will ich nur “ihn” tief in mir drin haben. Ich blicke auf sein Gehänge zwischen seinen Beinen, was mich so im Abendschein des Mondes etwas ernüchtern lässt. Zum Glück ist es relativ dunkel und er kann meine Enttäuschung nicht sehen. Ich nehme meine Hand und umfasse sein Glied. Es wird schön hart, ist allerdings tatsächlich größenmäßig ein Reinfall. Ich habe eine große Muschi, die immer feucht ist. Das wird mit uns nichts. Seinen Liebesstab spüre ich sicher noch nicht mal, wenn er in mir drin sein sollte. Er fängt an, mich zwischen den Schenkeln mit seiner kleinen Hand zu reiben und ich kann meine Erregung nicht zurückhalten. Auch das macht er nicht gut, allerdings bin ich so untervögelt, dass mich selbst ein abgebrochener Bleistift zum Orgasmus bringen würde.
Innerhalb von kurzer Zeit komme ich nur durch das Bewegen seiner Hand an meinem geschwollenen Kitzler zum Höhepunkt und kann meine Erregung nicht zurückhalten. Ich stöhne sehr laut, mein Körper zittert und mein Unterleib erlöst sich durch ein heftiges krabbeln, gefolgt von einer Menge Saft, der aus mir rausfließt und an meinem Bein runterläuft. Ich greife nach der feuchten Masse und genieße die Wärme und Klebrigkeit an meiner Hand. Nun versucht Heiko in mich einzudringen, aber die Kürze seines Schwanzes und meine weit gespreizte, aufgegeilte klitschnasse Pussi machen die Sache nicht einfach. Irgendwie geht es dann doch, spüren kann ich allerdings nichts. Es ist mir egal, ich bin befriedigt. Es war gut, obwohl es nicht das war, was ich erwartet hatte. Fürs Erste reicht es.
Es werden noch andere Männer kommen, in wahrsten Sinne des Wortes. Es werden viele sein. Ich habe Lust, und das hat mich bestärkt, weiter auf der Suche nach dem perfekten Schwanz zu sein, der mir das gibt, wonach ich wirklich suche. Denn er sollte groß und fordernd sein. Egal was ich tue, niemand wird mich dafür verurteilen, ich muss keinem Rechenschaft ablegen. Ich bin ich, ich bin ein freier Mensch.
Zu Hause angekommen, gehe ich sofort ins Bett. Ich spüre immer noch meine eigene Feuchtigkeit zwischen den Beinen, strecke wieder meine Hand an meine Muschi, ziehe mir den süßlichen Duft durch die Nase und schlafe damit irgendwie ein. Zum ersten Mal nach langer Zeit versinke ich ganz alleine in einen kurzen, tiefen Schlaf. Es fühlt sich gut an und die Stunden echter Zufriedenheit bringen mich wieder ein wenig ins Gleichgewicht.
Der Tag bricht an. Ich hole mir unten aus der Küche einen Kaffee und kuschel mich wieder ins Bett, welches sich in der ersten Etage meines Hauses befindet. Zum Aufstehen habe ich keine Lust. Ich denke an den letzten Abend und mir ist klar, ich will mehr. Ich habe Lust. Zwischen meinen Beinen vernehme ich immer noch den süßlichen Duft. Er törnt mich an. Ich greife mit meiner Hand in meine Vagina, schließe die Augen und streichel mich, bis ich stöhnend zum Höhepunkt komme. Ich will es wieder wissen und so beginne ich den Tag nach dem Motto: Ein neuer Tag, ein neuer Mann.
Ich öffne mein Postfach und stelle überrascht fest, dass sich auffallend viele junge Männer gemeldet haben. Irgendwie reizvoll. So ein unbeschwerter, knackiger Adonis hätte definitiv seinen Reiz. Aber dann frage ich mich: Bin ich nicht längst zu alt für so ein Spiel? Mein Alter, Anfang 50, steht in der Anzeige dabei. Wenn sich da ein junger Typ meldet, weiß er, worauf er sich einlässt. Ich prüfe weiter meine E-Mails und trinke dabei meinen heißen Kaffee. Die Nachwirkung des Orgasmus verbreitet in mir eine innere Befriedigung – ich entdecke eine Antwort, die mich fesselt und zum Weiterlesen bewegt. Da hat ein junger Mann mich schon drei Mal angeschrieben. Chris, 31 Jahre. Er ist ziemlich hartnäckig. Ich ignoriere ihn, zu jung für mich. Gerade als ich weiter gucken will, schreibt er schon wieder – er sieht ja, dass ich online bin. Na gut, dann antworte ich etwas Belangloses, worauf ich sofort eine Antwort zurückbekomme. Er schlägt vor, ein Foto von sich zu senden. Eigentlich bin ich nicht neugierig darauf, da er für mich nicht in Frage kommt. Aber ich will ihn nicht aufhalten und stimme zu. Kurze Zeit später ist es da, das Bild. Was meine Augen sehen, fasziniert sie. Mir ist sofort klar, dass er nicht echt ist. Der sieht zu gut aus. Lange braune Haare, zu einem Pferdeschwanz nach hinten gebunden. Stechend helle Augen, einen leicht angedeuteten Bart und eine wunderbare männlich junge pralle Haut. Eine wahnsinns Ausstrahlung, die mich ihn immer wieder anblicken lässt. Das kann nicht real sein. Der müsste tausende Chancen bei den Frauen haben. Was stimmt an ihm nicht? Wie kann der noch frei rumlaufen und warum schreibt er gerade mich an. So eine Alte? Das hat er doch nicht nötig. Wir schreiben noch etwas hin und her, er will mich unbedingt gleich morgen treffen. Ich verstehe es nicht. Er wird mich nicht mögen, ich fühle mich komisch, irgendwie nun tatsächlich alt. Ich sehe müde aus, die Zeit der Trauer hat mich geprägt – fühle mich ausgelaugt und elend. Ich stimme trotzdem einem Date am nächsten Abend zu. Wir werden uns am S-Bahnhof Berlin-Friedrichshagen treffen. Leider kann ich mich bis dahin nicht 20 Jahre jünger machen. Zum Glück wird es dunkel sein, was ein wenig die Falten und meine Müdigkeit kaschiert. Seit einem halben Jahr habe ich kaum geschlafen, das hinterlässt viele Spuren.
Am Abend stehe ich pünktlich um 22 Uhr mit meinem Auto am verabredeten Platz, das Wetter ist fantastisch. Tatsächlich erscheint er dort und sieht wirklich so aus wie auf dem Foto. Eventuell noch besser. Er trägt ein weißes T-Shirt und dazu eine helle knielange Hose. Die Luft steht wieder und mir ist verdammt heiß, allerdings eher vor Aufregung. Tausend Dinge gehen mir durch den Kopf. Wird er meinen dicken Bauch mögen, werde ich seine erotischen Erwartungen erfüllen? Hoffentlich ist er gut bestückt. Vielleicht ist das der Grund, warum er sich unbedingt mit einer älteren Übergewichtigen treffen möchte? Männer mit kleinem Schwanz haben eventuell Komplexe? Eine nicht so perfekte Frau wäre sicher eine gute Alternative und für diese Art von Männern eine Erleichterung.
Ich bin nun doch aufgeregt und man kann es mir ansehen. Meine Wangen sind heiß, rot und glühen. Gut, dass es draußen dunkel ist. Ich schlage ihm ebenfalls den Platz am Wasser vor und wir fahren mit meinem Auto dahin. Ich bin nervös, was wird jetzt passieren? Ich breite meine Decke aus und wir setzen uns nieder, lassen aber unsere Kleidung an. Wir blicken aufs Wasser und genießen die Geräusche der Umgebung. Wieder hört man das sanfte Plätschern der Enten, einige Boote tuckern friedlich über das Wasser, die Lichter vom Ufer gegenüber spiegeln sich im See. Eigentlich will ich Sex, aber der Klang der Stille und die Atmosphäre tun gut. Ich habe das Gefühl, zwischen uns, also Chris und mir, ist eine Energie. Er sieht männlich, jung und kraftvoll aus. Ich stelle mir ihn in mir vor und wieder fängt meine Muschi an, ihren Saft im Überfluss zu produzieren. Er ist geil, ich will es wissen. Zaghaft wende ich mich ihm zu und führe meine Hand unter sein T-Shirt. Er bleibt ruhig und lässt es zu. Er schließt die Augen und hebt leicht seinen Kopf, scheint es zu genießen. Ich fange an, seinen Bauch zu massieren und ziehe ihm sanft das Oberteil aus. Über seinem Bauchnabel ziert ein übergroßes Tattoo mit einem Schriftzug im typischen Heavy-Metal-Stil seinen Körper. Chris sieht gut aus, ich möchte mich an ihn lehnen, einfach seinen Geruch aufnehmen, seine Männlichkeit einsaugen. Er unterbricht meine Gedanken und fängt an, mich zwischen den Beinen zu streicheln. Seine warme, große junge, kraftvolle Hand tastet sich zu meinem Lustpunkt vor und massiert ihn intensiv. Sofort stellt er fest, dass meine Liebeshöhle übermäßig feucht ist. Ich fasse an seine Hose, wo sich etwas großes – zum Glück wirklich großes – aufgestellt hat. Ich öffne seinen Reißverschluss und lasse das feste Ungeheuer frei. Ich nehme meine Hand und fange an, dieses sanft mit den typischen Bewegungen hoch und runter zu massieren. Ich blicke in sein Gesicht, er öffnet seine Augen und ich kann seine Lust sehen. Die Bewegungen werden intensiver, fester und er nimmt sich sofort was er will. Er legt mich auf den Rücken und beugt sich sanft über mich. Er spreizt meine Beine und endlich ist es soweit. Ich schließe meine Augen und kann seinen festen Liebesstab in mir fühlen. Stark, männlich und unglaublich geil. Er fängt mit sanften Stößen an, die sich schnell beschleunigen. Nach kurzer Zeit bin ich schon so weit und platze mit einem lauten Schrei, der die Nachtstille durchbricht. Er hält meinen Mund zu, damit es niemand hört und ich spüre seine Erregung, die sich in mir ergießt. Wir kommen beide zusammen zum Höhepunkt, es fühlt unglaublich aufgeheizt an. Mein Körper zittert und ich würde am liebsten diesen Moment ewig halten. Er gleitet sanft aus mir heraus, wir legen uns nebeneinander. Ich neige meinen Kopf an seine Schulter. So liegen wir eine ganze Zeit und blicken in den Himmel, an dem sich einige Sterne zeigen. Wir sind beide glücklich, es war wunderbar. Er wusste was er wollte und hat es sich genommen. Ich habe es genossen. Wir reden noch etwas über belanglose Dinge, er hat eine sehr weiche und beruhigende Stimme, schon fast schüchtern. Ich erfahre, dass er Sternzeichen Skorpion ist, die ja bekannt für ihr Intensität, ihre Tiefe und ihre mysteriöse Ausstrahlung sind. Genau das spüre ich bei Chris auch. Entspannt dreht er sich nebenbei eine Zigarette und fragt, ob es mich stört, wenn er jetzt eine raucht. Aber nein! Ganz im Gegenteil. Ich genieße den Duft des Tabaks, er fühlt sich männlich, verwegen und stark an. Wir sind beide befriedigt, aber leider neigt sich der Abend dem Ende zu.
Ich sitze noch auf der Decke, als Chris sich erhebt, um sich anzuziehen. Er steht genau vor meinem Gesicht, wo sich sein Schwanz wieder fest aufgerichtet hat und sich meinem Mund entgegenstreckt. Ich kann nicht anders, ich umfasse sein festes Glied, führe es zu meinen Lippen und fange an, daran zu saugen, meine Spucke macht es schön feucht. Ich sehe, wie er wieder die Augen schließt und es wollüstig genießt, obwohl das jetzt nicht geplant war. Ich sauge immer heftiger, lutsche und lecke. Meine Hand führt dabei die typische Bewegung aus, die immer mehr an Tempo und Stärke zunehmen. Meine Muschi ist ebenfalls schon wieder heiß und am liebsten würde ich sie dabei mir selbst massieren. Er fängt leicht an zu stöhnen und ich spüre, wie sich sein warmer Saft in meinem Mund ergießt und ich diesen mit Hochgenuss runterschlucke. Was für ein prickelnder Höhepunkt, der mich ebenfalls glücklich macht. Er öffnet seine Augen und ein zärtlicher Blick trifft meinen fiebernden Anblick. Er umfasst sanft meinen Kopf und hält ihn für kurze Zeit mit seinen großen Händen fest. Es tut gut, es fühlt sich vertraut an.
Schweigend ziehen wir uns an und laufen still nebeneinander zum Auto zurück. Dabei fällt mein Blick auf seine Schuhe und bestätigt, was ich mir so einbilde. Er hat ziemlich große Schuhe, genau wie seine Hände. Sein Penis ist ebenfalls von der Größe her nicht zu verachten, er ist wohl geformt und schön dick. Ich werde meine Theorie zu großen Händen und Füßen weiter im Auge behalten und schmunzel bei diesem anregenden Gedanken leise vor mich hin. Im Auto schalte ich die Musik an, um die Ruhe zu unterbrechen und fahre ihn zurück zur S-Bahn. Er erzählt, dass er in Berlin, gleich bei der Sonnenallee eine Kneipe betreibt, die auf Hiphop ausgerichtet ist. Zudem berichtet er weiter, dass er
