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Der 21jährige schwule Oberschüler Anon musste wieder einmal mit seinen Eltern umziehen. Neue Stadt, neue Freunde, neue Abenteuer. Ein Bekannter überredet ihn, doch Samenspender bei einer geheimen Organisation zu werden. So könnte er sein Taschengeld aufbessern. Kaum hat Anon dort verbindlich angeheuert, kommt allerdings die böse Überraschung. Man erklärt ihm: "Ich sag' dir jetzt, was Sache ist. Mit dem heutigen Tag hast du uns die Nutzung deines Schwanzes und deiner Eier für drei Jahre übertragen. Wir wollen erst mal nur dein Sperma, aber wir handeln auch mit Hoden und wenn einer nicht mehr genug absahnt oder nicht mehr will, holen wir ihm die Eier raus und schneiden sie ab. Eier sind begehrt und werden gut bezahlt. Wenn uns aber Einer binnen dreier Monate zwei Nachfolger liefert, kann er seine Eier behalten." Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wird sich der junge Samenspender aus dieser unangenehmen Situation befreien können?
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Veröffentlichungsjahr: 2016
Meine Eltern mussten beruflich bedingt häufig den Wohnort wechseln. Wir zogen kurz vor dem Abitur nach Bremen um. Ich war schon zweimal sitzen geblieben wegen der ganzen Umzieherei von Bundesland zu Bundesland. Nun war ich 21 und tingelte immer noch in der 12. Klasse herum. Wie ich heiße, ist egal. Nennt mich Anon! Für "anonym"! Ich wurde wieder einmal umgeschult. Mir graute davor, denn jedes mal hatte ich Schwierigkeiten in der Klasse und fand nur selten Freunde.
Unsicher wie immer betrat ich an meinem ersten Schultag in der neuen Stadt meine künftige Klasse. Man ließ mich unter den freien Plätzen wählen. Ich wählte den Fensterplatz neben einem 18 jährigen jungen Oberschüler. Nach kurzer Begrüßung durch den Klassenlehrer begann der Unterricht. Ich konnte dem Lehrstoff einigermaßen folgen, erkannte aber sogleich, dass es wieder mal nicht einfach werden würde. Mein neuer Nebensitzer schaute ab und zu mir rüber. Ich fühlte mich gemustert. In der Pause fragte er mich aus, erzählte aber auch von sich. In der nächsten Zeit geschah das Übliche: Die Neugierigen versuchten möglichst viel über mich raus zu kriegen, den anderen war ich gleichgültig. Mir wurde klar, dass ich hier keine Freunde gewinnen würde, doch Gott sei Dank war ich auch nicht der Typ, der sich leicht unterkriegen ließ und so hatte ich bald meine Ruhe.
Um so mehr wunderte ich mich, als nach vielleicht drei Wochen mein Banknachbar in der großen Pause fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm am Nachmittag ins Kino zu gehen und er schlug auch gleich den Film vor. Es war was für volljährige, was wir ja beide in der Oberstufe schon waren! In meiner eigenen Überraschung sagte ich zu. Wir trafen uns wie verabredet und er legte sogar Wert darauf, für mich zu bezahlen. Nach dem Film lud er mich noch in der Kinobar zu einem Drink ein.
In der folgenden Zeit war er regelrecht darauf aus, mit mir zusammen was zu unternehmen. Eigentlich fand ich ihn ganz ok und war natürlich auch froh, Anschluss gefunden zu haben. Merkwürdig war nur, dass Geld auszugeben für ihn überhaupt kein Problem war. Mein Taschengeld hätte nie ausgereicht, für all diese Ausgaben. Ich sagte ihm das auch, aber er antwortet nur: "Lass' stecken." Mir war das nicht so recht, aber andererseits?
Das ging so einige Zeit, während der wir vertrauter wurden, und eines Tages kamen wir auch auf das Thema Wichsen. Es stellte sich heraus, dass wir uns damit ähnlich verhielten, so drei, vier mal am Tage und wenn es sich ergab auch mehr. Wir tauschten auch Erfahrungen und Praktiken aus und berichteten uns dann, wie es war. Bei solchen Gesprächen entwickelten wir auch Phantasien, was man noch so tun könnte, damit es so richtig geil würde. Ich bewunderte ihn dabei um seine Phantasien; bei ihm kam so richtig Technik ins Spiel, bei mir beschränkte es sich auf Zahnpasta unter der Vorhaut und abbinden und so.
Und dann fragte er mich unvermittelt, ob ich nicht mit Wichsen mein Taschengeld aufbessern wolle. In meinem Kopf: Kurzfilm im Zeitraffer. Ich als Stricher oder er will mir beim Wichsen zuschauen und zahlt dafür oder... schwarze Leinwand... In meiner Hose: Schwanz halb steif. Neugierig und ratlos. Er hakte sogleich nach. Statt zu Hause zu wichsen und die Sahne selbst zu schlucken oder abzuwischen, gäbe es da welche, die für die Sahne zahlten. Man könne echt Kohle machen und geil wär's auch. Alles seriös, kein Fake. 5 EUR pro Gramm Wichse, kein Schmuddelkram und so oft man will und kann.
Um es kurz zu machen: Es sollte da ein Institut geben, das jede Menge Sperma brauchte und spritzfreudige Wichser sucht. Er hatte meine Bedenken zerstreut denn das Geld lockte. Nicht zuletzt dadurch, dass ich sah, wie er gestellt war. Schließlich war er ja da und ging zur Schule und war auch nicht ganz schlecht in seinen Noten. So schlimm kann's also wohl nicht sein. Ich sagte zu. Es lief genauso ab, wie er es mir eingeschärft hatte. Mittwoch Nachmittag um 15:00 Uhr stand ich an der vereinbarten Stelle. Der Lieferwagen mit der ausländischen Nummer kam, hielt an und ich ging an die hintere Türe, öffnete sie und stieg ein. Drinnen war eine Sitzbank, ich setzte mich. Von außen wurde die Türen zugeworfen und ich war im Dunkeln. Der Wagen fuhr an. Mir war unheimlich zu Mute, zwar hatte mir mein Schulfreund alles genau so geschildert, aber es war doch ein Unterschied zwischen Erzählung und Wirklichkeit. Ich versuchte, den Weg nach zu vollziehen, aber zum einen kannte ich mich in der neuen Stadt nicht aus und zum anderen waren da offenbar mehrere Kreisverkehre, die der Fahrer mehrmals umrundete, damit ich die Orientierung verlor. Warum machten die so eine Geheimniskrämerei? Ich redete mir Mut zu, schließlich hat ja mein Banknachbar auch keinen Schaden davon getragen.
Der Wagen hielt endgültig. Über Lautsprecher hörte ich eine Stimme krächzen, dass ich die Türe von innen öffnen und dann zu der Stahltüre rechts gehen und dort klingeln sollte. Ich tat wie geheißen. Der Türöffner summte und ich trat ein. Vor mir ein kahler Vorraum mit einer einzigen Türe schräg gegenüber. Hinter mir fiel die Stahltüre ins Schloss. Ich drehte mich um, probierte und musste feststellen, dass sie von innen nicht zu öffnen war. Was blieb mir also übrig, als durch die andere Türe einzutreten. Wärme schlug mir entgegen. Vor mir eine Rezeption, dahinter ein junger Mann, der mir entgegen blickte. Ich fühlte, dass mein Schwanz alles andere als zum großen Abspritzen bereit war. Was, wenn ich gar nicht könnte? "Willkommen im Team! Geh' gleich da rein und zieh' dich aus, im Spind liegt ein Handtuch, das binde dir um und dann warte, bis ich dich abhole." – Ich wandte mich nach links, trat durch einen Durchgang und sah vor mir einen Umkleideraum. Gleich rechts eine Türe, danach eine Reihe Spinde mit Sitzflächen davor wie im Schwimmbad, dann wieder eine Türe recht ab. An der Wand gegenüber Spiegelglas.
Es war reichlich warm und mir wurde klar, warum der Typ an der Rezeption nur seine Boxershorts an hatte. In der Raummitte stand ein ovaler Tisch mit Holzstühlen darum. Auf dem Tisch lagen Hefte – Pornos, wie ich gleich feststellte. Ein Dunkelhäutiger, etwas älter als ich, saß mit nacktem Oberkörper da; er schaute sich ein Pornoheft an und nahm keine Notiz von mir. An der linken Wand entlang Türen mit den Aufschriften WC oder Dusche, hinten links eine Türe ohne Aufschrift. Ich suchte mir einen freien Spind aus und begann mich auszuziehen. Es lag tatsächlich ein Handtuch auf der oberen Ablage bereit, das ich mir umwickeln wollte, bevor ich meine Unterhose auszog. Das Handtuch reichte auch quer nicht herum, dafür hatte es zwei Bändel angenäht, mit denen ich es hinten zubinden konnte. Das war gemein: Jeder, der jetzt hinter mir war, konnte so meinen nackten Arsch und meine Eier baumeln sehen, die wegen der Wärme hier richtig tief hingen. Ich bekam bei dem Gedanken einen Steifen. Auch das noch, - hinten offen und vorn stand alles hoch. Hastig verschloss ich meine Kleider in dem Schrank, drehte mich um und wählte den Stuhl gegenüber dem Dunkelhäutigen. Der Tisch war nun zwischen uns und so konnte er meinen Ständer nicht wahrnehmen – dachte ich. Die Sitzfläche des Stuhles war ungewöhnlich; sie war nämlich so ausgeschnitten, dass ich nur richtig sitzen konnte, wenn ich die Oberschenkel auseinander spreizte.
Ich zögerte, ein Heft zu nehmen, obwohl ich neugierig war. So schaute ich einfach auf den Tisch und im Raum umher. Der Andere rückte plötzlich etwas von der Tischkante ab und hielt sein Heft höher. Was war das? Jetzt wurde mir klar, warum der Boden unter dem Tisch aus Spiegelglas war, und warum die Stühle so seltsam ausgeschnitten waren. So konnte mein Gegenüber mir zwischen die gespreizten Schenkel gucken und meine Eier und meinen Schwanz anschauen. Meine Gedanken wirbelten durcheinander: Schenkel zusammen klemmen - ging auf diesem Stuhl nicht - aufzustehen wäre zu auffällig, außerdem was sollte ich dann tun – aufs WC gehen vielleicht?
Ich beschloss Gleiches mir Gleichem zu vergelten und rückte ebenfalls von Tisch ab. Tatsächlich konnte ich im Spiegel die Geschlechtsteile des Dunkelhäutigen ungehindert sehen. So ein Anblick war neu für mich: Der Schwanz dick und lang herunter hängend, die dicke Eichel halb von der Vorhaut bedeckt; dann erst die Eier, wie ich sie mir nicht mal im Traum hätte vorstellen können. Der Anblick machte mich so geil, dass mir zunächst gar nicht auffiel, dass ich ja ohne ein Heft vor dem Gesicht zu haben direkt nach unten starrte. Ich erschrak, blickte auf und wollte mir eines nehmen, doch mein Partner schaute mir direkt entgegen und grinste mich an: "Ist doch geil hier, was? Komm, lass sehen!" – Doch daraus wurde nichts. Der Typ von der Rezeption stand plötzlich hinter mir und forderte mich auf, mitzukommen. Wir durchschritten die Türe neben den Spinden rechts. Vor mir ein Flur mit drei Türen links und drei auf der rechten Seite gefolgt von einem Wandvorsprung mit Türe, wodurch der Flur schmaler wurde und offenbar in einen Querflur mündete. Wir gingen in den Raum gleich links.
"Lies, was auf dem Blatt da steht!" – Vor mir auf eine Liege lag ein in Folie eingeschweißtes Blatt. Aufgeregt, wie ich war, begann ich zu lesen. Hektisch von vorne, von hinten, die Mitte und noch mal von vorne. Meine Gedanken flogen. – Sinngemäß stand zu lesen, dass ich je Gramm gespritztes Sperma innerhalb einer Stunde 5 EUR erhalten würde. Die Bedingungen waren, ich musste mich rasieren lassen, das erste Mal kostenlos, dann für jede weitere Rasur 10 EUR und ich musste mindestens einmal pro Woche erscheinen, nach Absprache auch öfter und Fragen hätte ich keine zu stellen. "Hast du die Vereinbarung gelesen?" Fragte der Typ. "Sag' ja oder nein!" – Ich sagte: "Ja". – "Bist du einverstanden?" – Mir purzelten die Gedanken durcheinander, ich spürte meinen Schwanz pochen. Ein paar Gramm würde ich doch raus wichsen können und das wäre doch schon ein guter Verdienst. Na gut, öfters als einmal pro Woche ja nur nach Absprache. Rasieren, na ja – vielleicht ja geil und dann eben immer selbst, damit ich die 10 EUR spare. Also, kurz und gut: "Ja" – hörte ich mich selbst sagen. "Okay dann bis später." Der Typ verließ den Raum – ich war allein.
Durch die gegenüberliegende Türe des Raumes trat ein junger Mann in der Kleidung eines Krankenpflegers ein. "Willkommen im Team, ich bin der Jan und werde dich betreuen." – "Hi", antwortete ich. –Er musterte mich kurz. Jan schien nicht unsympathisch, aber ein Typ, dem man besser nicht widerspricht. "Also, auf zur Rasur, wir werden uns bestimmt vertragen." – Das ging aber flott. Und vor dem sollte ich jetzt mein Tuch ablegen? Mein Herz klopfte und mein Schwanz war wieder auf Vollmast. Noch nie hatte ein anderer meinen Schwanz so gesehen. Da musst du jetzt durch, sagte ich mir; eigentlich wäre ich auch zu feige gewesen, jetzt umzukehren und den Aufstand zu proben. Also folgte also Jan. Er führte mich durch eine Seitentüre in einen Nebenraum. Darin hieß er mich, mein Tuch abzulegen, mich auf einen Stuhl zu setzten und meine Füße auf die seitlichen Stützen zu stellen. Mein Herz klopfte, mein Schwanz stand steif im Raum, mein Hirn war taub. – Als ich saß, schwenkte Jan den Stuhl nach hinten, so dass meine Füße weit oben waren und ich spürte, wie meine Eier an meiner Kimme anstießen. Wie die anderen, war auch dieser Raum sehr warm beheizt und mein Sack hing weit runter.