Silvia-Gold 257 - Diana Laurent - E-Book

Silvia-Gold 257 E-Book

Diana Laurent

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Beschreibung

Unwillkürlich bleibt Simone stehen, als sie aus dem Wohnzimmer Stimmen hört, obwohl es längst nach Mitternacht ist. Ein Pärchen turtelt und schwört sich ewige Liebe ... Mit einem unguten Gefühl späht die junge Frau durch den Türspalt - und erblickt ihre Schwägerin in den Armen eines Mannes, versunken in einen leidenschaftlichen Kuss. Aber der Mann ist nicht Andreas, Simones Bruder, sondern Tobias Baumann, der auf Gut Birkenhof zu Gast ist. Es besteht kein Zweifel: Verena betrügt ihren Mann! In Simones Kopf wirbeln die Gedanken wild durcheinander. Was soll sie jetzt tun? Mit jemandem reden oder besser verschweigen, was sie gesehen und gehört hat? Sie ahnt ja nicht, welche dramatischen Folgen diese schicksalhafte Szene auch für ihr eigenes Leben haben wird ...

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Seitenzahl: 116

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhalt

Cover

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Die süßen Schwüre des Rivalen

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Impressum

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsbeginn

Impressum

Die süßen Schwüre des Rivalen

Packender Roman um Lügen, die fast Simones Glück zerstörten

Von Diana Laurent

  

Unwillkürlich bleibt Simone stehen, als sie aus dem Wohnzimmer Stimmen hört, obwohl es längst nach Mitternacht ist. Ein Pärchen schwört sich ewige Liebe ...

Mit einem unguten Gefühl späht die junge Frau durch den Türspalt – und erblickt ihre Schwägerin in den Armen eines Mannes, versunken in einen leidenschaftlichen Kuss. Aber der Mann ist nicht Andreas, Simones Bruder, sondern Tobias Baumann, der auf Gut Birkenhof zu Gast ist. Es besteht kein Zweifel: Verena betrügt ihren Mann!

In Simones Kopf wirbeln die Gedanken wild durcheinander. Was soll sie jetzt tun? Mit jemandem reden oder besser verschweigen, was sie gesehen und gehört hat?

Sie ahnt nicht, welche dramatischen Folgen diese Szene auch für ihr eigenes Leben haben wird ...

»Ist das nicht ein herrlicher Morgen? Ich werde gleich nach dem Frühstück ausreiten.«

Simone von Roth drückte ihrem Vater Karl ein Küsschen auf die Wange und lächelte ihrer Mutter Ursula gut gelaunt zu. Sie war ein hübsches Mädchen Anfang zwanzig mit schulterlangem, braunem Haar und himmelblauen Augen. Nach dem Abitur hatte sie sich zur Pferdewirtin ausbilden lassen und war seither auf dem elterlichen Gut Birkenhof beschäftigt.

Die Mutter hätte es zwar lieber gesehen, wenn Simone einen anderen Beruf gewählt hätte, doch der Vater schätzte den sprichwörtlichen Pferdeverstand seiner Jüngsten.

»Willst du nicht mitkommen, Paps?«, fragte Simone und griff nach einem knusprigen Brötchen.

Der Gutsherr winkte ab. »Ich würde sehr gern, habe aber keine Zeit. Nachher kommt der Tierarzt und sieht sich den neuen Wurf Ferkel an. Außerdem habe ich noch reichlich Papierkram aufzuarbeiten.«

Seine Tochter wirkte enttäuscht. »Och, kann das nicht Oliver machen? Wozu haben wir eigentlich einen Verwalter?«

Ursula von Roth hob leicht pikiert die Augenbrauen.

»Du solltest Herrn von Senk nicht so leger beim Vornamen nennen«, mahnte sie. »Was macht denn das für einen Eindruck?«

»Nur den, dass wir befreundet sind«, kam es unbekümmert von der jungen Frau zurück. »Und das stimmt ja auch.«

»Ich frage mich, was Kai von dieser Freundschaft hält.«

Kai von Böhm war Simones Verlobter. Da er auf dem Nachbargut lebte, kannten sich Simone und er bereits von Kindesbeinen an.

»Er findet es okay. Schließlich muss man ja mit den Leuten auskommen, mit denen man zusammenarbeitet«, entgegnete die Tochter leicht unwirsch. »Dann mache ich mich mal auf die Socken. Wir sehen uns nachher, Paps. Wenn der Tierarzt kommt, bin ich längst von meinem Ausritt zurück.«

»In Ordnung«, stimmte Karl von Roth zu.

»Übertreibe es bitte nicht, Kind«, mahnte die Mutter noch. »Ich schätze es gar nicht, wenn die Leute über dein Talent als waghalsige Reiterin hinter vorgehaltener Hand tuscheln.«

»Keine Angst, ich werde den Trab nicht überschreiten«, versicherte Simone mit leiser Ironie. Sie liebte ihre Mutter, doch manchmal waren sie einfach zu verschieden, um miteinander klarzukommen.

In der Halle traf Simone ihren Bruder Andreas, der gerade das Frühstückszimmer betreten wollte. Der junge Mann wirkte wie stets in letzter Zeit überaus ernst. Simone kannte ihren Bruder ganz anders und konnte sich nicht erklären, was mit ihm los war. Ob er wohl mit seiner Frau Verena nicht glücklich war?

Er stritt das zwar immer ab, aber Fakt war, dass sich Andreas von Roth erst während der kurzen Zeit seiner Ehe so sehr verändert hatte.

»Na, alter Brummbär, wieder schlechte Laune?«, frotzelte Simone und knuffte ihn in die Seite. »Was für eine Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?«

»Gar keine«, meinte der junge Gutsherr müde. »Du reitest schon aus?«

»Klar, bei dem schönen Wetter! Willst du mich vielleicht begleiten? Das würde dir sicher guttun.«

Noch ehe Andreas seiner Schwester eine Antwort geben konnte, wurde die Haustür aufgerissen, und Verena erschien. Nun war Simone auch der Grund für Andreas' schlechte Laune klar: Die kapriziöse Verena, die das Landleben schrecklich öde fand, hatte sich mal wieder auf ihre Weise Abwechslung verschafft. Sie trug noch ein elegantes Abendkleid und wirkte leicht angeheitert.

Simone zog es vor, dezent zu verschwinden, denn die dunklen Gewitterwolken auf der Stirn ihres Bruders ließen nichts Gutes ahnen.

Während Simone von Roth wenig später ihren Wallach sattelte, fragte sie sich nicht zum ersten Mal, warum Andreas diese Frau überhaupt geheiratet hatte. Sie erinnerte sich noch ganz genau an den Tag, als er Verena den Eltern vorgestellt hatte. Karl von Roth war alles andere als begeistert gewesen. Und seine Frau hatte den Sohn gebeten, sich das noch einmal gut zu überlegen.

»Sie passt nicht zu uns«, hatte Ursula gesagt. »Ganz sicher wird sie auf dem Gut nicht glücklich werden. Glaubst du, dass eine Frau wie Verena dein Leben, so wie es jetzt ist, tatsächlich mit dir teilen will?«

Im Nachhinein hatte sich gezeigt, dass Ursula recht behalten sollte. Verena hatte sich bereits nach wenigen Wochen Ehe auf dem Birkenhof tödlich gelangweilt. Sie hatte kein Interesse am Landleben und noch viel weniger am Haushalt. Immer wieder hatte sie Andreas dazu überredet, abends wegzufahren und auszugehen, mit dem Ergebnis, dass der junge Gutsherr bald hoffnungslos übermüdet am Schreibtisch eingeschlafen war.

Nach einer klärenden Aussprache, die sich zu einem heftigen Streit entwickelt hatte, waren die Fronten fürs Erste geklärt gewesen: Verena belästigte ihren Mann fortan nicht mehr mit ihren Wünschen nach Abwechslung, sondern verschaffte sie sich selbst. Und Andreas, der seine Frau liebte und sich Kinder wünschte, musste zurückstecken.

Er versuchte zwar noch immer, die Dinge zu ändern, doch Simone vermutete, dass er bereits resigniert hatte. Seine stets mürrische Art und die Tatsache, dass niemand mehr richtig an ihn herankam, sprachen für sich. Gerne hätte die Schwester ihm geholfen, aber sie sah einfach keine Möglichkeit. Andreas hatte einen ziemlichen Dickschädel, zudem war er stolz und mochte seine Probleme nicht mit anderen Menschen bereden. Er schwieg lieber und zog sich in sein Schneckenhaus zurück.

Jetzt allerdings machte er seiner Frau heftige Vorwürfe. Drei Abende in Folge war Verena ausgegangen und hatte bis in die Morgenstunden hinein gefeiert. Damit hatte sie den Vogel abgeschossen, und Andreas war nicht gewillt, dies einfach schweigend hinzunehmen.

»Weißt du eigentlich, wie spät es ist?«, wollte er von Verena wissen, die sich unbeeindruckt zeigte. Sie schwebte die Treppe hinauf, und ihrem Mann blieb nichts anderes übrig, als ihr zu folgen. »Ich rede mit dir! Würdest du mir bitte antworten?«

»Ist deine Uhr stehen geblieben?«, spottete sie und verschwand in ihrem Schlafzimmer.

Andreas folgte ihr auf dem Fuß.

»Verena! Ich bin es wirklich leid, mich von dir so behandeln zu lassen. Wo warst du die ganze Nacht? Ich verlange auf der Stelle eine Auskunft!«

»Reg dich nicht auf«, antwortete sie gelassen. »Ich war auf einer Party. Es war wirklich nett. Du hättest dich auch amüsiert, wenn du nicht jeden Abend wie ein Spießer um zehn Uhr ins Bett gehen würdest.«

»Als wir geheiratet haben, hast du gewusst, wie das Leben auf Gut Birkenhof abläuft«, erinnerte er sie ernst. »Ich verstehe nicht, wieso du mir damals nicht gesagt hast, dass du das alles hier so unerträglich findest.«

Sie hob die Schultern. »Na ja, wenn man frisch verliebt ist, sieht man über manches hinweg. Ich habe vielleicht auch gehofft, dass du dich noch ändern würdest.«

»Ich bitte dich! Du hast gewusst, dass ich Gut Birkenhof irgendwann übernehmen werde.«

»Na und? Wenn du diesen langweiligen Besitz übernimmst, heißt das doch noch lange nicht, dass du ihn auch unbedingt führen musst. Es wäre doch eine gute Lösung für alle, einfach zu verkaufen.«

»Das kann nicht dein Ernst sein! Du weißt sehr genau, wie sehr ich an dem Gut hänge. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Du kannst nicht verlangen, dass ich ...«

»Schon gut! Ich verlange gar nichts.« Sie blickte ihn vorwurfsvoll an. »Du bist doch derjenige, der sich ständig beschwert. Ich habe mich mit meiner Lage abgefunden und das Beste daraus gemacht. Und jetzt lass mich bitte allein. Ich bin sehr müde und möchte schlafen.«

Andreas betrachtete seine Frau nachdenklich.

»Wenn wir Kinder hätten, wäre alles anders«, stellte er schließlich mit einem bitteren Unterton in der Stimme fest.

»Ach, nicht schon wieder die Leier! Du weißt, ich will mir nicht die Figur ruinieren. Es ist ja wohl nicht zu viel verlangt, das zu akzeptieren, oder?«

»Manchmal denke ich, du hast überhaupt kein Herz, Verena«, murmelte der junge Gutsherr bedrückt, wandte sich ab und verließ den Raum.

Verena schaute ihm kurz betroffen hinterher, dann verschwand sie im Bad.

♥♥♥

Simone hatte Gut Birkenhof bereits weit hinter sich gelassen und trieb ihren Wallach an. Im Galopp ging es durch die Wälder des Spessarts.

Die junge Reiterin, die hier aufgewachsen war, kannte jeden Weg. Simone liebte diese Ausritte durch Wald und Flur. Sie war fest verwurzelt mit dem Gut ihrer Vorfahren und hätte das Leben auf dem Birkenhof gegen nichts in der Welt eintauschen mögen.

Jetzt verließ sie den Wald und erreichte eine Lichtung. Von hier aus führte ein schmaler Weg zum Nachbarbesitz.

Die Familie von Böhm lebte bereits ebenso lange in diesem Landstrich wie die von Roths. Man pflegte über Generationen hinweg einen freundlichen Umgang. Simone hatte bereits als kleines Mädchen mehr Zeit bei den Nachbarn verbracht als daheim. Damals war ihre innige Freundschaft zu dem zwei Jahre älteren Sohn des Hauses gewachsen und hatte sich bis auf den heutigen Tag erhalten.

Wenn Simone an Kai dachte, dann wurde ihr ganz warm ums Herz. Sie hatte ihn gern, denn er gehörte zu ihrem Leben wie die Eltern und der Bruder, ja, er war nicht daraus wegzudenken. Oft hatte die junge Frau bei diesem Gedanken gestutzt. War es nicht falsch, so zu empfinden? Gab es denn nicht einen erheblichen Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe?

An diesem Punkt verbot sich Simone jedes weitere Nachdenken. Schließlich war ihr Lebensweg bereits vorgezeichnet. Sie würde Kai schon sehr bald heiraten. Er liebte sie aufrichtig und würde ihr der beste Ehemann der Welt sein. Und doch ...

Ein leiser, nagender Zweifel blieb tief in ihrem Herzen und sorgte dafür, dass sie nicht ganz glücklich sein konnte.

Eine Weile hatte die junge Reiterin auf der Lichtung gerastet, in trübe Gedanken versunken. Erst als sich Hufgetrappel näherte, kehrte sie ins Hier und Jetzt zurück und stellte erfreut fest, dass der junge Mann, an den sie gerade gedacht hatte, den gleichen Einfall gehabt hatte wie sie.

Kai von Böhm sah gut aus in dem schicken Reitdress. Und sein Lächeln war jungenhaft und ansteckend. Wenn er bei ihr war, dann vergaß Simone sofort all ihre Zweifel.

»Hallo, Liebes, das nenne ich einen netten Zufall«, begrüßte er sie. »Ich wollte dich zum Ausritt abholen. Aber ich sehe, das ist nicht mehr nötig.«

Sie lachte. »Wir hatten mal wieder den gleichen Gedanken. Wollen wir um die Wette reiten?«

»Ich habe nichts dagegen. Achtung – fertig – los!«

Gleich darauf sprengten sie los, Simone auf ihrem pechschwarzen Wallach, Kai ritt eine Schimmelstute, die dem Schwarzen an Temperament in nichts nachstand. Es wurde ein scharfer Ritt, den Simone um Haaresbreite für sich entscheiden konnte. Allerdings wurde sie den Verdacht nicht los, dass Kai sie hatte gewinnen lassen.

»Das würde ich nie tun«, scherzte er vergnügt. »Das lässt meine männliche Eitelkeit nicht zu.«

Simone grinste. »Schwindler! Aber ich freue mich trotzdem, dass du mir den Vortritt lässt.«

Sie hatten das Nachbargut erreicht. Marion von Böhm trat in diesem Augenblick auf die Freitreppe und begrüßte Simone freundlich.

»Kommt doch auf einen Sprung herein«, meinte sie. »Ich habe frischen Hefezopf und ebenso frischen Kaffee.«

»Da sage ich nicht Nein!« Die junge Frau sprang von ihrem Pferd und überließ es einem Stallburschen. An Kais Seite betrat sie gleich darauf das Haus. Marion von Böhm hatte im kleinen Salon decken lassen. »Sieht fast so aus, als hättest du mich erwartet, Tante Marion«, wunderte sich Simone, woraufhin die Gutsherrin schmunzelte.

»Ich habe Kai gebeten, dich mitzubringen, wenn ihr zusammen ausreitet«, gab sie zu. »Immerhin sind es nur noch gut drei Wochen bis zur Hochzeit, und ich fühle mich ein bisschen abgeschnitten von allem.«

Die junge Frau verstand, was Marion von Böhm meinte. Die Entscheidung, auf Gut Birkenhof zu feiern, war nämlich erst nach langen Debatten gefallen. Beide Mütter hatten das Hochzeitsfest ausrichten wollen. Dass Ursula von Roth sich letztlich durchgesetzt hatte, erschien Simone nicht weiter verwunderlich. Ihre Mutter konnte sehr geschickt taktieren, wenn es ihr nötig erschien. Nun wollte Kais Mutter aber zumindest auf dem Laufenden gehalten werden.

Der junge Mann nahm sich zwei Stücke Kuchen und erhob sich.

»Da gehe ich lieber an meine Arbeit«, meinte er. »Ich fürchte, das wird ein längerer Plausch unter Frauen.«

Simone lachte. »Feigling!« Dann wandte sie sich an ihre Schwiegermutter in spe und berichtete detailliert, wie weit die Vorbereitungen für das Hochzeitsfest bereits gediehen waren.

»Hört sich alles recht gut an. Meine Hilfe wird anscheinend nicht benötigt«, resümierte Marion von Böhm ein wenig enttäuscht. Simone schüttelte allerdings vehement den Kopf.

»Ich möchte, dass du übermorgen mit uns in die Stadt fährst, zur letzten Anprobe meines Hochzeitskleides. Einverstanden?«

»Das ist nett von dir. Darauf bin ich schon sehr gespannt.«

»Na, siehst du, dann sind ja alle zufrieden und glücklich«, meinte die junge Frau lapidar.

»Du sagst das so, als ob es dich nichts anginge. Stimmt was nicht zwischen dir und Kai?«, wollte Marion daraufhin alarmiert wissen. »Du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst.«

»Ja, sicher, das weiß ich. Und zwischen Kai und mir ist auch alles in bester Ordnung. Ich mache mir nur so meine Gedanken, wenn ich sehe, was sich zwischen meinem Bruder und seiner Frau abspielt. Die beiden waren sehr verliebt, als sie geheiratet haben. Und jetzt streiten sie nur noch.«

Die Gutsherrin musterte ihr Gegenüber genau. »Ist das wirklich alles? Ich meine, manchmal kommt es vor, dass einen ein Mensch, den man schon sehr lange kennt, nicht mehr reizt und man ihn langweilig findet. Verstehst du, worauf ich hinauswill?«