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Eine Frau schreibt ihrem Mann: "Ich habe viel nachgedacht. Einige Deiner Neigungen lassen mich relativ kalt, interessieren mich nicht, mit anderen kann ich gut mit leben oder finde ich auch sehr interessant. Auf der anderen Seite liebe ich es, wenn Du überrascht bis, wenn Du dich genierst oder wenn ich Deine Hilflosigkeit und Ausgeliefertheit in den Augen sehen kann, speziell dann, wenn ICH die Macht darüber habe. Ich mag das Spiel nach meinen Spielregeln - mit meinen Bedürfnissen. Mich interessiert ein 08/15 Spiel mit vorgegeben Drehbuch oder als Handlager für Deine Bedürfnisse genauso wenig wie mich reiner mechanische Liebe interessiert. Es ist langweilig, hat kein Flair und ist für mich so anregend wie ein Sack Kartoffeln. Mich interessiert das Außergewöhnliche, das Extravagante, der Nervenkitzel, die Dominanz über Dich. Du hast Dich zu unserem jetzigen Spiel einverstanden erklärt. Das Spiel gebe ich vor."
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Seitenzahl: 100
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Endlich Freitag! Eine lange Woche voller Stress ist endlich vorbei und man freut sich auf das gemütliche zu Hause faulenzen und den Rest der Welt vor der Haustür stehen zu lassen. Im Bus sitzend verweile ich in den üblichen Tagträumen, um einfach Distanz der letzten fünf Tage zu bekommen. Glücklicherweise ist das Wochenende etwas verlängert. Durch die Überstunden in der vergangenen Woche muss ich erst Mittwoch wieder auf Arbeit sein. Vier Tage frei! Was ich mich freue!
Zu Hause angekommen, ist der erste Anlaufpunkt erst einmal die Küche - schließlich steht dort das Bier und die Pizza aus dem Tiefkühlfach wanderst gleich in den Backofen. Nach dem Tag ohne Pause durcharbeiten habe ich halt einfach Hunger und keine Lust etwas zu kochen oder andersweitig lange vorzubereiten. Pizzaservice dauert auch zu lange, also was liegt da näher als eines der Single-Mahlzeiten schlechthin? Ich muss dabei sagen, dass ich fest verheiratet bin - meine Frau Andrea aber in der Regel länger arbeiten muss als ich und dementsprechend erst später zu Hause. Sie fängt dafür auch öfters später an als ich, aber wir schaffen es selten, unsere Arbeitszeiten aufeinander abzustimmen. Speziell in den letzten zwei Wochen hatte ich sie selten gesehen. Sie hatte sich für einen abendlichen Fortbildungskurs angemeldet. Es wurmt mich zwar, dass sie mir nicht sagen wollte, was das für ein Kurs war an dem sie jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr teilnahm. An den anderen Tagen büffelte sie über einigen Büchern, die sie jedesmal beiseite packte, wenn ich in Ihre Nähe kam. Andererseits hatte ich so auch meine Ruhe und konnte in der Zeit meinen Träumereien nachhängen und diese in Ruhe geniessen. Während die Pizza langsam zu einer geniessbaren Nahrung wird, habe ich es mir im Wohnzimmer gemütlich gemacht und switche durch die Fernsehkanäle - wie immer stelle ich auch heute wieder fest, dass nur Werbung oder Müll zu sehen ist. Also nutze ich die Zeit, das Chaos auf dem Wohnzimmertisch zu beseitigen, damit die Pizza eine gebührend freie Fläche hat. Dabei fällt mir ein Zettel auf, der an mich gerichtet ist. Ich hatte ihn vorher gar nicht bemerkt - bin manchmal nicht gerade Mister Aufmerksam. Nachdenklich nehme ich den Zettel auf und frage mich, was mir meine Frau mitzuteilen hat was sie nicht auch mit einem Anruf hätte erledigen können? Beim aufheben bemerke ich, dass unter dem Zettel ein kleiner in Geschenkpapier eingepackter Karton liegt, den ich aber erstmal ignoriere, da der Zettel meine ganze Aufmerksamkeit hat.
"Hallo Liebling,
Heute ist der Tag der Entscheidung für Dich gekommen! Ich habe mir für Dich eine Überraschung ausgedacht. Die Überraschung liegt vor Dir im Geschenkkarton - aber mache ihn erst auf, wenn Du diesen Brief zu Ende gelesen hast - auf keinen Fall vorher, das würde ich Dir sehr übel nehmen! Vielleicht willst Du am Ende dieses Briefes das Geschenk auch gar nicht haben...."
Ich unterbrach das lesen und lehnte mich überrascht zurück. Seit wann lehne ich Geschenke ab? Ich wurde mittlerweile richtig neugierig und überlegte, den Karton sofort aufzumachen. Andererseits hat sie etwas bezwecken wollen und ich wollte Sie auch nicht enttäuschen.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als den Zettel zu ende zu überfliegen. Aber was ich dort las, konnte ich erst gar nicht glauben, also las ich ihn nochmal sehr gründlich ab der Stelle.
"Du hast mir in der Vergangenheit viele Deiner Neigungen gestanden, angefangen vom Bondage, über deine Fetische bis hin zu deiner devot/masochistischen Neigung. Einiges davon teilen wir, bei einigem davon konnte ich anfangs bzw. immer noch nichts abgewinnen und bei ein paar haben wir zwar die gleiche Tendenz, aber ganz unterschiedliche Umsetzungsvorstellungen.
Mein Geschenk an Dich hat mit genau diesen Phantasien zu tun und deren Umsetzung. Es hat viel Zeit und Geld für die Vorbereitung gekostet und war auch nicht immer ganz einfach.
Ich werde Dir aber nicht vorher sagen, was das Geschenk ist. Auch wenn Du es geöffnet hast, wirst Du dieses nicht wissen. Die Unwissenheit ist ein Teil des Geschenkes.
Du wirst Dich sehr lange an dieses Geschenk erinnern und das Wochenende wird Dir ewig in Erinnerung bleiben.
Aber Du solltest Dir eines vor Augen halten: Es erfolgt nach meinen Regeln und meinen Wünschen. Es gibt danach KEIN - aber wirklich - KEIN zurück. Egal ob es Dir gefällt oder nicht! Nicht wie früher, dass es eine Ausrede gibt oder Dir irgend etwas einfällt.
Es wird für Dich unvergesslich und mir viel Spaß machen, schliesslich waren die Vorbereitungen angestrengend genug und es wird auch nicht das letzte mal gewesen sein. Solltest Du aber Dich entscheiden, das Geschenk nicht anzunehmen, dann wird es auch nie wieder kleinere S/M Spiele mit uns zusammen geben!
In Liebe
Dein teuflischer Schatz"
Als ich mit dem Lesen fertig war, war ich leicht verwirrt. Ich überlegte, was sie meinen könnte - aber nach dem inneren hin und her, entschloss ich mich, die Schachtel zu öffnen.
Dort fand einen weiteren Zettel und einen Schlüssel.
Auf dem Zettel standen mehrere Anweisungen. Die erste beinhaltete, dass ich gründlich baden, rasieren und mich enthaaren sollte. Danach sollte ich ins Schlafzimmer gehen und die dort vorhandene Kiste mit dem Schlüssel öffnen und entsprechend der dort liegenden weiteren Anweisung handelt soll. Als letzter Hinweis stand nur noch da, dass ich mich dabei gefälligst beeilen sollte, ansonsten könnte ich alles gleich vergessen.
Während ich im Wohnzimmer saß und mir darüber Gedanken machte, was auf mich zukommt, hatte ich beinahe die Pizza vergessen. Also nichts wie in die Küche gesprintet und sie vor dem sicheren Kohlebrikett-Tod gerettet.
Am liebsten hätte ich sofort mit den Vorbereitungen angefangen, aber der Hunger war stärker und es hätte nichts gebracht, mit leerem Magen auf sie zu warten. Würde dann nur der Stimmung schaden.
Ich fing an, die Pizza in einer sehr kurzen Zeit zu verschlingen und machte mich dann daran, ein Bad zu nehmen und meiner Körperbehaarung zu entledigen. Ich ärgerte mich mal wieder darüber, wie viele Haare ich überall hatte.Dadurch dauerte es wieder länger als erwartet.
Mit Spannung ging ich ins Schlafzimmer und sah dort eine Kiste, welche mit einer Kette und einem Vorhängeschloß gesichert war. Mit zittrigen Händen schloss ich es auf, entwirrte die Kette und öffnete sie.
Oben drauf lag wieder ein Zettel wo lapidar drauf stand:
"Alles anlegen und verschliessen! Danach aufs Bett legen und warten! Ich komme gegen 21:00 Uhr nach Hause!"
Ich legte den Zettel beiseite und schaute in die Kiste hinein. Als erstes fiel mir ein wunderschönes Korsett auf. Es war in schlichtem schwarz gehalten und schien aus einem mir unbekannten Material gearbeitet zu sein. Es fühlte sich wie Gummi an, war aber meines Wissens keines. Die Schnürung sah auch sehr kompliziert aus. Ich legte es erst einmal neben mir aufs Bett.
Als zweites kam eine schwarze Maske zum Vorschein. Sie war anatomisch geformt und war aus sehr festem Gummi. So war fast komplett geschlossen, nur aus den Nasenlöcher ragten zwei Schläuche raus, die an den Seiten der Maske sehr stilvoll lang führten. Im Mundbereich war ein abnehmbarer Knebel mit einem kleinen Anschluss eingebaut. Die Maske hatte einen eingearbeiten Hals sowie ein eingebautes Halsband als Edelstahl, welches hinten einen Verschlussmechanismus hatte, der auf Höhe desReissverschlusses der Maske angebracht war. Ich war fasziniert von der Maske, da sie einerseits sehr fest war und andererseits in der Anatomie des Kopfes perfekt nachgebildet war.
Auch diese legte ich auf das Bett neben dem Korsett und schaute weiter in der Kiste nach.
Ich fand noch zwei paar Handmanschetten aus Edelstahl sowie zwei Fussmanschetten aus demselben Material. Aber keine Ketten oder Verbindungsteile. Die Manschetten hatten ein sehr kleines, integriertes Schloßsystem. Dadrunter lagen zwei Strümpfe aus Latex und ein Gleitmittel "spezial" - wofür das spezial auch immer stand. Die Beschreibung war leider nur zur Hälfte vorhanden. Der untere Teil war abgerissen worden. Die Kurzbeschreibung sagt, dass es ein zwei Komponenten-Mittel zur medizinischen Verwendung ist.
Im Oberen Teil stand, dass es sowohl als Anziehhilfe für Kleidung aus Latex, Gummi oder ähnlichen Materialien verwendet werden kann. Ebenfalls zur Anwendung im analen oder vaginalen Bereich und je mehr verwendet wird, desto länger und intensiver ist die Wirkung. Ich nehme mal an, dass damit die Dauer der Gleitwirkung gemeint ist.
Der zweite Teil mit der zweiten Komponente fehlte vollständig. Schade, hätte mich schon interessiert, was damit gemeint war? Geruch hatte es nicht, ich denke mal, dass es etwas mit der Kühlfunktion und atmungsaktiv zu tun hatte, das waren jedenfalls die einzigen beiden Worte, die ich noch entziffern konnte.
Zum Schluß kam noch ein seltsam anmutender Plug und ein Schuhkarton zum Vorschein.
Den Plug packte ich schnell beiseite, da ich wissen wollte, was in dem Karton drinn ist.
Beim öffnen wäre ich beinahe vor Freude umgekippt. Es lagen Ballerinastiefel drinn. Die hatte ich mir schon lange gewünscht. Auch wenn der Absatz von fast 20 cm einen kalten Schauer hervorrief. Wäre meine Frau jetzt hier gewesen, hätte ich sie ohne Ende geknuddelt. Die Kiste war leer - mehr war nicht drinn, aber das was drinn war erzeugte bei mir schon jetzt eine spürbare (und auch sichtbare) Erregung.
Beim Betrachten der Accessoires auf dem Bett fiel mir ein Schimmern von Metall am Kopf und Fußende vom Bett auf. Dort lagen Spreizstangen, welche fest am Bett montiert waren. Beim Betrachten stellte ich fest, dass die jeweiligen Enden einen automatischen Verschluss hatten, bei dem man schnell und einfach etwas einhaken, aber nicht wieder von alleine öffnen konnte.
Wenn ich mich darin mit den Manschetten eingehakt habe, würde ich nicht wieder von alleine rauskommen. Bei näherem Nachdenken würde ich aus keinem der Sachen alleine wieder rauskommen. Die in mir aufsteigen Vorstellung, Ihr vollständig ausgeliefert zu sein, ohne den Hauch einer Möglichkeit zu befreien, steigerte meine Erregung nur noch mehr.
Ich konnte es nicht mehr abwarten, alles anzuziehen und sie zu erwarten.
Ich fing mit den Strümpfen aus Latex an. Am Anfang ging es gar nicht so einfach, aber mit Hilfe des Gleitmittels ging es relativ schnell und ohne größere Probleme.
Danach schaute ich mir das Korsett genauer an. Die hintere Schnürung sah genauso aus wie bei jedem anderen Korsett. Daneben hatte es noch mehrere kleinere Riegel, die ich nicht einordnen konnte, aber erstmal ignorierte.
Ich legte das Korsett an und versuchte es so gut es geht zu schnüren, war gar nicht so einfach, aber nach einigem Verrenken und Probieren klappte es.
Ich schnürrte es soweit es ging, aber hinten war immer noch ein kleiner Spalt von knapp Fünf Zentimeter. Weiter wollte ich auch nicht schnüren, sollte dann erstmal reichen und auch nicht weiter stören. Die daran befestigten Strapse verband ich mit den Latex-Strümpfen.
Als nächste legte ich die Handmanschetten an. Sie waren ungewohnt schwer und das Klicken beim Schliessen war nicht zu überhören. Die konnte ich nicht ohne Schlüssel öffnen, was mich nur noch mehr erregte. Ich liebe es ausgeliefert zu sein - ohne die Möglichkeit, mich selbst zu befreien.
Soweit es mit dem Korsett möglich war, setzte ich mich auf den Rand vom Bett um die Stiefel anzuziehen. Mit dem Korsett war meine Bewegung doch arg eingeschränkt. Wie alles beim bisherigen Anziehen ging es nach einiger Übung. Ich versuchte darauf zu stehen. Eine sehr wacklige Angelegenheit. Konnte mich soweit aufrechte halten, aber wirklich nur ganz kleine vorsichtige Schritte machen.
Die Fussmanschetten passten gerade so um die Stiefel rum, schien genau ausgemessen zu sein.
Ich schaute auf den ehemaligen Stapel der Dinge aus der Kiste und es waren nur noch zwei Sachen übrig, der seltsame Plug und die Maske.
Die Maske muss ich zuletzt anziehen, denn danach bin ich erstmal blind. Also legte ich sie ans Kopfende vom Bett und überlegte nebenbei ob ich danach die Manschetten in die Stangen einrasten sollte oder nicht. Es reizte mich so dazuliegen, hilflos, wenn meine Frau nach Hause kommt. Ich schaute auf die Uhr auf dem Nachttische. Oh schreck.
ich hatte weniger als 10 Minuten bis sie erscheint. Die Zeit war schneller verflogen, als ich dachte. Jetzt muss ich mich beeilen. Ich schaute mir den Plug nicht genauer an. Es ist nur nicht zu übersehen, dass er relativ gross -aber glücklicherweise nicht zu gross - ist. Diese Größe war zwar nicht einfach, hatte ich aber schon einige male getragen. Also schmierte ich ihn sehr, sehr intensiv mit dem Gleitmittel ein und versuchte mich zu entspannen. Mit dem Korsett war das gar nicht so einfach und wollte auch nicht so wie ich es mir vorstellte. Also nahm ich noch etwas mehr Gleitmittel und damit schaffte ich auch das letzte Stück. Er war relativ weich und fühlte sich auch für seine Größe angenehm an.
Ich lege mich auf das Bett und positioniere mich richtig, damit ich auch blind die Enden der Spreizstange finden kann, schaue noch einmal auf die Uhr - noch 4 Minuten.
Das wird langsam richtig knapp.
Ich nehme die Maske und lege sie um meinen Kopf. Passt wie angegossen. In dem Augenblick fällt mir ein, dass es klüger wäre, vorher die Beinmanschetten in der Stange einrasten zu lassen. Also nehme ich die Maske ab und raste die Manschetten ein.
