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Haben Bello geht nach Kansas, um seinem alten Freund Wes zu helfen. Der menschliche Anwalt befasst sich mit dem Sorgerecht für Kinder in Wandler-Mensch-Fällen und schützt die Wandler-Geheimnisse. Wes braucht Hilfe, um die wahren Beweggründe der Mutter eines Jungen aufzudecken, die plötzlich das Sorgerecht will, nachdem sie vor zwölf Jahren alle Rechte aufgegeben hatte. Als Haben den menschlichen Ziehvater des Jungen, Lou Reynolds, trifft, erkennt er, dass der Mann sein Gefährte ist. Lou muss sich immer noch an den Gedanken gewöhnen, dass es Gestaltwandler gibt. Es ist eine Sache, dass sein Sohn sich in einen Löwen verwandeln kann, aber eine Spinne? Lou mag vielleicht in der Lage sein, Haben als Mann zu akzeptieren, aber kann er lernen, Haben auch als Tarantel zu akzeptieren? Und was ist, wenn Habens Job in der Stadt erledigt ist und er beschließt, weiterzuziehen? Lou hat einen Sohn und kann nicht einfach losziehen und Haben auf seinen Nomadenreisen begleiten. Kann Lou auf Habens Zusicherung vertrauen, dass er willens ist, sein Leben auf den Kopf zu stellen, einen jungen Löwenwandler zu adoptieren und sich nach fast hundert Jahren Freiheit niederzulassen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 24.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Spinnensinn
Haben Bello geht nach Kansas, um seinem alten Freund Wes zu helfen. Der menschliche Anwalt befasst sich mit dem Sorgerecht für Kinder in Wandler-Mensch-Fällen und schützt die Wandler-Geheimnisse. Wes braucht Hilfe, um die wahren Beweggründe der Mutter eines Jungen aufzudecken, die plötzlich das Sorgerecht will, nachdem sie vor zwölf Jahren alle Rechte aufgegeben hatte. Als Haben den menschlichen Ziehvater des Jungen, Lou Reynolds, trifft, erkennt er, dass der Mann sein Gefährte ist.
Lou muss sich immer noch an den Gedanken gewöhnen, dass es Gestaltwandler gibt. Es ist eine Sache, dass sein Sohn sich in einen Löwen verwandeln kann, aber eine Spinne? Lou mag vielleicht in der Lage sein, Haben als Mann zu akzeptieren, aber kann er lernen, Haben auch als Tarantel zu akzeptieren? Und was ist, wenn Habens Job in der Stadt erledigt ist und er beschließt, weiterzuziehen? Lou hat einen Sohn und kann nicht einfach losziehen und Haben auf seinen Nomadenreisen begleiten. Kann Lou auf Habens Zusicherung vertrauen, dass er willens ist, sein Leben auf den Kopf zu stellen, einen jungen Löwenwandler zu adoptieren und sich nach fast hundert Jahren Freiheit niederzulassen?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.
Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.
Länge: rund 24.000 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Spinnensinn
Kontras Menagerie 5
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Spider Sense“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
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Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für meine Masseurin LaNae. Damit ich nach dem Aufstehen ohne Schmerzen in den Gelenken am Computer sitzen kann.
„Kannst du glauben, wie viele unserer Kumpels ihre Gefährten finden?“ Vails Stimme drang durch Habens Handy. Obwohl sie sich durch den Lautsprecher etwas unzusammenhängend anhörte, wusste Haben, dass der genervte Tonfall in Vails Stimme nicht seine Einbildung war.
Haben blickte auf und tauschte einen Blick mit Terence. Er wusste, dass der Löwenwandler dasselbe dachte. Vail riss die Klappe auf, aber wenn er jemals seinem Gefährten über den Weg laufen sollte, würde er den Mann wollen. Haben versuchte, den Neid aus seinem Tonfall herauszuhalten, als er antwortete: „Richte Eli und Sam Glückwunsche von mir und Terence aus.“
„Das werde ich“, antwortete Vail.
„Wann machst du dich auf den Weg hierher?“, fragte Terence.
Vail lachte. „Was ist los? Magst du Habens Gesellschaft nicht?“, neckte der Wolfswandler. „Normalerweise weiß er, wie er seinen großen Schwanz einzusetzen hat.“
Terence rollte mit den Augen und Haben schüttelte den Kopf. Die einzige Gelegenheit, bei der Vail Habens Schwanz sah, war, wenn sie sich verwandelten. Im Alter von einhundertfünfundzwanzig Jahren fühlte sich Haben den meisten anderen in seinem Rudel gegenüber oft wie ein Großvater. Viele von ihnen waren höchstens ein Drittel seines Alters. Selbst Kontra war nur einhundertzwölf. Haben war schon so lange allein, dass er sich oft fragte, ob er sich einfach einen Mann suchen sollte, mit dem er glücklich sein könnte, und aufhören, nach seinem Gefährten zu suchen. Aber die Hoffnung starb zuletzt, und Haben suchte weiter auf der Welt.
„Als ob du irgendwelche Erfahrungen mit Habens Schwanz hättest. Wir alle wissen, dass er deinen weißen Schwanz nicht in seinem schwarzen Hintern haben will“, knurrte Terence zurück. „Beantworte jetzt die verdammte Frage.“
Haben verdrehte die Augen und erinnerte sich an das erste Mal, als er sich mit Kontras Gang zusammen verwandelt hatte. Vail, der Playboy, hatte kommentiert, dass er noch nie einen Afroamerikaner gefickt hatte. Haben hatte den Wolfswandler abblitzen lassen und das nicht sonderlich sanft. Zum Glück hatte der Rest der Jungs gelacht, und nach ein paar verblüfften Sekunden hatte Vail eingestimmt. Danach hatten sich alle verwandelt und waren gelaufen.
Nach einem dramatischen Seufzen antwortete Vail: „Wir fahren morgen Nachmittag los. Es dauerte einen Tag länger als geplant, um Elis Gefährte auf die Straße vorzubereiten, da Sam entführt wurde und so.“
Haben ließ seine Hand sinken, mit der er sich die Schläfe gerieben hatte. „Was?“
Er konnte sich gut vorstellen, wie Vail abwehrend mit einer Hand winkte, als er sagte: „Ein Idiot, der für die verdammten Wissenschaftler arbeitet, gegen die die Wölfe hier kämpfen, hat einige Probleme verursacht, aber sie haben es geklärt. Sam geht es gut“, versicherte er. „Wir sehen uns am Ende der Woche.“
„In Ordnung“, antwortete Haben. „Wir sehen uns bald.“ Er nahm das Telefon vom Picknicktisch, beendete das Gespräch und steckte das Handy in die Tasche. Nachdem er sich auf dem Rastplatz umgesehen hatte, stand er auf und streckte sich, während er Terence ansah. „Eine Stunde nach Salina, dann muss ich mich mit Wesley treffen. Wenn du nicht an dem Meeting teilnehmen möchtest, musst du es nicht. Du kannst dir ein Motel suchen, in das du dich zurückziehst, oder eine Bar oder was auch immer.“
Haben wusste, dass Kontras Entscheidung, Terence mit ihm zu schicken, nichts mit Haben selbst zu tun hatte. Eines ihrer alten Gangmitglieder hatte sich auf den Weg gemacht, um seine Schwester für eine Weile zu besuchen, was nur ein paar Tage dauern sollte, und es nie geschafft, bei ihr anzukommen. Der Pferdewandler hatte Glück gehabt, sogar seinen Gefährten gefunden, aber das war, nachdem er verletzt worden und im Krankenhaus gelandet war. Kontra hatte daraufhin jedem befohlen, von da an paarweise zu reisen. Trotzdem wusste er nicht, ob der Löwenwandler wirklich einem alten Freund von Haben helfen wollte, also bot er dem Kerl einen Ausweg.
Terence hielt seinen Blick einige Sekunden lang, bevor er grinste. „Es macht mir nichts aus, mit dir zu kommen, wenn du kein Problem damit hast. Ich möchte dir nicht auf die Zehen treten, aber ich habe auch keine Lust herumzugammeln.“
„Hört sich gut an“, antwortete Haben und streckte sich ein letztes Mal. Er ging zurück zu seinem Motorrad. „Dann lass uns mal sehen, was Wes will.“
Er setzte seinen Helm auf seinen Kopf und erweckte seine Harley Soft Tail zum Leben. Nachdem er seinem Mitfahrer zugenickt hatte, fuhr er voraus vom Rastplatz und zurück auf die Straße. Die Kilometer schwanden schnell unter den Rädern seines Motorrads dahin. Das grüne Gras und die Flüsse sorgten für eine angenehme Landschaft und schon bald entdeckte er ein Schild für Salina.
Als er vom Highway abbog und das Geschäftsviertel durchquerte, erinnerten die Veränderungen in der Gegend Haben daran, dass er Wesley seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Zurückblickend war er überrascht von der Erkenntnis, dass es fast zwölf Jahre her war, seit er diesen Weg zuletzt entlanggefahren war. Das war zum sechzigsten Geburtstag von Wes gewesen. Es war immer noch schwer für Haben, sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass sein menschlicher Freund sich dem Ende seines Lebens näherte.
Er fand einen Parkplatz in der Nähe von Wesleys Firma, parkte und schloss seinen Helm ab. Terence hob fragend eine hellbraune Braue, und Haben zuckte die Achseln. „Ich war seit Jahren nicht mehr hier“, erklärte er. „Ich kenne die Gegend nicht mehr.“ Ein Blick in die Umgebung zeigte, dass das alte Geschäftsviertel immer noch in gutem Zustand war, aber sie befanden sich am Rande der Stadt, also ging er lieber auf Nummer Sicher.
Terence grunzte als Antwort und sperrte seine Satteltaschen ab. Haben ging voraus die Straße hinunter, überprüfte die Hausnummern und blieb vor einem Bürogebäude, ehemals ein Lagerhaus, stehen. Das rote Mauerwerk war immer noch in gutem Zustand, die Fenster waren sauber, keines von ihnen war mit Brettern versehen, und alles, was Farbe brauchte, war frisch dunkelgrün gestrichen. Einatmend bemerkte Haben, dass er immer noch den scharfen Duft der Farbe riechen konnte, was ihm sagte, dass es im Laufe dieser Woche getan worden war.
Er packte den Türgriff und drückte. Terence folgte ihm die Treppe hinauf ins Foyer auf der zweiten Etage. Haben ließ den Blick über die Türen wandern und sah, dass das Büro seines alten Freundes nicht umgezogen war. Lächelnd ging er zur Tür und klopfte.
„Herein!“
Grinsend drückte Haben die Tür auf. Er schaute sich im Raum um, sah den leeren Empfangstresen und die offene Tür im hinteren Bereich und ging in diese Richtung. In der Tür blieb er stehen und sein Herz verengte sich, als er seinen alten Freund sah. Haben war nicht sicher, wie er sein Grinsen aufrecht erhielt, aber er schaffte es.
Wesley stand auf und packte einen Stock mit einer knochigen Hand, wobei man ihm jedes seiner zweiundsiebzig Jahre ansah. Sein dünnes graues Haar war kurz geschnitten und zeigte seinen kahlen Kopf. Altersflecken übersäten Wesleys dünne Haut, und eine Lesebrille saß am Ende seiner gebogenen Nase.
Der Mensch humpelte mit ausgestreckter freier Hand um den Schreibtisch herum. „Haben! Du hast es geschafft. Vielen Dank, dass du gekommen bist“, begrüßte Wesley ihn. Seine Stimme war leise vom Alter, aber die grünen Augen des Mannes glänzten mit der scharfen Intelligenz, die, wie Haben wusste, in dessen Gehirn noch vorhanden war.
Er ignorierte die Hand seines Freundes, öffnete seine Arme und zog Wesley in eine Umarmung, wobei er darauf achtete, nicht zu fest zu drücken. „Hey, alter Freund“, murmelte er mit belegter Stimme. Haben lehnte sich zurück und umfasste Wesleys Wange, fühlte sich plötzlich nostalgisch. „Du weißt, ich würde immer alles für dich fallen lassen.“
Wesley lachte, seine Augen funkelten amüsiert. „Ah, du alter Charmeur. Wir wissen beide, dass ich nicht das bin, was du wolltest.“
Es war wahr, leider. Haben senkte seine Stirn zu Wesleys und seufzte. Er zog sich zurück, nickte und ließ seinen alten Liebhaber los. Er hatte recht. Wesley war mit Wandlern aufgewachsen und hatte die Sache mit Gefährten verstanden, war aber nicht Habens gewesen. Schade, denn Wesley war ein erstaunlicher Mann, und auf seine Art hatte Haben ihn geliebt.
Während er zurücktrat, verwies Haben die Vergangenheit auf ihren Platz, in seine Vergangenheit. Er winkte Terence zu und sah viele Fragen in den Augen des Löwenwandlers, aber Haben hatte nicht die Absicht, sie zu beantworten. „Dies ist Terence Williams, ein Freund, der zugestimmt hat, mir auf dieser Reise zu helfen.“
„Ein Freund?“, sagte Wesley mit einem abschätzenden Blick auf seinem verwitterten Gesicht. Er streckte Terence die Hand entgegen.
„Freut mich, Sie kennenzulernen, Wesley“, sagte Terence, nahm die Hand des Menschen und schüttelte sie schnell.
Haben kicherte „Er ist wirklich nur ein Freund, du alter Kauz. Setz dich hin, bevor du umfällst, und sag mir, was mit dir los ist.“
Wesley gackerte, wie es nur ein alter Mann konnte. Er zwinkerte Terence zu und bewegte sich um seinen Schreibtisch herum. „Okay, okay. Immer willst du mir den Spaß verderben“, grummelte Wesley gutmütig.
Haben konnte nicht anders als zu lachen. Götter, er hatte diesen Mann vermisst. „Ich bin es einfach leid, deinen Arsch aus dem Gefängnis rausholen zu müssen“, neckte er ihn sofort.
Wesley hielt inne, und ein nachdenklicher Ausdruck trat auf sein Gesicht. „Du warst ein oder zwei Mal mit mir dort“, sagte er leise. „Ich erinnere mich.“
„Das war ich allerdings.“ Haben beugte sich vor und stützte die Ellbogen auf die Knie. „Nun, was hat dich so in die Enge getrieben, dass du mich zurück in diese abgehalfterte Stadt schleppst?“, fragte er und zwinkerte, um seine Worte zu mildern.
Wesley lachte, wohl wissend, dass es keine Beleidigung sein sollte. „Ich habe ein Gestaltwandler-Problem, das du dir mal ansehen musst.“
„Ach ja?“, fragte er, und seine Neugier war geweckt. „Was ist denn los?“
„Es gibt ein Löwenrudel, das fünfundsiebzig Kilometer nordwestlich von hier lebt“, sagte Wesley.
Haben fragte sich, wie lange es dort schon lebte, aber er schwieg.
Wesley zwinkerte. „Fast vierzehn Jahre“, sagte er, als würde er die Gedanken des Tarantel-Wandlers lesen. „Als sie herkamen, nahm eine ihrer Löwinnen einen menschlichen Mann an.
