Sprache und Spiel - Jochen König - E-Book

Sprache und Spiel E-Book

Jochen König

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Beschreibung

In diesem Büchlein finden Sie spitzfindig und beckmesserisch anmutende Überlegungen zu Wörtern/Worten, welche als Hauptwörter mit der Silbe "Sprach" beginnen. Auch Wörter, die mit "sprache" enden sowie Adjektive und Verben rund um diese Sachverhalte werden untersucht. Sprachphilosophische Essays und Gastbeiträge runden dieses Werk ab. Im Stile des "Intelligenten Naivismus" sind zudem korrespondierende Illustrationen zu den solchermaßen gefertigten Aspekten zu sehen. Der Autor möchte mit diesem kleinen Werk seine eigenen Gedanken nachvollziehbar aufzeigen und hofft, dass Mitmenschen ermuntert und ermutigt werden, selbst weiterzudenken, ihr eigenes einzigartiges Gedankensystem zu entwickeln und auszusprechen sowie sich gemäß zu leben. Das Buch ist Teil einer Serie "WortSpielWort", welches schlussendlich fünfzehn Werke in diesem Duktus als Kampagne umfassen wird.

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Seitenzahl: 80

Veröffentlichungsjahr: 2026

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INHALT

Pseudo-Meta-Quasi-Semi-Ebene

Vorgetragen

Prolog zum Prolog

Prolog

Epilog zum Prolog

Vor-Gedanken von Silke Wiest

Das Sprach-Los I

Hochgenau

Philosophisches Mikroskop

Sektion Virtuosität

Sektion Sophisticated

Sektion Filigranität

Sektion „Ingendwo Dazwischen“

Sektion Förderungsnotwendigkeit

Sektion Wissen

Sektion Grammatik

Sektion Zusammenhalt

Sektion Ansonsten

Sektion Sprachen

Sektion Albern

Sektion Sprachbiologie

Sektion Fragwürdig

Sektion Raum

Sektion Zeit

Sprachvarietät

Sektion Sprachstil

Sektion Sprech

Sektion Sprich

Sektion Spruch

Philosophisches Oktoskop

Philosophisches Teleskop

Philosophisches Periskop

Philosophisches Pyroskop

Interlude: Fragmente meiner kleinen Sprachphilosophie

Intralude: Dada, Dosis, Sprachspiele

Translude: Finnougristik

Extralude Faszinosum Rhetorische Figuren insb. Homonyme

Philosophisches Kaleidoskop: Einblick

SUBSEKTION A: Substantive

SUBSEKTION B: Adjektive

SUBSEKTION C: Verben

Philosophisches Kaleidoskop

Lieblingsworte

Dreingabe: Präfixe

Draufgabe: Wohlfühladjektive

Nachgedanken von Bernd Johann

Prolog zum Epilog

Epilog: Das Sprach-Los II

Epilog zum Epilog

Nachgetragen

Ausgesprochen dankbar

Der Autor

Publikationen

Eine Dosis Schweigen (Teilzeit-Stummheit)

Vorab:

Ich respektiere alle Menschen aller Geschlechter, Neigungen und Haltungen, sofern sie anständig sind, sich zu benehmen wissen und im Optimalfall gar als charmant erweisen, womit sie also Mit-Menschen sind. Daher verwende ich in diesem Buch das „generische Maskulinum“ durchgängig. Ich betone, daß dieses Buch ausschließlich durch natürliche Intelligenz des Autors erstellt wurde – KI/AI wurde nicht verwendet.

Gedankenaustausch:

Ist es gefällig? Oder soll ich gefälligst besser schreiben?

Tun Sie mir bitte den Gefallen und schreiben Sie mir gerne, was Ihnen an den folgenden Ausführungen zu lebensfern oder hoffentlich erfreulich lebensnah ist. Jeweils mit „warum“. Ich antworte definitiv, denn Philosophie ist Philosophieren.

Mail: [email protected]

Manchmal macht es nur die Dosis.

An die geschätzten Leserinnen und Leser:

Möge Ihre Sprache wirken!

„So viele Sprachen auf der Welt, es gibt nur eine, die jedem gefällt.“

Der Moderne Man, aus der LP „Unmodern“

„You gotta listen now“

Phil Manzanera/801

„Sprich lauter“

Peter John Sanders zu Hal Wolters im Film

„Mad Foxes/Stingray II/Feuer auf Räder“

Pseudo-Meta-Quasi-Semi-Ebene

Zur gestalterischen Kampagnenfähigkeit dieser Büchlein-Serie (Die Geburt einer Farben- und Formen-Serie aus dem Geiste des menschlichen, natürlichen und philosophischen Marketing).

Die Serie stellt somit sowohl inhaltlich wie auch gestalterisch eine Kampagne dar. Kampagne im Sinne einer Verwandtschaft der Bücher miteinander und eines Bezugs der einzelnen Werke zueinander.

Dies generiert Wiedererkennbarkeit bei Individualität.

So entschied ich mich, diese Buch-Reihe entsprechend zu gestalten (was durch meinen sehr guten Freund Alexander Letzsch kreiert und umgesetzt wurde, wird und werden wird.)

Numero

Titel

Farbe

Form

I

Mit-Mut

grün

Kreis

II

Sinnen-Sonnen

gelb

Linie

III

Werte&Worte

blau

Dreieck

IV

GeisTsieG

pink

Viereck

V

Welten walten

violett

Fünfeck

VI

MenSCHneM

orange

Wabe

VII

LebeNebeL

rot

Siebeneck

VIII

ZeiTraum

braun

Achteck

IX

Sprache und Spiel

schwarz

Neuneck

X

Glückgelingensgeschick-Geschichte/n

grau

Zehneck

XI

Frei-Licht

weiß

Elfeck

XII

Liebe, Lust, Lachen

silber

Zwölfeck

XIII

Bildungsgebilde

gold

Dreizehneck

XIV

Komm!Unikat!Ion!

mint

Vierzehneck

XV

KunstGunst

bordeaux

Fünfzehneck

Die Figur (Form) drückt die Nummer der jeweiligen Ausgabe der Reihe WortSpielWort aus. Der Kreis als vergrößerter Punkt steht für die „1“, die Linie mit zwei Enden und Anfängen für die “2“, während es ab Nummer 3 durch die Anzahl der Ecken selbsterklärend ist.

Die Farben wiederum wählte ich intuitiv, so dies überhaupt möglich ist.

So freue ich mich, am Ende besagter Kampagne alle Bücher nebeneinander liegen zu haben, sie zu fotografieren und als „Multi-Kolor-Strauß-Fächer-Box“ zu vermarkten.

Besagtes MNP-Marketing (für menschlich, natürlich, philosophisch) wird 2026 in aller Form als Buch beschrieben werden.

Dass übrigens statt ursprünglich vorgesehener sieben Büchlein nunmehr dreizehn Werke an der Zahl erschienen werden, hatte einen Elan-Energie-Entschlossenheit-Effekt zur Ursache. Nach dem abrupten Verlagswechsel am 5. März 2025 (welcher seine Gründe hatte), stieg in mir eine große Kraft auf, diese Reihe auszubauen und mich im November 2025 zu einer erneuten Ausweitung der Titel auf insgesamt fünfzehn Bände motivierte.

Ein Mix aus Geistesleistung und Gefühlskraft sowie Willenszulassung. Alles ist also für etwas „gut“.

Jochen König

Vorgetragen

1. September 2025.

Die Arbeiten an diesem hier vorliegenden Buch beginnen nun also am 1. September an einem schattigen Plätzchen in Weinheim („Down in the Park“ von Gary Numan ist der Soundtrack dieses Momentums) an einem Tag, an dem ich wie jährlich meine „weltlich-philosophische Fasten-Diät“ (Metabolic Balance) beginne, um meine nur bedingt zufriedenstellende Sommerfigur zu einer aus meiner Sicht annehmbaren Winterfigur umzuformen. Aber das nur: am Rande.

Ich werde mich vertiefend mit dem Thema Sprache auseinandersetzen (das Thema Spiel, welches freilich ein eigenes Buch wert wäre, kommt hier als Nebendarstellung zum Tragen und es geht letztendlich darum, zum Thema Sprachspiel und Spielsprache zu kommen).

Schon bei der ersten Denkphase in diesem schönen Park entschied ich mich, die Verben, also TU-Wörter“ zu sammeln, also sprechen, reden, rufen, schreien, tuscheln, nuscheln und so viele mehr als Wörter auf die „Bronzewaage“ zu legen, damit sie zu „Worten“ werden. Die aufgefundene Vielfalt sprengte den Rahmen dieses Büchleins, weshalb darauf eines Tages darauf zurückzukommen sein wird.

Ich freue mich also, diesen Übergangsmonat von Sommer zu Herbst zu nutzen, um über Sprache und damit Kommunikation nachzudenken und dies zu versprachlichen bzw. zu verschriftlichen, um damit den „Frühherbst“ (September und Oktober) und ggf. den „Mittelherbst“ (November) zu verbringen.

Prolog zum Prolog

Stille.

Ruhe.

„Leisigkeit.“

Rauschen.

Geräusche.

Wörter.

Worte.

Sprache.

Texte.

Prolog

„To Speak, to Speak – and when my Words go round…“

Dome: Will You Speak This Word to me?“

„Meine Sprache möchte kosen

Und sie bettelt um Almosen

Meine Sprache möchte reden

Wenn zwei Menschen sich befehden.

Meine Sprache ist dagegen.

Meine Sprache liegt im Regen.

Stephan Sulke

15. September 2025, kurz vor Mitternacht.

Ich sitze am Schreibtisch und denke über das „Sprach-Los“ nach. Es läuft die LP „Leichte Stimmen“ der Formation „Die Kapazität“ (in den 80er Jahren auf dem „Konkurrenz“-Label erschienen). Dieses Buch steht in der Grundstruktur und nun gilt es, dieses Gerüst mit Leben, in diesem Falle mit Sprache, zu füllen. Zugleich begannen heute die Denkarbeiten für das Buch“ ZeiTraum“.

Sprache und Zeit. Zeit und Sprache. Auch diesen Zusammenhang gilt es noch zu erforschen.

Inhaltlich ist zu sagen, dass man mit Sprache wunderbare Gedichte, humanistische Botschaften, wissenschaftliche Höchstleistungen, Weltliteratur, spannende Philosophie, Trostzuspruch und Liebesbriefe fertigen kann, aber auch Drohbriefe, Beleidigungen, Todesurteile, Lügengeschichten und Erpresserbriefe. Sowohl Rilke und Kleist als auch Diktatoren und deren Handlanger bzw. „Mundschenke“ bedienten sich: „Sprache“.

So kann jedes Instrument (und Sprache ist eines) für „gut“ oder „böse“ zum Einsatz kommen.

Sprache verengt Welten UND Sprache erschließt Welten. Und Sprache schafft Welten.

Mit Sprache kann man spielen. Sprache ist auch zu bändigen und kurz, knapp, präzise und eindeutig als Formulierungsinstrument zu gebrauchen.

So lassen Sie sich hoffentlich gerne auf die hier aufgeführten Sprachspiele ein und haben Sie recht viel Freude mit diesem Buch.

Jochen König, nunmehr 16. September 2025; 0:42 Uhr, nun bald sprachlos zu Bett gehen wollend.

Nachtrag:

„Von Zeit und Raum zu ‚Tzeit‘ und Traum.

Denn Sprache wird auch dieses heute angefangene Buch zu einem lesbaren Werk machen, dessen Vermittelbarkeit natürlich durch Sprache entsteht.“

Diese Passage entspricht einem Passus des zum Teil zeitgleich entstehenden Buches „ZeiTraum“.

Epilog zum Prolog

Vom Planen und dem real life

(aus dem Leben eines betagten Nachwuchs-Schriftstellers I)

Lennon, Tucholsky und viele anderen klugen Mitmenschen haben das ihrige zu Sinnhaftigkeit, Brüchigkeit und Grenzen der Planung versprachlicht…dennoch, obschon, obzwar, obgleich, obwohl… ich plane weiter…

Denn gerade dieses Buch benötigte: Zeit.

Und dadurch konnten die formidablen, exzellenten, brillanten „Nachgedanken“ meines geschätzten Freundes Bernd Johann in dieser Wucht der Quantität und Qualität reifen, wie sie heute, am Sonntag, den 16. November 2025, nach wochenlanger Sprach-Denkarbeit ankamen. Sie bilden ja quasi ein „Buch im Buche“, ich verbuche sie als großes Geschenk für mich.

Und, ich darf es mit Ihnen teilen.

Vor-Gedanken von Silke Wiest

WORTTRÄUME

Ein Windspiel aus Worten, zarte Plättchen aus schimmerndem Perlmutt, aufgereiht wie Perlen wispern sie im Abendwind.

Sie leuchten wie Sternenstaub. Schweben leicht wie Libellenflügel über dem Seerosenteich.

Fein gewebt aus Feen Haar, schwingen sie im Rhythmus der Lüfte.

Das Spiel wird zum Tanz-

zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.

Frischt der Wind auf,

wird der Tanz wilder,

das Wispern wächst zum Raunen.

Legt sich der Wind,

tropft der Klang träge

bis zur vollendeten Stille.

Augenblicke später ein zitterndes Klirren.

Es steigert sich rasch zu einem Crescendo aus Klappern, schwillt an zu einem ohrenbetäubenden Brüllen.

Die Worte toben wie Donner im Sturm-

und enden abrupt

mit dem scharfen Klang zerberstenden Perlmutts.

Sprachloses Schweigen

Unheilvolle Stille

Das Nichts ohne Worte.

Silke Wiest

Das Sprach-Los I

LOS geht’s.

Was ist los?

Das Sprach-Los.

Hier befinden sich 612 Lose und pro Zuschrift eines jeden Mitmenschen, der dieses Buch käuflich erworben haben wird, werde ich eines davon ziehen. Los Nr. 123 gewinnt sämtliche Bücher, welche ich bis zu meinem Lebensende geschrieben haben werde, als individuell signierte Exemplare. Lose Nr. 246, 369, 492 erhalten mein noch entstehendes Buch „Opus Modicum“ (Teil I), ebenfalls signiert. Lose 306, 153 und 489 erhalten mein noch entstehendes Buch „Opus Modicum“ (Teil II), ebenfalls signiert. Lose Nr. 1, 247 und 612 erhalten je eine eigens angefertigte philosophische Collage zum Thema Sprache als Solitär-Unikat.

Senden Sie mir Post oder E-Mail mit dem Kaufbeleg für dieses Buch und Sie sind bei der Verlosung dabei.

Hochgenau

„Genau“ ist ein inzwischen viel verwendetes Wort und wird oft als Floskel, Anfangsphrase Füllwort oder Verlegenheitsausdruck benutzt (das Wort „tatsächlich“ teilt das gleiche Schicksal).

Das Wort „hochgenau“ gibt es vielleicht nicht wirklich (bei den einschlägigen Wörterbüchern findet man es tatsächlich ;-) nicht…), wird aber sehr gerne von mir verwendet. Beim Eingeben in eine Suchmaschine finden sich nicht wenige werbliche Seiten, welche dieses Wort als Illustration maschineller Präzision in der Ingenieurskunst verwenden.