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Dieses Buch liefert 50 ausführlich erklärte Ideen zur gerechten und sozial-ökologischen Reform des deutschen Steuersystems. Es zeigt, wie man durch klare Einsparungen und faire Umverteilung Geld freisetzen kann – und wie dieses Geld sinnvoll in den Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt investiert werden könnte. Alle Vorschläge sind in leicht verständlicher Sprache geschrieben, richten sich an politisch interessierte Leserinnen und Leser und basieren auf konkreten europäischen Vorbildern. Jedes Kapitel endet mit einer konkreten Empfehlung, wie die eingesparten Steuermittel nachhaltig genutzt werden könnten – vom vergünstigten Deutschlandticket über eine kostenlose Gesundheitsversorgung bis hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit im Alltag. Achtung: Marcus Petersen-Clausen verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)! Köche-Nord.de
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Steuern? Ja – aber richtig! Wie Deutschland endlich ein gerechtes, grünes und soziales Steuersystem bekommt
Untertitel:
50 mutige Reformideen für Menschen, Umwelt und Tiere – inspiriert von Europas besten Beispielen
Vorwort:
Steuern. Ein Wort, das vielen Angst macht. Andere schütteln den Kopf, weil sie das System nicht verstehen. Und wieder andere profitieren – auf Kosten aller. Dieses Buch will damit Schluss machen.
Wir brauchen ein Steuersystem, das gerecht ist. Ein System, das nicht nur Geld eintreibt, sondern auch Sinn ergibt. Ein System, das die Schwachen schützt, die Reichen in die Pflicht nimmt und unsere Lebensgrundlagen nicht weiter zerstört.
Was wäre, wenn wir mit jeder Steuerreform nicht nur Geld sparen, sondern auch der Gesellschaft etwas Gutes tun könnten? Was wäre, wenn Steuern zum Werkzeug für echten Fortschritt würden – für den Schutz von Tieren, den Erhalt unserer Umwelt und für mehr Menschlichkeit?
In diesem Buch finden Sie 50 konkrete Vorschläge, wie das möglich ist. Jeder dieser Vorschläge basiert auf echten Beispielen aus Europa. Doch es geht nicht nur um Zahlen. Jedes Kapitel regt Sie an, weiterzudenken: Wie können wir mit der gewonnenen Fairness und den eingesparten Geldern Gutes bewirken? Für Menschen, für Umwelt, für Tiere.
Wenn Sie bereit sind, Steuerpolitik neu zu denken, dann ist dieses Buch für Sie geschrieben. Oder besser gesagt: für uns alle.
Freundliche Grüße,
Marcus Petersen-Clausen
https://www.Köche-Nord.de
(MITGLIED IN DER PARTEI MENSCHEN, UMWELT, TIERE - TIERSCHUTZPARTEI.DE)
Haftungsausschluss:
Dieses Buch wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Die enthaltenen Inhalte basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen und Modellen, die auf umfangreichen Textdaten trainiert wurden. Trotz sorgfältiger Aufbereitung kann keine Garantie auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Vorschläge gegeben werden.
Die dargestellten Steuerreformideen dienen ausschließlich der öffentlichen Diskussion und stellen keine steuerliche Beratung dar. Für individuelle steuerliche Fragen wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater.
Der Autor übernimmt keine Haftung für finanzielle, rechtliche oder politische Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Buches getroffen werden.
Ziel dieses Buches ist es, Denkanstöße zu liefern – für eine gerechtere Gesellschaft, eine gesündere Umwelt und ein besseres Miteinander mit allen Lebewesen.
Inhaltsverzeichnis:
Steuerfreiheit für das Existenzminimum – endlich konsequent umgesetzt
Finanztransaktionssteuer: Gewinne dürfen nicht länger steuerfrei flitzen
Mehr Steuergerechtigkeit durch konsequente Erbschaftssteuerreform
Digitalkonzerne endlich in Deutschland besteuern
Luxusverbrauch besteuern – Grundbedürfnisse entlasten
Einführung einer progressiven Vermögenssteuer
Schlupflöcher für Superreiche schließen
Gerechte Besteuerung von Mieteinnahmen
Subventionen für klimaschädliche Unternehmen streichen
Steuerbetrug mit Bargeld eindämmen – digitale Transparenz ausbauen
Umweltfreundliche Unternehmen steuerlich bevorzugen
Dienstwagenprivileg abschaffen – Mobilitätswende fördern
CO₂-Ausstoß konsequent besteuern
Steuerfreibetrag für Zuverdiener auf 820 € erhöhen
Steueroasen bekämpfen – internationale Transparenz stärken
Lobbyismus steuerlich offenlegen
Gemeinnützigkeit neu definieren – echte soziale Wirkung belohnen
Einführung einer Digitalsteuer für Online-Plattformen
Abschaffung der kalten Progression
Mehr Personal für Finanzämter – für mehr Gerechtigkeit
Abschaffung pauschaler Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge
Entlastung kleiner Selbständiger – klare Freibeträge statt Bürokratie
Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel senken
Luxussteuern für Flugreisen, Yachten und Privatjets
Kinderbonus steuerfrei und automatisch gewähren
Besserverdienende zur Kasse bitten: Einkommenssteuerreform
Soli beibehalten – aber nur für Reiche
Steuerliche Entlastung für Pflege- und Sorgearbeit
Steuervermeidung durch Briefkastenfirmen verbieten
Reform der Kirchensteuer: Austrittsfreiheit mit einfacher Abmeldung
Kommunale Gewerbesteuer stärken und gerechter verteilen
Steuerrückerstattungen an Konzerne begrenzen
Steuergeld nur noch für ethisch einwandfreie Rüstungszwecke
Vereinfachung der Steuererklärung für Menschen mit Behinderung
Vermietung von Ferienwohnungen streng besteuern
Online-Werbung besteuern – analoge Medien entlasten
Steuerbonus für Reparaturen und nachhaltigen Konsum
Grundsteuerreform an sozialem Ausgleich orientieren
Unternehmen mit hoher Gender-Pay-Gap steuerlich sanktionieren
Grunderwerbssteuer sozial gestalten – junge Familien entlasten
Steuerbonus für nachhaltiges Bauen und Sanieren
Besteuerung von Kryptowährungen fair regeln
Subventionen für Massentierhaltung streichen
Einnahmen aus Cannabis-Steuer zweckgebunden für Prävention
Steuerliche Besserstellung von Ehrenamt und freiwilligem Engagement
Vergünstigtes Deutschlandticket durch Steuerumverteilung
Freier Schwimmbad- oder Eishallenbesuch für bedürftige Kinder
Reform der Mehrwertsteuer – Alltagsprodukte entlasten
Strafzinsen auf Spekulationsgewinne im Immobilienmarkt
Steuerpolitik als Werkzeug für sozialen und ökologischen Wandel
Kapitel 1: Ein progressiver Tarif mit nur drei verständlichen Stufen
Das deutsche Einkommensteuersystem ist heute ein Labyrinth. Viele Menschen verstehen nicht, warum sie auf ihren Lohn so hohe Steuern zahlen – und andere, die viel mehr verdienen, oft weniger Prozent abgeben. Der aktuelle Steuertarif ist kompliziert, intransparent und unfair. Er enthält viele kleine Stufen, sogenannte Tarifzonen, die sich nur in winzigen Abstufungen unterscheiden. Für Laien ist nicht nachvollziehbar, wie viel man am Ende tatsächlich zahlen muss. Besonders ungerecht wird es dort, wo Menschen durch eine Gehaltserhöhung plötzlich netto weniger haben, weil sie in eine höhere Steuerstufe rutschen – ein Phänomen, das als „kalte Progression“ bekannt ist.
Diese Ungerechtigkeit lässt sich nur durch eine mutige und transparente Steuerreform beheben: Deutschland braucht ein einfaches, klares Steuermodell mit nur drei Stufen – niedrig, mittel und hoch. Die untere Stufe sollte für Menschen mit kleinen Einkommen gelten, die mittlere für Normalverdienende, und die obere Stufe für besonders hohe Einkommen. So wird nicht nur Klarheit geschaffen, sondern auch Gerechtigkeit – denn wer mehr verdient, kann auch mehr zum Gemeinwohl beitragen.
Ein Vorbild dafür ist Schweden. Dort gibt es seit Jahren ein gut funktionierendes Modell mit einem einheitlichen Einkommensteuersatz auf staatlicher Ebene, ergänzt durch regionale Zuschläge. Es ist verständlich aufgebaut, transparent für die Bürgerinnen und Bürger und bewirkt trotzdem eine spürbare Umverteilung. Die Steuerpflichtigen wissen genau, was sie erwartet – und das schafft Vertrauen in den Staat.
Ein weiterer Vorteil eines dreistufigen Modells liegt in der Verwaltung: Weniger Tarifzonen bedeuten auch weniger Rechenaufwand – sowohl für die Finanzämter als auch für Steuerzahler. Software, Steuerberatung, Verwaltungsvorgänge – all das kann vereinfacht und beschleunigt werden. Gerade kleine Unternehmen und Selbstständige profitieren davon, weil sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können statt auf komplizierte Steuerformulare.
Die Entlastung für die unteren Einkommen wird durch die neue Einstiegsstufe gezielt gestärkt. Der Mittelbau – die vielen Menschen mit durchschnittlichen Löhnen – wird fair behandelt. Und an der Spitze zahlen diejenigen mehr, die durch hohe Gehälter oder Kapitalerträge sowieso mehr Spielraum haben. Es geht dabei nicht um Bestrafung, sondern um Verantwortung. Um Fairness. Um Solidarität.
Was tun mit den frei werdenden Mitteln?
Eine solche Reform würde nicht nur für mehr Gerechtigkeit sorgen, sondern auch Einsparungen bringen – etwa durch geringeren Verwaltungsaufwand und mehr Steuerehrlichkeit. Diese Mittel könnten gezielt eingesetzt werden. Wir schlagen vor, mit den eingesparten Geldern eines der wichtigsten Ziele zu finanzieren:
Kostenlose, pflanzliche und gesunde Mittagessen in allen Schulen und Kitas.
Kein Kind soll hungrig lernen müssen. Das ist nicht nur gerecht – es stärkt auch Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit.
Denn Steuerpolitik darf kein abstraktes Zahlenspiel bleiben. Sie muss erlebbar sein – auf dem Teller, im Alltag, in der Zukunft jedes Kindes.
Kapitel 2: Die kalte Progression abschaffen – automatisch und jährlich
Viele Menschen in Deutschland erleben es jeden Monat aufs Neue: Sie arbeiten hart, bekommen vielleicht eine kleine Lohnerhöhung – und haben am Ende dennoch kaum mehr Geld auf dem Konto. Manchmal bleibt sogar weniger übrig. Dieses Phänomen nennt man „kalte Progression“. Es entsteht, wenn steigende Löhne in eine höhere Steuerklasse führen, obwohl die Kaufkraft real gleich bleibt oder sogar sinkt – zum Beispiel durch Inflation. Wer also nur versucht, mit steigenden Lebenshaltungskosten Schritt zu halten, wird steuerlich bestraft.
Das ist nicht nur ungerecht, es ist auch ein Vertrauensbruch. Denn viele Menschen glauben, dass der Staat sie unterstützt, wenn alles teurer wird. In Wahrheit aber kassiert der Staat in solchen Fällen mehr Steuern, ohne dass tatsächlich mehr Wohlstand beim Einzelnen ankommt. Besonders betroffen sind dabei Menschen mit mittleren Einkommen. Sie haben weder die Möglichkeiten der Wohlhabenden, ihr Einkommen zu verschieben oder zu verschleiern, noch die Freibeträge der Geringverdienenden. Sie sind das Rückgrat der Gesellschaft – und sie spüren die kalte Progression am stärksten.
Eine gerechte Steuerpolitik muss diese Mechanik beenden. Und das nicht irgendwann, sondern jetzt – und dauerhaft. Die Lösung ist einfach: Der Einkommensteuertarif muss jedes Jahr automatisch an die Inflationsrate angepasst werden. So wie es in Österreich längst gesetzlich geregelt ist. Dort wird der Steuertarif seit 2023 jedes Jahr angepasst, sodass Lohnerhöhungen, die lediglich die Inflation ausgleichen, nicht zu einer höheren Steuerbelastung führen. Das schafft nicht nur mehr Gerechtigkeit, sondern auch Vertrauen in die Steuerpolitik.
Ein solches System wäre auch in Deutschland möglich – technisch, rechtlich und politisch. Der Staat würde weiterhin faire Steuereinnahmen erzielen, aber auf ehrliche Weise. Niemand würde sich mehr fragen müssen, warum der Geldbeutel trotz Gehaltserhöhung leerer wird. Die automatische Anpassung an die Inflation schafft Planungssicherheit, insbesondere für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen. Und sie reduziert den Druck auf Tarifverhandlungen, weil Bruttolohnerhöhungen nicht mehr so leicht von der Steuer aufgefressen werden.
Auch für die Verwaltung bringt das Vorteile: Weniger Sonderregelungen, weniger manuelle Korrekturen, weniger Streitfälle. Der Tarif wird jährlich automatisch angepasst – nachvollziehbar, transparent und gerecht. Wer mehr Kaufkraft hat, soll fair besteuert werden. Wer nur den Preisanstieg ausgleicht, darf nicht zusätzlich belastet werden.
Was tun mit den frei werdenden Mitteln?
Durch die höhere Akzeptanz des Steuersystems, die Steigerung der Steuerehrlichkeit und den geringeren Verwaltungsaufwand entstehen langfristig finanzielle Spielräume. Diese sollten sinnvoll genutzt werden – zum Beispiel für eine bundesweite Sozialleistung, die jedes Kind automatisch erhält, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Eine solche Zahlung würde helfen, Kinderarmut zu bekämpfen und allen Familien ein verlässliches finanzielles Fundament zu bieten. Sie kann Schulmaterial, Kleidung, Vereinsbeiträge oder Kultur ermöglichen – also genau das, was jedes Kind braucht, um gut aufzuwachsen.
Denn Steuergerechtigkeit endet nicht beim Lohnzettel. Sie zeigt sich im Leben der Jüngsten, im Alltag der Familien, in der Chance auf eine gute Zukunft – für alle.
Kapitel 3: Einführung einer negativen Einkommensteuer für Geringverdienende
Arbeiten – und trotzdem in Armut leben. Für Millionen Menschen in Deutschland ist das traurige Realität. Sie stehen früh auf, leisten harte körperliche Arbeit oder übernehmen wichtige soziale Aufgaben, doch am Monatsende reicht das Geld kaum für Lebensmittel, Heizung und Miete. Der Lohn ist zu niedrig, um ein würdevolles Leben zu führen – und die Steuern fressen einen Teil des ohnehin kleinen Einkommens zusätzlich auf.
Besonders betroffen sind Menschen in Teilzeit, Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner mit Nebenjob oder Menschen, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Pflegekräfte, Reinigungspersonal, Paketzusteller oder Küchenhilfen verdienen oft weniger als nötig – obwohl sie für die Gesellschaft unverzichtbar sind.
Deshalb braucht es einen mutigen Schritt: Die Einführung einer negativen Einkommensteuer für niedrige Einkommen. Das bedeutet: Wer unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, zahlt keine Steuern – sondern erhält zusätzliches Geld vom Staat. Automatisch. Monatlich. Ohne bürokratischen Aufwand. Es ist das Gegenteil von dem, was die Steuer heute tut – und es ist der richtige Weg, um Arbeit wirklich wertzuschätzen.
Ein Vorbild dafür ist Großbritannien, wo ein vergleichbares Modell unter dem Namen „Working Tax Credit“ seit vielen Jahren existiert. Auch in den USA gibt es die „Earned Income Tax Credit“, eine ähnliche Regelung, die vielen Geringverdienern einen Teil ihres Einkommens ergänzt. Diese Modelle haben gezeigt: Wer für wenig Geld arbeitet, soll nicht bestraft, sondern unterstützt werden.
Die Einführung einer negativen Einkommensteuer würde zahlreiche bürokratische Sozialleistungen überflüssig machen. Es gäbe weniger Anträge, weniger Sanktionen, weniger Kontrollmaßnahmen. Stattdessen ein klares Signal: Arbeit lohnt sich – für jeden. Und das System erkennt an, dass auch kleine Beiträge wertvoll sind.
Kombiniert mit einem existenzsichernden Mindestlohn und einem transparenten Steuersystem kann diese Maßnahme Armut wirksam bekämpfen. Niemand müsste mehr Flaschen sammeln oder bei voller Berufstätigkeit zum Amt gehen. Die Unterstützung käme direkt aus dem Steuerbescheid – berechnet durch eine einfache Formel, transparent, verständlich, fair.
Was tun mit den frei werdenden Mitteln?
Durch den Abbau von Doppelstrukturen, ineffizienten Sozialhilferegelungen und bürokratischer Verwaltung könnten Milliarden eingespart werden. Diese Mittel sollten verwendet werden, um alle Kinder in Schulen und Kitas mit gesundem, pflanzlichem Mittagessen zu versorgen – kostenlos, nahrhaft und klimagerecht. Denn gutes Essen darf kein Luxus sein, sondern ein Grundrecht – vor allem für Kinder in Armutslagen.