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Magische Momente zwischen Mann und Frau, witzig-erotische Anekdoten im Alltag, tief berührende Nähe, Intimität und Ekstase - gepaart mit Wertschätzung - beschreibt die Autorin aus ihrer Sicht als Frau in achtsam gewählten Worten und lebendigen Bildern. Tiefe Sehnsucht nach Hingabe und erfüllender Vereinigung - Einheit - spiegeln sich in ihnen. Sie inspirieren, einfühlsam heilsame, heilige Zweisamkeit voller Freude zu feiern. Für das Abenteuer gemeinsamer Glückseligkeit.
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Seitenzahl: 46
Veröffentlichungsjahr: 2018
Für das Abenteuer
gemeinsamer
Glückseligkeit
Wie die Rose
Mut zum eigenen Duft
Umwerfend oder faszinierend?
Geduld lockt Hingabe hervor
Trancetanz zu zweit
Toscana bei Nacht
Archaische Weiblichkeit
Sanfter Liebestunnel
Vertrauensvoll im freien Fall
Tandem-Flug
Vibrierende Ruhe
Der alternative Handwärmer
Dezente Verführung auf der Dachterrasse
Geheime Wünsche
Heimlichkeiten im Salzwasserbecken
Geehrte Männlichkeit
Oasen
Verführerischer Morgenwecker
Wellness-Zauber
Tantra
Heilig - heilsam - einfühlsam
Ekstase mit der magischen Edeldame
Natur
An einem verbotenen Platz
Sinfonie der Sinne
Tanz der Yoni
Ohne Sombrero
Lodernde Gefühle am Kaminfeuer
Kosmische Verschmelzung
Freiheit: Ur-Freude an sich selbst
So wie die Rose ihre Knospe öffnet, Blatt für Blatt,
öffne ich mich dir.
So wie der Rose ihr eigener Duft entströmt,
strömt dein Duft zu mir.
So wie jedes Blütenbatt den Raum erfüllt mit Rot wie Blut,
entfachst du in mir eine Glut.
So wie die Rosenblüte sich verwandelt in einen flauschigen Ball,
schwillt auch meine schönste Blüte prall.
So wie die Rose den Morgentau einlädt, sie zu benetzen,
ergießt sich Tropfen für Tropfen meinen Ritzen.
So wie die Rose ihren Nektar schenkt als Willkommenstrunk,
schenke ich dir meinen weiblichen Prunk.
So wie die Rose sich öffnet dem edlen Gast,
ist mein innerer Kelch von heiliger Sehnsucht erfasst.
So wie die Rose nur Schönheit kennt,
ist jede Berührung von dir ein heiliger Moment.
Messezeit, kaufbereit. Brennt die Konsumsucht lichterloh,
sind alle Händler froh.
So komme ich - nichts ahnend - in die große Drogerie.
Heute reihen sich Stände aneinander wie im Großstall das Vieh.
Eine Dame gleich mit einem Parfüm-Kärtchen wedelt:
Ihr Produkt wohl jede Frau veredelt!
Die Gelegenheit ist heiß.
Heute gibt es einen Sonderpreis.
Liebe Kundin, lass’ dich nicht lumpen,
kaufe gleich einen großen Humpen.
Ich fühle mich etwas überrollt,
und distanziere mich, auch wenn die Dame grollt.
Doch es geht erst richtig los.
Der nächste Stand ist riesengroß.
„Jede Frau ist ein Individuum.
Selbst probieren, da kommen Sie nicht drum herum.“
„Viele Fläschchen stehen zu Gebote.
Dieses entfaltet eine ganz besondere Note.
Ihr linkes Handgelenk ist noch frei.
Da testen wir gleich zwei!“
Etwas kitzelt mich in der Nase.
Der Reiz reicht mir fast bis zum Nabel, doch nicht zum Spaße.
Mit irritierter Nase suche ich das Weite,
da erwischt mich ein Sprühnebel in voller Breite.
„Jetzt - meine Dame - umgibt Sie Magie!
Damit führen Sie bei den Männern Regie.“
Neben mir flüstert ein Mann:
„Am Liebsten mag ich deinen eigenen Duft.“
Und er zieht ein zartes Wesen aus diesem Chemielabor fort.
Ich - so besprüht - stehe da,
wie eine gepuderte Perücken-Dame aus dem Barock.
Mach’ die Sause, ab nach Hause.
Wasch’ das ab, tip top. Alles andere ist ein Flop.
Es gibt ein Buch: „Alles klar mit Haut und Haar.“
Vieles davon ist wahr.
Ich gebe der Autorin die Ehre
und greife zu grüner Mineralerde.
Voller Hoffnung ich sie mit Wasser misch’,
damit ich mich wieder fühle frisch.
Befreit nach dieser Dusche
ich auf den Balkon zu den letzten Sonnenstrahlen husche,
strecke mich aus auf dem Handtuch,
mein Eva-Kostüm ist mir genug.
„War da ein Türeklappern?“
Mich zieht es wieder in Bann,
wie Licht und Schatten um meine Beine flackern.
Ich beobachte am Himmel einen Vogelschwarm.
Hinter mir wird es wohlig warm.
Das mit dem eigenen Duft ist mir noch im Ohr, auch hier.
Ob ich das ausprobier’?
Ich tippe mit der Fingerkuppe in des Bauchnabels Grube,
schnuppere und lecke, Schweiß und Salz ich schmecke.
Als es mir dämmert, in meinem Kopf fast hämmert.
Ich frage in mich hinein: „Kann das sein?“
Ich will dieses Rätsel lösen, bitte,
und hole eine Probe aus meiner innersten Körpermitte.
Die Konsistenz zwischen meinen Fingern ist fast wie Öl.
Meine Nase niest nicht, fühlt sich wohl.
Öl dient zur Pflege!
Auf Hals und Nacken ich diese Kostbarkeit gebe.
Oh! Ein vertrautes Gesicht hat sich erst zu meinem Hals,
dann zu meiner Venus gebeugt;
mein Körper kann nicht verbergen, wie er sich freut.
Die wohlige Wärme kam von dem strahlenden Augenpaar,
das genau sah, wie ich mich gebar.
Er haucht:
„So - natur - bist du ganz Frau!
Chemie schafft oft Kluft.
Am Stärksten betört mich dein eigener Duft.“
Ich will dich nicht umhauen.
Ich möchte dich faszinieren.
Ich will dich nicht imitieren.
Ich lasse mich von dir inspirieren.
Ich will nicht umwerfend sein,
sondern dein köstlichster Traum.
Ich will dich nicht flüchtig ansehen.
Ich möchte dir tief in die Augen schauen.
Ich will dich nicht verrückt machen,
doch mobilisieren bis zur Ekstase all deiner Sinne.
In deinen Armen hört mein Geist auf zu rennen,
er hält inne.
Willst du mein Heiligtum geschwind erkunden,
oder nimmst du dir ausgiebig Zeit?
Willst du, dass ich mich dir rasch hingebe,
oder weißt du, wahrer Genuss braucht Raum und Zeit?
Jede Etappe will ich auskosten mit dir, nicht durch sie eilen,
sondern in jeder dich neu entdecken und in ihr verweilen.
Stufe um Stufe die Höhe erklimmen,
kann das an einem einzigen Abend gelingen?
Die hingebungsvolle Wolfsfrau in mir zeigt sich nur,
bleibst du länger auf meiner Spur.
Erbitte heute von mir nur gemeinsame Zeit,
für geteilte Freud’.
Schenkst du mir Geduld, kann sich alles ergeben,
und wir viele Überraschungen miteinander erleben.
Barfuß, auf leisen Sohlen, betritt die Gruppe den Saal,
afrikanischer Trancetanz ist heute die Wahl.
