Trickster - Nicola Cameron - E-Book

Trickster E-Book

Nicola Cameron

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Beschreibung

Delaney Smith, Kojoten-Gestaltwandler und Technischer Geschäftsführer bei Trickster Technologies, findet Menschen fade und langweilig. Also ist das Letzte, was er erwartet, seinen Gefährten in den Büroräumen von Trickster zu riechen – einen Gefährten, der nicht nur männlich, sondern auch menschlich ist. Der Programmierer Mark Fellowes ist schockiert, als der Technische Geschäftsführer des Unternehmens, bei dem er einen Zeitvertrag bekommen hat, ihn anbaggert. Noch mehr überrascht ihn allerdings die Versuchung, darauf anzuspringen. Hetero und in einer Beziehung mit einer karrierebewussten weiblichen Führungskraft, hat er nicht mal daran gedacht, einen anderen Mann zu küssen – jedenfalls bis jetzt. Als Mark von Dieben angegriffen wird, die versuchen, Unternehmensdateien zu stehlen, muss Delaney seinen Gefährten beschützen. Aber kann er seinen Anspruch geltend machen, bevor kriminelle Machenschaften, die die Zerstörung von Trickster zum Ziel haben, sie auseinanderreißen werden? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Länge: rund 23.000 Wörter

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Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

ÜBER NICOLA CAMERON

LESEPROBE: Luckys Sieben (Team Paladin 1)

Trickster

Delaney Smith, Kojoten-Gestaltwandler und Technischer Geschäftsführer bei Trickster Technologies, findet Menschen fade und langweilig. Also ist das Letzte, was er erwartet, seinen Gefährten in den Büroräumen von Trickster zu riechen – einen Gefährten, der nicht nur männlich, sondern auch menschlich ist.

Der Programmierer Mark Fellowes ist schockiert, als der Technische Geschäftsführer des Unternehmens, bei dem er einen Zeitvertrag bekommen hat, ihn anbaggert. Noch mehr überrascht ihn allerdings die Versuchung, darauf anzuspringen. Hetero und in einer Beziehung mit einer karrierebewussten weiblichen Führungskraft, hat er nicht mal daran gedacht, einen anderen Mann zu küssen – jedenfalls bis jetzt.

Als Mark von Dieben angegriffen wird, die versuchen, Unternehmensdateien zu stehlen, muss Delaney seinen Gefährten beschützen. Aber kann er seinen Anspruch geltend machen, bevor kriminelle Machenschaften, die die Zerstörung von Trickster zum Ziel haben, sie auseinanderreißen werden?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt.

Länge: rund 23.000 Wörter

NICOLA CAMERON

Trickster

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel

„Trickster“

Copyright © der Originalausgabe: Nicola Cameron, 2014

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2017

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen und Orte verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Geschützte Handelsmarken:

Der Autor erkennt den geschützten Status und die Markenrechtsinhaber der folgenden Handelsmarken, die in dieser fiktiven Geschichte genannt werden, an:

Tylenol

BMW

Der Herr der Ringe

Die Avengers

Agents of SHIELD

Kroger

Doctor Who

Scrabble

Stargate

Every Breath You Take - Sting

Kapitel 1

Gefährte.

Der Duft traf Delaney in der Sekunde, in der er die Rezeption von Trickster Technologies betrat. Die unwiderstehlichen Pheromone seines Gefährten reizten die empfindsame Nase des Gestaltwandlers, ließen ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen und brachten seine Libido sofort von Null auf Hundert. Mein wahrer Gefährte. Er ist hier.

Er schaute sich im Raum um, aber zu seiner Enttäuschung war außer der Rezeptionistin niemand da. So sehr er Aimee auch mochte – sowohl wegen ihres bei der Army geschulten Organisationstalents als auch wegen ihres schmutzigen Humors – er wusste genau, dass der Gefährtenduft verdammt noch mal nicht von ihr kam. Er schnupperte intensiver und unterdrückte ein Heulen. Sein Gefährte war vor weniger als zehn Minuten in diesem Raum gewesen.

Gottverdammt, ich verpasse ihn um zehn Minuten, weil ich meinen ersten Urlaub seit Jahren genommen habe?

Aimee hob den Blick von ihrer Tastatur und strahlte ihn an. „Willkommen zurück, mein Lehnsherr“, sagte sie und schlug sich mit der Faust an die üppige Brust. „Wie war's auf den Bahamas? Und noch wichtiger, wo ist mein Souvenir?“

Delaney schenkte ihr ein zerstreutes Lächeln und murmelte: „Schön, dich auch wiederzusehen, Aims.“ Er hatte keine Lust zuzugeben, dass sich die Kreuzfahrt, die er ganz allein angetreten hatte, als ziemlich einsame Angelegenheit entpuppt hatte. Fast während des gesamten Trips hatte er sich einfach nur gewünscht jemanden zu haben, der gemeinsam mit ihm exotische Gegenden bereisen könnte. Sieht so aus, als ginge mein Wunsch heute in Erfüllung. „Die Bahamas waren prima“, fuhr er fort, „und lass mich doch erst mal in meinem Büro ankommen, bevor du anfängst, dich für ein paar Geschenke bei mir einzuschleimen.“ Er lehnte sich etwas weiter über den gebogenen Empfangstresen und senkte die Stimme. „Gab es in den letzten zehn Minuten eine Lieferung oder sowas? Oder hatten wir Besucher?“

Aimee runzelte die Stirn. „Nö. Wieso?“

Der Duft machte ihn scharf, und sein Verlangen fand einen direkten Draht von seiner Nase bis hinunter in seine Eier. Im Geiste verneigte er sich dankbar vor Tricksters Firmenboss Scott Devlin für dessen Weitsicht, ausschließlich Gestaltwandler und Mitglieder der Kojoten-Gemeinschaft zu beschäftigen. „Ich kann meinen Gefährten riechen.“

Aimee riss die Augen auf. „Del, ich bin schon seit acht hier, und ich kann dir sagen, heute ist noch niemand hier gewesen, nur Angestellte …“ Dann blinzelte sie, und ihr Gesichtsausdruck veränderte sich. „Warte, warte! Das schließt auch die neuen Programmierer mit ein, die mit den Zeitverträgen. Scott hat sie letzte Woche wegen des Auftrages für die Lone Star Kreditbank eingestellt.“

Delaney entspannte sich. Das musste es sein. Er hatte einfach nur Glück, dass Scott dabei zufällig auch den Gestaltwandler angeheuert hatte, der Delaneys Gefährte werden würde, die andere Hälfte seines Herzens. „Das ist großartig. Die sind alle drüben in der Technik, richtig?“

„Ja sicher, aber Del –“

Er war bereits auf dem Weg in Richtung des Großraumbüros, wo die Systementwickler arbeiteten. Die Duftspur seines Gefährten hing in der Luft und zog ihn an wie ein schweres, süßes Band aus purem Sex. Oh Gott, er riecht so gut. Scott sollte mich lieber nicht zusammenscheißen, wenn ich morgen frei nehme. Besonders nicht nach dem, was mit ihm und Carmen passiert ist.

„Del, warte!“ Aimee stand auf und flitzte um den Tresen herum.

Er nahm das gar nicht wahr, so sehr wurde er von diesem erstaunlichen Geruch angezogen. Ich werde einfach hingehen und ihn finden, mich vorstellen und ein Abendessen klar machen. Und um Mitternacht werden wir uns paaren und uns gegenseitig das Hirn rausficken. Er ist bestimmt mittlerweile selbst schon halb wahnsinnig – vielleicht nehm’ ich mir den Dienstag lieber gleich auch noch frei.

„Del!“

Irgendwie hatte Aimee es geschafft, ihn zu überholen und sich ihm in den Weg zu stellen. Mit ihrer kleinen Hand fest gegen seine Brust gepresst, befahl sie: „Stopp!“

„Was ist?“ Delaney schaute finster auf sie herab. „Warum?“

„Wegen der Programmierer.“ Sie warf einen Blick über ihre Schulter, dann senkte sie die Stimme. „Del, es tut mir leid. Aber es sind Menschen.“

* * * *

„Du willst mich wohl verarschen“, sagte Delaney mit hohler Stimme und fixierte über den teuren Eichenschreibtisch hinweg seinen Geschäftspartner und Alpha des Rudels. „Sie können nicht alle menschlich sein.“

„Ich sage dir, Del, keiner von ihnen ist Gestaltwandler“, antwortete Scott, die Hände zu einer entschuldigenden Geste erhoben. „Wir haben die üblichen Background-Checks gemacht, plus den neuen, als Drogentest getarnten Bluttest. Alle drei Programmierer erwiesen sich als reine Menschen. Da war nicht die geringste Spur von Gestaltwandler-DNA.“

„Scheiße.“ Delaney rieb sich mit beiden Händen übers Gesicht und unterdrückte den Drang zu knurren. Er konnte seinen Gefährten sogar bis hierher riechen: scharf und salzig, mit der blutigen Note von Eisen, überlagert von dem Moschusgeruch eines sauberen, gesunden männlichen Wesens, sowie eines – Gott sei Dank – milden Deodorants und einer Waschlotion, bei der sich ihm nicht sofort die Nasenhaare aufrollten.

Und dieses sinnliche Band aus Pheromonen, das ihn bei seinem Schwanz packte und machte, dass sein Kojote vor Entzücken jaulen wollte. Seine Eier waren schmerzhaft geschwollen, und der Drang sich zu verwandeln und der Quelle dieses Duftes nachzujagen, ließ ihn am ganzen Körper erschauern. Er atmete tief durch den Mund ein, um seine Nase aus der Gleichung zu nehmen, aber das half auch nichts. Jetzt konnte er seinen Gefährten schmecken.

Seinen menschlichen Gefährten. Jemanden, der keine Ahnung hatte, dass Gestaltwandler überhaupt existierten. Diesen Gedanken würde der Mensch erstmal verdauen müssen, und dann musste er noch überzeugt werden, dem Rest der Welt nichts davon zu verraten.

Ein leises Räuspern zog seine Aufmerksamkeit wieder zu Scott. „Hey, es könnte schlimmer sein“, bemerkte der Firmenchef. „Wenigstens ist er kein Luchs.“

Delaney funkelte ihn an. „Nicht sehr hilfreich.“

„Schon klar. Tut mir leid. Also, sie –“

„Er.“

„Er?“ Scotts Augenbrauen schossen in die Höhe. „Okay, das ist mal was anderes.“

Delaney zuckte ungeduldig mit den Schultern. Für gewöhnlich bevorzugte er Frauen, aber wie viele Gestaltwandler hatte er Erfahrungen mit beiderlei Geschlecht gemacht. Und die Verbindung von wahren Gefährten kümmerte sich nicht um sexuelle Vorlieben. „Sowas passiert. Mir ist das egal. Ich will ihn einfach nur kennenlernen.“

„Nun, das grenzt das Ganze ein. Wir haben nur einen männlichen Programmierer eingestellt.“ Scott wühlte in den Papieren auf seinem Schreibtisch, fischte eines davon heraus und reichte es Delaney. „Sein Name ist Mark Fellowes. Hier ist sein Lebenslauf.“

Delaney beschnüffelte das Papier und stöhnte. „Oh Gott. Ja, das ist er.“ Nur mit Mühe schaffte er es, das Dokument tatsächlich auch zu lesen, anstatt die Spuren von Hautfett abzulecken, die auf dem Papier zurückgeblieben waren. „Verdammt. Gut ist er auch noch. Bitte sag mir, dass er nicht verheiratet ist.“

„Er ist nicht verheiratet, aber er erzählte irgendwas von einer Freundin, die unsere Stellenanzeige für ihn gefunden hat.“

Delaney knurrte vor sich hin. Na toll. Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug. „Nett, dich kennenzulernen, ich bin dein wahrer Gefährte. Ich fürchte, ich muss dich bitten, deine Freundin sausen zu lassen, damit du lernen kannst, wie man es sich von hinten besorgen lässt. Oh, und übrigens: Ich kann mich in einen Kojoten verwandeln, wenn ich will. Also, wie sieht's aus, Alter?“

Scheiße. Er kam damit klar, dass sein Gefährte ein Mann war, aber warum nur musste er menschlich sein? Delaney war nicht speziesfeindlich oder so, aber Menschen waren so … fade, in Ermangelung eines besseren Wortes. Er war nicht sicher, ob es damit zu tun hatte, dass sie immer in ein und derselben Haut steckten, oder mit ihrer mangelnden Verbindung zur natürlichen Welt, aber Menschen verfügten einfach nicht über diese rohe Sinnlichkeit und Lebenslust, die Gestaltwandlern zu eigen war. Was Sexpartner anging, war es wesentlich befriedigender, sich an die eigene Spezies zu halten.

Bis jetzt. Ab und zu brauchte das Schicksal einen guten Lacher offenbar genau so sehr wie jeder andere, aber warum musste der Witz ausgerechnet auf seine Kosten gehen?

Er schnüffelte abermals und winselte leise, als die Pheromone ihre Wirkung entfalteten. Oh Gott, es ist mir egal. Ich brauche ihn. Jetzt.

Mit einem Blick voller Mitgefühl lehnte Scott sich in seinem Stuhl zurück. „Sieh mal, Del, ich weiß, was du gerade durchmachst“, sagte er wohlwollend. „Du erinnerst dich sicher, wie es mir ging, als ich zum ersten Mal Carmen gerochen habe?“

Delaney nickte. Scott hatte seine Gefährtin erstmals während eines Besuchs auf dem gigantischen Jahrmarkt in Texas gerochen und bei dem Versuch, sie ausfindig zu machen, fast das Dallas-Fort-Worth-Metroplex auseinandergenommen. „Ich dachte, wir müssten dich mit dem Kaltwasser-Schlauch abspritzen. Stündlich.“

„Genau. Ich weiß also, wie sich das anfühlt“, sagte Scott. „Die Sache ist die, dass wir mit Fellowes einen echten Glücksgriff getan haben. Er ist mordsmäßig gut im Finden und Beheben von Sicherheitslücken. Und er und Fazia und Meiying bilden ein wirklich gutes Team. Genau genommen denke ich daran, ihm eine feste Stelle anzubieten, sobald sein Vertrag für das Lone Star Projekt endet.”

Perfekt! Ich geb’ ihm einen Schreibtisch in meinem Büro, damit wir in der Mittagspause ficken können. „Ich stehe in dieser Sache voll hinter dir“, sagte Delaney. Seine Knie federten nervös auf und ab. „Kann ich jetzt gehen und ihn treffen?“

Scott seufzte. „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.“

„Warum nicht?“

„Ich tu das jetzt zu deinem eigenen Besten, Kumpel.“ Sein Freund war verschwunden, und sein Alpha sprach nun zu ihm. „Wenn du in diesem Zustand da reingehst, wirst du ihn zu Tode erschrecken. Wenn wir Glück haben, haut er dir nur eine rein und kündigt. Wenn nicht, dann hängt er uns eine Klage wegen sexueller Belästigung an, oder ruft sogar die Bullen.“ Scotts buschige Brauen hoben sich bedeutungsvoll. „Du weißt verdammt gut, dass keiner hier bei Trickster diese Art von Aufsehen gebrauchen kann. Also, du lässt ihn heute in Ruhe. Ich befehle dir, es langsam angehen zu lassen. Arbeite mit ihm, bleib professionell und lass ihn dich erstmal kennenlernen, bevor du ihn anmachst.“

Delaney fühlte die Macht der Untersagung über seinen Willen. Der Teil von ihm, der mehr um das Wohlergehen der Firma besorgt war, war sogar dankbar für den Befehl. Er würde ihm helfen, sein Verlangen nach diesem ungesehenen, unbekannten Menschen zu kontrollieren.

Der Rest von ihm wollte vor Qual heulen.

Er schloss die Augen, nickte kläglich und schluckte schwer. „Langsam. Okay. Das kriege ich hin. Glaube ich.“ Ihm kam ein schrecklicher Gedanke, und er riss die Augen auf. „Warte. Wenn er meine Pheromone nicht riechen kann, dann wird er auch nicht erkennen, dass ich sein Gefährte bin. Und eine Freundin hat er auch noch. Wie zur Hölle soll ich einen menschlichen Hetero anbaggern?“

Scott lehnte sich in seinem Chefsessel zurück. „Wenn er dein Gefährte ist, dann hält das mit der Freundin nicht mehr lange, das wissen wir beide“, sagte er. „Und hoffentlich wird er nicht zum Arschloch, wenn es soweit ist, aber das ist sein Problem. Und wegen der anderen Sache – ich schätze mal, du wirst ihm einfach nur beweisen müssen, dass auf der Dunklen Seite wirklich süße Früchte wachsen.“

* * * *

Nach einem kurzen Stopp im privaten Waschraum des Firmenchefs, wo er sich etwas Wasser ins Gesicht spritzte und darauf wartete, dass sein hartnäckiger Ständer endlich nachließ, begab Delaney sich schließlich wieder in sein eigenes Büro. Dort erwartete ihn ein Riesenhaufen unerledigter E-Mails, aber das hatte ausnahmsweise mal sein Gutes. Sich durch allerlei Probleme und Genörgel zu arbeiten würde ihm dabei helfen, den verlockenden Geruch seines Gefährten zu ignorieren.

---ENDE DER LESEPROBE---