Triple Trouble: Ärger hoch drei - Jools Louise - E-Book

Triple Trouble: Ärger hoch drei E-Book

Jools Louise

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Beschreibung

Jace Holloway wurde aus einem Alptraum gerettet. Ein ehrgeiziger Bürgermeister und ein Arzt mit Gottkomplex hielten ihn in einem unterirdischen Dreckloch unter den Straßen der Stadt Sage in Wyoming gefangen und missbrauchten ihn als Versuchskaninchen für Drogenexperimente. Als er schließlich aus seinem tiefen Koma erwacht, findet er sich in den Armen von drei Wildhundewandlern wieder, den Brüdern Sky, Marvin und Bryce. Nachdem die Drei jahrelang für die Sekte Der Wille und das Wort gearbeitet haben, wo ihnen selbst die einfachsten Freuden verwehrt wurden, ist nun der Paarungsinstinkt der Brüder erwacht, und sie können es nicht abwarten, sich ihren sexy Gefährten zu teilen. Ihre Arbeit als Handlanger der bösartigen Sekte hat ihnen die Augen geöffnet, und so wenden sie sich gegen ihren Boss, um der Two Spirit Ranch zu helfen. Schon bald sind sie in einen Krieg verwickelt, der immer weiter eskaliert, und es steht für sie noch viel mehr auf dem Spiel – sie haben jetzt einen Gefährten. Können ihre süßen Küsse Jace helfen, die Schrecken der Vergangenheit zu vergessen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 50.000 Wörter

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Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Prolog

Kapitel 1: Erste Begegnung

Kapitel 2: Du sexy Hund!

Kapitel 3: Doktor Pearson, nehme ich an?

Kapitel 4: Triple Trouble und ein Hybrid

Kapitel 5: Twister können wir später noch spielen

Kapitel 6: Eine unvergessliche Nacht

Kapitel 7: Der Hybrid und Murphy Munroe

Kapitel 8: Des Doktors Exekution

Kapitel 9: An die Öffentlichkeit

Epilog

ÜBER JOOLS LOUISE

LESEPROBE:

Triple Trouble: Ärger hoch drei

Jace Holloway wurde aus einem Alptraum gerettet. Ein ehrgeiziger Bürgermeister und ein Arzt mit Gottkomplex hielten ihn in einem unterirdischen Dreckloch unter den Straßen der Stadt Sage in Wyoming gefangen und missbrauchten ihn als Versuchskaninchen für Drogenexperimente. Als er schließlich aus seinem tiefen Koma erwacht, findet er sich in den Armen von drei Wildhundewandlern wieder, den Brüdern Sky, Marvin und Bryce.

Nachdem die Drei jahrelang für die Sekte Der Wille und das Wort gearbeitet haben, wo ihnen selbst die einfachsten Freuden verwehrt wurden, ist nun der Paarungsinstinkt der Brüder erwacht, und sie können es nicht abwarten, sich ihren sexy Gefährten zu teilen. Ihre Arbeit als Handlanger der bösartigen Sekte hat ihnen die Augen geöffnet, und so wenden sie sich gegen ihren Boss, um der Two Spirit Ranch zu helfen. Schon bald sind sie in einen Krieg verwickelt, der immer weiter eskaliert, und es steht für sie noch viel mehr auf dem Spiel – sie haben jetzt einen Gefährten. Können ihre süßen Küsse Jace helfen, die Schrecken der Vergangenheit zu vergessen?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 50.000 Wörter

JOOLS LOUISE

Triple Trouble: Ärger hoch drei

Two Spirit Ranch 4

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Triple Trouble“:

Jools Louise

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Betti Gefecht

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für alle, deren Seelen sich zwei Wesen – Two Spirits – teilen und sie einzigartig und zu etwas Besonderem machen.

Prolog

Sky biss die Zähne zusammen, als er auf die übel zugerichteten, blutverschmierten Überreste der Frau herabsah, die jahrzehntelang der Erzfeind gewesen war. Nur widerwillig hatte sie irgendwelche Einzelheiten preisgegeben – über das Tunnelsystem, über die Mitglieder der Sekte oder überhaupt irgendetwas. Sky drehte sich der Magen um bei ihrem Anblick. Die Erinnerung an ihr sardonisches Lachen machte ihn ganz krank.

Zusammen mit Rafe, einem Ein-Meter-Neunzig-Pantherwandler, hatten sie die Informationen, die sie benötigten, aus ihr herausgeholt. Sky besaß einen kräftigen Magen, aber Rafe, der schwarzäugige Teufel, hatte ihm Schrecken gezeigt, die sogar er kaum mitansehen konnte. Langsam, Zentimeter für Zentimeter hatte Rafe die Haut von ihrem fetten Körper geschält. Ihre entsetzlichen Schreie waren in dem schalldichten Raum, der eigens für diesen Zweck eingerichtet worden war, unbeachtet verhallt.

Sky hatte seine Fragen gestellt, hatte ein wahres Trommelfeuer von Fragen auf sie losgelassen, als würde er eine Keule schwingen. Aber Rafe war derjenige, der die Werkzeuge seines grausigen Handwerks eingesetzt hatte. Skalpelle, Zangen, einen Bunsenbrenner und Rasierklingen – alle vier Elemente der Folter waren in diesem Raum brutal zum Einsatz gekommen, mit verheerender Wirkung. Und jetzt lag Colleen, eine Frau, die schon vor Jahren ihre Seele verkauft hatte, zerstückelt vor ihm.

Sky schämte sich nicht für seine Mitwirkung an ihrem Tod. Er bedauerte lediglich, dass sie nicht noch ein wenig länger gelebt hatte, bevor ihr Herz versagte. Die Stromstöße am Ende waren zu viel für sie gewesen, und sie war innerhalb weniger Sekunden gestorben. Sky trat gegen ihren Leichnam und verzog angewidert das Gesicht.

Rafe, der sich gerade gründlich die Hände wusch, schaute zu ihm herüber. Mit ausdruckslosem Gesicht schrubbte er sich Blut und menschliches Gewebe von der Haut.

„Geht’s dir jetzt besser? Sie wird niemandem mehr wehtun.“ Dann nickte Rafe zu ihrem anderen Gast hinüber, einem Wolfswandler namens Rick. Der Penner hatte nicht einmal so lange durchgehalten wie Colleen. Die beiden hatten einen Wanderzoo betrieben, mit dem sie durch die Staaten Wyoming, Idaho, Montana und bis hinunter nach Texas gezogen waren. Sie hatten minderjährige Gestaltwandler gefangen gehalten – manche waren junge Ausreißer, aber die meisten hatten sie direkt aus ihren Elternhäusern entführt. Die Jugendlichen wurden gnadenlos ausgebeutet. Sobald sie für den Wanderzoo nicht mehr von Nutzen waren, wurden sie entweder für die Zucht missbraucht oder zu einer Ranch weiter oben im Norden gebracht, wo sie als Beute für die Trophäenjagd endeten. Oder man ließ sie einfach in ihren dreckigen Käfigen verhungern.

Sky war ein Hundewandler. Seine Tiergestalt war die eines afrikanischen Wildhundes. Das Wandlervirus wirkte bei Hundeartigen ein wenig anders, denn es wurde von den Eltern an ihre Nachkommen vererbt. Ihre katzenartigen Vettern hingegen mussten damit infiziert werden, und nur ganz bestimmte Individuen hatten die Fähigkeit, das Virus zu übertragen.

Skys Familienmitglieder waren Colleens und Ricks Geiseln gewesen. Durch brutale Drohungen hatten sie jede Gegenwehr im Keim erstickt – eine unsichtbare, aber effektive Leine. Als Skys jüngster Bruder der Sekte den Gehorsam verweigerte, hatten sie an ihm ein Exempel statuiert und ihm auf der Trophäenranch bei lebendigem Leib das Fell abgezogen.

Trotzdem hatte auch keiner der anderen Brüder mehr gehorchen wollen, nachdem sie den Geruch ihres potenziellen Gefährten aufgenommen hatten, eines jungen Mannes namens Jace Holloway. Die Sekte hatte Jace entführt, um ihn als Versuchskaninchen zu missbrauchen, und seine Eltern wurden ermordet, als sie einschreiten wollten. Die Sekte hatte Jace eine Mixtur aus experimentellen Drogen, Wandler-DNA und jeder Menge anderer undurchsichtiger Bestandteile in die Venen gepumpt. Als Nebenwirkung davon hatte Jace die Fähigkeit entwickelt, andere Gestaltwandler am Geruch zu erkennen und ihre Subspezies zu bestimmen.

Skys jüngster Bruder Michael hatte den Befehl verweigert, Jace etwas anzutun, und Sky und seine anderen Brüder Bryce und Marvin waren gezwungen worden, ihn zur Trophäenranch zu bringen, wo man ihn gejagt und schließlich getötet hatte. Sie hatten nicht gewusst, dass ihrem Bruder dieses Schicksal drohte. Sie hatten geglaubt, er würde einfach nur versetzt werden.

Sky verzog höhnisch das Gesicht, weil er so dumm gewesen war. Sie waren alle so leicht beeinflussbar gewesen und hatten wieder und wieder auf eine Gruppe von Leuten gehört, für die Aufrichtigkeit oder Güte Fremdworte waren.

Sky und seine Brüder hatten es nicht wahrhaben wollen, und in ihrer arroganten Gewissheit, dass niemand in Menschengestalt sie je verletzen könnte, alle Zeichen ignoriert. Sie waren abgestumpft gewesen, wie gelähmt von den Drogen, die man ihnen zur Beruhigung gegeben hatte. Aber die lähmende Wirkung hatte schlagartig nachgelassen, als sie Zeuge des Entsetzens und der Schmerzen ihres Bruders geworden waren, ohne ihm helfen zu können.

Das Wissen, darin versagt zu haben, seinen Tod zu verhindern, verfolgte sie alle. Sie waren dumm genug gewesen, immer und immer wieder auf Colleen und ihre Schergen hereinzufallen, und das niederschmetternde Ergebnis ihrer Ignoranz war wie Gift, dessen Wirkung sie bis in die tiefsten Tiefen ihrer Seelen spürten. Es war nichts, das man leicht überwinden konnte. Michael war der Beste von ihnen gewesen. Immer war er für das eingetreten, woran er geglaubt hatte. Und er hatte den Preis dafür gezahlt.

Und nun schaute Sky auf einen der dafür verantwortlichen Menschen herunter, aber er wusste, dass er die meiste Verantwortung sich selbst zuschob. Er war der Älteste, und es war an ihm gewesen, seine Familie zu beschützen. Seinen Gefährten zu beschützen. Er hatte in jeder erdenklichen Weise versagt. Sein Gefährte lag immer noch im Koma – anstatt weiterhin für die mörderische Sekte und ihre bösartigen Zwecke Gestaltwandler zu erschnüffeln, hatte er sich lieber selbst eine Überdosis verabreicht. Jace war bei weitem der Tapferste von ihnen allen.

„Weißt du, Sky, wie sehr du dich auch selbst niedermachst für das, was passiert ist … wie schuldig du dich auch immer noch fühlen magst – die wirklich Verantwortlichen sind jetzt tot.“ Rafe schlug Sky auf die Schulter und riss ihn damit aus seinen Gedanken. „Ich habe eine sehr, sehr lange Zeit damit zugebracht, Dinge zu bereuen, die ich nie gesagt oder getan habe. Es gibt Teile meiner Seele, die ich nie zurückbekommen werde, die für immer verloren sind. Der junge Mann, Jace, er braucht euch jetzt mehr denn je. Ich weiß ein bisschen über eure Spezies, habe früher ein paar von euch kennengelernt.“ Er zwinkerte dem verblüfften Sky zu. „Hundeartige teilen sich oft einen Gefährten, da sie ursprünglich Rudeltiere sind. Wir Miezekatzen dagegen sind lieber … nur zu zweit. Das dachte ich jedenfalls.“ Er verstummte, und in seinen Augen flackerte kurz so etwas wie Erstaunen auf.

„Du fühlst dich zu mehr als nur einem hingezogen?“, fragte Sky, der die Antwort eigentlich kannte. Er beobachtete länger Rafes Kampf mit sich selbst wegen Archie und Lucas. Die beiden jungen Wandler hatten noch zwei Jahre vor sich, bevor sie das gesetzliche Mindestalter für eine Beziehung erreichen würden.

Rafe warf Sky einen schrägen Blick voller Selbstironie zu.

„Ich fühle mich auf unangemessene Weise zu zwei Teenagern hingezogen, beide erst sechzehn, und einer davon ist fest überzeugt, dass wir alle in einer glücklichen, kleinen Dreierbeziehung leben können, bevor er sich überhaupt je in eine Person verliebt hat, ganz zu schweigen von zwei. Der Kleine muss die Schule beenden und dann seinen College-Abschluss machen, bevor ich auch nur in seine Nähe kommen kann. Wenn ich weiterhin hier bleibe, kann ich mich bestimmt nicht mehr lange zurückhalten.“ Rafe sah aus, als wäre er von sich selbst angewidert.

„So ist das also, ja?“ Sky schmunzelte.

„Ich habe Bedürfnisse, die ein Mann meines Alters und meiner Erfahrung gegenüber den beiden Jungs nicht haben sollte!“, gab Rafe zurück. „Ich selbst hatte keinen Mangel an schmutzigen, alten Männern, die mich begrapschten, als ich in dem Alter und jünger war. Das war abscheulich. Es sind Kinder. Ich werde in die Tunnel gehen, sie vermessen und eine digitale Karte das Systems erstellen. Soweit wir von der Hexe und dem Wolfswandler wissen, könnten diese Tunnel uns zum Hauptquartier der Sekte bringen, zu ihrem Anführer, wer auch immer das sein mag. Jedenfalls werde ich eine ganze Weile nicht hier sein. Vielleicht habe ich eine bessere Selbstbeherrschung, wenn ich zurückkehre.“

Sky schnaubte und klopfte Rafe auf die Schulter.

„Wenn man seinen Gefährten findet, oder in deinem Fall: seine beiden Gefährten, dann gibt es so etwas Selbstbeherrschung gar nicht, Rafe. Ich stimme dir allerdings zu – du solltest dich von ihnen fernhalten. Archie und Lucas müssen noch eine ganz Menge verarbeiten. Sie brauchen Zeit, um zu heilen, um reif zu werden. Genau wie du. Von was für Dämonen du auch immer gejagt wirst, lass dir von ihnen nicht dein Glück ruinieren, okay? Meine Brüder und ich haben ignoriert, was wir waren, und nun sieh, wohin uns das gebracht hat.“ Sky schaute Rafe fest in die Augen. „Nimm dir Zeit; denk in Ruhe über die Dinge nach. Aber warte nicht zu lange. Diese Jungs werden nicht für immer Jungs bleiben. Schon bald werden sie erwachsen sein und genau wissen, was sie wollen – falls sie das nicht jetzt schon wissen. Und falls sie dann beschließen sollten, keine dritte Person in ihrer Beziehung zu brauchen, dann wird ein gewisser Panther, den ich kenne, dabei auf der Strecke bleiben.“

Rafe fauchte aufgebracht. In seinen Augen flackerte mörderischer Zorn auf, und seine Reißzähne schoben sich heraus.

Sky zuckte nicht einmal mit der Wimper, aber er packte Rafes muskulöse Schulter fester. Er war fast acht Zentimeter größer als Rafe, und seine kräftige Gestalt mit den breiten Schultern überragte den kleineren Mann. Dennoch wusste er in diesem Moment, dass der Panther ihn innerhalb von Sekunden hätte in Stücke reißen können. Der Kerl hatte eindeutig eine grausame Ader und Eier, so groß wie Melonen.

„Wie ich schon sagte, warte nicht zu lange. Ich werde derweil den häuslichen Herd in Gang halten.“ Sky zwinkerte Rafe zu, als sich dessen dunkle Augen noch mehr verengten. Dann schnellte plötzlich ein Arm hoch und packte eine Handvoll lange, braune Haare. Rafe zog Skys Gesicht ganz nah an seines.

„Hund, falls du damit sagen willst, dass du die beiden beschützen wirst, die mir alles bedeuten, nehme ich dein Angebot an. Achte nur darauf, dass das Herdfeuer das Einzige bleibt, das du während meiner Abwesenheit entfachst. Oder wir beide werden ein Gespräch führen, von dem du dich nicht wieder erholst.“ Rafes giftiges Fauchen jagte Sky einen eisigen Schauer über den Rücken, aber der Hundewandler wich nicht zurück.

„Kätzchen, das einzige Feuer, das ich plane zu entfachen, ist das in mi Novios Unterleib. Jace ist der einzige für mich und meine Brüder. Das wussten wir von Anfang an. Er wird aus dem Koma erwachen, und wenn es so weit ist, werden wir für ihn da sein.“ Sky drückte dem verblüfften Rafe einen kleinen Kuss auf die Nasenspitze und grinste, als der zur Antwort missmutig grollte. „Wir werden auf deine Novios achtgeben. Wir werden nicht zulassen, dass ihnen Leid geschieht. Sheriff Pace und John Hastings haben die Eltern deiner Novios gefunden. Es werden also noch andere da sein, die ihnen helfen, gesund zu werden. Familie ist wichtig. Wenn du zurückkehrst, dann verlierst du besser nicht noch mehr Zeit, bevor du sie in Besitz nimmst. In zwei Jahren werden sie achtzehn. Wäre es nicht eine schöne Geburstagsüberraschung für sie, wenn ihr älterer und erfahrenerer Gefährte zurückkehrt und ihnen zeigt, wie fantastisch so ein Dreier sein kann?“ Sky senkte seine Stimme zu einem Flüstern. „Stell dir nur all die Positionen vor, die ihr ausprobieren könntet.“

Dann wandte er den Blick wieder den übel zugerichteten Leichen zu. Sein Lachen erstarb, und Hass erfüllte seine Stimme.

„Diese Ungeheuer jedenfalls haben keine Macht mehr über uns. Ich bete dafür, dass ihr auch die letzten von ihnen findet, die diese Macht noch haben.“

Er spuckte auf den Boden, dann umarmte er Rafe. Der Mann erstarrte für einen Moment, bevor er die Umarmung fest erwiderte.

„Du bist derjenige, der geholfen hat, sie aufzuhalten. Wir betrachten dich als unseren Bruder. Wenn du uns brauchst, dann ruf uns, und wir werden dir zu Seite stehen, wenn du deinen Kampf fortsetzt. Und verlass dich darauf, dass deine Novios bei uns sicher aufgehoben sind.“

Sky tauschte einen weiteren, langen Blick mit dem Panther, dann half er ihm, das grausige Chaos zu beseitigen, das sie angerichtet hatten. Die Leichen wurden in einer eigens für diesen Zweck gebauten Einrichtung eingeäschert. Dann schrubbten und wischten sie, bis der Raum wieder makellos sauber war. Sie klatschen einander ab, und Rafe machte sich auf, um Joe mitzuteilen, was sie herausgefunden hatten, während Sky seine Brüder suchen ging, die ihren jungen Mann bewachten, Jace. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, als er sich vorstellte, was passieren würde, sollten sie ihn für immer verlieren. Er runzelte die Stirn und sah hinauf zum Himmel. Das würde nicht passieren. Sie würden alles tun, um Jace aus dem Koma zurückzuholen. Er musste zurückkehren. Er war ihr Gefährte.

Kapitel 1: Erste Begegnung

Jace erwachte in einem Raum, der ein wenig einem Krankenhaus ähnelte, aber nicht wirklich. Die übliche medizinische Einrichtung war komplett vorhanden – Herzmonitore und diese Dinger, an denen man Tropfe aufhängte und die aussahen wie verunglückte Droiden aus Star Wars. Ein Bett mit Seitenteilen, die man herauf- und herunterschieben konnte. Die Einrichtung an sich war jedenfalls ein bisschen netter als das übliche Krankenhaus-Weiß. Sogar der Geruch war anders und hatte nur einen schwachen Unterton von Desinfektionsmitteln. Das Bett war bequem und das Bettzeug sauber und frisch.

Jace erinnerte sich vage daran, schon einmal kurz wach gewesen zu sein, aber in derart geschwächter Verfassung, dass er sofort wieder eingeschlafen war. Er hatte für eine lange Zeit geschlafen – sein Körper und sein Verstand waren nicht bereit gewesen, sich den Dingen zu stellen. Aber jetzt kehrten seine Sinne nach und nach zurück, und er stellte fest, dass er sich viel besser fühlte. Ausgeruht und ruhig. Er fühlte sich, als wäre er in Sicherheit.

Er hörte Stimmen, die leise stritten, und öffnete seine Augen ein kleines bisschen mehr. Drei große Männer lümmelten sich auf den Sofas in einer Sitzecke. Alle drei waren riesig, mit langen, braunen Haaren und tiefbraunen Augen, und sie ähnelten einander sehr. Jace runzelte die Stirn. Er war noch ein wenig benommen, aber er hatte das Gefühl, sich an die drei zu erinnern. Er blinzelte, leckte sich die Lippen und drehte den Kopf, um sich nach einem Schluck Wasser umzuschauen.

Als er das erste Mal aufgewacht war, hatte Lex, Veterinär und Menschenarzt in Personalunion, sich um ihn gekümmert. Und da war noch ein anderer Mann gewesen: Leo, der nach Gestaltwandler gerochen hatte. Afrikanischer Löwe, um genau zu sein. Jace wusste ebenfalls, dass Lex ein Leopardenwandler war. Jace erinnerte sich vage an zwei weitere Kerle, Murphy und Joe, sibirischer Tiger und afrikanischer Löwe. Joe hatte außerdem eindeutig nach Alpha gerochen.

Sie hatten ihm versichert, dass er sich keine Sorgen zu machen brauchte, und dass er hier war, um gesund zu werden. Aber es gab etwas, dass Jace ihnen unbedingt sagen musste. Irgendetwas, das er nicht ganz zu fassen bekam. Er konzentrierte sich angestrengt, um die Erinnerung hochzuholen, aber es war jedes Mal, als würde sie davonspringen und ihn auslachen. Er seufzte, verfluchte seine Schwäche und leckte sich erneut über die Lippen. Sein Mund war staubtrocken, und er hatte einen eigenartigen Geschmack auf der Zunge. Er entdeckte einen Becher auf dem Nachttisch und griff danach. Seine Finger waren jedoch zu schwach und unkoordiniert, um den Henkel zu packen. Mit einem heiseren Aufschrei sah er zu, wie der Becher über die Kante rutschte, ohne dass er es verhindern konnte.

Eine große Hand fing den Becher wenige Zentimeter über dem Boden ab. Einer der großen Männer aus der Sitzecke war plötzlich da. Er schaute Jace aus dunklen Augen an und lächelte. Jace war mit einem Schlag hellwach, und sein Schwanz zuckte unter der dünnen Bettdecke. Was dachte er sich nur? Gerade eben noch war er in der Hölle gewesen, sein Körper das reinste chemische Wunderland, und nun brauchte er nur einem Kerl in die Augen zu schauen und wollte ihn auf der Stelle anspringen?

Ein wissender Blick stahl sich in die dunklen Augen, die ihn immer noch ansahen.

„Jace, bist du durstig? Lass mich dir etwas einschenken.“ Das Lächeln, das sich auf dem schönen Gesicht ausbreitete, verwandelte den Mann. Er war plötzlich nicht mehr nur attraktiv, er war absolut hinreißend.

Jace schluckte und griff nach dem kleinen Plastikbecher. Seine Hand bedeckte lange, gebräunte, warme Finger – der zum Niederknien schöne Mann ließ nicht sofort wieder los, sondern hielt stattdessen den Becher an Jaces trockene Lippen und ließ ihn trinken.

„Langsam, mein Herz. Wenn du zu schnell trinkst, wird dir vielleicht schlecht. Du bist zu lange ohne anständige Nahrung gewesen.“ Jace leckte sich die Tropfen von den Lippen. Dabei kostete er unbeabsichtigt auch die Fingerspitzen des Mannes.

„Du, äh … mein Herz?“ Jaces Sinne konnten sich auf nichts anderes konzentrieren als auf den Duft dieses Mannes. Auf seine dunklen Augen, die ihn verführerisch anlächelten. Auf den Daumen, der nun über seine feuchten Lippen strich.

„Du weißt, was wir sind, oder?“, sagte eine andere Stimme, und Jaces Blick blieb an einem weiteren, gleichermaßen dunklen Augenpaar hängen. Jace nickte, als seine Nase den deutlichen Geruch der Tiergestalt auffing, die diesem Mann innewohnte. Eine ziemlich seltene Art. Hundeartige waren in der Welt der Gestaltwandler nicht so verbreitet wie Katzen. Und sie neigten dazu, Orte zu vermeiden, wo es viele Menschen gab. Diese Drei waren afrikanische Wildhunde. Jace hatte keine Ahnung, woher er das wusste, aber er war sich seiner Sache sicher.

Plötzlich spürte er einen reißenden Schmerz in seinem Kopf und schrie auf, als eine Flut von Erinnerungen wie in einem Bombenschlag in seinem Verstand explodierte und sich dort in einer kaleidoskopartigen Endlosschleife grauenhafter Bilder festsetzte. Er griff sich an den Kopf und schrie vor Entsetzen.

„Werdet endlich wach, Brüder! Hört auf, diesen Ungeheuern dabei zu helfen, unseren Gefährten zu quälen. Ihr wisst, wie bösartig sie sind. Warum helft ihr mir nicht? Warum glaubt ihr ihnen noch immer?“ Michaels Stimme ertönte in Jaces Kopf, als der letzte Tag seiner Gefangenschaft in Jaces Verstand ablief wie ein Spielfilm in HD.

„Dieser Mann ist für uns nicht länger von Nutzen. Ich gab dir den Befehl, ihn zu töten.“ Es gab Kampfgeräusche, jemand schrie vor Schmerzen, und dann der dumpfe Aufprall eines Körpers auf dem Boden. Jace sah nach unten, und da lag Michaels bewusstloser Körper neben seinem Bett.

„Sky, ich finde, es ist an der Zeit, deinen Bruder woandershin zu versetzen. Wir können ihm hier unten nicht mehr trauen. Bringt ihn zur Ranch.“

„Ja, Sir“, antwortete der älteste der Brüder stumpfsinnig, ohne Jace anzusehen, der hilflos im Bett lag. Er und seine Brüder hoben Michael vom Boden auf und ließen Jace allein mit dem grausamen Dr. Pearson zurück.

„Mr. Holloway, Ihre Aufgabe ist ganz einfach: Gestaltwandler identifizieren und ihre Spezies bestimmen. Sollten Sie bei Ihrer Entscheidung bleiben, diese Aufgabe nicht zu erfüllen, so kann ich Ihnen versichern, dass das für Sie erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen wird.“

Jace starrte erst den Mann an, dann die Subkutanspritze, die er wie eine Waffe erhob. Jace stürzte sich nach vorn, packte das Ding und entriss es dem Mann. Er hielt es in festem Griff, versenkte die Nadel in seinem Arm und drückte den Kolben bis zum Anschlag durch, bevor der Doktor wusste, was eigentlich gerade geschah.

„Neeein!“, schrie Dr. Pearson.

Jace spürte, wie die Droge ihre Wirkung entfaltete. Auf keinen Fall würde er tun, was die Sekte von ihm verlangte. Er würde keine weiteren Gestaltwandler für diese Leute identifizieren. Er würde niemanden mehr in den sicheren Tod schicken. Lieber starb er. Es war besser so.

Das Letzte, was er hörte, war das heftige Fluchen des Doktors, dann tat die Droge ihre Arbeit, und Jace fiel ins Koma. Das Letzte, was er spürte, war eine tröstende Berührung an seiner Stirn und das Gefühl, dass jemand weinte. Dann wusste er nichts mehr.

„Jace, mein Herz. Was ist los? Was passiert mit dir? Bitte sag es uns.“ Jace kehrte in die Gegenwart zurück, während starke Arme ihn behutsam aus dem Bett hoben und hielten, als wäre er etwas unheimlich Kostbares. Sofort beruhigte er sich und der Schmerz ließ etwas nach. Und der Duft des Mannes, der ihn an seine Brust drückte, benebelte ihm die Sinne. Schließlich wimmerte Jace nur noch leise, wie ein Kind, das getröstet wurde, nachdem es hingefallen war.

„Ich erinnere mich an dich. Du hattest einen Bruder. Sie wollten, dass er mich umbringt, aber er weigerte sich. Sie haben ihn weggebracht. Du hast ihn weggebracht. Ich konnte dich spüren, da unten im Labor. Der junge Mann, der dort war, half mir ebenfalls. Cameron. Was ist mit ihnen passiert? Was ist mit deinem Bruder passiert? Mit Cameron?“ Jace fing an zu schluchzen, während er sein Gesicht an der starken, warmen Schulter verbarg.

„Es geht mir gut, Jace“, sagte eine leise, schüchterne Stimme. Jace erkannte sie und hob den Kopf. „Ich war schon vorher hier, erinnerst du dich? Ich sagte dir, wie leid es mir tut, dass ich dir nicht besser helfen konnte.“ Goldene Augen hinter einer Streberbrille schauten Jace traurig an. „Das hier sind Sky und Marvin und ihr Bruder Bryce.“ Jace wurde bewusst, dass er auf dem Schoß des Mannes namens Sky saß. Sky war ein wenig größer als seine Brüder, und Jace fühlte sich in seinen Armen wie ein Kind, obwohl er bereits Anfang zwanzig war. Zumindest glaubte er, schon über zwanzig zu sein. Man verlor so ziemlich jedes Zeitgefühl, wenn man Versuchskaninchen in einem Labor war.

„Unser Bruder wurde getötet, Jace“, murmelte Sky. Dann gab er Jace einen sanften Kuss auf die Stirn und strich ihm ein paar blonde Strähnen aus dem Gesicht. „Ich werde dir Einzelheiten ersparen, aber wir sind der Grund, warum du so leiden musstest. Wir hätten dich beschützen sollen. Du bist unser Gefährte. Wir wussten das. Aber wir begriffen nicht, was es bedeutete, bis es zu spät war.“

Skys Finger griffen unter Jaces Kinn und hoben sanft seinen Kopf an, dann legten sich weiche Lippen auf Jaces. Eine feuchte Zunge glitt zwischen Jaces Lippen, und mit einem überraschten Atemzug öffnete Jace sich dem unerwarteten Kuss. Sofort glitt Skys Zunge hinein, und Jace spürte, wie sich seine Zehen krümmten und sein ganzer Körper anfing zu zittern wie ein Laub in einem Sturm. Er erinnerte sich daran, schon früher einmal geküsst worden zu sein, aber nicht so. Sky küsste sinnlich, ohne Hast, und erforschte den Geschmack und die Beschaffenheit von Jaces Mund, als würde er das köstliche Aroma einer seltenen, exotischen Frucht kosten.

Jace verlor sich so sehr in der Macht des Kusses, dass er erst merkte, dass er nicht länger geküsst wurde, als erneut Skys Finger an seinen Lippen spürte. Er räusperte sich verlegen. Sein Schwanz pochte unter dem im Rücken offenen Krankenhaushemd, das er trug, und die kühle Luft an seinem Arsch machte ihm klar, dass er gerade allen Anwesenden seine Vorzüge präsentierte.

„Ich komme später noch einmal wieder“, kicherte Cameron. Jace hörte ihn kaum. „Es findet heute noch ein Grillfest statt. Falls ihr Lust habt, euch zu uns zu gesellen? Joe und Aaron grillen. Wir werden alle da sein, und du könntest die anderen Leute auf der Ranch kennenlernen. Falls du dich besser fühlst. Ihr drei, strengt Jace nicht zu sehr an, hört ihr?“ Cameron kicherte immer noch, als er ging. Jace schüttelte den Kopf und versuchte, den Nebel sexueller Lust zu vertreiben. Sein Verstand war ein Wirbelwind von Gedanken, in dem Vergangenheit und Gegenwart verschwammen, was ihn verwirrte.

„Warte einen Moment. Du sagtest, ihr wärt meine Gefährten? Plural? Ihr seid alle drei mein?“ Jace schluckte erneut. Bei dem Gedanken, dass diese drei Wahnsinnskerle ihm gehörten, wurde sein Schwanz so hart, dass er sich zusammenreißen musste, um nicht auf der Stelle zu kommen. Und dann war er plötzlich sehr erschöpft. Der Ansturm der Emotionen und das Gefühlschaos zusammen mit einer gesunden Dosis Lust hatte seine Energiereserven in Rekordzeit aufgebraucht.

„Du bist müde, mein Herz. Wir bringen dich besser wieder ins Bett. Wir wollen nicht, dass du krank wirst. Wir sind hier, weil wir dir helfen wollen, wieder zu Kräften zu kommen.“ Sky rieb seine Nase an Jaces Wange und küsste sanft seinen Hals. Ein wohliger Schauer lief durch Jaces Körper, direkt bis hinunter in seine Eier. Er verbiss sich ein Stöhnen, und heraus kam nur ein jämmerliches Wimmern.

„Es tut mir leid, dass ich so schwach bin. Ich scheine andauernd wieder einzuschlafen.“ Tränen stiegen ihm in die Augen, und das, obwohl dieser sexy Mann sein Bestes tat, Jace um den Verstand zu bringen. „Ich will gar nicht so sein.“

„Liebling, wir haben alles Zeit der Welt. Du musst dich jetzt ausruhen. Wir holen dich später zum Grillen ab, wenn du magst. Aber jetzt schlaf noch ein wenig.“ Sky küsste ihn erneut – ein weiterer, Gänsehaut erzeugender Kuss, der Jace in Sekundenschnelle ein Stöhnen entlockte. „Wäre es für dich okay, wenn meine Brüder dir ebenfalls einen Begrüßungskuss gäben? Geht das in Ordnung?“ Jace ließ die Frage einen Augenblick sacken, dann nickte er schwach – es war das Erotischste, was er jemals gehört hatte. Drei Gefährten? Drei unglaublich scharfe, sexy, hinreißende Gefährten? Sie verloren jedenfalls keine Zeit, um ihn kennenzulernen. Heilige Scheiße! Es kam ihm gar in den Sinn, dass daran irgendetwas ungewöhnlich war, aber das lag hauptsächlich daran, dass sein Schwanz das Denken übernommen hatte.

Sky legte Jace in die Arme seines Bruders.

„Hi, ich bin Bryce.“ Die Lippen des Mannes waren göttlich. Er kostete gierig Jaces Mund, saugte und knabberte und küsste, als wäre er vollkommen ausgehungert nach Jaces Geschmack.

---ENDE DER LESEPROBE---