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1600 Kilometer - in 10 Tagen - zu Fuß! Unmöglich? Nicht für Ultramarathon-Läufer. Denn: Für diese ist ein normaler Marathon nur Aufwärmübung. Sie laufen 50-Meilen-Rennen, 100-Meilen-Rennen und mehr. Sie laufen über 24 Stunden ohne Rast und ohne Schlaf. Sie treiben ihren Körper, ihren Geist und ihren Willen weit über das äußerste Maß an Schmerzen und Strapazen hinaus. Warum? Läuferlegende Dean Karnazes hat in seinem Buch seine ganz persönliche Lauf-Geschichte aufgeschrieben. Ein mitreißender, emotionaler Bericht, der nicht nur einen Einblick in das Seelen- und Trainingsleben eines Extremsportlers gibt, sondern den Leser auch dazu motiviert, den Mut zu haben, die eigenen Träume zu leben.
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Seitenzahl: 356
Veröffentlichungsjahr: 2007
»Eine Inspiration – für Stubenhocker und Wochenend-Krieger gleichermaßen.«
– Kirkus Reviews
»Deans Masochismus ist ein echter Lesegenuss.«
– Publishers Weekly
»Er lässt das Unmögliche machbar erscheinen.«
– GQ
»Der Iron-Man Dean Karnazes ist kein gewöhnlicher Sterblicher.«
– Time
»Karnazes Einstellung hat etwas von Nietzsche ... was einen nicht umbringt, härtet ab.«
– Los Angeles Times
»Faszinierend.«
– Sports Illustrated
»Jede Menge euphorische Höhepunkte.«
– The New York Times
»Da fällt einem die Kinnlade herunter.«
– Sam Fussell, Verfasser vonMuscle
»Ein aufregendes Buch.«
– People
»Der Unermüdliche.«
– Esquire
»Leidenschaftlich.«
– San Francisco Chronicle
»Karnazes revolutioniert den Ultralangstreckenlauf und inspiriert viele Wochendend-Krieger, ihre Maßstäbe höher zu setzen.«
– Outside
»Hut ab!«
– The Associated Press
»Lauf, Karnazes, lauf!«
– FHM
»Ultra-inspirierend.«
– Odyssey (Griechenland)
»Dean ist wie ein Comic-Superheld, der tagsüber – unerkannt – den vollkommen unauffälligen Familienvater spielt.«
– The London Daily Telegraph
»Wie ein Forrest Gump aus dem wirklichen Leben ... hat Karnazes seinen Körper an Grenzen getrieben, die jenseits des menschlichen liegen.«
– Newsday
»Übermenschlich.«
– The Boston Globe
»Superstar.«
– The Oregonian
»Superman.«
– Gazzetta dello Sport Week (Italien)
»Der legendäre Ultralangstrecken-Läufer.«
– Men’s Journal
»Die ultimative Legende des Langstreckenlaufs.«
– Runner’s World
»Einer der schärfsten Männer im Sport.«
– Sports Illustrated Women
»Der unbestrittene König der Ultras: Er hat den Rahmen seiner Möglichkeiten einfach gesprengt.«
– The Philadelphia Inquirer
»Ein ‚kurzer’ Lauf mit Dean kann weit von zu Hause enden.«
– The Washington Post
Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek:
Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
Das Originalbuch erschien unter dem Titel: »Ultra Marathon Man. Confessions of an all-night runner.«
Original edition copyright © 2005, 2006 by Dean Karnazes. No part of this book may be reproduced, scanned, or distributed in any printed or electronic form without permission. Please do not participate in or encourage piracy of copyrighted materials in violation of the author’s rights. Purchase only authorized editions. Published simultaneously in Canada.
All rights reserved including the right of reproduction in whole or in part in any form. This edition published by arrangement with Jeremy P. Tarcher a member of Penguin Group (USA) Inc.
3., unveränderte Auflage 2009
Copyright der deutschen Ausgabe:
© 2007 riva Verlag, München
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Covergestaltung: Judith Wittmann
Gesamtbearbeitung: Stephanie Villiger
Lektorat: Nicole Luzar
Epub: Grafikstudio Foerster, Belgern
ISBN Epub 978-3-86413-257-5
riva Verlag
riva ist ein Imprint der Münchner Verlagsguppe GmbH
Nymphenburger Str. 86
80636 München
Tel. 089 651285-0
Fax 089 652096
Dieses Buch ist meiner Schwester Pary gewidmet: Sie hat mir stets die Kraft gegeben, der Neigung meines Herzens zu folgen.
Teil 1
Kapitel 1 Der weite Weg nach Santa Cruz
Kapitel 2 Entdeckung einer Leidenschaft
Kapitel 3 Du musst mit ganzem Herzen laufen
Kapitel 4 Entscheidung für ein neues Leben
Kapitel 5 Ein neuer Dienstwagen wird eingeweiht
Kapitel 6 Abschied von der Normalität
Kapitel 7 Über die Berge und durch die Wälder
Kapitel 8 Sieg über die Schmerzen
Kapitel 9 Durch die Dunkelheit
Kapitel 10 Wiedergeburt eines Langstreckenläufers
Teil 2
Kapitel 11 Badwater – im Tal des Todes
Kapitel 12 Steifgefroren – der erste Südpol-Marathon
Kapitel 13 Die Welt des Ultra-Langstreckenlaufs
Kapitel 14 »The Relay«: Ein Mann läuft einen Staffellauf
Kapitel 15 Durch die Schallmauer
Kapitel 16 Das Dean-Team
Kapitel 17 Lauf um die Zukunft
Kapitel 18 Das Geschenk des Lebens
Epilog
Anhang
(Nährwerttabelle für den Staffellauf »The Relay«)
Danksagung
Kapitel 1
Schlaf ist etwas für schwache Nerven.
Christopher Gaylord, Insider-Legende des Ultralangstreckenlaufs
Napa Valley, Kalifornien
Freitag Abend, 29. September 2000
Es war schon kurz vor Mitternacht, als ich mich die Serpentinen einer verlassenen Straße hinaufarbeitete, mit nichts weiter am Leib als einem Paar Shorts und einem ärmellosen Hemd; in einer Tasche meines Rucksacks steckte ein Mobiltelefon. Es waren bereits einige Stunden vergangen, seit ich die Menschheit hinter mir gelassen hatte, und die Nachtluft war still und warm. Die Weinstöcke, die den Weg säumten, leuchteten im Vollmondlicht; ich hörte ihr leises Rascheln im Wind. Ich hatte aber keinen rechten Sinn für die Aussicht: Ich musste ständig ans Essen denken ich war schon völlig ausgehungert. Abends hatte ich noch eine Schüssel Makkaroni mit Käse gegessen, eine große Tüte voll Brezeln, zwei Bananen, einen PowerBar-Riegel und einen Schokosahnewindbeutel. Aber das war bereits mehr als drei Stunden her. In besonderen Fällen und dies war ein besonderer Fall brauchte ich Nachschub. Und zwar sofort.
Mein Körperfettanteil beträgt weniger als fünf Prozent, deshalb habe ich kaum eine Reserve, von der ich zehren kann. Meine Diät ist eigentlich sehr streng: viel Protein, hochwertige Fette, kein Raffinade-Zucker, nur bestimmte Arten von Kohlenhydraten (nämlich solche, die nur langsam abgebaut werden). Aber heute Nacht musste ich skrupellos sein: Ohne eine massive Kalorienbombe Burger, Pommes, Speiseeis, Pasteten und Kuchen würde mein Stoffwechsel bald eine scharfe Vollbremsung hinlegen, und ich würde nicht in der Lage sein, meine Mission zu vollenden.
Jetzt, in diesem Augenblick, schrie er nach einer großen, fettigen Pizza.
Das Problem war, dass ich in den letzten paar Stunden keinen Zugang zu Nahrungsmitteln gehabt hatte. Ich lief in Richtung Westen durch die entlegene Umgebung von Sonoma, weit ab von jeglichem Verkehr und kein Nachschub war in Sicht. Das Signal auf meinem Mobiltelefon verblasste zusehends, je weiter ich mich von der Zivilisation entfernte, und mein Kontakt zur Außenwelt drohte abzubrechen. Es war kurz vor Mitternacht und ich war vollkommen am Ende.
Die Nachtluft war trocken und klar, und trotz meines Hungers genoss ich die Stille meiner Umgebung. Es war ein seltener Moment der Besinnung in meinem sonst so hektischen Leben. Zeitweise war ich wie gebannt von dem Mondlicht, das die Berghänge beleuchtete.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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