Verführt 3 - Tyler Sue Dark - E-Book

Verführt 3 E-Book

Tyler Sue Dark

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Beschreibung

Sein Kurzzeitstudium in der Medizin sollte Miguel nun helfen, dem Ganzem auf den Grund zu gehen. Er hat Phil in einen Betrieb gebracht, wo er ihn wieder rausholen muss. Denn es stimmt etwas überhaupt nicht. Dina und Phil sind unzertrennlich und ein festes Paar. Damit stellt sich Miguel der nächsten Aufgabe und eine Zusamenarbeit schmiedet die Zukunft.

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Seitenzahl: 76

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Dunkle Geschäfte

Alles in Planung

Der Weg in die richtige Richtung

Vorläufige Veränderungen

Ein gefährliches Spiel

Stetiges Lernen

Der Auftrag

Die Verurteilung

Zurück im Alltag

Nachwort

Vorwort

Das Schicksal führt die Menschen zusammen, die nicht weit voneinander entfernt sind.

Ob es aus Glück passiert, oder durch eine Begebenheit, es liegt auf der Hand. Denn das Schicksal bringt jeden ans Ziel, wo und womit er Leben kann.

Dunkle Geschäfte

Dieser Hochsommer ist nicht mehr normal. Keine Planung funktioniert, so wie Miguel es sich vorgestellt hat.

Die Schulen und die Werkstatt bleiben weiterhin geschlossen und die Aufgaben wurden täglich als Mail verschickt.

Er lernt mit Dina, soweit es den Umständen entspricht. Aber selbst das Lernen, geschweige sich zu bewegen, fiel allen schwer. Dina verkriecht sich ins Dunkle und die Klimaanlage läuft permanent auf höchster Stufe.

Selbst das Essen findet erst am Abend statt, bis die Temperaturen wieder auszuhalten sind.

Aber der Tag sollte nicht so bleiben, denn Phil hat sich schwer verletzt zu Miguel geschleift und als er ihm die Tür öffnet, fällt er ihm vor die Füße.

Als wären die Temperaturen und das jetzt nicht genug, weint Dina los, als sie ihn sehen konnte.

Miguel muss sich erst um Phil kümmern, denn er ist blutverschmiert und hilft ihm hoch, um ihn auf der Couch abzusetzen.

„Was ist passiert Phil Junge?“

„Es ging heute Nacht alles so schnell. Die sind bei mir eingebrochen und haben mich bewusstlos geprügelt. Ich sehe alles verschwommen und ich kann mich nicht mal an die Uhrzeit erinnern.“

„Du hast …

Dina weint immer noch und Mik konnte sich so nicht konzentrieren.

… Dina. Setz dich zu ihm, aber nicht umarmen, denn seine Blutergüsse und Prälungen deuten auf gebrochene Rippen hin. Und hör bitte auf zu Weinen.“

Jetzt steht Miguel auf, um den Verbandskasten zu holen, da sie sich zu ihm gesetzt hat und versucht sich zu beruhigen. Er verarztet seine Wunden im Gesicht und legt ihm einen Stützverband um.

Dabei beißt Phil die Zähne zusammen.

„Geht’s Phil?“

„Ja, ich bekomme Luft. Die haben auf mich eingetreten, als ich zu Boden gegangen bin, und dann war ich weg.“

Miguel muss sich jetzt nicht nur auf sein Fachwissen in der Medizin verlassen, was er sich durch ein Studium angeeignet hat, er muss Phil aus dem Betrieb holen, in den er ihn selbst reingebracht hat.

„Wie viele sind es gewesen, falls du es ungefähr sagen kannst.“

„Es waren 5 oder sogar 7, aber ich weiß es wirklich nicht Fuchs.“

„Alles gut Phil, du bleibst hier und ich fahre später mit Rob zu dir und die Jungs sind auch bei euch.“

„Ich weiß nicht, ob etwas geklaut wurde.“

„Das werden wir sehen. Hast du persönliche Probleme Phil?“

Phil kneift die Lippen zusammen und damit konnte er an Miguel seinem Gesichtsausdruck erkennen, dass er sauer wird.

„Du wirst mich killen Fuchs. …

„Spucks aus!“

… Ich bin da in etwas reingeraten, wo ich nicht mehr raus komme. Der Betrieb, in den du mich gebracht hast, … Ich kann nicht, dass würde Dina in Gefahr bringen.“

Jetzt muss er sich vor Fuchs in Acht nehmen. Denn es stellten sich die Nackenhaare auf.

„Rede lieber weiter.“

„Ich habe mitbekommen, dass die abseits vom Betrieb aus dunkle Machenschaften verfolgen und dem Nachgehen. Die haben mich deswegen in die Mangel genommen und jetzt haben sie gezeigt, was passiert, wenn ich rede.“

Miguel konnte und wollte das nicht einfach so stehen lassen, denn er kennt Phil und hat ihn ebenfalls schon einmal aus einem Desaster herausgeholt.

„Erstmal holen wir dich da raus und dann bist du mir etwas schuldig. Das schwöre ich dir.“

„Ich tue alles Fuchs, nur bitte hilf mir.“

Miguel zuckt schwitzend sein Handy aus der Hosentasche und wählt Rabe an.

Aber kaum ist er dran, kommt Rabe vorerst nicht zu Wort.

„Wir haben ein riesengroßes Problem Rabe. Der Betrieb, ich sag sofort, in dem Phil gearbeitet hat und nicht mehr arbeiten wird. Der Betrieb muss hochgenommen werden. Die haben ihn in die Mangel genommen. Er scheint etwas mitbekommen zu haben, was er nicht sollte und wurde als Warnung krankenhausreif geschlagen.“

Rob ist zu der Zeit gerade bei Rabe, hört das Gespräch und fährt sich hoch.

„Was? Wo ist der Junge? Rob ist gerade hier und tobt.“

„Er ist bei mir. Er hat sich zu mir geschleift und fiel mir vor die Füße. Ich habe ihn soweit verarztet.“

„Lass ihn bei dir. Scheiß auf die Temperaturen, wir kommen zu dir.“

Miguel vernimmt nur noch das Klick und wendet sich wieder Phil zu.

„Rabe kommt her. Phil, sag alles, was du mitbekommen hast. Dein Schwiegervater läuft auf Alarmstufe Rot.“

„Er tötet mich Fuchs.“

„Das wird er nicht und ich vermute, dass du das im Betrieb gar nicht mitbekommen solltest, oder?“

„Nein, alles lief gut bis dahin. Ich will nicht, dass Dina etwas zustößt.“

„Es wird keinem etwas passieren Phil, denn ihr seid hier sicher.“

„Danke Fuchs, es tut mir leid, dass ich damit nicht sofort zu dir gekommen bin.“

„Wir werden irgendwann darüber sprechen, aber jetzt ruhe dich aus. Ich hole dich aus dieser Scheiße raus.“

In diesem Moment fahren Rabe und Rob vor und können das Apartment betreten, da Miguel die Tür offen gelassen hat: die Rob dann nun verschließt.

Mik schaute sich die Rippen von Phil ganz genau an und pustet aus.

„Drei sind gebrochen und alle anderen sind geprellt. Du hast einen Schutzengel Junge. Die wollten dich aus dem Weg schaffen.“

Rob meinte es in diesem Augenblick nicht böse, als er ihm leicht auf die Schulter gefasst hat, denn da schreit Phil jammernd vor Schmerz los. Mik weiß nun, warum er den Arm nicht bewegte.

„So leid es mir tut Phil, aber die Schulter muss eingerenkt werden und es wird gemacht. …

Phil schüttelt unter Tränen den Kopf.

… Es muss sein.“

Rob steht genau hinter ihm hinter der Couch und nickt. Da steht Mik auf und will ihm an die Schulter greifen und da knackt es bereits.

Denn Rob hat ihm schnell die Arme gekreuzt und hat sie mit einem Ruck nach oben gezogen.

Phil blickt erschrocken nach oben und schaut Rob mit laufenden Tränen ins Gesicht. Rob sein Gesichtsausdruck zeigt pures Mitgefühl, als er sich zu ihm auf die Couch setzt und ihm die Tränen wegwischt.

„Dein zukünftiger Paps kümmert sich um dich, ich hole dich zu mir mein Sohn.

Deine Möbel und Klamotten bekommen wir im Haus unter.“

Phil glaubt nicht, was Rob gerade gesagt hat, doch als Rob nochmal nickt, bricht Phil in Tränen aus und weint sich die Seele aus dem Leib.

Rob hätte ihn gerne fest an sich gedrückt, aber da dies nicht möglich ist, streichelt er ihm an der Wange.

„Alles ist gut Phil und noch etwas Gutes. Du und Dina, ihr habt meinen Segen. Aber tue ihr niemals weh. Ich baue für euch beide den Dachboden zu einer kompletten Wohnung um, damit ihr euer Reich bekommt. Nur bis dahin, ziehst du ins Gästezimmer. Denn Dinas Zimmer ist zu klein.“

„Ich danke dir so sehr Paps, … ah Sir.“

Rabe steht mit breitem Grinsen dabei, da ihm Paps rausgerutscht ist.

„So Phil, ich brauche alle Informationen, die du mir geben kannst. Orte, Namen, Lieferungen, … alles, was du mitbekommen hast. Du bleibst hier, oder bei Rob und wirst gesund.

Miguel, Rob, wir müssen reden. …

Sie folgen ihm in die Küche und Rabe lehnt die Tür ran.

… Ich werde die Gilas darauf ansetzen Fuchs.

Deine Jungs Rob bekommen von mir den Auftrag, mit dir zusammen den Dachboden auszubauen. Und du Fuchs, kümmerst dich um die nötigen Unterlagen inklusive Kündigung. Behalt die Genesung im Auge. Ich habe gehört, dass die Krankenhauskapazitäten nicht ausreichen. Die Schulen mit Klimaanlagen sollen zum stationären Aufenthalt für Patienten werden. Du hast die Kenntnisse.“

„Alles kein Problem, aber warum die Gilas?“

„Die schulden mir noch einen Gefallen.“

Rob überlegt, aber diese Gruppe ist ihm unbekannt gewesen.

„Was die betrifft, bin ich nicht in Kenntnis.

Wer ist das Rabe?“

„Das sind Schnüffler Rob. Sie schleusen sich ein und sie bekommen alles heraus.

Die sind mitten im Geschehen und bleiben unsichtbar. Die Jungs und Mädels sind stur, aber wenn der Preis stimmt, oder die Gefälligkeit passt, sind sie sehr verlässlich. Der Umgang ist rau, auch untereinander, aber sie sprechen ihre eigene Sprache.“

„Eine Hau drauf Truppe.“

„Das auch Rob. Wenn man sie so nimmt, wie sie sind, kaum zu glauben, kann man mit ihnen sogar Freundschaft schließen.

Aber um auf die Dachwohnung zurück zu kommen. Ich übernehme die Kosten und der Handschlag reicht aus. Phil knackt immer noch an dem Verlust seiner Eltern und bei dir ist er in guten Händen.

Fuchs, du gibst mir Bescheid, dann stelle ich die Mietzahlung sofort ein, die die Stadt bekommt.“

Rabe und Rob reichen sich die Hand und gehen schließlich wieder rüber zu Phil und Dina ins Wohnzimmer.

Sie halten vorsichtig Händchen und sie zeigt ihm ihre fürsorgliche Seite. Er genießt einfach nur und blickt Dina verliebt dabei ins Gesicht. Miguel wollte sie nicht stören, aber er benötigt seinen Schlüssel.