Von drei Millionen drei - Leonhard Frank - E-Book

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Leonhard Frank

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Beschreibung

Hier gehen wir sicher zugrunde und drüben nur vielleicht. In diesem Sinne wollen die drei arbeitslosen Wanderer ihrem Elend davonlaufen. Am liebsten würden sie nach Amerika aufbrechen. Aber gerade darin liegt das Problem: zu Fuß kann man den anderen Kontinent nicht erreichen, und ihr Geld langte nicht mal für einen saftigen Rettich. Da aber geschieht das Unfaßbare. Einer bekommt eine Hunderpfundnote geschenkt. Nun ist der Ozean kein unüberwindbares Hindernis mehr. Das große Abenteuer beginnt schon auf dem Schiff, eirreicht seinen Höhepunkt in Buenos Aires und endet - in Würzburg.

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Informationen zum Buch

Hier gehen wir sicher zugrunde und drüben nur vielleicht.

In diesem Sinne wollen die drei arbeitslosen Wanderer ihrem Elend davonlaufen. Am liebsten würden sie nach Amerika aufbrechen. Aber gerade darin liegt das Problem: zu Fuß kann man den anderen Kontinent nicht erreichen, und ihr Geld langte nicht mal für einen saftigen Rettich. Da aber geschieht das Unfaßbare. Einer bekommt eine Hunderpfundnote geschenkt. Nun ist der Ozean kein unüberwindbares Hindernis mehr. Das große Abenteuer beginnt schon auf dem Schiff, erreicht seinen Höhepunkt in Buenos Aires und endet – in Würzburg.

Leonhard Frank

Von drei Millionen drei

Roman

Inhaltsübersicht

Informationen zum Buch

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III

Kapitel IV

Kapitel V

Kapitel VI

Kapitel VII

Kapitel VIII

Kapitel IX

Kapitel X

Über Leonhard Frank

Impressum

Wem dieses Buch gefallen hat, der liest auch gerne …

Ich hab so einen Hunger,

daß ich vor Durst nicht weiß,

wo ich heut nacht schlafen soll,

so friert’s mich.

Nestroy

I

Drei Männer gingen aus der Stadt hinaus, ein Schreiber, ein Schneider und ein Fabrikarbeiter: von drei Millionen Arbeitslosen drei.

Ein Ziel hatten sie nicht – Arbeit gab es nirgends, und Arbeitslose gab es in allen Städten und überall. Sie gingen einfach los, der Nase nach.

Dem Schreiber fehlten zwei Vorderzähne, der Schneider hinkte leicht, und der Fabrikarbeiter hatte ein Glasauge.

Sie kannten einander von Kindheit an, hatten zusammen dieselbe Schule besucht, als junge Männer ihr Brot und etwas mehr verdient, waren im selben Infanterieregiment in den Krieg gezogen und dann durch lange Arbeitslosigkeit immer tiefer gerutscht, bis sie eines Tages nichts mehr besessen hatten als ihre in schwerer und schwerster Not erprobte und erhärtete Freundschaft.

„Jetzt geht’s ja noch. Es ist sogar sehr schön, die Sonne scheint. Und dieser Duft! Riecht ihr ihn? Aber in ein paar Stunden, so gegen Mittag, um die Essenszeit – was dann? Und wo schlafen wir heute nacht?“

„Wenn du jetzt schon anfängst, dann ist es besser, du gehst gleich wieder heim“, sagte der Schreiber. „Übrigens haben wir ja noch die siebzig Pfennige. Die reichen für heute. Die müssen erst einmal weg! Dann geht’s erst richtig an. Erst dann werden wir sehen, ob für unsereinen der Brotkorb tatsächlich so unerreichbar himmelhoch hängt, daß keine Leiter hinauflangt … Ich, jedenfalls, kehre nicht um, lieber verreck ich.“

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