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"Gibt es einen Weihnachtsmann?" - Die Antwort auf diese millionenfach gestellte Kinderfrage müsste richtigerweise lauten: Es gibt nicht nur EINEN, sondern VIELE Weihnachtsmänner, die in jedem Jahr die Menschen in der weiten Welt mit ihren Gaben beglücken. Manchmal verwandelt sich ein gewöhnlicher Mensch, dem man es nicht zugetraut hätte, in der Winterzeit in einen Boten der Freude. Ein Beispiel hierfür ist der stets freundliche Herr Gutmann, der als Angestellter der städtischen Sozialbehörde unverhofft in einen Strudel schockierender Familienkatastrophen gerissen wird. Wie es Herrn Gutmann bei seinem segensreichen Wirken erging, gehört zu den streng gehüteten "Dienstgeheimnissen", die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Durch Erhard Schümmelfeders modernes Weihnachtsmärchen "WENIG GELD" wird erstmals Licht in das Dunkel rätselhafter Ereignisse bei einer notleidenden Familie am Rande unserer Gesellschaft gebracht. Der Titel dieses literarischen Meisterwerkes hält, was er verspricht: Statt 4,99 € kostet das Vorlese-Ebook für Jung und Alt nur schlappe 0,99 €.
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Seitenzahl: 16
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Erhard Schümmelfeder
WENIG GELD
oder Herr Gutmann lüftet Dienstgeheimnisse
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
WENIG GELD
WEITERE WERKE DES AUTORS
Impressum neobooks
oder
Herr Gutmann lüftet Dienstgeheimnisse
1
Was ich jetzt zu Papier bringe, muss unter uns bleiben, denn es gehört zu den Dienstgeheimnissen, die wir aus Datenschutzgründen nicht in die Öffentlichkeit tragen dürfen. Daher bezeichne ich den Mann, von dem ich erzählen will, verallgemeinernd als Herrn Meier, obwohl er ebensogut Herr Müller oder Herr Schulze heißen könnte. Ich will niemanden kränken oder in ein übles Licht setzen.
Herr Benedikt Müller, ein junger Mann von dreiunddreißig Jahren, befand sich in einer schwierigen und von Geldnot geprägten Lebenssituation, in welcher er auf die Hilfe meiner Behörde angewiesen war. Meine berufliche Aufgabe bestand darin, Menschen wie Herrn Schulze Unterstützung zu gewähren. Über das dienstmäßige Interesse an der wirtschaftlichen Gesamtsituation Herrn Meiers hinaus besaß ich eine tiefere Neugier für die menschlichen Aspekte dieses Einzelschicksals. Tagtäglich begegne ich gesellschaftlich gefallenen Menschen, die sich nicht mit eigener Kraft aus ihrer Lebensmisere befreien können. Ausreichende Hilfe für diese Bedürftigen und deren Kinder muss, wie es das Gesetz verlangt, unverzüglich gewährt werden. Das ist für mich selbstverständlich. Ich treffe immer wieder Menschen, die sich selbst unter der Last ihrer Alltagssorgen aufgeben. Häufig kann ich durch gezielte Maßnahmen dem Übel ein wenig entgegenwirken. So auch in dem vorliegenden Fall.
