Rethinka ist keine Autorin im klassischen Sinn, sondern eine beobachtende Denkfigur. Sie schreibt aus der Perspektive des Jahres 2049 jenseits von Optimierung, Meinung und moralischer Erklärung. Ihre Texte beschreiben keine Lösungen, sondern markieren Grenzen, an denen Denken wieder Verantwortung übernimmt. Rethinka interessiert sich nicht für das, was begründbar ist, sondern für das, was trägt, wenn Begründung ihre Funktion verliert.