13,99 €
Alfons Mucha ist der ungekrönte König der Jugendstil-Illustration. Für viele Menschen sind Muchas überirdisch schöne, von floralen Ornamentgeflechten umgegebene Frauen, die erste Assoziation mit der beliebten Kunstrichtung der Wende zum 20. Jahrhundert. Muchas Kunst, die sich über die Jahrzehnte immer wieder neuer Beliebtheit erfreuen durfte, ist vor allem seit den 1960er Jahren nicht mehr aus dem Sortiment von Plakat- und Reproduktionsanbietern wegzudenken. Das vorliegende Werk bemüht sich nicht nur darum, einen umfassenden Überblick über Muchas Schaffen zu geben, sondern auch, dem Mann hinter der Kunst gerecht zu werden: seinem Leben, seiner Entwicklung als Künstler und seinem leidenschaftlichen Patriotismus für sein Vaterland, der damaligen Tschechoslowakei.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 52
Veröffentlichungsjahr: 2023
Text: Patrick Bade
Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam
© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA
Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
Liste der Abbildungen
Biografie
8. Sokol Festival
A/B
Amen (Auszug ausLe Pater)
Amerikanische Ureinwohnerin mitBlumen und Federn
Bières de la Meuse
Biscuits Champagne Lefèvre-Utile
Blond
Brunette
Büste einer jungen Frau
C
Cassan Fils
Cocorico, Deckblatt der 1. Ausgabe dergleichnamigen Zeitschrift
Cocorico, Deckblatt für die 4. Ausgabe dergleichnamigen Zeitschrift
Cycles Perfecta
D
Deckblatt fürChansons d’aïeules
Deckblatt fürWiener Chic(Januar 1905)
Deckblatt vonAu Quartier Latin,
Deckblatt vonL’Habitation pratique(April 1910)
Dekorationsplatte mit Symbol von Paris
Des Morgens Erwachen
Die Blume
Die Natur
Die Sprache der Blumen
E
Efeu
Eine Weihnachts-Inspiration,Burr McIntosh Monthly
Entwurf der Speisekarte desoffiziellen Ausstellungsbanketts, Paris
Entwurf für das Juni-Deckblatt
Entwurf für die Speisekarte des Restaurants du Pavillon Bosniaque
Entwurf für einen Monat: Februar
Entwürfe für die Monate
Exposition Universelle Internationale de St. Louis (États-Unis)
F
Feder
Frau mit Mohnblumen
Friendship (Freundschaft)
Früchte
Frühling
Fünfzig-Kronen-Geldschein derRepublik der Tschechoslowakei
G/H/I
Gismonda
Hamlet
Hearst’s International, Deckblatt für Dezember 1921
Hearst’s International, Deckblatt für Januar 1922
Heather aus Coastal Cliffs
Herbst
Iris
J/K
Jos. Triner’s Angelica Bitter Tonic
Journalismus und Literatur,The Literary Digest
Journée Sarah (La Plume)
L
La Dame Aux Camelias (Kameliendame)
La Passion
La Plume
Le Pater
Le Vent qui passe emporte la jeunesse(Der vorüberwehende Wind reißt die Jugend mit sich)
Leslie Carter
Lilie
Lorbeer
M
Mädchen im Kornfeld mit Feldblumen
Mährischer Lehrerchor
Malerei
Medea
Moët & Chandon Champagne White Star
Moët & Chandon Dry Impérial
Monaco • Monte-Carlo
Musik
N
Nachtruhe
Nelke
P
Plakat für „JOB”Zigarettenpapier
Plakat für „JOB”Zigarettenpapier
Plakat für die Ausstellung über dasSlawische Epos
Plakat für die AusstellungSalon des Centin der Hall de la Plume
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 10
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 11
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 14
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 15
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 19
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 2
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 24
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 25
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 27
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 45
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 46
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 50
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 51
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 54
Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 55
Poesie
Portrait von Maude Adams als Jeanne d’Arc
Primel
Princezna Hyacinta (Prinzessin Hyazinthe)
R
Rose
Rubin
S
Selbstporträt
Salon des Cent:Exposition de l’Œuvre de Mucha
Savon Mucha
I. Selig sind die Sanftmütigen;denn sie werden das Erdreich besitzen
II. Selig sind, die reinen Herzens sind;denn sie werden Gott schauen
III. Selig sind, die da Leid tragen;denn sie sollen getröstet werden
IV. Selig sind die Barmherzigen;denn sie werden Barmherzigkeit erlangen
V. Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgtwerden; denn das Himmelreich ist ihr
VI. Selig sind, die da geistlich arm sind;denn das Himmelreich ist ihr
Sommer
Stranddistel
Studie für Czechoslovak Y.W.C.A.(Der Tschechoslowakische CVJM)
Studie für den Abendstern
Studie für den Mond
Studie für den Morgenstern
Studie für den Polarstern
Studie für Malerei
Studie für Musik
Studie für Poesie
Studie für Tanz
Studie fürTierkreis
T
Tagesschein
Tanz
Tierkreis
Topas
Träumerei des Abends
Träumerei
V/W/Z
Vin des Incas
Winter
Zdenka Cerny, the Greatest Bohemian Violoncellist(Zdenka Cerny, die bekannteste Violoncellistin Böhmens)
Zehn-Kronen-Geldschein derRepublik der Tschechoslowakei
Zeichnung für ein Plakat für die
Porträt, Brustbild im Rechtsprofil.
1860
Alfons Mucha wird am 24. Juli in Ivanèice in Mähren, einer Provinz des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, geboren. Er ist der Sohn eines Gerichtsdieners und wird patriotisch erzogen. Er beginnt schon in früher Jugend mit dem Zeichnen.
1871
Mucha ist Chorknabe in der St. Peter-Kathedrale in Brno, wo er seine Sekundärschulerziehung erhält. Hier hat er seine erste künstlerische Offenbarung im Angesicht des Reichtums der Barockkunst. Eretabliert während seiner vierjährigen Schulzeit eine Freundschaft mit LeošJanácek, der als größter tschechischer Komponist seiner Generation gelten sollte.
1877
Muchas Bewerbung an der Prager Kunstakademie wird nicht angenommen.
1879
Mucha arbeitet als Hilfskraft bei einer Firma für Theaterausstattung in Wien.
1894
Mucha kreiertGismonda
1881
Mucha wird entlassen, nachdem ein Feuer das Ringtheater, den Hauptkunden der Firma, zerstört hat. Er lässt sich in der Kleinstadt Mikulov (dt. Nikolsburg) nieder, wo er Porträts malt. Dort begegnet er seinem ersten Förderer, Graf Khuen, der ihn beauftragt, sein Schloss mit Wandgemälden auszuschmücken.
1884
Mucha studiert Kunst in München, während er gleichzeitig für Graf Egon, den Bruder Graf Khuens, in Tirol arbeitet.
1888
Mucha geht nach Paris, das der anstehenden Weltausstellung entgegenfiebert. Er tritt in dieAcadémie Julianein, wo er die Künstlergruppe Nabis (Sérusier, Vuillard, Bonnard und Denis) kennenlernt, aber auch Gauguin, mit dem er sich im Jahr 1893 ein Atelier teilen wird. Er schließt sich den von Pierre Puvis de Chavannes, Odilon Redon, Gustave Moreau und Joris-Karl Huysmans angeführten Symbolisten an.
1889
Mucha zeichnet seine erste Illustration für die Theaterkritik.
1900
Mucha plant verschiedene Pavillons für die Weltausstellung, u.a. den für Bosnien-Herzegowina. Er
1904
Mucha verlässt Paris und lässt sich in den USA nieder.
1913
