Alfons Mucha und Kunstwerke - Patrick Bade - E-Book

Alfons Mucha und Kunstwerke E-Book

Patrick Bade

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Beschreibung

Alfons Mucha ist der ungekrönte König der Jugendstil-Illustration. Für viele Menschen sind Muchas überirdisch schöne, von floralen Ornamentgeflechten umgegebene Frauen, die erste Assoziation mit der beliebten Kunstrichtung der Wende zum 20. Jahrhundert. Muchas Kunst, die sich über die Jahrzehnte immer wieder neuer Beliebtheit erfreuen durfte, ist vor allem seit den 1960er Jahren nicht mehr aus dem Sortiment von Plakat- und Reproduktionsanbietern wegzudenken. Das vorliegende Werk bemüht sich nicht nur darum, einen umfassenden Überblick über Muchas Schaffen zu geben, sondern auch, dem Mann hinter der Kunst gerecht zu werden: seinem Leben, seiner Entwicklung als Künstler und seinem leidenschaftlichen Patriotismus für sein Vaterland, der damaligen Tschechoslowakei.

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Seitenzahl: 52

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Text: Patrick Bade

Layout:

Baseline Co. Ltd

61A-63A Vo Van Tan Street

4. Etage

Distrikt 3, Ho Chi Minh City

Vietnam

© Confidential Concepts, worldwide, USA

© Parkstone Press International, New York, USA

Weltweit alle Rechte vorbehalten.

Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

Liste der Abbildungen

Biografie

8. Sokol Festival

A/B

Amen (Auszug ausLe Pater)

Amerikanische Ureinwohnerin mitBlumen und Federn

Bières de la Meuse

Biscuits Champagne Lefèvre-Utile

Blond

Brunette

Büste einer jungen Frau

C

Cassan Fils

Cocorico, Deckblatt der 1. Ausgabe dergleichnamigen Zeitschrift

Cocorico, Deckblatt für die 4. Ausgabe dergleichnamigen Zeitschrift

Cycles Perfecta

D

Deckblatt fürChansons d’aïeules

Deckblatt fürWiener Chic(Januar 1905)

Deckblatt vonAu Quartier Latin,

Deckblatt vonL’Habitation pratique(April 1910)

Dekorationsplatte mit Symbol von Paris

Des Morgens Erwachen

Die Blume

Die Natur

Die Sprache der Blumen

E

Efeu

Eine Weihnachts-Inspiration,Burr McIntosh Monthly

Entwurf der Speisekarte desoffiziellen Ausstellungsbanketts, Paris

Entwurf für das Juni-Deckblatt

Entwurf für die Speisekarte des Restaurants du Pavillon Bosniaque

Entwurf für einen Monat: Februar

Entwürfe für die Monate

Exposition Universelle Internationale de St. Louis (États-Unis)

F

Feder

Frau mit Mohnblumen

Friendship (Freundschaft)

Früchte

Frühling

Fünfzig-Kronen-Geldschein derRepublik der Tschechoslowakei

G/H/I

Gismonda

Hamlet

Hearst’s International, Deckblatt für Dezember 1921

Hearst’s International, Deckblatt für Januar 1922

Heather aus Coastal Cliffs

Herbst

Iris

J/K

Jos. Triner’s Angelica Bitter Tonic

Journalismus und Literatur,The Literary Digest

Journée Sarah (La Plume)

L

La Dame Aux Camelias (Kameliendame)

La Passion

La Plume

Le Pater

Le Vent qui passe emporte la jeunesse(Der vorüberwehende Wind reißt die Jugend mit sich)

Leslie Carter

Lilie

Lorbeer

M

Mädchen im Kornfeld mit Feldblumen

Mährischer Lehrerchor

Malerei

Medea

Moët & Chandon Champagne White Star

Moët & Chandon Dry Impérial

Monaco • Monte-Carlo

Musik

N

Nachtruhe

Nelke

P

Plakat für „JOB”Zigarettenpapier

Plakat für „JOB”Zigarettenpapier

Plakat für die Ausstellung über dasSlawische Epos

Plakat für die AusstellungSalon des Centin der Hall de la Plume

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 10

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 11

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 14

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 15

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 19

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 2

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 24

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 25

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 27

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 45

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 46

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 50

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 51

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 54

Plakat fürDocuments décoratifs, Tafel 55

Poesie

Portrait von Maude Adams als Jeanne d’Arc

Primel

Princezna Hyacinta (Prinzessin Hyazinthe)

R

Rose

Rubin

S

Selbstporträt

Salon des Cent:Exposition de l’Œuvre de Mucha

Savon Mucha

I. Selig sind die Sanftmütigen;denn sie werden das Erdreich besitzen

II. Selig sind, die reinen Herzens sind;denn sie werden Gott schauen

III. Selig sind, die da Leid tragen;denn sie sollen getröstet werden

IV. Selig sind die Barmherzigen;denn sie werden Barmherzigkeit erlangen

V. Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgtwerden; denn das Himmelreich ist ihr

VI. Selig sind, die da geistlich arm sind;denn das Himmelreich ist ihr

Sommer

Stranddistel

Studie für Czechoslovak Y.W.C.A.(Der Tschechoslowakische CVJM)

Studie für den Abendstern

Studie für den Mond

Studie für den Morgenstern

Studie für den Polarstern

Studie für Malerei

Studie für Musik

Studie für Poesie

Studie für Tanz

Studie fürTierkreis

T

Tagesschein

Tanz

Tierkreis

Topas

Träumerei des Abends

Träumerei

V/W/Z

Vin des Incas

Winter

Zdenka Cerny, the Greatest Bohemian Violoncellist(Zdenka Cerny, die bekannteste Violoncellistin Böhmens)

Zehn-Kronen-Geldschein derRepublik der Tschechoslowakei

Zeichnung für ein Plakat für die

Alfons Mucha

Porträt, Brustbild im Rechtsprofil.

Biografie

1860

Alfons Mucha wird am 24. Juli in Ivanèice in Mähren, einer Provinz des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, geboren. Er ist der Sohn eines Gerichtsdieners und wird patriotisch erzogen. Er beginnt schon in früher Jugend mit dem Zeichnen.

1871

Mucha ist Chorknabe in der St. Peter-Kathedrale in Brno, wo er seine Sekundärschulerziehung erhält. Hier hat er seine erste künstlerische Offenbarung im Angesicht des Reichtums der Barockkunst. Eretabliert während seiner vierjährigen Schulzeit eine Freundschaft mit LeošJanácek, der als größter tschechischer Komponist seiner Generation gelten sollte.

1877

Muchas Bewerbung an der Prager Kunstakademie wird nicht angenommen.

1879

Mucha arbeitet als Hilfskraft bei einer Firma für Theaterausstattung in Wien.

1894

Mucha kreiertGismonda

1881

Mucha wird entlassen, nachdem ein Feuer das Ringtheater, den Hauptkunden der Firma, zerstört hat. Er lässt sich in der Kleinstadt Mikulov (dt. Nikolsburg) nieder, wo er Porträts malt. Dort begegnet er seinem ersten Förderer, Graf Khuen, der ihn beauftragt, sein Schloss mit Wandgemälden auszuschmücken.

1884

Mucha studiert Kunst in München, während er gleichzeitig für Graf Egon, den Bruder Graf Khuens, in Tirol arbeitet.

1888

Mucha geht nach Paris, das der anstehenden Weltausstellung entgegenfiebert. Er tritt in dieAcadémie Julianein, wo er die Künstlergruppe Nabis (Sérusier, Vuillard, Bonnard und Denis) kennenlernt, aber auch Gauguin, mit dem er sich im Jahr 1893 ein Atelier teilen wird. Er schließt sich den von Pierre Puvis de Chavannes, Odilon Redon, Gustave Moreau und Joris-Karl Huysmans angeführten Symbolisten an.

1889

Mucha zeichnet seine erste Illustration für die Theaterkritik.

1900

Mucha plant verschiedene Pavillons für die Weltausstellung, u.a. den für Bosnien-Herzegowina. Er

1904

Mucha verlässt Paris und lässt sich in den USA nieder.

1913