Gustav Klimt und Kunstwerke - Patrick Bade - E-Book

Gustav Klimt und Kunstwerke E-Book

Patrick Bade

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Beschreibung

Gustav Klimt (1862-1918) war zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur einer der einflussreichsten Künstler, sondern gründete zudem die Bewegung der Wiener Secession. Mithilfe dieser Bewegung übte er Kritik an der traditionellen Kunst, die sich durch ihren Widerstand gegen Veränderungen sowie Intoleranz gegenüber bestimmten modernen Vorstellungen auszeichnete. Klimt ließ sich durch den langsamen aber sicheren Niedergang sowie die Vielfalt der Kulturen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie inspirieren. Bei Klimt spielten Erotik und Sinnlichkeit eine sehr große Rolle, und neben Schiele und Kokoschka zählte er zu den großen Meistern des Expressionismus. Das vorliegende Buch vereint eine erlesene Auswahl Klimts bekanntester Gemälde und einen Text, der den außergewöhnlichen Eklektizismus dieses großen Künstlers zu vermitteln vermag.

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Seitenzahl: 48

Veröffentlichungsjahr: 2023

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4. Etage

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Vietnam

© Parkstone Press International, New York, USA

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Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Biographie

Wiener Sezession

A

Adam und Eva (unvollendet)

Ägyptische Kunst I(Junges Mädchen mit Horus)

Ägyptische Kunst II

Akt, liegend und zusammengerollt

Allegorie der“Skulptur”

Alte griechische Kunst I

Athena Pallas

B

Der Baby, Detail

Baum des Lebens

Beethoven-Fries

Der Beethoven-Fries

Beethoven-Fries: Unkeuschheit, Wollust und Unmäßigkeit (Detail)

Beethoven-Fries: Unkeuschheit, Wollust und Unmäßigkeit (Detail)

Bewegtes Wasser

Birnbaum

Blässe

Blühender Garten

Buchenwald I

D

Dame mit Hut und Federboa

Danae

Die Braut (unvollendet)

Die drei Lebensalter der Frau

Die Erfüllung

Die Erwartung

Die Jungfrau

Die Jurisprudenz

Die Tänzerin

E/F

Emilie Flöge

Fabel

Fischblut (Illustration für die Zeitung Ver Sacrum)

Frau am Feuer

Frauenporträt (Frau Heymann?)

Freundinnen in Frontal- und Rückenansicht

Garten mit Kruzifix

Garten mit Sonnenblumen

G

Garten und Bergspitze

Gartenlandschaft

Gartenweg mit Hühnern

Griechische Kunst

Der goldene Ritter(Das Leben ist ein Kampf)

Goldfische

Gustav Klimt

H / I

Halbakt, sitzend und angelehnt

Häuser in Unterach am Attersee

Hoffnung I

Hoffnung II

Hut mit schwarzen Federn

Idylle

Insel im Attersee

Irrlichter

J

Judith I

Judith II

Julias Tod

Junge Mädchen mit Oleander

Junges Mädchen mit blauem Schleier

K

Kauernde Frau

Kirche in Unterach am Attersee

Kompositionsprojekt für“Medizin”

Kopf des liegenden Mannes (Deckengemälde des kaiserlichen Theaters in Wien)

Kuhstall

Der Kuss

L

Leben und Tod

Leda

Liebe

Liebespaar

Liegende Frau in Unterwäsche

Liegender Akt

Liegender Akt (mit Umarmungsgeste)

Liegender Halbakt von rechts

Liegendes Liebespaar

M

Malcesine am Gardasee

Männerakt in Schrittstellung nach rechts

Märchen

Marie Moll

Medizin

Musik

Musik I

N / O

Nach dem Regen

Nuda Veritas

Obstgarten

P

Der Park

Plakat für die Ausstellung Sécession I(vor der Zensur)

Porträt der Adele Bloch-Bauer I

Porträt der Emilie Fröge

Porträt der Mäda Primavesi

Porträt einer Dame

Porträt einer Frau

Porträt Elisabeth Bachofen-Echt

Porträt Eugénia Primavesi

Porträt Friederike Maria Beer

Porträt Gertha Felsovanyi

Porträt Johanna Staude

Porträt Josef Lewinsky

Porträt Joseph Pembaur

Porträt Margaret Stonborough-Wittgenstein

Porträt Sonja Knips

Porträt von Adele Bloch-Bauer II

Porträt von Fritza Riedler

R

Reinzeichnung für“Nuda Veritas”

Reinzeichnung für die Allegorie“Tragödie”

Reinzeichnung für die Allegorie der“Skulptur”

Ria Munk auf ihrem Totenbett

Rosenstöcke

S

Saal des ehemaligen Burgtheaters

Schloss Kammer am Attersee I

Schubert am Piano

See beim Schloss Kammer am Attersee

Sitzende Frau mit gespreizten Schenkeln

Stehende nackte Schwangere im Profil nach links, Studie für“Hoffnung II”

Der Stoclet-Fries

T/U

Taormina’s Theater

Totenprozession

Umarmung des Liebespaares

W

Wald am Bergabhang in Unterach am Attersee

Wasserschlangen I

Wasserschlangen II

Wellen (Silberfischchen)

Z

Zwei Freundinnen (Detail)

Zwei liegende Akte

Zwei Studien eines stehenden Aktes, für den Kompositionsentwurf“Medizin”

Biographie

1862: Geburt Gustav Klimts in Baumgarten bei Wien. Sein Vater Ernst Klimt war Goldschmied und Kupferstecher, seine Mutter Anna Finster war Sängerin.

1876: Durch ein Stipendium Aufnahme in die Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie. Zeichenunterricht bei Professor Laufberger.

1877: Er malt fotografische Portraits, um sich etwas Geld zu verdienen.

1883: Klimt erhält sein Diplom von der Kunstgewerbeschule in Wien. Er eröffnet zusammen mit seinem Bruder Ernst und dem Kommilitonen Franz Matsch die Künstlercompagnie. Sie schaffen gemeinsam einige Werke, darunter Theaterfresken.

1885: Die Gruppe malt die Hermesvilla und das Nationaltheater von Rijeka (Kroatien) aus.

1887: Der Wiener Stadtrat beauftragt Klimt mit der Innenausstattung des alten Burgtheaters.

1888: Klimt vollendet die Dekoration des alten Burgtheaters. Er erhält mit dem Goldenen Verdienstkreuz dafür einen Orden.

1889: Klimt beginnt mit der Bemalung der Treppenhäuser im Kunsthistorischen Museum in Wien. Er erhält den erstmals gestifteten und hoch dotierten Kaiserpreis.

1890: Klimt wird Mitglied der Künstlergenossenschaft in Wien. Zusammen mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch erhält er die“Höchste Auszeichnung”

1892: Tod des Vaters und des Bruders Ernst.

1893: Klimt unternimmt eine Reise nach Ungarn, wo Fürst Esterhazy ihn bittet, das Theater in Totis auszumalen.

1894: Der Unterrichtsminister beauftragt Klimt und Matsch mit den Deckenbildern“Die Fakultäten”für den Festsaal der Wiener Universität.

1897: Klimt verlässt die Künstlergenossenschaft und gründet gemeinsam mit Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich die Wiener Secession, deren Präsident er wird. Die drei Maler arbeiten an den BildernPhilosophieundMedizinfür die Universität.

1898: Erste Ausstellung der Wiener Secession und Gründung ihrer Zeitschrift:Ver Sacrum. Im selben Jahr wird Klimt Mitglied derInternational Society of Painters, Sculptors and Engraversin London und wird zum korrespondierenden Mitglied der Münchner Secession ernannt.

1899: Klimt vollendet das Musikzimmer im Palais Dumba mit seinen GemäldenSchubert am KlavierundMusik.

1900: Er präsentiert außer seinen Landschaftsbildern sein unvollendetesPhilosophieim Haus der Secession. Obwohl das Bild starke Proteste hervorruft, erhält er bei der Weltausstellung in Paris eine Goldmedaille dafür.

1901: Das BildMedizinwird von der Presse heftig kritisiert.

1902: Die Secession hält eine Ausstellung mit demBeethoven-Fries.

1903: Eine Schau von achtzig Werken Klimts in der Secession. Klimt fährt nach Ravenna und Florenz.

1905: Klimt verzichtet auf den Auftrag für die Fakultätsgemälde und kauft die Bilder zurück. Austritt aus der Secession und Reise nach Berlin, wo Klimt mit fünfzehn Gemälden an der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes teilnimmt und den“Villa Romana-Preis”gewinnt.