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Gustav Klimt (1862-1918) war zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur einer der einflussreichsten Künstler, sondern gründete zudem die Bewegung der Wiener Secession. Mithilfe dieser Bewegung übte er Kritik an der traditionellen Kunst, die sich durch ihren Widerstand gegen Veränderungen sowie Intoleranz gegenüber bestimmten modernen Vorstellungen auszeichnete. Klimt ließ sich durch den langsamen aber sicheren Niedergang sowie die Vielfalt der Kulturen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie inspirieren. Bei Klimt spielten Erotik und Sinnlichkeit eine sehr große Rolle, und neben Schiele und Kokoschka zählte er zu den großen Meistern des Expressionismus. Das vorliegende Buch vereint eine erlesene Auswahl Klimts bekanntester Gemälde und einen Text, der den außergewöhnlichen Eklektizismus dieses großen Künstlers zu vermitteln vermag.
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Seitenzahl: 48
Veröffentlichungsjahr: 2023
Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam
© Parkstone Press International, New York, USA
©Confidential Concepts, worldwide, USA
Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Biographie
Wiener Sezession
A
Adam und Eva (unvollendet)
Ägyptische Kunst I(Junges Mädchen mit Horus)
Ägyptische Kunst II
Akt, liegend und zusammengerollt
Allegorie der“Skulptur”
Alte griechische Kunst I
Athena Pallas
B
Der Baby, Detail
Baum des Lebens
Beethoven-Fries
Der Beethoven-Fries
Beethoven-Fries: Unkeuschheit, Wollust und Unmäßigkeit (Detail)
Beethoven-Fries: Unkeuschheit, Wollust und Unmäßigkeit (Detail)
Bewegtes Wasser
Birnbaum
Blässe
Blühender Garten
Buchenwald I
D
Dame mit Hut und Federboa
Danae
Die Braut (unvollendet)
Die drei Lebensalter der Frau
Die Erfüllung
Die Erwartung
Die Jungfrau
Die Jurisprudenz
Die Tänzerin
E/F
Emilie Flöge
Fabel
Fischblut (Illustration für die Zeitung Ver Sacrum)
Frau am Feuer
Frauenporträt (Frau Heymann?)
Freundinnen in Frontal- und Rückenansicht
Garten mit Kruzifix
Garten mit Sonnenblumen
G
Garten und Bergspitze
Gartenlandschaft
Gartenweg mit Hühnern
Griechische Kunst
Der goldene Ritter(Das Leben ist ein Kampf)
Goldfische
Gustav Klimt
H / I
Halbakt, sitzend und angelehnt
Häuser in Unterach am Attersee
Hoffnung I
Hoffnung II
Hut mit schwarzen Federn
Idylle
Insel im Attersee
Irrlichter
J
Judith I
Judith II
Julias Tod
Junge Mädchen mit Oleander
Junges Mädchen mit blauem Schleier
K
Kauernde Frau
Kirche in Unterach am Attersee
Kompositionsprojekt für“Medizin”
Kopf des liegenden Mannes (Deckengemälde des kaiserlichen Theaters in Wien)
Kuhstall
Der Kuss
L
Leben und Tod
Leda
Liebe
Liebespaar
Liegende Frau in Unterwäsche
Liegender Akt
Liegender Akt (mit Umarmungsgeste)
Liegender Halbakt von rechts
Liegendes Liebespaar
M
Malcesine am Gardasee
Männerakt in Schrittstellung nach rechts
Märchen
Marie Moll
Medizin
Musik
Musik I
N / O
Nach dem Regen
Nuda Veritas
Obstgarten
P
Der Park
Plakat für die Ausstellung Sécession I(vor der Zensur)
Porträt der Adele Bloch-Bauer I
Porträt der Emilie Fröge
Porträt der Mäda Primavesi
Porträt einer Dame
Porträt einer Frau
Porträt Elisabeth Bachofen-Echt
Porträt Eugénia Primavesi
Porträt Friederike Maria Beer
Porträt Gertha Felsovanyi
Porträt Johanna Staude
Porträt Josef Lewinsky
Porträt Joseph Pembaur
Porträt Margaret Stonborough-Wittgenstein
Porträt Sonja Knips
Porträt von Adele Bloch-Bauer II
Porträt von Fritza Riedler
R
Reinzeichnung für“Nuda Veritas”
Reinzeichnung für die Allegorie“Tragödie”
Reinzeichnung für die Allegorie der“Skulptur”
Ria Munk auf ihrem Totenbett
Rosenstöcke
S
Saal des ehemaligen Burgtheaters
Schloss Kammer am Attersee I
Schubert am Piano
See beim Schloss Kammer am Attersee
Sitzende Frau mit gespreizten Schenkeln
Stehende nackte Schwangere im Profil nach links, Studie für“Hoffnung II”
Der Stoclet-Fries
T/U
Taormina’s Theater
Totenprozession
Umarmung des Liebespaares
W
Wald am Bergabhang in Unterach am Attersee
Wasserschlangen I
Wasserschlangen II
Wellen (Silberfischchen)
Z
Zwei Freundinnen (Detail)
Zwei liegende Akte
Zwei Studien eines stehenden Aktes, für den Kompositionsentwurf“Medizin”
1862: Geburt Gustav Klimts in Baumgarten bei Wien. Sein Vater Ernst Klimt war Goldschmied und Kupferstecher, seine Mutter Anna Finster war Sängerin.
1876: Durch ein Stipendium Aufnahme in die Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie. Zeichenunterricht bei Professor Laufberger.
1877: Er malt fotografische Portraits, um sich etwas Geld zu verdienen.
1883: Klimt erhält sein Diplom von der Kunstgewerbeschule in Wien. Er eröffnet zusammen mit seinem Bruder Ernst und dem Kommilitonen Franz Matsch die Künstlercompagnie. Sie schaffen gemeinsam einige Werke, darunter Theaterfresken.
1885: Die Gruppe malt die Hermesvilla und das Nationaltheater von Rijeka (Kroatien) aus.
1887: Der Wiener Stadtrat beauftragt Klimt mit der Innenausstattung des alten Burgtheaters.
1888: Klimt vollendet die Dekoration des alten Burgtheaters. Er erhält mit dem Goldenen Verdienstkreuz dafür einen Orden.
1889: Klimt beginnt mit der Bemalung der Treppenhäuser im Kunsthistorischen Museum in Wien. Er erhält den erstmals gestifteten und hoch dotierten Kaiserpreis.
1890: Klimt wird Mitglied der Künstlergenossenschaft in Wien. Zusammen mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch erhält er die“Höchste Auszeichnung”
1892: Tod des Vaters und des Bruders Ernst.
1893: Klimt unternimmt eine Reise nach Ungarn, wo Fürst Esterhazy ihn bittet, das Theater in Totis auszumalen.
1894: Der Unterrichtsminister beauftragt Klimt und Matsch mit den Deckenbildern“Die Fakultäten”für den Festsaal der Wiener Universität.
1897: Klimt verlässt die Künstlergenossenschaft und gründet gemeinsam mit Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich die Wiener Secession, deren Präsident er wird. Die drei Maler arbeiten an den BildernPhilosophieundMedizinfür die Universität.
1898: Erste Ausstellung der Wiener Secession und Gründung ihrer Zeitschrift:Ver Sacrum. Im selben Jahr wird Klimt Mitglied derInternational Society of Painters, Sculptors and Engraversin London und wird zum korrespondierenden Mitglied der Münchner Secession ernannt.
1899: Klimt vollendet das Musikzimmer im Palais Dumba mit seinen GemäldenSchubert am KlavierundMusik.
1900: Er präsentiert außer seinen Landschaftsbildern sein unvollendetesPhilosophieim Haus der Secession. Obwohl das Bild starke Proteste hervorruft, erhält er bei der Weltausstellung in Paris eine Goldmedaille dafür.
1901: Das BildMedizinwird von der Presse heftig kritisiert.
1902: Die Secession hält eine Ausstellung mit demBeethoven-Fries.
1903: Eine Schau von achtzig Werken Klimts in der Secession. Klimt fährt nach Ravenna und Florenz.
1905: Klimt verzichtet auf den Auftrag für die Fakultätsgemälde und kauft die Bilder zurück. Austritt aus der Secession und Reise nach Berlin, wo Klimt mit fünfzehn Gemälden an der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes teilnimmt und den“Villa Romana-Preis”gewinnt.
