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Mick verliebt sich in Jamie, und das mitten in den Nachwirkungen eines brutalen Überfalls durch Mitglieder einer mörderischen Sekte, der Jamie beinahe das Leben gekostet hätte. Jamies Verletzungen hinterlassen bleibende Schäden, aber er verfällt seinerseits ebenfalls dem großen Tigerwandler und dessen ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Mick verbirgt sein verletzliches Herz hinter einer lauten, polternden Fassade, aber Jamie erkennt den wahren Mann dahinter. Mick stammt aus einem zerrüttetem Zuhause. Sein Bruder kam im Krieg um, seine Mutter ließ ihn bei seinem alkoholkranken Vater zurück. Das hinterließ innere Narben, die ihn bis heute quälen. Ein Leben als Soldat, umgeben von seinen Waffenbrüdern, lehrte ihn jedoch, dass es verschiedene Arten von Familien gibt. Mick ist entschlossen, die Stadt Sage vor ihren Feinden zu beschützen. Er will sich hier eine Zukunft aufbauen und endlich Wurzeln schlagen. Doch dann holt seine Vergangenheit ihn ein. Wird seine gerade erst erblühende Beziehung mit dem sexy Jamie diese neue Bedrohung überstehen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 49.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Kapitel 1: Backen will gelernt sein
Kapitel 2: Sextherapie
Kapitel 3: Überraschendes Wiedersehen
Kapitel 4: Auf der Jagd
Kapitel 5: Eingeschleust
Kapitel 6: Spionagespiel
Kapitel 7: Die Männer des Präsidenten
Kapitel 8: Der Augenblick der Wahrheit
Kapitel 9: Ground Zero
Epilog
ÜBER JOOLS LOUISE
LESEPROBE:
Auf die Größe kommt’s an
Mick verliebt sich in Jamie, und das mitten in den Nachwirkungen eines brutalen Überfalls durch Mitglieder einer mörderischen Sekte, der Jamie beinahe das Leben gekostet hätte. Jamies Verletzungen hinterlassen bleibende Schäden, aber er verfällt seinerseits ebenfalls dem großen Tigerwandler und dessen ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Mick verbirgt sein verletzliches Herz hinter einer lauten, polternden Fassade, aber Jamie erkennt den wahren Mann dahinter.
Mick stammt aus einem zerrüttetem Zuhause. Sein Bruder kam im Krieg um, seine Mutter ließ ihn bei seinem alkoholkranken Vater zurück. Das hinterließ innere Narben, die ihn bis heute quälen. Ein Leben als Soldat, umgeben von seinen Waffenbrüdern, lehrte ihn jedoch, dass es verschiedene Arten von Familien gibt. Mick ist entschlossen, die Stadt Sage vor ihren Feinden zu beschützen. Er will sich hier eine Zukunft aufbauen und endlich Wurzeln schlagen. Doch dann holt seine Vergangenheit ihn ein. Wird seine gerade erst erblühende Beziehung mit dem sexy Jamie diese neue Bedrohung überstehen?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 49.000 Wörter
JOOLS LOUISE
Auf die Größe kommt’s an
Two Spirit Ranch 5
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Size Matters“:
Jools Louise
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Betti Gefecht
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Die Two Spirit-Saga geht weiter. Mein erster Vorstoß in das Schreiben von erotischen schwulen Liebesromanen, „Two Spirit Ranch 1: An der Front“ war ein Segen und eine großartige Reise – möge sie noch lange weitergehen! Danke allen Lesern, die mich dabei begleiten.
JL xxx
Zwölf Jahre zuvor
Mick starrte auf das Stück Scheiße herab, das reglos auf dem Teppich lag. Auf diese Person, die ihn eigentlich hätte versorgen und beschützen sollen. Die sein Vater hätte sein sollen. Aber der Mann hatte bereits aufgehört, irgendetwas davon zu sein, als Mick auf die Welt gekommen war, strampelnd und schreiend und wütend darüber, die warme, enge Behaglichkeit des Mutterleibs verlassen zu müssen. Sein Vater war einer dieser verantwortungslosen Väter, denen ihr Nachwuchs vollkommen egal war. Er machte stets alle anderen für seine Probleme verantwortlich, bevor er dann seinen Kummer in Alkohol ertränkte. Dabei war ihm jedes Getränk recht, das er in die Finger bekommen konnte.
Ein süßlicher, Übelkeit erregender Gestank erfüllte das Zimmer. Nicht ganz der Geruch von Tod, aber doch wie ein Vorspiel dazu. Der ekelige Gestank von getrocknetem Erbrochenen vermischte sich mit dem der schal werdenden Alkoholreste in den Flaschen, die überall auf dem Boden herumlagen – sowie mit dem ungewaschenem Geruch von jemandem, der seit Wochen keine Dusche mehr gesehen hatte. Die Spuren von Colins „Mörder“ waren überall. Tod durch Alkoholvergiftung. Es steckte kein tieferer Sinn dahinter, nur die traurige Erkenntnis, dass Mick nun ganz allein war. Colin war jedoch noch nicht ganz fertig mit der Welt.
„Du hättest nie geboren werden dürfen, du Missgeburt“, flüsterte Colin heiser. Seine Stimme war kaum zu hören. „Wahrscheinlich bist du aus reiner Schadenfreude hier, stimmt’s?“ Die Stimme triefte vor Verachtung, und Mick stellte fest, dass er nichts empfand. Die Verwirrung und die Angst, die ihn fast zwei Jahrzehnte lang gequält hatten, waren nicht länger da. Der ständige Zwiespalt zwischen dem Wissen, dass er seinen Vater lieben sollte, und der Tatsache, dass er nur Hass für ihn empfand, existierte nicht mehr. In diesem Moment empfand er nur noch Erleichterung darüber, dass der Kampf nun bald ein Ende haben würde.
Er ging neben seinem Vater in die Hocke und begegnete dem Blick der verblassten, blauen Augen, die sich ihm zuwandten. In der wässerigen Iris spiegelte sich tief verwurzeltes Selbstmitleid – der Grund dafür, dass ein einst stolzer Gestaltwandler es nicht mehr aus der Gosse herausschaffte. Der Gestank ungewaschener Haut und andere unangenehme Aromen drangen Mick in die Nase. Er musste sich zusammenreißen, um nicht zu kotzen.
„Du warst nie der Mann, den sie gewollt hat. Mutter wollte keinen von uns beiden. Sie war ein Freigeist und wollte nicht an Mann und Kind gebunden sein.“ Mick ließ all die Verachtung heraus, die für seinen Vater empfand. Er spie ihm die Worte entgegen und sah, wie sie mit tödlicher Genauigkeit ihr Ziel trafen. „Je mehr du sie zu halten versuchtest, je besessener du davon wurdest, sie zu kontrollieren, umso schneller wollte sie weg von dir.“
Colin zuckte zusammen, kauerte sich weg von Mick.
„Du hättest stolz darauf sein sollen, dass ich zu dem Sohn heranwuchs, den du wolltest, nachdem sie gegangen war. Ein Army Ranger, der stolz seinem Land dient. Aber du warst nie stolz auf mich, oder? Nichts war jemals genug. Also werde ich jetzt zu meiner wahren Familie zurückkehren. Captain Joe McKellar, Sergeant Cody, Rafe, Zack, John und Murphy – mehr Familie brauche und will ich nicht. Ich sagte dir einmal, was mit dir passieren würde, dass du allein sterben würdest, umgeben von dem Gift, das dir mehr bedeutet als das Leben.“ Mick kam auf die Füße und wandte sich zum Gehen. „Selbst jetzt, da ich gekommen bin, um zu helfen, kannst du nicht anders, als mir die Schuld zuzuschieben für die Scheiße, die du dir selbst antust. Ich habe Neuigkeiten für dich: Du hast dir alles selbst zuzuschreiben.“
Er schwieg einen Moment und blickte ein letztes Mal zurück.
„Weißt du was, alter Mann? Genieße deinen letzten Augenblicke. Ich soll dich verflucht nochmal in Ruhe lassen, sagst du? Bitte sehr.“
Mick hörte das schwache Knurren seines Vaters, und dann ein Winseln – beides ging üblicherweise langatmigen Schimpftiraden darüber voraus, dass niemand ihn verstand und keiner sich um ihn kümmerte.
Mick ging nach draußen, wo der Truck auf ihn wartete. Seine Waffenbrüder Joe, Rafe, John und Zack waren dort, bereit, zur Militärbasis aufzubrechen, um von dort aus außer Landes geflogen zu werden. Irgendwo hatte wieder einmal ein Krisengebiet seinen Siedepunkt erreicht. Als Mick das Mitgefühl in ihren Augen sah, zuckte er die Achseln.
Joe stand draußen vor dem Truck, den Hintern an die Karosserie gelehnt. Als er Mick sah, kam er mit besorgtem Blick auf ihn zu.
„Alles in Ordnung?“
Mick schwieg einen Augenblick lang, dann schüttelte er den Kopf und fuhr sich mit der Hand über das raspelkurze, rote Haar, das seinen Skalp bedeckte. „Er ist wie immer. Redet nur Scheiße, aber er ist auch mein Vater. Ich hab ihm ein paar schlimme Sachen gesagt, aber es geht ihm echt schlecht.“ Ihm war ein wenig übel. Der Zorn und die Traurigkeit drehten ihm den Magen um.
„Wie schlecht?“, fragte Joe und legte eine kräftige Hand auf Micks breite Schulter.
„Wie es schlimmer nicht geht“, antwortete Mick und schaute zum Haus zurück. „Er versucht sich umzubringen. Und nach dem Gestank im Haus zu urteilen, hat er es schon fast geschafft.“ Er schloss die Augen, als ihn eine Art frustrierter Trauer wie ein Schlag in die Eingeweide traf und er sich beinahe übergeben musste.
„Ich rufe einen Krankenwagen“, antwortete Joe. Er drückte Micks Schulter, dann holte er sein Telefon heraus und wählte den Notruf.
Nach nur wenigen Minuten waren Sirenen zu hören. Sie warteten, bis die Sanitäter eintrafen. Mick führte sie ins Haus, und nach einer kurzen Diskussion wandte er sich wieder an Joe.
„Ich will nicht hierbleiben und zusehen, wie sie ihn raustragen“, sagte er. Er wollte diesem Ort geradezu verzweifelt entkommen.
Joe tätschelte seinen Arm und nickte. „Dann lass uns fahren, Kumpel.“ Er wartete, bis Mick sich umgedreht hatte, dann nickte er den anderen drei Jungs im Wagen zu. Sie machten alle besorgte Gesichter, aber Joe schüttelte den Kopf, um zu vermeiden, dass Mick alles noch einmal erzählen musste, bevor er dazu bereit war. Joe legte hinter Micks Rücken je eine Fingerspitze an seine Mundwinkel und schob sie zu einem Lächeln hoch, um anzudeuten, dass die Jungs Mick aufheitern sollten. Die drei nickten, und ihre besorgten Mienen verwandelten sich in schelmische Grinsegesichter, als Mick in den Wagen stieg.
„Lasst uns hier abhauen, Leute. Ich habe genug von diesem Scheiß“, sagte Mick und stellte für den Moment jegliche Emotionen ab. Er wusste, sie würden ihn später wieder einholen, wenn er schlief. Dann würden ihm wahrscheinlich die Tränen kommen, sinnlose Tränen, die niemandem etwas nützten. Sein Vater hatte seine Wahl getroffen. Er wollte nicht mehr weiterleben. Er wollte sterben. So sei es.
„Alles, was du sagst, Mickeybaby“, antwortete John. Seine grünen Augen lächelten, wenn auch mit einer Andeutung von Sorge in ihrem lebendigen Blick. „Lasst uns gehen und uns irgendeine neue Scheiße suchen.“ Es erhob sich ein Chor allgemeiner Zustimmung, und Mick lächelte. Er hatte Joes Geste aus dem Augenwinkel gesehen und stieß einen stummen Seufzer der Erleichterung aus, keine Fragen beantworten zu müssen.
„Ja, das klingt nach einem guten Plan.“ Mick grinste entschlossen und schüttelte seinen Gram ab. „Wohin geht es für uns überhaupt?“
„Guam“, antwortete Joe vom Fahrersitz aus, startete den Motor und fädelte sich in den schleppenden Verkehr. „Wir machen da eine Einsatzübung oder so etwas.“ Seine braunen Augen glänzten schelmisch. „Es gibt einen Zwischenstopp in Hawaii.“ Grinsend begegnete er Micks Blick im Rückspiegel. „Zack hier ist fest entschlossen, uns allen beizubringen, wie man surft, Alter. Wir haben also ein paar Tage Spaß und Erholung, bevor wir nach Guam verfrachtet werden. Ich kann’s kaum abwarten, dich auf einem Surfbrett zu sehen.“
Mick verdrehte die Augen. Je weiter sie sich vom Haus entfernten, umso mehr konnte er sich endlich entspannen. Auch das Lachen seiner Freunde half ihm dabei. Er brauchte diese Kameradschaft unter seinen Weggefährten. Es waren Männer, die er mehr liebte und denen er mehr vertraute als seinem eigenen Vater. Er selbst war nicht gerade der körperlich Geschickteste. Er hatte sich durch die Grundausbildung gemogelt und konnte recht gut eine Waffe abfeuern. Aber mit gewissen Sportarten hatte er Probleme. Fußball, Basketball und Baseball waren okay. Aber auf einem winzigen Brett balancieren, während es auf einer Ozeanwelle schaukelt? Vergiss es. Falls die Natur gewollt hätte, dass er schwamm, dann hätte sie ihm Schwimmhäute zwischen den Zehen wachsen lassen. Das gleiche Problem hatte er mit Fallschirmsprüngen. Während die anderen aus seiner Crew das prima hinbekamen, war er für gewöhnlich derjenige, der zig Meter hoch in einem Baum hängenblieb.
„Wir werden noch sehen, wer zuletzt lacht, meine Herren“, gab er zurück. „Vielleicht überrasche ich euch dieses Mal, und Surfen ist genau mein Ding.“ Das Gelächter, das ihm antwortete, sagte ihm, dass die anderen nicht seiner Meinung waren, aber er grinste dennoch. Er kannte seine Grenzen, genau wie seine Freunde. Er beschloss, sie zu ignorieren.
„Süßer, du kriegst das schon hin“, flüsterte Zack und tätschelte Micks Hand. Seine blauen Augen blickten freundlich. „Die Blödmänner haben keine Ahnung von den Feinheiten des Surfens. Du wirst das schon machen, da bin ich sicher.“
Mick lächelte ihn an, und die beiden wechselten einen belustigten Blick, während der ganze Truck bei Zacks Worten in schallendes Gelächter ausbrach.
„Süßer, ich bin sicher, du hast recht“, sagte Mick und tauschte mit Zack grinsend einen freundschaftlichen Fauststoß. Dann stürzte er sich in das allgemeine Scherzen und Lachen und tauschte mit den anderen die üblichen liebevollen Beleidigungen aus. Je weiter sie das Haus seiner Geburt hinter sich ließen, umso mehr löste sich seine Anspannung. Das Haus, in dem es nichts mehr gab, außer einem einsamen, traurigen, alten Trinker, der vergangenen Zeiten nachweinte.
Mick verspürte keine Reue, denn er wusste, dass er nichts hätte tun können, um die Lebensweise seines Vaters zu verändern. Manche Leute wollten lieber Opfer bleiben, als zu nehmen, was das Leben zu bieten hatte. Mick nahm sich vor, für alles offen zu bleiben, sich dem zu stellen, was auch immer das Leben für ihn bereithalten mochte, und nicht an das zu denken, was hätte sein können. Er hatte seine Freunde, seinen Job, und eines Tages würde er die Liebe finden. Dann würde er sich irgendwo niederlassen, die ganze Armeescheiße hinter sich lassen und mit dem Mann seiner Träume an seiner Seite ganz neue Fähigkeiten erlernen.
Er schloss die Augen und malte sich aus, was die Zukunft ihm bringen mochte, das Geschnatter und Gelächter um ihn herum wie eine warme Decke, die ihn einhüllte – ganz anders als das Leichentuch aus den unmöglichen Ansprüchen seines Vaters, das ihn nun nicht länger erstickte. Er fühlte sich endlich frei.
Mick hatte viele Fähigkeiten. Er war ein Kämpfer, ehemaliger Soldat und Scharfschütze. Ein Gestaltwandler, in Tiergestalt sibirischer Tiger, der fähig war, seine Feinde innerhalb von Minuten mit Klauen und Zähnen in Stücke zu reißen. Er war oft leicht reizbar, und die Farbe seines Haars war genauso so feurig wie sein aufbrausendes Temperament. Er war stolz darauf, so viele Einsätze an den ungastlichsten Orten der Welt überlebt zu haben, nachdem er seinem Land ein Jahrzehnt lang als Army Ranger gedient hatte.
Aber im Augenblick war Stolz das Letzte, was er empfand. Er begriff einfach nicht, wie er sich als so vollkommen nutzlos erweisen konnte, wenn es ums Backen ging. Die gräuliche Masse auf der mehlbestreuten Arbeitsfläche, die nur geringfügig Ähnlichkeit mit Teig hatte, war der Beweis dafür, dass er ein absolut hoffnungsloser Fall bei dieser Aufgabe war.
Er zog einen Schmollmund. Auf keinen Fall würde er vor einem Klumpen Teig kapitulieren. Er hatte Jamie versprochen, im Imbiss auszuhelfen und zu lernen, täglich frisches Gebäck und Brot zu backen, während Jamie sich immer noch von dem brutalen Überfall erholte, bei dem er eine Hirnverletzung und einen Nervenschaden im Arm erlitten hatte – beides bleibende Schäden. Der Überfall lag nun sechs Monate zurück, und die verantwortlichen Schläger waren zur Rechenschaft gezogen worden. Aber die Nachwirkungen blieben, und Jamie litt unter Flashbacks und Alpträumen. Und natürlich waren die physischen Narben zurückgeblieben.
„Ich weiß nicht, an welcher Stelle ich den Fehler gemacht habe“, seufzte Mick, als er hinter sich Schritte hörte und seine empfindsame Nase den Duft von Jamies Vater Jack erkannte. Nachdem Jack aus den Tunneln unterhalb von Sage gerettet worden war, hatte er als Mit-Inhaber zusammen mit Jamie seine Arbeit im Imbiss wieder aufgenommen.
„Du sollst nur Brot backen, keinen Krieg führen“, antwortete Jack trocken. „Zwar erfordert beides ein gewisses Maß Hingabe, aber beim Brotbacken musst du darauf achten, dass dein Widersacher dabei nicht stirbt.“ Jack nahm die schwere, klebrige Masse in die Hand, drehte und wendete sie, dann warf er alles in den Müll. „Dieses Ding verdient nicht einmal ein ordentliches Begräbnis.“
Mick seufzte erneut und ließ die Schultern hängen.
„Ich wollte helfen. Vielleicht sollte ich etwas anderes tun?“ Er schaute Jack hoffnungsvoll an, aber dann hörte er vorsichtige Schritte aus der großen Wohnung über ihnen die Treppe herunterkommen, langsam und ein wenig wackelig.
Sofort wurde sein Rücken kerzengerade, sein Gesichtsausdruck entschlossen, und sein Schmollen verschwand wie durch Zauberei. Er ignorierte Jacks wissendes Grinsen und begann, einen neuen Teig zuzubereiten.
„Kein Wort“, zischte Mick Jack aus dem Mundwinkel zu. Jack lachte leise und schlug Mick freundschaftlich auf die breite Schulter, dann machte er sich davon, um Biskuitteig fürs Frühstück anzurühren.
„Morgen, Sonnenschein“, rief Mick fröhlich und warf schwungvoll Zutaten in eine Schüssel.
„Morgen“, antwortete Jamie mit einem Lächeln.
Jamie stützte sich auf seine Krücke, als er die Küche betrat. Seine braunen Augen funkelten vergnügt, während er Mick Backversuche begutachtete. Überall war Mehl, getrocknete Spritzer Teig klebten nahezu auf jeder Oberfläche, und Mick selbst sah aus, als hätte er sich in dem Zeug gewälzt. Sein zwei Tage alter Stoppelbart, für gewöhnlich genauso feurig rot wie Micks Haar, war nun eher weiß. Aber seine blauen Augen leuchteten und wurden weich, während er zusah, wie der schlanke junge Mann langsam auf ihn zukam.
„Wow, was ist das?“ Jamie warf einen Blick in den Mülleimer, in dem Jack Micks Teig-Desaster versenkt hatte.
„Ich habe nicht richtig aufgepasst, weil ich mit den Gedanken bei … anderen Sachen war.“ Mick warf Jamie einen beschämten Blick zu und errötete, bevor er sich rasch wieder der Teigherstellung widmete. Eine weiche Hand berührte seinen Rücken, und Mick schloss die Augen, als er die Wärme in sich spürte, und das Verlangen.
„Es geht mir gut, Mick. Ich werde vielleicht nicht mehr so wie vorher, aber gewöhne mich langsam an meine neue Normalität“, sagte Jamie leise und legte seine Wange an Micks gewaltigen Bizeps. „Es ist erst der Anfang, das weißt du. Die Spezialisten in New York waren super. Sie sagen, dass ich in einigen Monaten weitestgehend geheilt sein werde.“ Er drückte Mick einen Kuss auf die Wange. „Also hör auf, den armen Teig zu misshandeln.“
Mick lachte schnaubend über die Bemerkung und stupste Jamie mit der Schulter an.
„Ich habe ihn nicht misshandelt … hab’ ihm lediglich gezeigt, wer der Boss ist.“ Er hörte Jamie und Jack gleichzeitig kichern. „So war es“, beharrte Mick brummig.
„Ach ja? Und wie klappt es so bisher?“ Jack lachte laut, als Mick ihm den Mittelfinger zeigte und dabei Mehl aufwirbelte.
„Dachte ich mir. Jetzt konzentrier dich, sonst stecken wir in Schwierigkeiten, wenn der große Frühstücksandrang losgeht.“
Darüber mussten sie alle lachen. Der Imbiss war klein, und die Einwohnerzahl von Sage gering. Nachdem sich vor Jahren der ehemalige Bürgermeister und seine Schlägertruppen hier eingenistet hatten, war es mit der kleinen Stadt bergab gegangen. Wie eine Plage von bösartigen Kakerlaken waren sie eingefallen und hatten den Ort ruiniert. Viele hatten die Stadt verlassen, waren aus ihren Heimen und Geschäften vertrieben worden. Andere, die sich gewehrt hatten, waren dunkle Treppen hinunter in Tunnel verschleppt worden, die Jahre zuvor gegraben worden waren. Sie wurden benutzt, um Drogen oder andere illegale Waren über die Staatsgrenze zu transportieren, direkt vor der Nase der Gesetzeshüter, die keine Ahnung von der Existenz der Tunnel hatten.
„Ich bin froh, dass Rafe den Bürgermeister getötet hat“, sagte Jamie nach einem kurzen Moment und knüpfte wieder an ihr Gespräch über seine Verletzungen an. „Er hätte sonst niemals aufgehört. Er hätte einfach noch mehr Leute angeheuert und versucht, uns alle umzubringen.“
Mick stupste ihn erneut an und küsste den jüngeren Mann sanft auf die Stirn. Etwas Mehl landete so auch auf Jamies Gesicht.
„Jensen hat bekommen, was er verdiente, Jamie. Ich kann verstehen, wenn jemand ehrgeizig ist und sich beweisen will. Aber ich werde niemals Verständnis für Leute haben, die das auf Kosten anderer erreichen wollen.“
Er begann, den Teig zu kneten und einen sanft gerundeten Klumpen zu formen, der sich in mehrere Laibe teilen ließ.
„Was er dir angetan hat? Wenn ich könnte, würde ich ihn in Stücke reißen, immer und immer wieder. Ich würde ihn wieder zusammensetzen und dann erneut auseinandernehmen.“ Mick knurrte grimmig und knetete den Teig so heftig, dass seine Finger weiß wurden. Dann legte sich eine schlanke Hand auf seine, und sofort hörte er auf, auf den leblosen Teig einzudreschen.
„Mick, du wurdest ebenfalls verprügelt. Wenn du nicht da gewesen wärst, wäre es wahrscheinlich noch viel schlimmer für mich ausgegangen.“ Jamie senkte verführerisch die Stimme, und Micks Sinne begannen erregt zu summen. „Der Doktor sagte, es geht mir schon wieder gut genug, um neue Aktivitäten zu probieren. Ich dachte, vielleicht könntest du mir dabei helfen.“
Mich drehte den Kopf zu Jamie, sah das sündige Leuchten in Jamies Augen, und schluckte heftig.
„Äh, ich würde dir mit Freuden helfen. Welche Art von Aktivitäten hattest du im Sinn?“
Jamie lachte leise. Er ließ Micks Hand los und streichelte stattdessen Micks Hinterteil.
„Ich habe da so ein ständiges Wehwehchen, und ich glaube, es breitet sich aus.“ Seine Lippen berührten Micks Ohr und sein feuchter, warmer Atem liebkoste Micks Haut. Mick stöhnte hilflos und schloss die Augen. Sein Schwanz drückte von innen gegen den Stoff seiner Jeans. „Du müsstest gar nicht viel tun, nichts Schweres heben oder so. Einfach nur deinen Mund benutzen.“ Jamie biss in Micks Ohrläppchen. Mick schrie leise auf, dann wimmerte er, als eine feuchte Zunge den Schmerz linderte.
„Guten Morgen, Gentlemen.“ Mick stöhnte, als John sie unterbrach; seine Gedanken drehten sich um all die interessanten Stellen, die er mit seinem Mund an Jamies wunderbarem Körper erforschen könnte.
„Ist das hier eine Privatversammlung, oder können wir alle mitmachen?“
Mick warf dem schmunzelnden John einen scharfen Blick zu.
„Gehst du weg, wenn ich sage, dass es privat ist?“, grollte er, während Johns Grinsen breiter wurde.
„Nein, mein Freund, aber ich würde dich vor weiteren Peinlichkeiten bewahren. Der Ast in deiner Hose sollte waffenscheinpflichtig sein. Stell dir nur vor, was die Kunden sagen würden, wenn sie hereinkämen und dieses Ding so hervorstehen sähen. Erregung öffentlichen Ärgernisses!“
Mich schaute John lange an, dann warf er einen Blick zu dem großen Schaufenster, das die gesamte Ladenfront einnahm. Dahinter war noch alles dunkel, abgesehen von einem schwachen Licht im Osten. Dann wandte er sich wieder dem britischen Ex-Soldat zu, mit dem er seit zwölf Jahren befreundet war, und hob spöttisch eine Augenbraue.
„Peinlichkeiten? Wirklich? Und das von dem Mann, der seinen Liebsten praktisch auf der Vorderveranda gefickt hat, wo jeder es hätte sehen können. Am helllichten Tag.“ Mick verdrehte die Augen, als Jamie in schallendes Gelächter ausbrach. „Dir ist schon klar, dass es mitten in der Nacht ist, ja? Gerade mal drei Stunden nach Mitternacht?“
John ging zu dem nagelneuen, glänzenden Wasserkocher an der Wand und schaltete ihn ein, um sich seinen Morgentee zuzubereiten.
„Das ist mir vollkommen klar, mein Bester. Weshalb es mich verwirrt, dass ich mich hier eingefunden habe – auf Einladung meines guten Freundes Jack hier – um die hohe Kunst des Backens zu erlernen. Eigentlich sollte ich jetzt mit meinem geliebten Cameron in meinem schönen, warmen Bett liegen.“ Er gähnte so weit, dass sein Kiefer knackte, dann schmunzelte er erneut. „Und nun, falls es dir nichts ausmacht, würde ich mir gern etwas Koffein einverleiben, bevor ich versuche, irgendetwas Anständiges zu kreieren.“ Er warf einen Blick in den Mülleimer, dann grinste er Mick breit an.
„Lach du nur, Teeblättchen“, drohte Mick. Er konzentrierte sich auf seinen Teig, um John nicht noch weiteren Anlass für Spott zu geben. „Ich warte mit angehaltenem Atem auf das Ergebnis deiner Bemühungen.“ Er verdrehte erneut die Augen, als John nur lachte und Jack und Jamie ebenfalls glucksten. Er sollte sich wirklich einfach einen Haufen neue Freunde suchen; John und die anderen nahmen ihn unentwegt auf den Arm.
„Wenn du schon mal hier bist, John, kannst du uns gleich eine frische Kanne Kaffee kochen“, schlug Jack vor, während er Biskuitrollen auf ein Blech legte und zur Seite stellte, um sie später zu backen, kurz bevor die ersten Frühstücksgäste kamen. Dann säuberte er seinen Arbeitsplatz, bevor er alle Zutaten für Croissants, Brötchen und Baguettes vorbereitete.
„Ja, Boss“, antwortete John gutmütig und setzte mit geübten Bewegungen die Kaffeemaschine in Gang.
„Wie geht es dir, Jamie?“, fragte John einen Moment später mit einem Blick auf den jüngeren Mann, der so nah bei Mick stand, dass sich ihre Körper beinahe berührten.
„Ganz gut, danke.“ Jamie lächelte, und seine braunen Augen funkelten. „Und wie geht es Cameron und Emily?“ John plötzliches strahlen und die Wärme in seinen Augen sagten alles.
„Jetzt sieh dir nur diesen rührseligen Trottel an“, neckte Mick, während er den Teig in Brotformen drückte, die er dann zur Seite stellte, damit die Hefe ihre Arbeit tun konnte. „Die letzten zehn Jahre wollte er auf keinen Fall jemanden haben, der ihn einengen würde, und jetzt läuft er nur noch mit diesem seligen Gesichtsausdruck herum.“ Er grinste seinen Freund an, der das Grinsen erwiderte.
„Was ist falsch daran, dass John verliebt ist und es der Welt auch zeigt?“, fragte Jamie. Seine Augen funkelten verärgert.
Micks Gesicht wurde schlagartig wieder ernst, als er Jamies düstere Miene sah. Sofort versuchte er zurückzurudern.
„Äh, gar nichts, Jamie. Nicht das Geringste. Wenn John für den Rest seines Lebens mit einem seligen Grinsen herumlaufen will, habe ich damit kein Problem. Absolut nicht.“ Mick versuchte ein Lächeln, verzog aber das Gesicht, als Jamie ihm zur Antwort auf den Arm schlug.
„Ich hoffe wirklich, dass du noch deine romantische Seite entwickelst, Mick, sonst bekommen wir beide ein Problem miteinander.“
Mick wand sich unbehaglich.
„Oh, nur keine Sorge, junger Jamie. Mick hat genau das gleiche selige Grinsen im Gesicht wie ich, wenn er dich ansieht. Es ist ihm nur noch nicht klar geworden, dass es ihn so sehr erwischt hat, dass es kein Zurück mehr gibt.“ John hörte sich an, als würde ihm das Unbehagen seines Freundes immensen Spaß bereiten.
„Wirklich?“, fragte Jamie. Er klang voller Hoffnung.
„Aber ja“, mischte sich Jack ein und wechselte einen belustigten Blick mit John. „Ihr leuchtet dann beide auf wie Feuerwerkskörper. Mit Micks rotem Haar und deinen roten Wangen wundert es mich, dass ihr noch nicht spontan explodiert seid, so wie bei euch die Funken fliegen.“
Sowohl Mick als auch Jamie erröteten heftig und bestätigten damit nur Jacks Worte.
„Ist der Kaffee noch nicht fertig, Teeblättchen?“, fragte Mick und versuchte, sich über das Gelächter hinweg, das Jacks Bemerkung folgte, Gehör zu verschaffen.
„Gleich, gleich, mein Freund“, antwortete John gut gelaunt, während sich das köstliche Aroma des Kaffees, der in die Kanne tröpfelte, im Raum verbreitete. „Sind wir etwa ein wenig gestresst?“ John zwinkerte Jamie zu, der Micks verlegenes Gesicht mit Interesse musterte. Aber dann organisierte er rasch Tassen, schenkte Kaffee aus und goss für sich selbst einen Tee auf. Sie alle seufzten dankbar über den dringend benötigten Koffein-Kick für ihre Gehirne, die so früh am Morgen noch nicht recht in Gang waren.
Schließlich machten die Vier sich an die Arbeit und bereiteten alles vor, was sie für den bevorstehenden Tag brauchen würden. Der Imbiss hatte zum Frühstück und zur Mittagszeit geöffnet. Abends lohnte es sich nicht, weil es nur sehr wenig Kundschaft gab. Und die Leute neigten dazu, abends nicht aus dem Haus zu gehen – ein Überbleibsel aus der Zeit, als der Bürgermeister Jensen das Sagen hatte und Menschen auf mysteriöse Weise spurlos verschwanden.
Als es sieben Uhr wurde, war alles so weit vorbereitet, dass sie sich hinsetzen und auf die ersten Gäste warten konnten. Jamie und Mick warfen sich immer wieder Seitenblicke zu.
„Gentlemen, bitte. Ich komme mir vor, als würde ich zwei Teenagern zusehen, die sich in der Schule Zettelchen zuschieben und hoffen, nicht dabei erwischt zu werden“, sagte John schließlich und verdrehte die Augen, als die beiden Männer erneut rot wurden. „Ich habe Neuigkeiten für euch: Wir können euch alle sehen! Kaum auszudenken, wie ihr erst drauf sein werdet, wenn ihr euch traut, wirklich etwas miteinander anzufangen.“ Er grinste, als Mick ihm einen scharfen Blick zuwarf. Sie hatten sich alle zusammen in eine der Sitzecken gequetscht; Mick hatte einen Platz am Fenster, und Jamie saß ihm gegenüber, die Arme auf den Tisch gestützt und seinen halb vollen Kaffeebecher in beiden Händen. Der jüngere Mann lächelte leicht, und seine braunen Augen leuchteten trotz seines roten Kopfes.
„Wirklich? Sind wir dir peinlich? Oder hoffst du, dass wir vor aller Augen zur Sache gehen?“, fragte Mick und schmunzelte den unverschämten Briten an.
John schnaubte und lachte herzhaft. „Micky, Schätzchen, dazu hast du doch gar nicht den Schneid, Bruder. Der arme Jamie hat wahrscheinlich schon blaue Eier, weil nichts passiert.“ Er lachte noch lauter, als Mick, der neben ihm saß, ihn hart schubste. John fiel beinahe von der Sitzbank.
