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Dieses E-Book entspricht ca. 15 Taschenbuchseiten ... Die Semperoper in Dresden strahlt in voller Pracht. Aufregung macht sich in mir breit, heute Tosca auf der Bühne sehen zu dürfen. Diese wird jedoch davon getrübt, dass ich meine exklusive Loge mit Finn, einem ungehobelten, jungen Kerl ohne Manieren teilen muss. Als er jedoch bereits im ersten Akt seine Hand langsam unter mein Kleid wandern lässt, erfahre ich den Genuss einer ganz anderen Art. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 19
Veröffentlichungsjahr: 2025
Impressum:
Auf rotem Samt verführt | Erotische Geschichte
von Amy Balton
Amy Balton, geb. 1978, lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in der pulsierenden Metropolregion Frankfurts. Beruflich wie familiär stark eingebunden, findet sie im Schreiben ihren persönlichen Ausgleich. Dabei verbindet Amy ihre Leidenschaft zur Sprache spielerisch mit der schönsten »Neben«-Sache der Welt. Sie kombiniert Erotik und Experimentierfreudigkeit mit Erfahrung und Fachwissen, beschreibt Praktiken gern detailgetreu, ohne dabei obszön oder anrüchig zu sein. Mit ihrem Sexualratgeber möchte Amy anderen Paaren die Lust und Leidenschaft am gemeinsamen Sex zurückbringen. Denn aus Amys Perspektive ist - neben der Liebe - Erotik der Schlüssel zum Erfolg für ein glückliches Paar-Leben.
Lektorat: A. K. Frank
Originalausgabe
© 2025 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © Slava_14 @ depositphotos.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783756120017
www.blue-panther-books.de
Auf rotem Samt verführt von Amy Balton
Glanzvoll erhebt sich das alte, ehrfürchtige Gebäude über dem Theaterplatz im Altstadtzentrum Dresdens. Wie an jedem anderen Tag scharen sich Touristen aller Herren Länder rund um die Semperoper, um dort einen Schnappschuss für das Urlaubsalbum zu schießen.
Die spätklassizistische, an die Renaissance anklingende Architektur bietet ein wunderschönes Motiv. Wer Dresden besucht, muss auch die Semperoper gesehen haben. Da führt kein Weg daran vorbei.
Auf den Stufen des Nebeneingangs posiert ein Hochzeitspaar. Sie lächeln freudig in die Kamera, er strahlt sie an, als wäre sie das Schönste, was er in seinem Leben je gesehen hat. Bei ihrem Anblick entsteht ein Funke Neid in meiner Magengrube. Ich ersticke ihn im Keim, lasse meinen Blick lieber über den sich langsam füllenden Platz schweifen.
Von überall nähern sich gut gekleidete Menschen in Abendrobe, die sich auf den Besuch der Oper freuen. Heute Abend wird Tosca von Puccini gespielt. Ein absoluter Klassiker, den man gesehen haben muss, wenn man die Oper liebt. Keine andere Oper verwebt derart eng politische Willkür und persönliche Leidenschaften.
Ich liebe die Oper seit Kindheitstagen, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass ich in einem wohl distinguierten Elternhaus aufgewachsen bin. Bereits im Mutterleib hat meine Mutter mich mit Mozart beschallt und solange meine Erinnerung zurückreicht, habe ich nie etwas anderes als klassische Musik in unserem Haus vernommen. Die Leidenschaft liegt mir also in den Genen.
