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Dieses E-Book entspricht ca. 18 Taschenbuchseiten ... Schwester Hannah beginnt gerade ihr Noviziat im Kloster Sankt Elisabetha, als ihr bei ihrem ersten Sozialprojekt der Erzieher Jochen begegnet. Seine flüchtigen Berührungen lösen ein Kribbeln bei ihr aus, das sie bisher so noch nie erlebt hat. Als er sie bei einer Besprechung küsst, flieht sie in die sicheren Mauern des Klosters. Bekommt Hannah ihr Verlangen nach Jochens Körper wieder unter Kontrolle? Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2025
Impressum:
Die verführte Nonne | Erotische Geschichte
von Amy Balton
Amy Balton, geb. 1978, lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in der pulsierenden Metropolregion Frankfurts. Beruflich wie familiär stark eingebunden, findet sie im Schreiben ihren persönlichen Ausgleich. Dabei verbindet Amy ihre Leidenschaft zur Sprache spielerisch mit der schönsten »Neben«-Sache der Welt. Sie kombiniert Erotik und Experimentierfreudigkeit mit Erfahrung und Fachwissen, beschreibt Praktiken gern detailgetreu, ohne dabei obszön oder anrüchig zu sein. Mit ihrem Sexualratgeber möchte Amy anderen Paaren die Lust und Leidenschaft am gemeinsamen Sex zurückbringen. Denn aus Amys Perspektive ist - neben der Liebe - Erotik der Schlüssel zum Erfolg für ein glückliches Paar-Leben.
Lektorat: A. K. Frank
Originalausgabe
© 2025 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © IgorVetushko @ depositphotos.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783756119899
www.blue-panther-books.de
Die verführte Nonne von Amy Balton
Heute ist der große Tag gekommen. Mein großer Tag! So lange habe ich darauf gewartet. Vor einer Woche habe ich die Oberin um mein Ordenskleid gebeten. Meine Kandidatur im Kloster Sankt Elisabetha ist nun beendet.
***
Schon als kleines Kind war ich von Gott begeistert. War es für meine Freundinnen eine Pflicht, sonntags in die Kirche zu gehen, freute ich mich stets darauf wie andere auf einen Ausflug ins Kino oder in den Zoo. Für mich war es das Größte, den Worten Gottes zu lauschen, mir Gedanken über die Erzählungen aus dem alten und dem neuen Testament zu machen.
In Gott habe ich stets einen Freund und Vertrauten gefunden, ihm habe ich meine Sorgen erzählt, meine Fragen diskutiert und immer klare Antworten erhalten. In jeder Lebenslage hat mir sein Wort Trost und Zuversicht geschenkt.
Mein heiligstes Fest war die Kommunion. Während die anderen Mädchen sich über die schicken Kleider freuten, über die Feier und die Geschenke, wurde für mich der Traum wahr, meine Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft, zur Kirche und meine Liebe zu Gott bestätigen zu können.
Ich begann meine Freizeit der Kirche zu widmen, sang im Kirchenchor, backte Kuchen für die Seniorentreffen, spielte die Hauptrolle im jährlichen Krippenspiel.
Je älter ich wurde, umso mehr konnte ich mich in die Gemeinschaft einbringen, selbst tätig werden. Die Welt außerhalb der kirchlichen Mauer erschien mir kalt und anonym. Ich suchte die Wärme der alten Gemäuer, die Wärme im Herzen und fand sie stets in meiner Liebe zu Gott.
Früh besuchte ich das Kloster Sankt Elisabeth, nutzte die Zeit, um mich mit den Ordensschwestern auszutauschen, ihnen bei der Gartenarbeit zu helfen. Stets beneidete ich sie um ihr Leben innerhalb der Klostermauern, das sie ganz allein Gott widmeten. Mit meinem achtzehnten Lebensjahr traf ich dann die Entscheidung, meine Kandidatur im Kloster abzutreten.
***
Heute, ein Jahr später, ist es nun so weit. Ich werde mein Ordenskleid erhalten und mein Noviziat beginnen. Einzig zu diesem Anlass feiern meine Glaubensschwestern heute einen Gottesdienst.
