Der vierhändige Orgasmus | Erotische Geschichte - Amy Balton - E-Book

Der vierhändige Orgasmus | Erotische Geschichte E-Book

Amy Balton

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Beschreibung

Dieses E-Book entspricht ca. 19 Taschenbuchseiten ...   Ein lüstern grinsender, schmieriger Kerl verfolgt mich. Kurz bevor er mich erreicht, fliehe ich in ein Massagestudio und tauche zugleich in eine fremde, orientalische Welt ein. Natürlich lehne ich das Angebot einer ayurvedischen Ganzkörpermassage nicht ab. Die spezielle Behandlung, die ich erfahre, lässt sich mit Worten kaum beschreiben.   Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 25

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Impressum:

Der vierhändige Orgasmus | Erotische Geschichte

von Amy Balton

 

Amy Balton, geb. 1978, lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in der pulsierenden Metropolregion Frankfurts. Beruflich wie familiär stark eingebunden, findet sie im Schreiben ihren persönlichen Ausgleich. Dabei verbindet Amy ihre Leidenschaft zur Sprache spielerisch mit der schönsten »Neben«-Sache der Welt. Sie kombiniert Erotik und Experimentierfreudigkeit mit Erfahrung und Fachwissen, beschreibt Praktiken gern detailgetreu, ohne dabei obszön oder anrüchig zu sein. Mit ihrem Sexualratgeber möchte Amy anderen Paaren die Lust und Leidenschaft am gemeinsamen Sex zurückbringen. Denn aus Amys Perspektive ist - neben der Liebe - Erotik der Schlüssel zum Erfolg für ein glückliches Paar-Leben.

 

Lektorat: A. K. Frank

 

 

Originalausgabe

© 2025 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Slava_14 @ depositphotos.com

Umschlaggestaltung: Matthias Heubach

 

ISBN 9783756119950

www.blue-panther-books.de

Der vierhändige Orgasmus von Amy Balton

Der Regionalzug rattert in gemächlichem Tempo über die Gleise zwischen Frankfurt und Bensheim. Die geplante Abfahrt hatte sich mal wieder um mehr als eine halbe Stunde verzögert, aus welchem Grund, weiß ich schon nicht mehr. Verspätungen gehören genauso zu meiner Normalität wie das tägliche Zähneputzen, sodass ich es aufgegeben habe, die Ursache dafür zu hinterfragen.

Der Zug ist brechend voll, die Klimaanlage funktioniert nicht und durch die kleinen Kippfenster strömt nur mäßig Luft in den Innenraum. Mein Abteil ist bis auf einen Platz voll besetzt.

Der Passagier direkt neben mir, ein junger Mann mit Stöpseln in den Ohren, aus denen in voller Lautstärke Heavy Metal Musik ertönt, dunstet den Knoblauchgeruch des wohl gerade verspeisten Döners aus. Zumindest hängen ihm die Reste davon noch in den Mundwinkeln.

Irgendwer der Anwesenden riecht nach altem Schweiß und Zigarettenrauch, was nicht gerade zur Verbesserung des Raumklimas beiträgt.

Die junge Frau mir gegenüber hat wohl ein genauso empfindliches Näschen wie ich, denn sie verzieht alle fünf Minuten angewidert das Gesicht.

Ich schlage meine müden und schweren Beine übereinander. Meine von der Hitze geschwollenen Knöchel quellen aus dem mittlerweile viel zu engen Schuh hinaus. Was würde ich dafür tun, mich ihrer und auch gleich der hautfarbenen Nylonstrumpfhose entledigen zu können, die ich im Büro vorschriftsmäßig tragen muss, egal wie hoch die Temperaturen auch steigen mögen. Meine Bluse klebt mir unangenehm feucht am Rücken, mein Nacken schmerzt furchtbar.

Vorsichtig, ohne einen der Mitreisenden zu stören, richte ich mich auf und lasse die Schultern nach hinten kreisen, sowie es mein Physiotherapeut mir angeraten hat. Danach dehne ich mein Genick, soweit es die sitzende Position zulässt.

Der kahlrasierte Mann am Fensterplatz lächelt mich an: »Verspannt?«, fragt er mich und grinst dabei dreckig.

Ich ignoriere ihn. Tue so, als ob ich ihn nicht gehört habe. Die Sitze knarzen, als der Zug über eine Weiche fährt.

»Nächster Halt Bensheim-Auerbach«, tönt es aus dem Lautsprecher über mir.

Nur noch eine Haltestelle, dann ist es für heute geschafft, denke ich und bereite mich gedanklich auf das Aussteigen vor.