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Dieses E-Book entspricht ca. 15 Taschenbuchseiten ... Der Besuch einer öffentlichen Toilette mitten in der Frankfurter City wird für Rita zu einem außergewöhnlichen erotischen Erlebnis: Sie findet dort ein Glory Hole, durch das sich plötzlich etwas geiles schiebt. Angeheizt von diesem Erlebnis gelüstet es Rita nach mehr. Doch wie kann sie ihre sexuellen Fantasien in die Tat umsetzen? Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 20
Veröffentlichungsjahr: 2025
Impressum:
Die Gier nach dem Glory Hole | Erotische Geschichte
von Amy Balton
Amy Balton, geb. 1978, lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in der pulsierenden Metropolregion Frankfurts. Beruflich wie familiär stark eingebunden, findet sie im Schreiben ihren persönlichen Ausgleich. Dabei verbindet Amy ihre Leidenschaft zur Sprache spielerisch mit der schönsten »Neben«-Sache der Welt. Sie kombiniert Erotik und Experimentierfreudigkeit mit Erfahrung und Fachwissen, beschreibt Praktiken gern detailgetreu, ohne dabei obszön oder anrüchig zu sein. Mit ihrem Sexualratgeber möchte Amy anderen Paaren die Lust und Leidenschaft am gemeinsamen Sex zurückbringen. Denn aus Amys Perspektive ist - neben der Liebe - Erotik der Schlüssel zum Erfolg für ein glückliches Paar-Leben.
Lektorat: A. K. Frank
Originalausgabe
© 2025 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © Slava_14 @ depositphotos.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783756119806
www.blue-panther-books.de
Die Gier nach dem Glory Hole von Amy Balton
Ich laufe mit vollgepackten Einkaufstüten, das Resultat einer ausgiebigen Shoppingtour, über den überfüllten Frankfurter Opernplatz. Direkt vor der Oper hat sich eine riesige Reisegruppe um ihre Führerin geschart, die als Erkennungszeichen einen Regenschirm in die Luft reckt. Gleich wird sie mit ihrer täglichen Erzählung über Geschichte und Bauweise der Oper beginnen, die Langeweile ist ihr dabei ins Gesicht geschrieben.
Am Rand des riesigen Springbrunnens haben sich wie jeden Tag unzählige Menschen niedergelassen, einige halten einen Kaffeebecher in der Hand, andere beißen lustvoll in ihren Burger. Ein kleines Kind nutzt die mangelnde Aufmerksamkeit ihrer Mutter, die in ein Gespräch mit ihrer Freundin vertieft zu sein scheint, und springt voll bekleidet in das kühle Nass. Das Wasser spritzt zu allen Seiten, die Mutter flucht, einige umstehende Menschen beginnen zu lachen, andere schütteln den Kopf.
Mir tut die Mutter leid, die jetzt sicherlich mit dem schreienden und vor Wasser triefenden Kind an der Hand quer durch Frankfurt eilen muss, bis sie in ihrer Wohnung irgendwo am Ostend ankommt.
Doch entgegen meiner Erwartungen handelt die Mutter pragmatisch, zieht das Kind bis auf die Unterhose aus, lässt es im Wasser spielen und legt die nassen Sachen zum Trocknen in die Sonne. In Gedanken ziehe ich meinen Hut vor ihr und hoffe, dass ich auch irgendwann einmal so souverän sein werde.
