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AUTOBIOGRAPHIE EINES NIEMAND Erzählt die Geschichte eines Menschen, derer es viele auf Erden gibt, und doch Einzigartig ist, denn es ist eine Glaubens-Geschichte eines Menschen der auch sein Persönliches Zeugnis gibt durch die Geschichte seines Lebens, und damit andere Menschen ermutigen möchte, darum auch daran teilhaben lässt. Es ist auch die Geschichte eines ehemaligen Drogensüchtigen dem Jesus Christus begegnet ist.
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Seitenzahl: 293
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Erzählt die Geschichte eines Menschen, derer es viele auf Erden gibt, und doch einzigartig ist, denn es ist eine Glaubensgeschichte eines Menschen, der auch sein persönliches Zeugnis gibt durch die Geschichte seines Lebens, und damit andere Menschen ermutigen möchte, darum auch daran teilhaben lässt.
Es ist auch die Geschichte eines ehemaligen Drogensüchtigen dem Jesus Christus begegnet ist.
Herzlichen Dank, liebe Leserin und lieber Leser, dass sie sich entschieden haben dieses Vorliegende Buch zu lesen.
Warum sie sich dafür entschieden haben, kann einfach Neugier sein, oder weil sie sich mit dem Titel verbunden, in welchem Bewusstsein auch immer wahrgenommen haben, oder sich damit sogar identifizieren, darum es jetzt auch in der Hand halten oder vor Augen haben.
Jedenfalls bedanke ich mich, dass sie sich auch die Zeit dafür nehmen, es aber möglicherweise darum genau passt.
Weil sie sich, möglicherweise, wer auch immer sie sind, oder wo auch immer sie sich in welchem Bewusstsein befinden, wichtig ist auch mal zu hören, dass sie «Wertvoll, zutiefst gewollt und zärtlich geliebt sind»
Auch wenn es von aussen her nicht immer so erscheint, im innersten doch jemanden gibt der sie bedingungslos liebt.
Der Beweggrund dieses Buch zu schreiben besteht darin, dass ich irgendwo in den 90er Jahren mal angefangen habe Tagebuch zu führen, demnach was mich damals beschäftigte in mancherlei Hinsichten, oder Betrachtungen, so auch um zu verarbeiten und einordnend abzulegen, was an Ereignissen in meinem Leben stattgefunden hatten, und noch tun, so auch die Verarbeitungen, diese aufzuschreiben, um dann Rückwirkend zu sehen, was sich nach all den Jahren verändert hat, also quasi ein Zeitdokument erstellt habe bis in die gegenwärtige Zeit. So habe ich in den Zeiten bis heute immer mal wieder darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben, doch hatte auch ich meine Bedenken, ob es da draussen irgendjemanden gibt, den es auch interessieren könnte, was ein Nobody zu erzählen hat.
Doch Letztens hatte ich ein Buch einer Schwester in der Hand, was für mich den Anlass dazu gab, das Buch zu schreiben.
Danke Grace.
Einfach auch darum, weil jeder Mensch seine eigene Geschichte hat, auch darum, weil ich weiss, dass es viele Menschen da draussen gibt, die eben kein Gehör finden für ihre Geschichte, oder es eben auch Menschen gibt, die es auch nicht interessiert, wer man wirklich ist, die aber nachempfinden können was in einem drin abgehen kann, und möglicherweise, auch ihnen sagen können,
«du stehst und bist nicht alleine»
Gerade in Situationen oder Lebensumständen, wo man auch mal sagen kann oder laut schreien.
«Hallo, ist noch irgendjemand da draussen»
Ihm allein, von dem geschrieben steht in Johannes 1;
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.
Erklärungen
Einleitung
Kapitel 01
: Zu meiner Person
Kapitel 02
: Heimschule
Kapitel 03
: Veränderungen
Kapitel 04
: Heimbereich Frankreich
Kapitel 05:
Zurück in der Zivilisation
Kapitel 06:
Der langsame 1. Absturz/ Wegweisende Entscheid
Kapitel 07:
Rückfall und der totale Absturz
Kapitel 08:
Entzug im Beth Shalom
Kapitel 09:
Therapie im Meilenstein
Kapitel 10:
Zurück in der Welt/ Zivilisation
Kapitel 11:
Dem Gesetz unterlegen/ anfängliche Auswirkungen
Kapitel 12:
Leidensweg/ Fremdbestimmungen/Kampf
Kapitel 13:
Scheinbar/ Unscheinbar/ Offensichtlich
Kapitel 14:
Beginn von Zerbrüchen
Kapitel 15:
Umkehr Teil 1
Kapitel 16:
Umkehr Teil 2
Kapitel 17:
Umkehr Teil 3
Kapitel 18:
Jesaja 53
Kapitel 19:
Heilung der Empfindungen
Kapitel 20:
Weg der Heilung/das gute schauend
Kapitel 21:
Ich bin auch nur ein Mensch
Kapitel 22:
Weg der Selbstständigkeit
Abschluss
Dank
Da es grundsätzlich nicht um das Ansehen von Personen geht, stehen in erster Linie einige Vornamen mit Synonymbuchstaben, dies aus Schutz der Personen gegenüber.
Die Vornamen, die mit ganzem Namen erwähnt sind, dies weil es mein Wunsch ist, diese persönlich zu erwähnen, dafür auch die Erlaubnis bekommen habe.
In Bezug der Institutionen oder Denominationen bleiben diese so einfach wie möglich erwähnt, denn auch in dem drin geht es nicht um das Ansehen dessen, es ja auch Jahre her ist, dies aber auch darum, weil es hier drin nicht darum geht zu diffamieren, sondern um aufzuzeigen, inwiefern früh Erlebnisse prägen können, und ganz besonders in den Bereichen der Entwicklungen, die später sehr wohl zum Ausdruck kommen, auch Hindernisse im späteren Leben darstellen können.
Was aber zuerst meist im Verborgenen abging, auch sehr viel später erst möglich wird, gewisse Themen anzuschauen, es auch erst in einem Ausgereifteren alter möglich wird, weil es eben sehr tief gehen kann, und darum geht, auch in dem drin, was auch notwendig sein wird, zu lernen, sich abzugrenzen.
Da Gesunde Abgrenzungen immer wieder Themen sind, es aber davon abhängen kann, wie tief dies schon stattgefunden hat, es auch im Ermessen eines jeden einzelnen ist.
Festzuhalten ist die Tatsache, dass Verdrängungen in welcher Form auch immer, aus meinem gegenwärtigen Verständnis heraus nicht gleich einer gesunden Abgrenzung entspricht.
Bibeltexte werden hauptsächlich aus der Schlachter 2000 zitiert.
Lebenslauf: Nackt und ohne nichts bin ich auf diese Welt gekommen, und so werde ich auch nichts mitnehmen, wenn ich wieder gehe.
Dem; Zeit geistigen nicht nachjagen: Denn das, was man sieht, ist zeitlich; was auch immer so gut daherkommt, kann auch falsch sein. Digitalisierung pro und kontra, medialer Bereich und deren Einflüsse.
Nicht der Idealisierung oder der Idolisierung nachjagen: daher keine Kompromisse mehr, um anderen zu gefallen, auch keine Kopie sein, nicht dem Narzissmus und der Selbstgerechtigkeit dienen.
Der Fremdbestimmung entfliehen: Nicht anderer Erwartungen stillen.
Keine Marionette anderer mehr sein, besonders der medialen Bereiche und deren Einflüsse.
Massstäbe der Politik und der Medienschaffenden hinterfragen.
Schwergewichte: Trost, Ermutigung, Vertrauen, Glauben, Hoffnung.
Den Mut haben, zu sein, wer man wirklich ist, auch dazu stehen, wenn es heisst, gegen den Strom zu schwimmen.
Sei, wer du bist, und nicht so, wie andere dich gerne hätten.
Darum bin ich der, wer ich bin.
In dieser Welt da draussen ein Niemand, denn ich kann keinen Doktortitel nachweisen, in welchem Bereich auch immer.
Ich bin auch kein Professor.
Ich bin auch kein Millionär, sodass ich mit dem Geld prahlen oder mir Menschen kaufen könnte.
Ich bin auch kein Politiker der seine (will) küren, walten lassen könnte.
Ich habe in dieser Welt auch keinen Bekanntheitsgrad.
Ich habe in dieser Welt keinen nennenswerten Rang oder einen Namen.
Denn dies alles spielt eigentlich keine Rolle, und doch ist man Tag täglich mit dieser Welt konfrontiert, auch mit den Menschen, die einen zum Wohl, andere zum Leid.
Darum auch die Einleitungsthemen Bereiche, mit denen auch ich zeitweise auseinandergesetzt war oder bedingt noch.
Früher etwas mehr, heute noch mehr am Lernen, mich nicht mehr einfach allem hinzugeben, nur weil es der eine grosse Strom tut, daher schwimme ich nach wie vor gegen den Strom dieser Gesellschaftsstrukturen, Menschenkulte, oder Personenkulte.
Denn wir brauchen gesunde Vorbilder.
Ich bin auch kein Pastor oder Pfarrer oder habe schlicht auch in christlichen Bereichen keinen Namen oder ein Ansehen in Form von Menschenkult oder Personenkult, so auch nicht Menschen nachfolge.
Dies alles aber spielt eigentlich auch keine Rolle, und doch ist man tagtäglich mit dem einen oder anderen konfrontiert, da wieder mit den Menschen, die einen zum Wohl, andere zum Leid.
Im Endeffekt geht es darum, zu werden und zu sein, wer man wirklich ist.
Darum erzähle ich euch im vorliegenden Buch meine Geschichte, mit der Betonung meine Geschichte, weil es viele Bereiche meines Lebens darstellt und daher auch mein eigener Schreibstil ist, und die von mir erwähnten Themen, alles in allem Bereiche sind, mit denen ich auf meinem Weg konfrontiert wurde, mich auch mehr oder weniger intensiver damit auseinandergesetzt habe.
Daher in den selbst Refflektionen, oder dem, was mir Menschen als Spiegel zeigten, auch Grenzen entdeckt habe, die klar überschritten worden sind, um diese auch wieder aufrichten zu lassen im Gesunden.
So habe ich letztens auch einen Text gesehen der mir gut gefällt; von wem der ist, spielt keine Rolle, weil ich auch nicht genau weiss von wem der ursprünglich kommt.
Dieser Text zeigt im eigentlichen ziemlich genau auf, worum es auch in meiner Autobiographie geht.
So habe ich diesen auch mit meinen eigenen Worten ergänzt und übereinstimmend abgeändert.
Zitat:
Denn Menschen, die sich ihre eigene Dunkelheit angesehen und den Kampf um ihre eigene Heilung geführt haben, werden für andere ungemütlich.
Weil viele Menschen nicht heil werden wollen, weil damit verbunden es viel Schmerz, Ehrlichkeit und Ängste bedeuten würde.
Denn Menschen, die diese Prozesse durchlaufen, werden schwierig für andere, die weiter im Nebel leben wollen, da sie ihre eigene Dunkelheit und die Möglichkeit auf Heilung spiegeln.
Sie wirken weltfremd, anstrengend, zu ehrlich, weil sie wissen, wer sie sind, und gelernt haben oder noch am Lernen sind, diese Spiele der Gesellschaft/en nicht mehr mitzuspielen.
Zitatende.
Mir ist es auch Wichtig! hier zu erwähnen, dass ein Mensch alleine sich nicht erlösen oder retten kann, und nur bedingt einem Heilwerden beitragen.
Darum schreibe ich mein Buch, weil ich weiss, dass es da draussen Menschen gibt, die Trost brauchen, Zuspruch, Ermutigung, Annahme, Liebe, das Wichtigste Geborgenheit in der Gewissheit, dass es jemanden gibt, der,
«Dich ganz besonders» liebt.
Und von diesem jemandem ist auch geschrieben, was geschrieben steht in Psalm 139.
«Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. 14 Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! 15 Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. 16 Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.»
Und dieser, von dem da die Rede ist, ist der liebende Vater im Himmel, und er hat sogar an dich gedacht, bevor du warst, das ist schon gewaltig genug, als dass man es ergreifen oder begreifen könnte, aber Wahrheit ist.
Denn in Jesaja 55 sagt er auch über dich, denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr; 9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst.
11 Genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!
Also, Vergiss nie!
Du bist kein Zufall, oder eine Fehlplanung; du bist geliebt, gewollt und wunderbar gemacht.
Denn von dem, da auch gesprochen wird, hat ja auch dir als seine Schöpfung einen Anteil seiner Herrlichkeit in dein Leben gegeben, also hineingegeben, und dieses gilts ja auch zu entdecken.
Warum ich das weiss?
Davon möchte ich hier erzählen.
Ich heisse einfach René, und geboren bin ich am 11.01.1968.
Kann mich aber nicht mehr so genau an diese Zeiten erinnern, so nur weiss, dass mein leiblicher Vater und meine leibliche Mutter mal in Zürich gelebt haben.
In Erinnerung ist, dass meine Mutter und ich dann irgendwann in Dietlikon wohnten, und mein Vater mich besuchen durfte, ihn nie richtig kennengelernt habe, bis auf einige Erinnerungen an ihn, denn mein Vater verstarb sehr früh.
Von meiner Mutter weiss ich, dass sie getrennt waren, und er gesetzliche Vorlagen hatte, mich zu sehen.
Ich weiss, dass ich da in Dietlikon den Kindergarten besuchte, und mich an zwei (Kameraden) die ich hatte, erinnere, heute noch gelegentlich an die Jungs denken muss, auch daran, dass die zwei auf einmal weg waren, aber viel lachen mussten und es eben lustig hatten.
So erinnere mich auch an den einen, «Sheriff» und ich weiss nicht einmal, woher er gekommen ist, oder wohin er mit seinen Eltern ging.
Die Tränen, die da sind im Hintergrund, zeigen mir eben, wie sehr ich ihn damals mochte. Der andere war Patrick, auch er war auf einmal weg, muss noch immer weinen, weil er der 1 Verlust in meinem Leben war, der mir wirklich bewusst ist, doch wusste ich auch bislang nicht, was für Verluste in meinem Leben noch dazukommen würden. Denn ich konnte als dieses Kind im Kindergarten, nie wirklich trauern über diesen Verlust. Da war ja auch noch der Nachbarsohn einer Familie bei dieser Liegenschaft, wo wir wohnten, den ich auch sehr mochte, auch seine Eltern zogen weg.
Erinnere mich auch, dass wir viele Kinder in dieser Liegenschaft waren, damals spielten wir gemeinsam draussen, mal Fussball, mal Verstecken, dann mal Indianer usw. dies bleibt mir in guter Erinnerung, und so verlief meine Kindheit eigentlich gut, wenn auch meine Mutter Alleinerziehende war und Arbeiten gehen musste, tagein, tagaus, um für unseren Lebensunterhalt zu sorgen, ich hatte daher immer mein eigenes Kinderzimmer, zu essen und ein Dach über dem Kopf.
Wir konnten sogar in die Ferien, was einerseits tolle Zeiten waren, und anderseits einfach, na ja.
Manchmal hörte ich ihre Stimme «René komm rein» das heisst wir Kinder spielten draussen, bis es Zeit war nach Hause zu gehen, ich weiss noch, dass ich nicht immer gleich nach Hause wollte.
Irgendwann veränderten sich quasi unsere Familienverhältnisse, da meine Mutter den ganzen Tag Arbeiten musste, mich aber nicht alleine lassen konnte, kam ich vorerst mal zu einer Tagesmutter, die aber noch andere Kinder betreute.
Ich war damals schon in der Schule, wie mir ist in der 1. Klasse.
So erinnere ich mich auch an eine Situation, als mich ein Hund angegriffen hatte, und auf einmal mein Vater da war, der mich aus dieser Situation rettete.
Interessant war, dass er ja Verbot hatte mich zu sehen, dies alles vermutlich auch hintenrum abging, denn meine Mutter wusste offensichtlich nichts davon, aber so wie mein Vater auf einmal da war, war er auch wieder weg. Später, ging es offensichtlich nicht mehr bei der Tagesbetreuung.
Danach kam ich zu meiner Grossmutter, da war aber schon ein Junge, denn er war der Sohn einer Schwester meiner Mutter, diesen hatte meine Grossmutter offensichtlich lieber als mich; wir hatten, obwohl er älter war, gute Zeiten.
Bis auf den Moment, als ich ihm aus Versehen einen Dartpfeil in den Kopf schoss, denn das war nicht ganz ohne, so auch die Reaktion der Grossmutter.
Ansonsten erinnere ich mich nur minim an diese Zeit, auch dass meine Grossmutter mich zwang Fenchel und Kutteln mit Kümmel zu essen, oder wenn ich mit den Matchboxautos spielte, sie sich darüber aufregen konnte, da ich dazu entsprechende Geräusche gemacht hatte, meistens die Beschleunigung nachahmte, denn der Teppich, den sie hatte, waren für die Autos passend, weil die Musterung quasi Strassen ähnelte.
Da im Block, wo wir wohnten, war auch eine Frau mit ihren beiden Töchtern, die irgendwann meine Tagesbetreuung wurde, da meine Mutter mich noch nicht alleine lassen konnte.
Weiteres gibt es nicht viel zu sagen, ausser dass ich nicht alleine war, mit den Mädels stundenlang spielen konnte.
Wenn diese Frau dann mal ausklinkte, weil man ihr nicht folgte, konnte es auch mal laut werden.
Sie war aber meistens mit ihrem heutigen Ehemann beschäftigt.
Aber ich war gerne da, ging auch weiter zur Schule, später bekam ich dann auch den Hausschlüssel für unsere Wohnung und war dann jeweils zum Mittagessen heruntergegangen oder zum Spielen.
Grundsätzlich verbrachte ich längere Zeit in meinem Zimmer und spielte, denn ich konnte mich schon sehr früh selbst beschäftigen, wenn ich nicht draussen war.
Doch erinnere ich mich nicht an einen (Kameraden), mit dem ich Zeit verbracht hätte, bis auf den Sohn des Hauswartes.
Und auf einen anderen Jungen, mit dem ich später um die Häuser zog, bis unsere Mütter uns verboten haben uns zu treffen.
Natürlich kamen zu Weihnachten auch die Grossmutter, der Onkel, der Cousin, der jeweilige Freund meiner Mutter.
Ziemlich sicher erinnere ich mich an einen A zu dieser Zeit.
Was ich aber nie wirklich hatte, war ein richtiger Vater, und damit meine ich auch einen richtigen Vater; der A aber verkörperte mir damals genau das, was ich mir als Vater gewünscht hätte.
An Samstagen kam es gelegentlich zu einem Jass Nachmittag, so auch davon ausgehe, auch wieder im Zimmer verschwand, oder draussen spielte.
Wir hatten auch noch andere Nachbarn, zu denen meine Mutter und ihr Freund gingen, ich war zwar mit dabei, doch ich erinnere mich nicht daran, dass es jemanden gekümmert hätte, wie es mir dabei ging, als Kind musste auch ich einfach mitziehen, ob es mir nun passte oder nicht, wobei die Ausflüge nach einem Ort im Zürcher Oberland zu einem älteren Paar wirklich cool waren, denn einerseits war der Sohn des Hauses Modellflugbauer, und Segelflieger, die Schwester hatte sich einem Vögeli angenommen, dass ausgestossen war, zusammen haben wir dieses Vögeli dann betreut und gefüttert, bis wir es freilassen konnten.
Bis dahin, wenn man das so überhaupt sagen kann als ca. 7-jähriger, die Welt, in der ich mich befand, irgendwie in Ordnung war, aber die Situationen und dem, was in meiner Mutter vorging, als Kind logischerweise nicht mitbekam, also Lebensumstände, und dem, was in meiner Mutter vorging.
Denn grundsätzlich konnte ich ja nicht realisieren, was abging, oder noch abgehen würde.
Denn zu diesem Zeitpunkt war ja alles normal, wenn man das so sagen kann.
Ich war auch vielfach alleine und habe halt auch mal Bockmist gemacht, und so auch eine Anekdote dazu: meine Mutter und ihr damaliger Freund waren draussen am Autowaschen, ich alleine in der Wohnung, und als ich mal so aus dem Fenster schaute, (dabei zu erwähnen ist auch, dass wir damals im 5. Stock eine Wohnung hatten, und der Weitblick nicht schlecht), und so habe ich aus weiter Distanz bei einem Waldstück, Rauch aufgehen sehen, logisch, dass ich dann die Feuerwehr alarmierte, die ja dann nicht zum Wald fuhren, sondern zu unserer Adresse, so war es ja auch nicht klar mit was für einem Aufgebot aufgefahren wurde, doch meine Mutter und ihr Freund nicht schlecht aus der Wäsche sahen, wie er mir später erzählen konnte.
Na ja, es war ja kein Streich in dem Sinne, sondern ich wollte nur helfen.
Im weiteren Verlauf im Allgemeinen konnte ich ja nicht ahnen oder realisieren, was wirklich abging, oder noch abgehen würde, geschweige denn zu begreifen, was es auch mit mir gemacht hatte über all die Jahre, meines Kindseins bis dahin.
Einleitend, um auch festzuhalten ist, dass ich zu diesem Zeitpunkt im Grunde ein gutes Umfeld hatte, ich ging zur Schule, wenn auch mit etwas Lernschwierigkeiten, war unter täglicher Betreuung und hatte einen Wohnungsschlüssel, der mir meinen Rückzugsort ermöglichte, war auch Zeiten lang alleine, konnte mich aber gut beschäftigen, spielen etc.
Konkret heisst dies, dass ich im Ganzheitlichen wie aufgehoben war, sogar meine schulischen Leistungen wurden besser, dies weiss ich, weil ich nach Jahren mit der Tagesbetreuung von damals habe reden können, also ihre Sicht aus der damaligen Zeit anhören konnte, was im Grunde genommen auch grösstenteils in Übereinstimmung mit dem Bericht der Behörde war, wo ich auch viel später Einblick bekommen habe.
Also war ich damals noch in Übereinstimmung des mir damaligen Bewusstseins, wie es für einen damals 8-Jährigen im Verständnis möglich sein konnte.
Wichtig ist mir auch: dass ich im Kindergarten (Kameraden) hatte, die dann zwar wegzogen, für mich aber so war, wie wenn man mir etwas wegnimmt, nicht im Sinne von wegnehmen, als dass es mir gehören würde, als um die Möglichkeit Gesunde Freundschaften aufzubauen.
Wichtig auch deshalb, weil es aus was für Gründen auch immer, einen Faden ziehen würde, der nicht ohne scheint; was aber die Gründe dafür sind, zeigt sich dann in der Entwicklung.
Jahre später in der Aufarbeitung erinnere ich mich, dass ich im Auto hinten sass, mir bewusst wurde, was ich in diesem Moment empfand, als man mich an diesen Ort brachte, denn «ich wollte da nicht hin»
Später im älteren sich dessen bewusst zu sein, weiss ich auch, dass man mich nicht gefragt hat, ob ich damit einverstanden bin, es also einfach über mich entschieden wurde.
Wie es aber wirklich war, darüber schweigt meine Mutter bis heute.
Jahre später konnte ich dann auch mit dem damaligen Freund meiner Mutter sprechen, und aus seiner Sicht war es nicht ein Entscheid der Behörde, sondern der meiner Mutter.
Ich möchte hier klar und deutlich sagen, dass ich ihr vergeben habe, heisst dies gleich nicht, dass ich es im Kindlichen empfinden schon verarbeitet hatte.
Ich war also im Auto drin unterwegs zu diesem Ort, und genauso wichtig festzuhalten ist, dass ich in diesem tatsächlich schon aus einem gesunden Umfeld herausgerissen wurde.
Denn was es mit mir im Seelischen, emotionalen machen würde, auch im Empfindenden dann wirklich gemacht hatte, niemanden wirklich interessierte, denn von da an war ich ja auf mich alleine gestellt, und mir selbst überlassen in allem, was da noch kommen sollte.
Dazu kamen auch noch die Unfähigkeiten, bisher nicht damit umgehen zu können, auch nicht die Verarbeitung dessen, so auch eines dem anderen folgte.
Wie sollte ein Junge mit 8 Jahren schon mit allen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen, im Empfindenden, den Seelischen Emotionalen umgehen können, besonders da er ja von nun an auf sich alleine gestellt war, so auch mit dem schmerzhaften Empfinden im Stich gelassen zu sein, was nicht ohne prägende Spuren zu hinterlassen war.
(Entsprechend einem Foto aus dem Jahr 1977, als ich bereits im Heim war (am 11. Januar Geburtstag habe) gehe ich davon aus, dass ich in der normalen Welt in der 2. Klasse war, auch im Heim in die 2. Klasse gekommen bin, demnach ich mich 1977 in der 3. Klasse befand.
Auf dem einen Foto, was übrigens das Einzige ist, was ich habe, dies letztens anschaute, auch mit der Fragestellung, was in mir wohl abging als dieses Foto gemacht wurde: vernahm ich mich in etwa so, ich froh darüber war, dass der Freund meiner Mutter da ist, ob ich mich freute, dass sie da war, kann ich ausschliessen, dabei geht es auch um eine Art vertraut sein, wobei das Thema vertrauen aufgrund des zerrissenen, tendenziell verloren war.
Den Ausdruck, der mir vermittelte, wie ich mich sah, ist ziemlich sicher so, dass es mir offensichtlich nicht gut ging.)
Nun, kamen wir also bei diesem Ort an, es war eine Art Schlosshof mit einem Turm, rundherum im Eingangsbereich war eine Mauer mit einem Eisentor, so erinnere ich mich auch zu diesem Turm hinaufgeschaut zu haben, Kinder sah, die aus einem Fenster herausschauten, ich wusste damals nicht wie mir geschieht, denn was mir diese Kinder vermittelten war eher so, und dabei hatte kein gutes Gefühl, denn entweder warteten sie auf neues Fleisch, oder sie hatten einfach bedauern mit mir, hier herzukommen.
Ich hatte Angst davor, was von nun an auf mich zukommen würde. Gut möglich, dass ich schon eingeschüchtert wurde durch diese Kinder die daraus geschaut haben.
Denn ich hatte kaum Zeit damit umzugehen, geschweige denn mich damit auseinanderzusetzen, wie auch! Und während ich hier darüberschreibe, mir die Tränen heraufkommen bei diesem bewusst werden.
So auch die damalige Beklemmung offensichtlich wurde, denn ich war ein Gefangener dieser neuen, mir unbekannten Realität, in erster Linie in mir drin.
Klar war auch, dass das Büro dieses Heimes in diesem Schloss war. So erinnere mich wie A und meine Mutter weggingen, ich kann nicht mal mehr sagen ob ich geweint habe, doch die Erinnerung daran, dass Sie mich daliessen, löst weitere schweigende Tränen aus, die mir eigentlich zeigen, dass ich es noch nicht verarbeiten konnte, so auch mit der Trauer dieses Verlustes bislang nicht umgehen, auch mit dem Schmerz des im alleine gelassen zu sein, zu viel war, als dass ich es hätte einordnen können, denn das Thema der Ablehnung ist offensichtlich.
Da sich die Ereignisse nicht aufhalten liessen, kam vermutlich ein Verdrängungsmechanismus zum Tragen.
Ob ich dies bewusst oder unbewusst entschieden habe, oder eine Art Automatismus war, bleibt offen, denn es kann sein, dass in diesem Moment eine Abspaltung stattgefunden hat, das heisst, dass ein Teil von mir, sich in ein anderes da sein beförderte, um besser oder gar nicht, mit dem was folgen sollte, umgehen zu müssen, weil dies ja zu dem Zeitpunkt nicht möglich war.
Tatsache ist, dass ich nun da war, in diesem Zustand, in dem ich mich befand, es auch um die Konfrontation geht in den Bereichen des Empfindens, daher auch mit den Empfindungen, die damals verdrängt worden sind, meine Geschichte später aufzuarbeiten, und es so hoffe, dass es damit auch anderen dienen wird.
Was sich dann in diesem Bereich des Empfindenden, also nicht mehr bei dem mir seienden weiter aufgebaut wurde, und dem was da noch kommen würde, sich im weiteren Verlauf der Ereignisse, die da noch kommen sollten, auch viel später zeigen.
Denn für den weiteren Verlauf ist es notwendig dabei zu wissen, um auch zu verstehen, (es mir auch sehr viel später bewusst geworden ist), was mir als 8-Jähriger damals noch nicht bewusst war, dass dieses Heim und diese Schule, alles andere als sauber war, deshalb auch, weil es darum geht, was innerhalb der Mauern wirklich geschah, besonders in meinem Fall, im besonderen (auch erst später in den geistigen Bereichen gezeigt wurde), was eben auch Einfluss nehmen konnte, dass eine solche Denomination (Einrichtung) Fatale Folgen haben kann.
Nun war ich also da, mir selbst überlassen, mit all dem, was es mit mir machte, doch darüber reden konnte ich ja nicht, weil ich es nicht mal in Worte fassen konnte, was es eben mit mir gemacht hat, nur schon in den ersten Stunden.
Dabei ist es auch wichtig zu erwähnen, dass ich mich einerseits nicht nur als 8-Jähriger mir selbst überlassen an einem anderen Ort war, sondern auch noch unter einem anderen falschen geistigen Herrschaftsbereich unterstellt.
Diese Differenzierung ist notwendig, um auch ein Verständnis dafür zu bekommen, worum es eben auch gegangen ist, (und noch geht), darum möchte ich hier auch daran erinnern, dass wir Menschen ein dreidimensionales Wesen sind, einen Geist haben, eine Seele, und in einem Körper sind.
Es kann auch im Zusammenhang stehen, wo man sich territorial befunden hat oder befindet und was für geistige Bereiche dieses vermitteln.
So erinnere ich mich an diesen Hof, in dem ich platziert wurde, es war, so nehme ich an, ein alter Bauernhof, der umgebaut wurde zu einem Wohnhaus mit mehreren Zimmern, im 1. Stock befanden sich normale Zimmer, ausgestattet mit zwei Betten usw. entweder getrennte oder Doppelbetten.
Im oberen Stock hatte es auch Zimmer, da aber mit Dachfenster, und diese Zimmer waren für ältere Kinder gedacht, also für höher eingestufte, oder für solche, die früher oder später austreten.
Wir hatten auch ein Fenster, so auch zum Hofeingangsbereich selbst, doch mir wurde auch gesagt, dass wir alle nicht in den oberen Stock gehen durften.
Im Eingangsbereich, also dem Parterre war der Speisesaal, die Küche und eine Art Wohnzimmer, wo auch Andachten gehalten wurden, Lieder gesungen.
Die Hausmutter des ganzen Hauses hatte ihre eigene Wohnung vom Eingang her links und hatte zwei Töchter.
Die Tagesmutter in meinem Fall war die S, und diese mochte ich gerne.
Ich erinnere mich nur an 2 Kinder die im oberen Stock wohnten, der B und die M.
An meinen späteren Zimmergenossen erinnere ich mich noch gut, er war nämlich einer, der immer wieder abgehauen ist.
Auf dieser Etage, wo ich war, hatte es auch noch andere Zimmer, wo meistens Jungs drin waren; ob es auf unserer Etage auch Mädchen hatte, daran erinnere ich mich nicht, oben hatte es demnach beides, sowohl Mädchen als auch Jungs.
Warum ich es hier so ausführlich beschreibe, hat damit zu tun, dass es wichtig ist, wie sehr ich dieses Haus im eigentlichen gemocht habe, einfach ein Hof, etwas abgelegen, und da an der Natur grenzend, so auch Felder da waren, wo Pferde oder Kühe weiden konnten.
Im Gartenbereich hatte es auch einen Lindenbaum oder eine Buche, doch so genau kann ich es nicht erwähnen, doch der Baum war mächtig und gross, denn man konnte gut auf diesem Klettern, dieser war für mich beeindruckend.
Was ich auch sehr gerne hatte, war der Hofhund, ein schwarzer Labrador nehme ich an, dieser war zwar an eine längere Kette gebunden, aber sie war jeden Tag da, konnte sich so freudig freuen, wenn jemand gekommen ist, ja unterwürfig war, sich gleich auf den Boden lag, weil sie einfach Streicheleinheiten gebraucht hat, irgendwie tat sie mir auch echt leid, später starb sie.
Im Haus hatte es ein Klavier, auf dem der B jeweils spielte, so hörte ich ihm einfach gerne zu.
Wir hatten dann auch unsere Ämtli zu erfüllen, dafür bekamen wir auch Sackgeld, was wir jeweils am Samstag auch ausgeben konnten, so auch unsere Persönlichen Leckereien kaufen etc.
Es war so, dass wir alle 2 Wochen Heimurlaube haben konnten, also Samstag nach Hause gehen und sonntagabends wieder einrücken mussten.
An den Wochenenden, an denen wir nicht nachhause gehen konnten, machte man mit uns Ausflüge, oder wir übernachteten im Freien, was ja auch cool war.
Grundsätzlich fühlte ich mich wohl da, falls man das so sagen kann, doch der Schein trübt, ging dann auch zur Schule.
Bevor der Schultag begann, traf sich das ganze Heim in einem Gewölbe, und alle wurden da wie eingepfercht, um einer Andacht zu lauschen, doch diese Andachten waren nicht ohne.
Danach wurden wir durch die jeweiligen Lehrer/in, zur Schule gebracht, und hatten Unterricht.
In meinem Fall war es zuerst eine Frau, diese hatte einen anderen Lehrer als Freund, der war gegenüber Kindern sehr schlagfertig, im Sinne von Schlägen austeilen, mich Schlug er ziemlich arg, und machte sich dann lustig über mich, und später einen auf guten Freund.
Das Schulsystem war ein völlig anders als so wie man es kennt im normalen Leben.
Mittwochs war jeweils Werktag, so wurden wir auch eingeteilt, in Workshops, die einen zum Kerzenziehen, andere in Batik gelernt, andere zum Brotbachen eingeteilt usw.
Diese Zeiten waren irgendwie cool, doch nicht jedes Werk war mir persönlich entsprechend, ich war gerne beim Brotbacken dabei. Während dieser Zeit lernte ich auch diese M näher kennen, sie war etwas älter als ich und wohnte eben eine Etage höher, doch zu ihr hatte ich eine offene Haltung, aus was für Gründen auch immer hatte ich sie gerne, da ich ja keine wirkliche Bezugsperson mehr hatte, war sie für mich genau das.
Die S war zwar da, aber M war halt anders zu mir.
Denn eines Tages war ich in meinem Zimmer und lag im unteren Bett, die M und die S zu mir ins Zimmer, und dieser Moment einer, mir das Herz zerbrach, denn gerade jetzt, wo ich darüberschreibe, muss ich noch immer weinen.
Denn die M teilte mir damals mit, dass sie nun den Hof verlässt, und die S stand einfach nur da, und schaute zu.
Mir wurde bewusst, dass wieder ein Mensch aus meinem Leben geht, die ich eben mehr als nur gerne hatte, und dieser 2. Verlust in meinem Leben, weitere tiefe Schmerzen auslöste, auch weitere Wunden hinterliess, vermutlich bis heute nicht wirklich geheilt sind, wie vieles anderes auch noch nicht.
Dann verabschiedete sie sich von mir, und war weg.
Ich war nur noch am Weinen, und so konnte mich auch niemand wirklich trösten.
Doch durch die täglichen Ereignisse war ich dann auch wieder abgelenkt, doch der Schmerz des Verlustes blieb, wenn auch im Verborgenen, darum glaube ich auch, dieser weitere Verlust, nach all den anderen Verlusten, wegweisend dafür war, dass in dem drin eher eine Unbewusste Entscheidung getroffen wurde, wie ein Schutzmechanismus sich Verselbstständigt hat, von da an niemandem mehr vertrauen konnte, oder zu öffnen. Emotional ist es mir manchmal schon noch begegnet, aber nicht mehr im Bereich der Herzenssprache, denn es fand nach all den bisherigen Ereignissen vermutlich nur noch mehr Abschottung statt, dies aber eher unterbewusst, und dies ging vermutlich soweit, dass man danach mit mir gemacht hat was man wollte, demnach einfach gebraucht, missbraucht wurde, und ich dann in meinem unvermögenden mit meinen Empfindungen damit umzugehen, damals schon überfordert war, auch mit all dem Schmerz und vielem anderen mehr, mich unbewusst einfach aus Selbstschutz mehr und mehr innerlich abschottete.
Dies heisst aber nicht, dass ich danach nicht gelitten hätte, dies dann eher im empfindsamen Bereich der Seelisch emotionalen (Abgespaltenen Bereiche), denn was die weitere Entwicklung dessen zeigte, war eine Ungesunde mit div. angeeigneten Co Abhängigkeiten verbunden, darauf einfach nur noch in einen unbewussten Überlebungsmodus gehen konnte, und dieses sich möglicherweise auch wieder verselbstständigt hatte, weil ja die Ereignisse die dann noch kommen würden, mich mehr und mehr weiter in die Unterdrückung dessen führten, wer ich wirklich bin, als dass ich der sein konnte, der ich wirklich war und ausmachte.
Das heisst aber nicht, dass ich keine guten Erfahrungen machen konnte in den noch gesunden Bereichen meiner Persönlichkeiten, oder das eine oder andere nicht entdecken konnte.
Es kam aber auch nie wirklich zu einem gesunden Wachstum, sondern mehr hinein in das abgespaltene verstümmelt werden meiner Persönlichkeiten.
Und was sich dann vorwiegend als Prägungen weiter entwickeln konnte, aber noch nicht absehbar, was es an Aufarbeitungen nach sich ziehen sollte, unvorstellbar.
Einleitend und festzuhalten ist, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt bislang nicht so schwerwiegende Erlebnisse gemacht hatte, wobei, was schon passierte, schon keine einfache Vorkost war, auch nicht zu unterschätzen ist, dennoch auch quasi schöne Erlebnisse hatte, doch zum Ausgleich der negativen, nicht im Gleichgewicht war, tendenziell in weniger guten Erlebnissen geprägt zu werden Gewichtiger war, als das geprägt werden auf das gute zuschauen, besonders im Bereich den Empfindenden-Seelischen-Emotionalen-Abgespaltenen-Bereichen.
Was ich auch mal anfangen lernen durfte, war Klavierunterricht, sodass Klavier spielen mir heute noch Freude macht, wenn auch nur sporadisch und improvisierend.
Kreistänze waren auch eine Art Freizeitbeschäftigung, doch zu welchem Ritual diese Tänze zelebriert worden sind, lässt Fragen offen, denn es können auch Fruchtbarkeitstänze gewesen sein, evtl. auch Demeter Kulttänze, oder anderen Fruchtbarkeitsgötter dienende Tänze. So hat man uns Spielerisch wohlverstanden auch über glühende Kohlen laufen lassen, möglicherwiese auch über Scherben, wobei mir persönlich dies nicht bewusst ist.
Bei den Wochenend-Ausflügen in der Natur sein, war einerseits cool, andererseits auch komisch, denn als Kind mit Naturkräutern konfrontiert zu werden hatte halt auch zwei Seiten, und so wurde ich auch das erste Mal mit Brennnesseltee, Moos Tee kochen konfrontiert, soll ja gesund sein, doch mit welchem geistigen Hintergrund eine andere Frage darstellt. Wanderungen oder Spaziergänge an den Wochenenden waren auch Tagesordnung, meistens an einen Ort in der Region, da auch auf einen Spielplatz.
