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Zwei attraktive Ex-Abiturientinnen auf dem Heimweg. Ein schlauer, potenter junger Mann. Feuchtfröhliche Albernheiten. Ein gemeinsame Fahrt mit der S-Bahn. Und dann tauchen seine drei Kumpels auf. Einer männlicher und potenter als der andere. Erste zaghaften Annäherungsversuche und Intimitäten, denen sie nicht widerstehen können. Aber nichts bereitet sie auf die wilden Exzesse vor, die sie in Kaplans Wohnung erwartet. Hemmungslose Spiele die ganze Nacht ... … und darüber hinaus als neue Gespielinnen der Lust.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Blondinen in der S-Bahn
- und vier Männer unterwegs -
Aus der Serie: Heiß & heftig, Wonnen der Lust
Dieses Buch ist eine exquisite erotische Fiktion und wendet sich daher ausschließlich an den reifen erwachsenen und nicht an den jugendlichen Leser.
Als reines Werk der Phantasie sind eventuelle Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personennamen rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Die Werke von Ken Hill sind “safe, sane und consensual“. Sie enthalten jedoch Beschreibungen von sexuellen Handlungen, die grundsätzlich durch die Begriffe Maledom, Spanking, SM, BDSM, bi, lesbian und Dirty Talk in Form teils extremerer Praktiken gekennzeichnet sind
Copyright © 2025 Ken Hill
Alle Rechte vorbehalten
Sie bemerkten nicht den großen, durchtrainierten Mann, der sie belustigt beobachtete, während er hinter ihnen zielstrebig und mit einem verdammt guten Plan herging. Er hatte ein Smartphone in der Hand. Die eine trug einen nicht mal knielangen engen schwarzen Rock, die andere eine hautenge schwarze Stretchhose – mit einem Stringtanga darunter –, die ihr beim Tanzen vollständig in die Analspalte gerutscht war.
Bei diesen sagenhaften Kurven war er wie hypnotisiert. Milan hatte sie eben schon von vorne und der Seite gesehen. Beide hatten mittelgroße, kräftige Brüste, eine sehr weibliche, einladende Hüfte und überaus unwiderstehliche, knackige Hinterteile. Er nahm sein Smartphone, um Textnachrichten an Achmed, Yücksel und Kaplan zu schicken.
Die zwei kicherten wieder, während sie tänzerische Bewegungen vollführten und über die Männer lachten, die ihnen begegnet waren. Schöne, leidenschaftliche und zum Anbeißen gut gebaute Kerle. Sie waren wirklich sehr albern. Dabei waren sie nicht wirklich betrunken.
Jedenfalls nicht sternhagelvoll.
Nur stark angeheitert.
Sie hatten ausnahmsweise am Samstag, das “Rolino“ besucht, eine Art Tanzkneipe in ihrer Stadt, wo sie sich amüsierten und vor allem tanzten, bis sie völlig erschöpft und durchgeschwitzt waren. Ja, das war es, worauf sie heute gestanden hatten. Im Rhythmus der lauten Musik auf der Tanzfläche die Sau raus lassen und den Kopf einfach mal abzuschalten. Die vielen jungen, tollen Männer mit ihren muskulösen Oberkörpern waren der Hingucker, und es machte riesigen Spaß, mit ihnen zu flirten.
Auf enge Tuchfühlung zu gehen, sich berühren und ihren Gefühlen ohne Hemmungen freien Lauf zu lassen war genau das, was sie brauchten, um sich von dem stressigen Abitur zu erholen. Fremde Hände an ihren Beinen und an ihrem Rücken. Arme, die sie umschlangen oder auch Männer die sie hochhoben, aber alles ganz harmlos – natürlich, denn sie hatten beide Freunde. Doch heute war ihr Frauentag zur Krönung ihres Abiturs. Nur sie zwei. Wie früher.
Ja, sie waren fertig. Das Abitur war mit Bravour gemeistert worden. Sie hatten es also beide als 18jährige geschafft, mit einem mehr als nur zufriedenstellenden Schnitt die erste wesentliche Hürde auf dem Weg in das Leben der berufstätigen Erwachsenen erfolgreich hinter sich zu bringen. Jetzt fühlten sie sich wie Prinzessinnen. Normalerweise lebten sie vollkommen drogenfrei und geradezu vorbildlich, so wie sich das gewöhnlich Eltern von ihren Kindern wünschen. Und nicht nur in Bezug auf die Schule, die sie sehr ernst nahmen, so dass es eigentlich keine Noten für sie gab, die schlechter waren als gut, höchsten sehr selten ein zufriedenstellend als Ausrutscher in einem weniger geliebten Fach.
Doch ihr Ehrgeiz, das ihnen auf angenehme Weise inne wohnende Verlangen, sich um jeden Preis durchzusetzen, verhinderte jede Form nennenswerter Niederlagen. Ein Scheitern oder ein Misserfolg kamen bei ihnen einfach nicht in Frage. Dazu waren sie zu diszipliniert und strebsam, als dass sie ihren schon längst vorgeplanten Karriereweg jemals leichtfertig gefährdet hätten. Miranda, von allen nur Mira genannt, war eine sehr sportliche und durchtrainierte Frau. Sie hatte das “Deutsche Sportabzeichen“ in Leichtathletik und zahlreiche Auszeichnungen als Schwimmerin erworben, denn die brauchte sie als ideale Voraussetzung für ihre berufliche Ausbildung im gehobenen Polizeidienst.
Sonja hingegen würde Chemie studieren mit dem Ziel, irgendwann einen erstklassigen Beruf in der Industrie auszuüben. Nebenbei war sie sozial sehr engagiert und im Badminton-Verein aktiv. Ihre Eltern waren ebenfalls sehr erfolgreiche Akademiker, und so war es kein Wunder, dass sie den Ehrgeiz durch dieses Vorbild entwickelt hatten. Sie kannten sich seit der Grundschule, und auch wenn sie künftig vielleicht nicht wie jetzt Nachbarn sein würden, so würde diese Freundschaft trotzdem ein Leben lang halten. Was das betraf, waren sie sicher. Sie waren unzertrennlich.
,,Wie spät ist es eigentlich?“, wollte Mira plötzlich wissen.
,,Zu früh für brave Mädchen.“, kicherte Sonja und beide prusteten sich wieder vor lachen.
,,Wo wollen wir eigentlich hin?“, fragte Mira, so als ob der Alkohol ihr die Orientierung genommen habe.
,,Also, wir wollten noch ins … ääääh ... Texanao.“, stellte Sonja fest und schaute auf ihre Uhr, die sie unter eine Straßenlaterne hielt, damit sie die Leuchtziffern ablesen konnte.
,,Es ist erst Viertel vor zehn. Das Texano macht um eins zu. Das schaffen wir locker, aber nicht zu Fuß. Das sind zwar nur zwei Kilometer, aber bei mir dreht es sich ein bisschen … hieriiiii ... diiiiri … harrrrri … Trallalallalla, hahahahahahahaha.“
Wieder hatten sie einen Lachkrampf. Es dauerte eine Minute, bis sie sich einigermaßen erholt hatten. Freudig umarmten sie sich seitlich und schlenderten weiter.
,,Wir könnten ein Ixi rufen?“, blödelte Sonja. ,,Mit meinen hohe Absätzen und dem Drehwurm schaffe ich das nicht zu Fuß. Bis dahin haben die zu oder wir kriegen nichts mehr zu essen.“
,,Ihr könnt auch die S-Bahn nehmen.“, hörten sie plötzlich eine sehr markante, maskuline Stimme hinter sich. ,,Die fährt doch genau in die Richtung. Die Haltestelle Suhlmannstraße liegt direkt auf der anderen Seite vom Texano. Entschuldigt bitte, aber ich habe zufällig gehört, was ihr gesagt habt. Wenn ihr wollt, können wir ja zusammen gehen. Die S-Bahn ist ja nicht weit.“
,,Wir wissen, wo die S-Bahnhaltestelle ist.“, bemerkte Mira leicht wankend. ,,Aber wir wissen auch, was in der S-Bahn nachts um diese Zeit so alles passieren kann. Du liest wohl keine Zeitung oder schaust nicht fern. Sonst wüsstest du, dass es immer wieder mal zu Straftaten gerade in Bahnen und so weiter kommt. Ich will ja nichts verschreien, aber heutzutage sollte man schon ein bisschen vorsichtig sein.“
,,Mal abgesehen davon,“, ergänzte Sonja, ,,daß die Bahn von hier aus nicht direkt zum Texano fährt. Obwohl dass nicht weit weg ist … wie sagt man … Vogellinie?“
