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Erst ist es nur eine Freundschaft unter Frauen. Aber dann wird es ernst. Carola wird dominiert und erzogen. Frederike kennt kein Pardon. Und schließlich wird sie eingeweiht. In die empörenden geheimen Spiele der «Freikirche». Mit einem Mann und unumschränktem Herrscher im Zentrum von drei Dutzend Frauen. Dem Dekan.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Intime Beichte beim Dekan
- Frauen erflehen die Buße -
Aus der Serie: Heiß & heftig, Wonnen der Lust
Dieses Buch ist eine exquisite erotische Fiktion und wendet sich daher ausschließlich an den reifen erwachsenen und nicht an den jugendlichen Leser.
Als reines Werk der Phantasie sind eventuelle Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personennamen rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Die Werke von Ken Hill sind “safe, sane und consensual“. Sie enthalten jedoch Beschreibungen von sexuellen Handlungen, die grundsätzlich durch die Begriffe Maledom, Spanking, SM, BDSM, bi, lesbian und Dirty Talk in Form teils extremere Praktiken gekennzeichnet sind
Copyright © 2025 Ken Hill
Alle Rechte vorbehalten
Ein strenger Erzieher?
Was hieß das eigentlich?
Jedes Mal, wenn Carola an die Worte ihrer Nachbarin und Freundin Frederike dachte, errötete sie und spürte, dass ihre Knie weich wurden, ohne dass sie es sich erklären konnte. Ein heißes Kribbeln, dass über ihre wunderschönen Oberschenkel hinauf zu klettern schien, um sich zwischen ihren Schenkeln in der Mitte des Zentrums ihrer Lust höchst anregend bemerkbar zu machen, war stets die Folge, sobald sie an diese Worte dachte. Sie streichelte sich ihre festen großen Brüste und fuhr mit der Hand über ihre strammen Pobacken. Oh Gott, was war bloß mit ihr los? Warum erregte es sie so sehr? War es das Wort «Erzieher» oder das Wort «streng» oder beides? Oder war es vielmehr …
… die Broschüre?
Dieses schmale, kaum 40 Seiten umfassende Heftchen hatte es wirklich in sich. Es war nicht im Handel erhältlich oder irgendwie öffentlich bekannt. Die Mitglieder der Freikirche verteilten es an «gute Bekannte» und «Freundinnen» unter dem Siegel der Verschwiegenheit. So viel hatte sie von Frederike bereits erfahren. Kaum mehr. Und dass auch nur deshalb, weil sie beide sich bereits seit fünf Jahren kannten und sich immer blendend verstanden hatten. Seit mindestens drei Jahren war es aber weit mehr. Sie trafen sich mehrmals die Woche, gingen gemeinsam einkaufen, besuchten kulturelle Veranstaltungen und außerdem …
Außerdem! Sie wagte manchmal kaum über dieses «Außerdem» nachzudenken, darüber, wie heftig diese Beziehung zu ihrer dominanten, drei Jahre jüngeren Freundin inzwischen geworden war. Denn seit knapp sechs Monaten war es noch weit mehr als nur eine bloße Freundschaft. Für sie, eine allein stehende, heterosexuelle Frau – so hatte sie sich jedenfalls selbst immer gesehen, auch wenn sie bereits seit Jahren Single war – bedeutete die Intimität zu einer anderen Frau etwas, das sie fast entsetzte. Warum eigentlich? Das konnte sie auch nicht sagen.
Lebte sie nicht in einer Welt, in der homosexuelle Beziehungen nicht nur gestattet, sondern fast schon so normal waren wie heterosexuelle auch? Gab es überhaupt noch Regeln und Gesetze, durch die ihr irgend etwas diesbezüglich verübelt oder vorgeworfen werden konnte? War es nicht so, dass fast alles toleriert und hingenommen wurde, was die Vielfalt sexueller Neigungen und Wünsche umfasste, sofern es nicht gerade Vergewaltigung und Missbrauch betraf? Heute, in dieser Zeit, in der sich sogar berühmte Persönlichkeiten ganz selbstverständlich mit ihren gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern in der Öffentlichkeit zeigen.
Aber das war nicht der Grund, weshalb sie sich schämte und entsetzt war über sich selbst, sondern dass sie sich selbst über sich getäuscht und etwas erlebt hatte, was nicht mit ihrem Selbstbild in Übereinstimmung zu bringen war. Es war die Tatsache, dass Frederike sie quasi sexuell erzogen und abgerichtet hatte auf eine Weise, die ihr zu Bewusstsein brachte, dass sie zutiefst devot war und es liebte, wenn ein anderer ihr befahl, was sie zu tun und zu lassen hatte. Ja, sie hatte nackt mit roten Striemen auf ihren Arschbacken vor Frederike gekniet, das ließ sich nicht leugnen.
Sie war auf deren sadomasochistischen Fetisch eingegangen, hatte ihrer «neuen Herrin» die Lederstiefel geleckt und dann der vor ihr stehenden Frau auch ihre verlangende Muschi und danach die Analrosette. All das mit einer Leidenschaft, die sie zu Orgasmen gebracht hatte, sie sie selbst erschreckten. So markerschütternd, gewaltig und explosiv, dass sie sich selbst nicht wiedererkannte. Ihr Körper war wie durchdrängt von dieser neuen perversen Begierde, hemmungslos geilen Sex mit einer anderen Frau zu haben, obwohl sie doch wusste, dass sie eigentlich auf Männer stand.
Doch erst als Frederike ihr dieses Heftchen zeigte, dass von einem Mann geschrieben worden war, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, auf das «sittliche Wohl» attraktiver Frauen höchst selbst einzuwirken, wurde ihr ganz allmählich klar, was hier gespielt wurde. Dieser Mann nannte sich der «Dekan» und war der einzige Mann einer von ihm selbst und den ihm ergebenen Frauen gegründeten, sogenannten geheimen «Freikirche», in der er regelmäßig insgeheim in einer alten ehemaligen Kirche Predigten hielt, um auf die von Natur aus unzüchtige Verführungskraft des Weiblichen, also der Dirne, «selbstlos und heilbringend» einzuwirken.
Auf dass die Dirne dem Mann zu ihrem Wohl vollkommen untertan und nach seinen Befehlen ausgerichtet leben und ihm dienen solle, damit sie nicht der Sünde restlos verfalle. War dieser Mann vielleicht irre oder extrem pervers? Es schien jedenfalls so. Aber selbst ein äußerst wohlwollendes Urteil über ihn hätte wohl kaum etwas anders umfassen können als die Feststellung, dass dieser Mann ultra konservativ und ein glühender Anhänger des Patriarchats war.
Wer war er?
Sie sehnte sich inzwischen danach, ihn kennenzulernen und seine Predigten zu hören. Von ihm persönlich eingeweiht und eines seiner treuen Schäfchen zu werden, so wie Frederike es nannte, die ihm ergeben dienen und sich von ihm willig erziehen lassen. Sie hasste sich dafür. Niemals vorher in ihrem Leben hatte sie derartige Begierden entwickelt. Erst durch die Beziehung zu Frederike und die «Anregungen», die sie durch sie erhalten hatte, war sie auf diesem absteigenden Ast gelandet.
Sie war überwältigt von dieser vollkommen ungewohnt Art, die Sexualität als ein Machtspiel zu betrachten und sich daran zu ergötzen, Konventionen und gesellschaftliche Tabus zu brechen. Und der Oberhammer war das, was ihr erst nach geraumer Zeit klar geworden war. Dass der Sex zwischen ihnen beiden, diese lesbischen Spielchen, nur durch die Einwirkung des Dekans zustande gekommen waren, denn Frederike gehörte bereits seit über zwei Jahren der Geheimkirche an und war diesen bizarren Ritualen längst verfallen, auch wenn Carola bislang kaum etwas darüber wusste, weil man sie noch nicht persönlich eingeladen hatte.
