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Ein Buch über grandiose Künstler der Mittelalterszene von Isabell Ulitzka. Vor langer Zeit erhoben sich Wind und Schatten, um eine Melodey auf die Erdenscheibe zu tragen. Von diesen Klängen angetrieben, traten vier Spielleut und ein Feuerbändiger aus dem Dunkel hervor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Dieses Buch handelt von der Mittelalterrockband »Ohrenpeyn«, die mit ihren mittelalterlichen Klängen schon ganz Deutschland begeistert haben und von der Artisten- und Schaukampfgruppe »Flammen im Zwielicht«, die mit ihren verschiedenen Showelementen die Besucher immer wieder zum Staunen bringen. Die Gruppen arbeiten nicht immer alleine an ihren Auftritten, oftmals treten sie auch zusammen auf oder verbinden ihre Shows. Ohrenpeyn sorgt für die stimmige, musikalische Untermalung und die Flammen im Zwielicht heizen dem Publikum dann richtig ein. Sowohl auf den Mittelaltermärkten wie auch auf privaten Anlässen oder Programmen von Gaststätten sind sie zusammen vorzufinden. Isabell Ulitzka zum Buch: "Anfangs war ich einfach nur ein Mitläufer, der Familie und Freunde auf Mittelaltermärkte begleitete, dann wurde ich selbst zu einem Fan. Als ich schon einige Jahre auf den Märkten verbracht hatte, entwickelte sich privater Kontakt zur Band Ohrenpeyn und so lernte ich auch die Gruppe Flammen im Zwielicht kennen. Dies entfachte natürlich die Liebe zum Mittelalter noch mehr. So kam es, dass ich während meines Studiums als Abschlussarbeit ein Buch über sie schrieb. Ich steckte meine Kreativität und Liebe in das Buch und nach meinem Abschluss wurde mir klar: Es ist viel zu schade, es dann einfach in der Ecke liegen zu lassen. Deswegen wollte ich es unbedingt veröffentlichen."
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2015
Ein Buch über grandiose Künstler der Mittelalterszene von Isabell Ulitzka
DAS MITTELALTER
DIE MITTELALTERSZENE
DER MITTELALTERMARKT
DIE BEIDEN GRUPPEN
FLAMMEN IM ZWIELICHT
ROTHAR DER FEUERGAUKLER
SPELUDEN OHRENPEYN
RÜDIGER DER ROTBART
SPANIER DER SCHWEIGSAME
NICOLOTORUS DER HÖLLENBARDE
MARTIN DAS LUDER
DIE EINTEILUNG IN FRÜH-, HOCH- UND SPÄTMITTELALTER
er Anfang und das Ende von Früh-, Hoch- und Spätmittelalter können nicht ganz präzise bestimmt werden. Es ist eher eine Auslegungssache, welches Ereignis man als Wendepunkt in der Geschichte betrachtet. Es gibt einige verschiedene Eckdaten, an denen der Übergang von einer Epoche zur nächsten festgemacht wird. Deshalb zeigen wir hier mit unserer Grafik nur die ungefähren Anfangsund Endzeiten. Besser ist es außerdem, von einer Übergangszeit als von einem Übergangspunkt zu sprechen.
DAS FRÜHMITTELALTER
Das Frühmittelalter schließt an die Spätantike an. Als Eckdaten für das Ende der Frühmittelalters wird unter anderem die Gründung des Heiligen Römischen Reiches durch Otto I., den Großen (962) oder das morgenländische Schisma (1054) betrachtet.
Die frühmittelalterliche Gesellschaft lebte vor allem von der Viehzucht und dem Ackerbau. Im Vergleich zur Antike verloren besonders der Handel und die Geldwirtschaft an Bedeutung, wenn auch die moderne Forschung betont, dass es neben den Brüchen auch eine Weiterführung der spätantiken Kultur gegeben hat. Als der Staat weitgehend zerfiel, blieb die Kirche die einzig übergeordnete Institution. Viel Macht hatten die Bischöfe. Der wesentliche Träger der Kultur und des Wissens waren die Klöster der Benediktiner. Das Lesen und Schreiben beherrschten meist nur Angehörige des Klerus.
DAS HOCHMITTELALTER
Als Hochmittelalter wird die Epoche von Mitte des 11. Jahrhunderts bis Mitte des 13. Jahrhunderts bezeichnet. Durch einen sehr starken Bevölkerungswachstum im 11. Jahrhundert mussten neue Siedlungsund Anbaugebiete erschlossen werden. Die Produktionsmethoden der Lebensmittel mussten verbessert werden, um die zusätzlichen Menschen zu versorgen. Dadurch wurde das Handwerk und der Handel enorm gefördert, und damit auch die Geldwirtschaft. Neue Märkte entstanden und diese füllten die Kassen der Städte.
Die Kirche mit dem herausgebildeten Papsttum entwickelte nach innen eine sehr klare Hierarchie, nach außen kämpfte sie mit den weltlichen Herrschern um die Vormacht. Die Bildung wurde in den Vordergrund gerückt und es entstanden Dom- und Klosterschulen und die allerersten Universitäten wurden gegründet – allerdings noch nicht in den deutschen Ländern des Heiligen Römischen Reiches. Das Hochmittelalter war die Blütezeit des Rittertums, das sich in Folge der Kreuzzüge neu definierte.
DAS SPÄTMITTELALTER
