Das Buch mit 30 - Alexander Glöckler - E-Book

Das Buch mit 30 E-Book

Alexander Glöckler

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Beschreibung

Ist ein Mensch mit 30 nicht viel zu jung, um eine Zwischenbilanz zu ziehen? Das hängt ganz davon ab, was jemand erlebt, wie viel jemand zu erzählen und was jemand zu sagen hat. Wenn man das Leben von Alexander Glöckler in wenigen Worten zusammenfassen müsste, dann könnte man es so formulieren: Vom Hauptschüler zum Unternehmer. Doch damit wird man dem Buchautor nicht gerecht, denn es gibt zu viele weitere interessante und beachtenswerte Facetten: Sein Engagement in der Politik sowie in verschiedenen Ehrenämtern. Seinen tiefen Glauben, sein Faible für Literatur und sicher auch seine besondere Affinität für Marc Aurel. Nicht zu vergessen seine frühe Begeisterung für den Arbeitsschutz und was daraus entstanden ist. Am Ende des Buches ist man sich sicher, dass es turbulent und ereignisreich weitergehen wird für Alexander Glöckler - und man ist gespannt auf die Fortsetzung ...

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Seitenzahl: 118

Veröffentlichungsjahr: 2024

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gewidmet meinen Wegbegleitern

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur zweiten Auflage

Wo fange ich an?

Am liebsten immer unterwegs

Der richtige Mensch zur richtigen Zeit

Der nächste Tag kam für ihn nie

Ab in die Welt

„Alexander, mein einziger Freund!“

Ohne Engagement geht es nicht

Faszination Politik

Unternehmer werden – und sein

Spezialgebiet: Arbeitsschutz

Die Großeltern und ihr spätes Erbe

Schlusswort und Dank

Anhang

Ein paar Fakten – in aller Kürze

Literatur- und Quellenverzeichnis

Buchempfehlungen

Bildnachweis

Vorwort zur zweiten Auflage

Mein „Buch mit 30“ erschien im Jahr 2021. Seit der Veröffentlichung ist einiges passiert – in der Welt, aber auch bei mir persönlich sowie geschäftlich.

2024 war für mich insgesamt ein Jahr, in dem ich viel über die Vergangenheit und die Begegnung mit Menschen nachgedacht habe. Von einigen Menschen, zu denen ich einen sehr engen Kontakt hatte, musste ich mich in diesem Jahr verabschieden. Man hat so viele schöne Stunden miteinander verbracht und plötzlich sind sie nicht mehr da.

In dieser zweiten Auflage habe ich die wesentlichen Aspekte, die sich in den vergangenen Jahren ereignet und die mich beschäftigt haben, ergänzt. Es wird nicht die letzte Aktualisierung gewesen sein …

Euer/Ihr

Alexander Glöckler

Wo fange ich an?

» Wer nicht redet, wird nicht gehört.«

Helmut Schmidt

Wo fange ich an? – Ganz persönlich vielleicht: Ich bin seit 2008 passionierter Leser der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Grund für meine Begeisterung ist ein besonderer Mensch: Helmut Schmidt. Von 1983 bis zu seinem Tod im Jahr 2015 war Helmut Schmidt Mitherausgeber der „Zeit“ und in dieser Funktion verfasste er zahlreiche erstklassige Artikel zu Themen wie Innen-, Sicherheits-, Europa- und Weltpolitik. Durch ihn kam ich aber nicht nur zur „Zeit“, sondern auch zur Politik. Und das, obwohl er nicht meiner politischen Richtung entspricht. Ich habe alle seine Bücher gelesen und natürlich auch alle Filme und Dokumentationen über ihn gesehen. Die berührendste Dokumentation für mich ist „Eine Woche mit Helmut Schmidt“, als er 1978 – während seiner Zeit als Bundeskanzler – vom ZDF-Journalisten Ruprecht Eser begleitet wurde. Es hängt sogar eine Autogrammkarte von ihm an einer Wand. Ich hätte ihn so gerne getroffen und tatsächlich nahm ich einmal meinen Mut zusammen und schickte ihm eine entsprechende Anfrage. Wie nicht anders zu erwarten, blieb sie unbeantwortet. Aber wenigstens habe ich es versucht.

Was mich an Helmut Schmidt immer begeistert hat, war seine Nüchternheit. Seine glasklaren Formulierungen. Und unter anderem seine Hinwendung zu Marc Aurel, den er in seinen Artikeln und Schriften immer wieder erwähnte. Helmut Schmidt schrieb dazu: „Meine Verehrung für Marc Aurel geht auf das Jahr meiner Konfirmation zurück. Das kirchliche Ritual selbst habe ich nicht sehr ernst genommen, das meiste fand ich etwas seltsam. (…) Am Tag der Konfirmation gab es eine kleine Familienfeier, und da bekam ich von meinem Onkel Heinz Koch ein Buch geschenkt, die Selbstbetrachtungen des Marcus Aurelius. Ich habe noch am selben Abend angefangen, darin zu lesen, und was ich las hat mir gewaltig imponiert. (…) Ich hatte auch vorher schon viel und gern gelesen (…). Bei der Lektüre der Selbstbetrachtungen des Marc Aurel hatte ich jedoch zum ersten Mal das Gefühl, dass dieses Buch ein für mein weiteres Leben richtungsweisendes Buch werden würde.“1

Also fing auch ich in den „Selbstbetrachtungen“ zu lesen an. Viele der meditativen Gedanken und Aphorismen, die der Philosoph und römische Kaiser während seiner letzten zehn Lebensjahre in Feldlagern am Rand der römischen Zivilisation verfasst hat, haben mich geprägt.

» Von Maximus Selbstbeherrschung und Beharrlichkeit in allem, guten Mutes zu sein in allen Nöten und bei Krankheiten, Gelassenheit, Freundlichkeit und Würde und die gewissenhafte Erledigung obliegender Aufgaben.«

Marc Aurel

Egal, wie es dir geht, egal, was ist – das Tagwerk muss verrichtet werden und Selbstbeherrschung sowie Gelassenheit gehören unabdingbar dazu. Das muss der innere Anspruch sein. Gerade auch in schwierigen Zeiten. Mich daran zu orientieren, ist und war mir oft eine Hilfe im Alltag, aber auch und vor allem in schwierigen Situationen, etwa als wir den großen Gesellschafterstreit hatten. Marc Aurel hat auch bedenkenswerte Ansätze zum Umgang mit Schicksalsschlägen. Den Gedanken, diese nicht als Unglück, sondern als Chance wahrzunehmen und mit Haltung zu tragen, finde ich interessant.

Über Helmut Schmidt bin ich auch zum Sozialwissenschaftler Max Weber gekommen. Eine besondere Bedeutung hat für mich dessen Vortrag „Politik als Beruf“, den der Soziologe 1919 in München vor Studenten hielt. Dieses Werk nehme ich immer wieder zur Hand, denn es enthält sehr viel noch heute Gültiges nicht nur für Politiker, sondern auch für Unternehmer. Was muss man als Politiker und als Unternehmer für Eigenschaften mitbringen? Solche und andere Fragen sind hochspannend und faszinierten mich schon immer.

Dank Helmut Schmidt habe ich außerdem Immanuel Kant und dessen Kategorischen Imperativ für mich entdeckt.

Ich verdanke Helmut Schmidt wirklich viel. Vielleicht auch meine Liebe zu Büchern?

» Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.«

Cicero

» Diskutiere nie mit jemandem, dessen Fernseher größer ist als sein Bücherregal.«

Emilia Clarke

Mein Büro und meine Wohnräume ohne meine Bücherregale? Das ist für mich unvorstellbar. Ich lese hin und wieder auch untertags ein oder zwei Kapitel in dem Buch, das mich gerade beschäftigt oder in einem der Werke, die mich schon lange begleiten. Das hat nichts mit Ablenkung oder Zeitverschwendung zu tun, sondern ist für mich wichtiger Bestandteil des normalen Tagesablaufs.

» Wer Musik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch genannt zu werden; wer sie nur liebt, ist erst ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ist ein ganzer Mensch.«

Johann Wolfgang von Goethe

Helmut Schmidt war solch ein „ganzer Mensch“: Er spielte Klavier nicht nur zur Entspannung, sondern gab sogar Konzerte. Leider bin ich nur ein „halber Mensch“, denn ich übe sie selbst nicht aus. Aber ich liebe, brauche und höre sehr intensiv Musik, etwa wenn ich mich selbst reflektiere.

Mein Lehrer in der vierten Klasse hatte eigentlich einen anderen Weg für mich vorgesehen: Damals gab es noch die verbindliche Grundschulempfehlung, das heißt, die Lehrkraft entschied über die Wahl der weiterführenden Schule – und damit auch über den zukünftigen Lebensweg. (Aus rein persönlicher Sicht bin froh, dass es diese Regelung mittlerweile nicht mehr gibt; aus politischer Sicht sehe ich es gespalten.) Eigentlich war meine Mutter für alle Angelegenheiten rund um die Schule zuständig, aber als dieser Termin in der Friedensschule anstand, sagte sie zu meinem Vater: „Das machst jetzt du.“ Mein Klassenlehrer vermittelte ihm klipp und klar: „Fürs an den Maschinen stehen reicht‘s, wenn er auf der Hauptschule war.“ Das war der von ihm für mich vorbestimmte Weg. Immer, wenn ich ihn heute sehe, muss ich an diese Aussage denken. Vermutlich hat mein Klassenlehrer nie erwartet, dass ich mich einmal mit Soziologie, Philosophie und Literatur sowie mit Politik beschäftigen würde. Mit Netzwerken, Unternehmertum, Sozialgesetzgebung, mit Arbeitsschutz, mit Führungsfragen und vielem weiteren mehr. Ich achte Menschen sehr, die ihren Platz „hinter einer Maschine“ gefunden haben, bin aber sehr froh, dass ich nach dem Besuch der Hauptschule einen anderen Weg gehen und damit zeigen konnte, was in mir steckt. Wie sich alles entwickelt hat, wie eines zum anderen geführt hat, wem ich dabei begegnet bin, das schildere ich in diesem Buch.

» Halte dich für würdig jedes Wortes und jeder Tat, die der Natur entsprechen. Und dabei sollten dich der darauf folgende Tadel oder das Gerede irgendwelcher Leute nicht irremachen, sondern halte es deiner nicht für unwürdig, wenn du etwas Richtiges getan oder gesagt hast. Jene haben eben ihre eigenen Leitlinien und folgen ihrem eigenen Antrieb. Darum brauchst du dich nicht zu kümmern, gehe vielmehr geradewegs auf dein Ziel zu und folge so deiner eigenen und der allgemeinen Natur. Beide haben doch nur ein und denselben Weg.«

Johann Wolfgang von Goethe

1 Marc Aurel: Selbstbetrachtungen. Übersetzt und herausgegeben von Gernot Krapinger. Mit einem Begleittext von Helmut Schmidt. 2019. Ditzingen.

Am liebsten immer unterwegs

» Jemand hat Angst vor Veränderung? Was kann denn ohne Veränderung geschehen? Was ist der Natur des Weltganzen lieber oder vertrauter?«

Marc Aurel

Ich bin ein Mensch, der dauerhaft auf Achse sein muss. Der es liebt, in Hotels und fern von zu Hause zu sein, (fast) egal, wo, Hauptsache weg. Mit Beginn der Corona-Beschränkungen im März 2020 hatte ich das Gefühl, man sperrt mich ein. Meine ideale Woche sieht so aus: Montag und Dienstag bin ich im Büro, den Rest der Woche verbringe ich arbeitend auf Achse. Mobil und flexibel zu sein, ist ein hohes Gut für mich.

Schon während meiner Grundschulzeit – in der dritten Klasse – war ich das erste Mal zwei Wochen allein unterwegs: Meine Eltern hatten entschieden, dass ich im Sommer einen Ferienkurs des von Wolfgang Endres 1973 in St. Blasien gegründeten Studienhauses besuchen sollte. Der Ferienkurs fand allerdings nicht im Schwarzwald, sondern in einem Internat in Bad Wörishofen statt. St. Blasien wäre natürlich sehr viel näher gewesen …

Es war wohl auch für meine Familie ein besonderes Ereignis, denn ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie sich die gesamte Familie in den Sommerferien 2000 auf den Weg machte – also nicht nur meine Eltern und ich, sondern auch meine Großeltern. Wir verließen Trossingen am Morgen, mittags gingen wir alle noch gemeinsam essen. Es schmeckte schon irgendwie „anders“. Im Internat der Berufsschule Bad Wörishofen angekommen, erledigten meine Eltern zunächst die Anmeldung, mit Abgabe aller erforderlichen Papiere, wie Kinderausweis und Impfpass. Komisch fand ich, dass sie auch mein Taschengeld für die kommenden 14 Tage im Büro ließen. War das nicht mein Taschengeld? Dann zeigte man uns mein Zimmer. Meine Großmutter bezog mein Bett, meine Mutter räumte meine Kleider in den Schrank. Wir „Männer“ standen eher nutzlos herum. Als das erledigt war, gab es noch Kaffee und Kuchen auf dem Gelände. Danach hieß es Abschiednehmen. Ich war allein. Ja, dieser Moment schmerzte – aber er ging vorüber.

Ein Handy bekam ich erst in der achten Klasse, was im Vergleich zu meinen Schulkameraden sehr spät war. Zu Hause anzurufen war also nicht so einfach. Ich musste mich durchbeißen. Ein offenes Ohr für mein Heimweh fand ich bei den Betreuern und Lehrern, die viel auffingen. Morgens hatten wir Unterricht (die Fächer konnte man frei wählen), am Nachmittag war Freizeit angesagt mit diversen Aktivitäten. Hierbei stellte ich eine tiefe Abneigung meinerseits gegenüber Gesellschaftsspielen fest, etwa gegenüber Kartenspielen oder ähnlichem (das Schachspiel sei hier eindeutig ausgenommen). Wir machten auch viele Ausflüge. So lernte ich beispielsweise die Allianz Arena, das Schloss Neuschwanstein, die Stadt Ulm mit dem imposanten Münster und auch das KZ Dachau kennen. Die Woche verging schnell, doch als der Samstag kam, musste ich feststellen, dass fast alle anderen an diesem Tag wieder von ihren Eltern abgeholt wurden. Ich aber musste bleiben, denn mein Vater hatte zwei Wochen für mich gebucht. An dem Samstag, als so viele abreisten, rief ich zu Hause an. „Könnt ihr mich abholen?“, bettelte ich. Meine Eltern blieben hart und das war sicher richtig so. Am nächsten Tag kamen die „Neuen“ und alles war halb so schlimm. Zumal ich wusste: Am nächsten Samstag wirst du das wunderbare Gefühl haben, abgeholt zu werden!

Die Ferienkurse in Bad Wörishofen besuchte ich fortan jedes Jahr, bis zur achten Klasse. Ich möchte sie nicht missen, keine Sekunde, keinen Tag davon möchte ich missen. Diese Jahre waren in vielerlei Hinsicht prägend. Rückblickend habe ich dort die Anfänge des Netzwerkens gelernt. Ganz banal etwa in der Essenschlange in der Mensa. Bevor wir essen durften, mussten wir unsere Kursmappen auf die Zimmer bringen. Also teilten wir uns die Arbeit: Ich stellte mich an und ein Kamerad lief nach oben. Wenn er wieder unten war, ließ ich ihn vor mir in die Schlange. Das war im Prinzip das kleinstmögliche Netzwerk – zwei Menschen erreichen gemeinsam schneller etwas als einer alleine. Außerdem ging es darum, ein guter „Verkäufer“ zu sein, denn die anderen merkten mitunter, was da lief. Also musste man gute Argumente finden und gekonnt so tun, als ob der andere schon die ganze Zeit dort gestanden hätte.

Nach dem Essen waren wir zum Küchendienst eingeteilt. Wir mussten abräumen und beim Abwasch helfen. Wenn man Küchendienst hatte, hatte man den Vorteil, bei der Essenausgabe schneller als die anderen an die Reihe zu kommen. Als ich das verstanden hatte, meldete ich mich gerne auch freiwillig zum Helfen. Die Einteilung zum Küchendienst wurde außerdem als Sanktionierungsmittel bei Verstößen gegen die Hausordnung verwendet. Ich empfand den Dienst aber gar nicht mehr als Strafe, sondern nur als Mittel, um schneller an mein Ziel zu gelangen. Die Drohung hatte ihre Wirkung verloren.

Das Folgende ist wirklich nur eine Nebensache, aber interessant ist doch, wie wir beeinflusst werden: Denn in Bad Wörishofen entstand meine „Liebe“ zu Geschirrspülmaschinen der Firma Winterhalter. Dass eine Spülmaschine so schnell und effizient sein konnte, faszinierte mich nachhaltig. Ob in dem Haus, das ich hoffentlich im Jahr 2021 beziehen werde, eine Profi-Winterhalter stehen wird? Vermutlich nicht, aber es ist ein schöner Traum und eine nette Erinnerung.

Sicher habe ich in Bad Wörishofen auch gelernt, mich durchzuschlagen. Und ich habe gemerkt, dass man keine Scheu vor Fremden haben muss und dass es einfach ist und gleichzeitig guttut, auf Menschen zuzugehen. Aber nicht nur auf sie zuzugehen lernte ich, sondern auch, mich auf sie einzulassen und ihnen zu signalisieren, dass wir uns nah sind, auch wenn wir uns noch gar nicht kennen.

»Man kann wählen, ob man wieder in Richtung Sicherheit oder vorwärts in Richtung Wachstum gehen möchte. Wachstum muss immer wieder gewählt werden; Angst muss immer wieder überwunden werden.«

Abraham Maslow

Nicht vergessen habe ich auch den Klang der Durchsage im Internat, wenn es darum ging, die von den Eltern verschickte Post anzukündigen. „Hallihallo, Taramtamtam! Postie ist da“, tönte es aus den alten Lautsprechern. Dann spitzten wir die Ohren und lauschten, ob unser Name aufgerufen wurde. Was war das für ein wunderbares Gefühl, wenn meiner dabei war und ich wenig später einen Brief oder ein Paket meiner Eltern in Händen hielt. Mit „Hallihallo, Taramtamtam!“ begann übrigens jede Durchsage – wir liebten es!