Der Bergdoktor 2160 - Andreas Kufsteiner - E-Book

Der Bergdoktor 2160 E-Book

Andreas Kufsteiner

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Beschreibung

Überraschend erben die Schwestern Hanna und Vroni das sogenannte "Alte Forsthaus" in St. Christoph von ihrem Großonkel.
Konditorin Hanna und ihre Schwester, die Garten- und Obstbau gelernt hat, sind begeistert und planen eine Einkehr für Wanderer und Bergsteiger sowie einen ökologischen Obstanbau.
Hannas Mann Peter ist allerdings strikt dagegen, er will Schwaz nicht verlassen.
Als Hanna feststellt, dass sie schwanger ist, erscheint ihr der Umzug aufs Land umso erstrebenswerter. Noch ehe sie mit Peter darüber reden kann, stellt der sie aber vor vollendete Tatsachen: Er hat eine andere und will die Scheidung!
Die Schwestern packen ihr Projekt also allein an. Sie müssen gegen viele Widerstände und Schicksalsschläge angehen, finden aber auch ihr Glück.
Und mit der tatkräftigen Unterstützung des Bergdoktors kommt es am Ende eines ereignisreichen Jahres doch noch zu einem versöhnlichen Ende ...

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Seitenzahl: 117

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhalt

Cover

Ein Gefühl von Hoffnung

Vorschau

Impressum

Ein Gefühl von Hoffnung

Ein Jahr voller Schicksalsschläge geht versöhnlich zu Ende

Von Andreas Kufsteiner

Überraschend erben die Schwestern Hanna und Vroni von ihrem Großonkel das sogenannte »Alte Forsthaus« in St. Christoph.

Konditorin Hanna und ihre Schwester, die Garten- und Obstbau gelernt hat, sind begeistert und planen eine Einkehr für Wanderer und Bergsteiger sowie einen ökologischen Obstanbau.

Hannas Mann Peter ist allerdings strikt dagegen, er will Schwaz nicht verlassen.

Als Hanna feststellt, dass sie schwanger ist, erscheint ihr der Umzug aufs Land umso erstrebenswerter. Noch ehe sie mit Peter darüber reden kann, stellt der sie aber vor vollendete Tatsachen: Er hat eine andere und will die Scheidung!

Die Schwestern packen ihr Projekt also allein an. Sie müssen gegen viele Widerstände und Schicksalsschläge angehen, finden aber, dank der tatkräftigen Unterstützung des Bergdoktors, auch ihr Glück ...

»Muss denn das unbedingt sein? Ich dachte, wir machen uns heute einen ruhigen Abend nach dem Stress im Geschäft.«

Hanna Gruber lächelte ihrem Mann über den Abendbrottisch hinweg versöhnlich zu.

»Vroni stört doch net. Wir haben noch einiges zu besprechen, bevor wir am Wochenende nach St. Christoph fahren und uns dort umsehen.«

»Dieses leidige Erbe. Was wird das schon groß sein?«

»Ein Haus mit Grundstück. Ich finde, das ist net schlecht. Dass Onkel Sepp es uns beiden, der Vroni und mir vermacht hat, muss doch was bedeuten.«

Der Konditormeister musterte seine bessere Hälfte unwillig.

»Vielleicht, dass er dement gewesen ist?«

»Sei halt net so grantig, Peter. Wenn's dich partout stört, dass ich noch was mit meiner Schwester zu bereden hab, dann geh halt auf eine Mass runter ins Wirtshaus. Ich hab nix dagegen.«

»Zu gnädig«, erwiderte er mit einem ironischen Lächeln.

»Was hast du denn? Stimmt was net?«

Die hübsche Brünette mit den rehbraunen Augen kannte ihren Mann als Frohnatur. Sie hatten sich in der Ausbildung kennengelernt und sich quasi auf den ersten Blick ineinander verschaut.

Seit vier Jahren führten sie nun eine harmonische Ehe, arbeiteten zusammen in einer feinen Konditorei in Schwaz, wo die Kunden auf Hannas Tortenkreationen schworen, waren also rund um die Uhr zusammen, ohne dass ihre Beziehung darunter gelitten hätte.

Seit Hanna erfahren hatte, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Grundbesitz in St. Christoph geerbt hatte, gab es allerdings eine schleichende Veränderung. Peter war nun oft misslaunig, alles, was mit dem Erbe zusammenhing, schien ihm auf die Nerven zu gehen.

Als Hanna davon gesprochen hatte, dass sie nun vielleicht sogar die Möglichkeit hatten, sich mit einem eigenen Laden selbstständig zu machen, war er ganz ablehnend gewesen. Fast so, als wolle er keine Zukunftspläne schmieden und sei gegen jede Veränderung. Dabei waren sie doch beide noch keine dreißig, das ideale Alter, um sich etwas Eigenes zu schaffen. Oder gab es andere Gründe, weshalb Peter gegen eine solche Idee war?

»Hast du vielleicht Angst, dass ich mit einem Sack Geld heimkomme und gleich einen eigenen Laden anmieten will?«, neckte Hanna ihn.

»Bei dir weiß man nie«, brummte Peter daraufhin mit verschlossener Miene.

»Nun sag schon, was los ist. Na?«

»Also gut. Ich kann's net leiden, wenn du mit deiner Schwester zusammenhockst. Die hat allerweil so spinnerte Ideen. Wer weiß, was ihr in den Sinn kommt, wenn sie das alte Häuserl auf dem Land sieht. Viel wert wird's gewiss net sein. Nachher wird sie noch eine Gärtnerei dort einrichten wollen, mit Café, versteht sich, damit du unser Erspartes hineinsteckst, nur um es nie wiederzusehen.«

»So ein Schmarrn. Die Vroni ist patent, und wenn ihr was einfällt, dann gewiss was Gescheites. Aber das steht ja gar net zur Debatte. Schließlich haben wir net vor, Schwaz zu verlassen.«

»Das wäre ja auch noch schöner«, schnaubte Peter verächtlich.

In diesem Moment wurde an der Wohnungstür geklingelt. Der junge Mann erhob sich. Hanna warf ihm einen überraschten Blick zu, weil sie zuerst glaubte, er wolle ihre Schwester hereinlassen. Doch sie hatte sich getäuscht.

»Ich geh in die Kuchel und dann ins Wirtshaus. Bis später.«

Weg war er.

Die junge Konditorin seufzte. Es war schon eine Schande, dass ihr Mann und ihre Schwester einfach nicht miteinander auskommen konnten. Dabei lag es weniger an Vroni, die mit ihrer unkomplizierten Art eigentlich jeden zu nehmen wusste. Nach ihrer Heirat hatte Hanna den Eindruck gehabt, dass sie und Peter sich zwar nicht sonderlich mochten, aber doch respektierten.

In den letzten Monaten war ihre Beziehung aber sehr abgekühlt. Hanna hatte den Grund dafür bislang nicht herausfinden können. Wenn sie einen von beiden danach fragte, bekam sie keine gescheite Antwort. Peter ließ nur ironische Bemerkungen fallen, und Vroni hüllte sich in Schweigen.

Mit einem Seufzen ging Hanna zur Wohnungstür und schloss ihre zwei Jahre jüngere Schwester herzlich in die Arme.

Die ausgebildete Gärtnerin und Obstbäuerin sah Hanna sehr ähnlich, nur dass ihre Haare etwas dunkler waren. Die Schwestern verstanden sich von Kindesbeinen an außergewöhnlich gut und hatten sich praktisch nie gestritten. Da Vroni nach wie vor eine wichtige Rolle in Hannas Leben spielte, belastete sie deren schlechtes Einvernehmen mit Peter stark.

»Na, wo steckt denn dein Göttergatte?«, wollte Vroni mit einem schmalen Grinsen wissen. »Besenkammer oder Badezimmer?« Das deutlich vernehmbare Schließen der Wohnungstür schien ihr darauf eine eindeutige Antwort zu geben. Während sich ihr Grinsen um eine Spur vertiefte, mutmaßte sie: »Wirtshaus?«

Hanna verdrehte die Augen.

»Warum könnt ihr zwei euch nur net vertragen? Dass die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben wie Hund und Katze sind, ist echt schlimm.«

»Ich hab gehört, es gibt Hunde und Katzen, die vertragen sich gut. Aber wir beide gehören leider net dazu.«

»Und warum?«

»Frag halt deinen Mann. Der wird's schon wissen.«

»Was meinst du jetzt damit?«

»Nix. Ich bin ja schließlich net hergekommen, um über den Peter zu reden, sondern über unser Erbe. Geht denn alles klar fürs Wochenende?«

»Sicher. Ich hab zwei Zimmer im ›Berghotel‹ gebucht. Man weiß ja net, in welchem Zustand das Häuserl vom Onkel Sepp selig ist.«

»Gewiss ist's net beheizt. Da ist mir ein gemütliches Hotelzimmer doch lieber.«

»Eben. Der Notar Birnbichler hat mir noch ein paar Fotos vom Haus und dem Grundstück gemailt. Wollen wir uns die mal zusammen anschauen?«

Vroni war begeistert.

»Au ja! Ich muss zugeben, dass ich schon recht neugierig bin. Den Onkel Sepp haben wir ja zum letzten Mal als Kinder gesehen. An viel kann ich mich da net erinnern.«

»Es gab einen großen Birnbaum mit einer Schaukel dran.«

»Stimmt!« Die Obstbäuerin lachte. »Daran hätte eigentlich ich denken müssen. Es war im Frühling, gell? Er hat geblüht und himmlisch geduftet. Meinst du, der steht noch? Das muss ja an die zwanzig Jahre her sein.«

»Werfen wir halt einen Blick auf die Bilder.« Hanna zückte ihr Smartphone und drückte auf die entsprechenden Tasten. Gleich darauf erschienen schöne Farbaufnahmen des alten Forsthauses in St. Christoph auf dem Display.

»Es ist ein Holzhaus, das hatte ich ganz vergessen«, stellte Vroni fest. »Prima, so was ist pflegeleicht und lange haltbar. Schau dir nur die Bohlen an. Wenn wir Glück haben, müssen wir net mal viel dran machen lassen.«

»Der Onkel Sepp selig war Förster in St. Christoph. Ich glaub, der letzte, der dort gewohnt hat. Als er in den Ruhestand gegangen ist, hat die Forstverwaltung für seinen Nachfolger neu gebaut. Er hatte sich aber so an das Häuserl gewöhnt, dass er nimmer hat ausziehen mögen und es deshalb gekauft hat.«

»Hinter dem Haus ist tatsächlich noch ein Obstgarten. Schaut ein bisserl verwildert aus. Aber was man so erkennen kann, scheinen die meisten Bäume noch gesund zu sein.« Vroni lachte. »Vielleicht sogar unser Birnbaum, wer weiß.«

»Das wäre schön.«

»Sag, Hannerl, was meinst du, warum hat der Onkel Sepp uns das alles hinterlassen? Wir haben uns doch kaum gekannt.«

»Zum einen hatte er keine eigenen Kinder. Seine Frau starb jung, er war, soweit ich mich erinnern kann, danach immer allein. Wenn von ihm die Rede war, dann hieß es immer nur ›der Onkel Sepp‹. In seinen letzten Jahren war er vielleicht ein bisserl einsam und hat sich gewünscht, dass wieder Leben in sein Häuserl einzieht. Und da hat er halt an uns gedacht.«

»Ich find's schön, dass er uns seinen Besitz anvertraut. Aber auch traurig, weil wir uns ja kaum gekannt haben. Und weil wir ihm net einmal danken können.«

»Stimmt. Vielleicht geht das aber doch. Wenn wir was Gescheites mit dem Erbe anfangen, ist das doch auch so eine Art Würdigung und Dank an ihn, meinst du net?«

»Das hast du schön gesagt. Jetzt freu ich mich schon sehr auf unser Wochenende in St. Christoph.«

***

Während die Schwestern ihr gemeinsames Wochenende in St. Christoph planten, hatte Peter Gruber die Wohnung und das gepflegte Mietshaus im Herzen von Schwaz verlassen, allerdings nicht, um im nahe gelegenen Wirtshaus einzukehren. Sein Ziel war nämlich ein ganz anderes.

Einige Straßen weiter, nicht einmal zehn Gehminuten von seiner und Hannas Wohnung entfernt, klingelte er und verschwand dann in einem anonym wirkenden Wohnblock. Der Lift brachte ihn in den vierten Stock, wo er bereits erwartet wurde.

Eine hübsche, wenn auch etwas nichtssagende Blondine, schloss den jungen Mann sogleich in die Arme und schenkte ihm ein inniges Busserl.

»Net im Flur, wenn uns einer sieht!«, ermahnte Peter sie.

Lisa Paltinger winkte ab.

»Alter Angsthase. Wer soll uns denn hier sehen? In dem Haus da kennt keiner den anderen.«

»Ich hoffe, du hast recht«, stieß er seufzend hervor und zog sie noch einmal an sich, nachdem die Wohnungstür ins Schloss gefallen war.

Lisa lächelte zufrieden, wobei sich Grübchen in ihre runden Wangen gruben und ihre himmelblauen Augen nur so blitzten.

Sie war sehr verliebt in Peter. Dass er ihr Arbeitskollege in der Konditorei und zufällig auch noch der Mann ihrer angeblich besten Freundin Hanna war, schien sie dabei wenig zu stören.

»Ich hab dich sehr vermisst«, sagte Lisa, als sie es sich auf dem Sofa in ihrer etwas engen guten Stube bequem gemacht hatten. »Du hast doch gesagt, dass du heut Abend keine Zeit hast.«

»Stimmt ja auch. Die Hanna und ich wollten uns einen gemütlichen Abend machen. Dann ist die Vroni aufgetaucht, deshalb hab ich die Flucht ergriffen.«

»Was wollte die denn bei euch? Dich erpressen?«

Seitdem Hannas Schwester das heimliche Paar zusammen gesehen hatte, war Peter noch schlechter auf seine Schwägerin zu sprechen. Zwar hatte sie angeblich nicht vor, sich einzumischen, und hatte ihm auch versichert, dass Hanna von ihr nichts erfahren würde. Doch er traute Vroni nicht. Die Schwestern waren schließlich ein Herz und eine Seele.

Peter wollte Hanna nicht verlieren. Er hatte seine Frau durchaus auf seine Art lieb, mochte sich allerdings auch die kleinen Gspusis, die er sich ab und an gönnte, nicht verkneifen. Wäre er allerdings vor die Wahl gestellt worden, dann wäre diese stets auf Hanna gefallen, der sein Herz gehörte.

»Es geht um das alte Häuserl, das der Großonkel Hanna und ihr vermacht hat. Sie fahren am Wochenende zusammen nach St. Christoph und schauen sich alles an.«

»Und du fährst mit?«

»Freilich net. Ich will mit dem Schmarrn nix zu tun haben. So eine alte Bude im Hinterland, die bringt doch nix ein. Vielleicht das Land, aber allzu viel wird's auch net sein.«

»Hast du Angst, dass deine Frau umziehen will?«

»Das kommt net infrage, das hab ich der Hanna bereits klipp und klar gesagt. Von mir aus kann sie das alte Geraffel verscherbeln. Es wird sich schon ein Dummer finden, der es kauft. Und von dem Geld können wir uns dann mal wieder einen schönen Urlaub leisten oder ein neues Auto.«

»Ich glaube, die Hanna hat andere Pläne.«

»Was meinst du?«, wunderte er sich.

»Sie träumt doch von einem eigenen Laden. Davon hat sie schon geredet, als ihr noch net verheiratet wart. Sie ist aber auch eine begabte Zuckerbäckerin. Gewiss wäre sie erfolgreich.«

»Und uns würde gar keine Freizeit mehr bleiben. Nein danke! Ich lebe doch net nur für die Arbeit«, kam es abweisend von ihm.

»Musst du doch auch net«, meinte Lisa lächelnd. »Lass deiner Frau den Spaß. Soll sie sich doch kopfüber in die Arbeit stürzen. Wir beide bleiben, wo wir sind.«

»Du meinst ...«

»Freilich! Ich versteh dich nur allzu gut, mein Schatz. Du magst deinen Beruf. Aber für dich gibt's eben auch noch andere Dinge im Leben. Und genauso geht's mir. Schöne Reisen, sich mal was gönnen, das macht das Leben doch lebenswert, net wahr?«

»Recht hast du, Lisa. Aber Hanna kann ich das fei net begreiflich machen. Sie hat allerweil ein Ziel vor Augen, das sie erreichen möchte. Und dahinter hat alles andere zurückzustehen.«

»Auch eure Ehe?«

»Na ja ...«

»Wärst du mit mir verheiratet, dann wärst du allerweil meine Nummer eins, das sollst du wissen«, versicherte sie ihm einfühlsam. »Es ginge nur danach, was du willst und dir wünschst. Denn wenn du glücklich bist, Peter, dann bin ich es auch.«

»Du bist ein Schatz«, erwiderte er und schenkte ihr ein inniges Busserl. »Ein Madel zum Pferde stehlen.«

»Und auch für alles andere.«

Als Peter gegen Mitternacht heimkam, schlief Hanna bereits. Sie mussten bald wieder aufstehen, denn ihr Arbeitstag in der Konditorei begann sehr früh. Leise kleidete er sich aus und legte sich ins Bett.

Eine ganze Weile lauschte er dann auf Hannas gleichmäßige Atemzüge. Obwohl er von einer anderen kam, spürte er doch deutlich, dass sein Herz seiner Frau gehörte. Lisa war zwar nett und einfühlsam und sehr darauf bedacht, immer alles richtig zu machen, damit er glücklich war. Aber was er für Hanna empfand, das ließ sich mit nichts anderem vergleichen.

Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er sich nicht mit Lisa eingelassen hätte. Sie schien sich einzubilden, dass er sich für sie scheiden lassen würde. Doch das kam nicht infrage. Trotz seiner heimlichen Eskapaden würde Peter sich niemals von seiner Frau trennen.

Dass Lisa bereits andere Pläne hatte und fest entschlossen war, diese auch in die Tat umzusetzen, ahnte der junge Mann nicht. Doch er sollte es schon sehr bald erfahren.

***

»Fahr vorsichtig und ruf mich an, wenn ihr da seid.« Peter tauschte ein kurzes Busserl mit Hanna.

»Ich melde mich«, versprach sie. »Es ist ja net so weit.«

»Trotzdem, bei dem Wetter.«