Der Cowboy-Dom im Kilt - Cooper McKenzie - E-Book

Der Cowboy-Dom im Kilt E-Book

Cooper McKenzie

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Beschreibung

Um ihre Ausmusterung aus der Armee zu feiern, lässt sich Ella Fairchild von ihren Freunden als Comicfigur verkleiden und in den Club Esoteria Texas schleppen. Obwohl sie eine begeisterte BDSM-Leserin ist, war sie noch nie in einem Club und hätte nie erwartet, dass sie in Schwierigkeiten gerät, weil sie sich mit einem Dom anlegt. Duncan Stewart, der Sicherheitschef des Clubs, ist fasziniert von der Schar an Prinzessinnen, die die Frau des Chefs in den Club eingeladen hat. Besonders die dunkle Prinzessin, die er bestrafen muss, weil sie sich an einem der Dominanten rächt, der sie respektlos behandelt hat. Arbeitslos und voller Zukunftssorgen nimmt Ella einen Job als Mechanikerin auf Gunnar McNeils Ranch an. Ihr Schwur, sich nicht mit Kollegen einzulassen, wird auf eine harte Probe gestellt, als sie herausfindet, dass Duncan der Vorarbeiter der Ranch ist. Wird Ella auf der Ranch zurechtkommen? Wird Duncan sie davon überzeugen können, ihre Grundsätze, keine Beziehungen mit Kollegen einzugehen, zu ändern? Wird Winslow, die Ziege, als Abendessen enden, während Jillian weg ist? Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 26.000 Wörter

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EPUB

Seitenzahl: 136

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Über Cooper McKenzie

LESEPROBE

Der Cowboy-Dom im Kilt

Um ihre Ausmusterung aus der Armee zu feiern, lässt sich Ella Fairchild von ihren Freunden als Comicfigur verkleiden und in den Club Esoteria Texas schleppen. Obwohl sie eine begeisterte BDSM-Leserin ist, war sie noch nie in einem Club und hätte nie erwartet, dass sie in Schwierigkeiten gerät, weil sie sich mit einem Dom anlegt.

Duncan Stewart, der Sicherheitschef des Clubs, ist fasziniert von der Schar an Prinzessinnen, die die Frau des Chefs in den Club eingeladen hat. Besonders die dunkle Prinzessin, die er bestrafen muss, weil sie sich an einem der Dominanten rächt, der sie respektlos behandelt hat.

Arbeitslos und voller Zukunftssorgen nimmt Ella einen Job als Mechanikerin auf Gunnar McNeils Ranch an. Ihr Schwur, sich nicht mit Kollegen einzulassen, wird auf eine harte Probe gestellt, als sie herausfindet, dass Duncan der Vorarbeiter der Ranch ist.

Wird Ella auf der Ranch zurechtkommen? Wird Duncan sie davon überzeugen können, ihre Grundsätze, keine Beziehungen mit Kollegen einzugehen, zu ändern? Wird Winslow, die Ziege, als Abendessen enden, während Jillian weg ist?

Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 26.000 Wörter

Cooper McKenzie

Der Cowboy-Dom im Kilt

Club Esoteria Texas 2

Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Kilted Cowboy Dom“:

Cooper McKenzie

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2022

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

„Boss, es gibt Ärger am Eingangstor“, meldete die Stimme in seinem Ohrstöpsel und lenkte ihn von der Schar hübscher Subs ab, die sich im Wartebereich für Subs versammelt hatten und darauf hofften, für einen Abend voller Spaß und Spiele ausgewählt zu werden.

Seufzend drehte sich Duncan Stewart auf dem Absatz seiner Cowboystiefel um und ging auf die Eingangstür des Club Esoteria Texas zu. Der BDSM-Club war zu seinem zweiten Zuhause geworden und einer seiner bevorzugten Orte, an dem er sich am liebsten aufhielt, wenn er nicht gerade auf einem Pferd saß und über die zehntausend Hektar Land ritt, die er als Vorarbeiter für Gunnar McNeil betreute. Sein zweiter Job als Sicherheitschef des Clubs war perfekt, denn so konnte er seine sadistischen Muskeln bei widerspenstigen Subs spielen lassen, solange er nicht gerade damit beschäftigt war, Brände zu löschen, mit denen der Rest des Sicherheitsteams des Clubs nicht fertig wurde.

Der Club hatte erst seit einer Stunde geöffnet. So früh sollte der Ärger noch nicht beginnen, auch wenn der Vollmond gerade über dem Horizont von Mitteltexas aufgegangen war.

„Was ist los?“, fragte er, als er in das Golfcart stieg, mit dem sein Team später am Abend auf dem Gelände patrouillierte.

„Das musst du selbst sehen, um es zu glauben“, antwortete Forrest, einer der Wachmänner, die den Eingangsbereich kontrollieren. Er hörte sich seltsam an, als ob er sich ein Lachen verkneifen wollte angesichts dessen, was sie erleben würden.

„Bin schon unterwegs“, sagte Duncan. Nachdem er seinen Kilt unter die Oberschenkel geklemmt hatte, damit er nicht hochflog, startete er den Wagen und drückte auf das Gaspedal.

Er brauste über die Grasflächen des teilweise gefüllten Parkplatzes und überlegte, was er tun sollte, wenn seine Schicht zu Ende war. Sollte er einen masochistischen Subbie aussuchen, um seine Fertigkeiten mit dem Flogger und der Peitsche zu üben, oder einen schwächeren Subbie, um mit ihm oder ihr mental zu spielen? Im Moment war beides möglich, aber je nachdem, wie viele unartige Brats er in den nächsten Stunden bestrafen musste, würde er vielleicht einfach einen Whiskey trinken und nach Hause gehen. Mit achtunddreißig Jahren zog er es langsam vor, abends einfach vor dem Fernseher oder auf der Veranda seines Hauses abzuhängen.

Er wünschte sich nur, er könnte jemanden finden, dessen Macken zu seinen eigenen passten. Er wollte das, was Gunnar mit seiner süßen Frau hatte. Ihm war es egal, ob sein Partner männlich oder weiblich war, solange er devot war und nicht nur seine dominante Ader herausforderte, sondern auch gerade frech genug war, um seine sadistische Seite zufrieden zu stellen.

Als er den Wagen unter dem Schild „Nur für Clubwagen“ abgestellt hatte, stieg er aus und streifte seinen Kilt wieder über die Oberschenkel. Er atmete tief durch und dehnte seinen Rücken, bevor er sich umdrehte und auf das Tor zuging.

Nachdem er um die Schranke herumgegangen war, die sich hob und senkte, um den Clubmitgliedern Einlass zu gewähren, begab er sich dorthin, wo Forrest stand. Dabei betrachtete er die vier Menschen, die neben dem kleinsten Auto, das er je gesehen hatte, aufgereiht waren. Er wunderte sich, wie sie wohl hineingepasst hatten, aber er fragte nicht, denn ihre Kleidung erregte seine Aufmerksamkeit. Die leistungsstarken Scheinwerfer, die sie am Eingang installiert hatten, machten den Eindruck, als sei es Mittag und nicht mehrere Stunden nach Sonnenuntergang.

Die erste Frau trug ein Kostüm, das wie das einer Bauchtänzerin aussah. Es bestand aus einem hellblauen Bikini mit weiten, hauchdünnen Leggings und einer winzigen, seidenen Jacke. Ihre langen, dunklen Haare fielen ihr über eine Schulter. Die zweite, eine Brünette, trug einen superkurzen gelben Rock mit einem blauen Korsett mit rotem Saum und hatte einen Apfel dabei. Nummer drei, eine Blondine, trug ein gelbes Korsett mit einem passenden gelben Rock, der weit oben an ihren Oberschenkeln endete.

Die vierte trug ihr kurzes schwarzes Haar zu einem Zopf zusammengesteckt und hatte die schönsten lilafarbenen Augen, die er je gesehen hatte. Einen Moment lang fragte er sich, ob es farbige Kontaktlinsen waren oder nicht. Während die anderen in Seide und Satin gekleidet waren, bestand ihr Outfit aus schwarzem Leder, einschließlich schenkelhoher Stiefel, die sich an die langen, wohlgeformten Beine anschmiegten, die unter ihrem engen Lederrock zum Vorschein kamen. Ihre taillierte Lederjacke war offen und gab den Blick auf ein schwarzes Bustier frei.

„Forrest, wo liegt das Problem?“

Forrest Jeffers, der stellvertretende Leiter des Sicherheitsteams im Club Esoteria, warf ihm einen Blick über seine Schulter zu. Dann trat er zur Seite und wandte den Vieren den Rücken zu, während er auf das Klemmbrett mit der Gästeliste für den heutigen Abend tippte.

„Diese Damen stehen nicht auf der Liste und haben auch keinen Mitgliedsaufkleber an ihrem Auto. Prinzessin Jasmin hat mir versichert, dass die Frau des Chefs sie einlassen wollen würde. Es geht um eine Abschiedsparty, die Miss Jillian veranstaltet, um für Maleficent einen Mann zu finden.“

„Die Frau des Chefs, hm?“

„Das hat sie gesagt. Oh, und dem Gekicher nach zu urteilen, haben Schneewittchen, Aschenputtel und Jasmin das Getränkelimit für den Club bereits jetzt überschritten.“

Duncan musterte sein Gegenüber einen Moment lang. „Schneewittchen, Aschenputtel, Jasmin und Maleficent. Siehst du dir Prinzessinnenfilme an, wenn du ungestört bist? Hast du dem Team etwas zu sagen, Forrest?“

„Meine Nichte steht total auf die Prinzessinnen“, sagte Forrest, empört über Duncans Andeutung. „Außerdem haben sie sich so vorgestellt, als ich sie gefragt habe.“

„Aha“, sagte Duncan, während er zum Telefon griff und die Kurzwahlnummer des Mannes wählte, der ihm die nötigen Antworten geben konnte, bevor er sich entschied, was er tun sollte. „Hey Boss. Kannst du deine Frau fragen, ob sie vier Prinzessinnen für das Treffen heute Abend eingeladen hat, ohne sie auf die Liste zu setzen?“

„Warte“, sagte Gunnar.

Einen Moment später meldete sich Jillian in der Leitung. „Tut mir leid, Duncan. Ich habe vergessen, anzurufen und sie eintragen zu lassen. Ja, die Prinzessinnen sind meine Gäste. Bitte lass sie herein.“

„Jawohl, Ma’am“, sagte Duncan, bevor er auflegte und sein Telefon wieder an seinen Gürtel steckte.

„Gib ihnen einen Passierschein und lass sie rein. Miss Jillian hat vergessen, sie auf die Liste zu setzen.“

Forrest nickte, sah aber skeptisch drein, als er in das Wachhaus trat, um den Passierschein zu holen.

„Willkommen im Club Esoteria Texas, Prinzessinnen“, sagte Duncan mit einer halben Verbeugung, bevor er sich umdrehte und zu seinem Wagen zurückging.

Er wartete, bis die Frauen wieder in ihr kleines Auto geklettert waren, dann folgte er ihnen über den Parkplatz. Maleficent, die Fahrerin, fuhr auf einen Platz neben einem Truck, gegen den der Wagen wie ein Kinderspielzeug aussah. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass sie keine Schwierigkeiten hatten, fuhr Duncan weiter zum Clubhaus. Gunnar und seine Sub-Schrägstrich-Frau Jillian traten gerade auf die Veranda, als er aus dem Wagen stieg. Er gesellte sich kurz vor dem Eingang zu ihnen, weil er Jillians Vorgeschichte zu diesem Quartett von Gästen hören wollte.

„Es tut mir leid, Duncan, wegen der Verwirrung“, entschuldigte sich Jillian erneut und warf ihrem großen Wikinger von Ehemann und Master einen Seitenblick zu. „Jemand hat mich bei der Planung von Ellas Abschiedsparty gestört, bevor ich sie auf die Gästeliste für heute Abend setzen konnte.“

Anstatt zu antworten, sah Duncan seinen Chef an, der nickte. „Ich kümmere mich darum.“

„Klar doch, Chef.“

Damit trat Duncan einen halben Schritt zurück und beobachtete die Prinzessinnen, die auf Zehenspitzen in ihren High Heels über das Gras liefen. Obwohl die anderen niedlich waren, erregte die in Leder gekleidete Prinzessin seine Aufmerksamkeit. Auch wenn sie Stiefel mit Pfennigabsätzen trug, tänzelte sie nicht so zierlich wie ihre Freundinnen. Sie pirschte sich an, wie eine Frau auf einer Mission oder ein Raubtier auf der Jagd nach seiner nächsten Mahlzeit.

Duncan, der schon seit Jahren als Dom diesen Lifestyle lebte, beobachtete die Frau und versuchte herauszufinden, ob sie eine Domme war oder nur so tat, als ob. Er hatte sich noch nicht entschieden, als sie auf die Veranda trat.

* * * *

Ella Fairchild folgte ihren Freundinnen über das Gras zu dem riesigen scheunenähnlichen Gebäude und fragte sich wieder einmal, wo zum Teufel ihr Hirn geblieben war, als sie dieser Sache zugestimmt hatte. Wie hatte man sie dazu überreden können, mit drei Frauen auszugehen, die ein Jahrzehnt jünger waren als sie selbst mit ihren zweiunddreißig Jahren? Cassandra, Lesli und Sally waren Partygirls, die in dem Wohnheim lebten, das sie für die Armee verwaltete. Sie hatten nichts gemeinsam außer ihrer Vorliebe für erotische Liebesromane, vor allem solche mit BDSM-Themen.

Aus irgendeinem Grund hatte ihr Gehirn gerade so lange Urlaub gemacht, dass sie einem Abschiedsabend mit Abendessen und allem Drum und Dran mit ihnen zugestimmt hatte. Es war die einzige Feier, mit der sie ihren Abschied von der Armee nach vierzehn Jahren Dienst feiern konnte. Ihr Vorgesetzter und die Männer, bei denen sie täglich auftauchte, nahmen ihre Existenz kaum zur Kenntnis, und sie erwartete, dass sie eine Party schmeißen würden, sobald sie weg war, nicht vorher.

So kam es, dass sie nun als sexy Maleficent verkleidet einen neuen BDSM-Club besuchte, der sechzig Kilometer von ihrem zehnten Zuhause in vierzehn Jahren entfernt war.

Als sie auf die breite Veranda trat, die sich über die Vorderseite des Gebäudes erstreckte, musste sie schwer schlucken, da sie einem großen, goldenen Gott in Form eines in Leder gekleideten Wikingers gegenüberstand. Der Mann hatte einen Arm um eine große Rothaarige gelegt, die ein dunkles Korsett und einen Rock trug, der so eng und kurz war, dass Ella sich fragte, wie sie sich darin überhaupt hinsetzen konnte.

Neben der Frau stand der Kilt tragende Mann, der ihnen vor ein paar Minuten den Zutritt zum Gelände gewährt hatte. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihm dafür danken oder ihn verprügeln sollte, denn sie fragte sich, ob sie wirklich hier sein wollte. Sie war noch nie in einem BDSM-Club gewesen, obwohl sie jahrelang über solche Clubs gelesen hatte. Für den Moment würde sie tun, was sie normalerweise in einer neuen Situation tat: zuschauen und dazulernen.

Ella schwieg, als ihre drei Mitstreiterinnen sich bei Jillian für die Einladung in den Club Esoteria Texas bedankten. Offenbar kannten sie die Frau schon von früheren Besuchen. Als Cassie sie vorstellte, zwang sich Ella zu einem Lächeln, einem Nicken und einem leisen „Danke“.

Dann nickte sie höflich dem Mann neben ihr zu, den Jillian als Master Gunnar vorstellte. Sie erinnerte sich vage daran, dass Sally ihr erklärt hatte, dass Master Gunnar ein Milliardär war, dem nicht nur der Club Esoteria Texas gehörte, sondern der auch Jillians Ehemann und Master war.

Einen kurzen Moment lang beneidete Ella die Frau um diese Art von Beziehung zu einem Mann. Nach ihrem letzten Date mit einem Mann, der so konservativ war, dass er Ellas knielangen Rock für zu kurz hielt, hatte sie aufgehört, nach dem Mann ihrer Träume zu suchen. Nachdem sie gerade ihren zweiunddreißigsten Geburtstag gefeiert hatte, hatte sie es so gut wie aufgegeben, jemals den richtigen Mann zu finden – egal, ob er nun kinky war oder nicht.

Da am Montag ihr letzter Arbeitstag bei Onkel Sams Armee war, war sie sich über gar nichts mehr sicher. Sie war an der Ostküste geboren und aufgewachsen und in den letzten vierzehn Jahren überall auf der Welt stationiert gewesen, sodass sie kein richtiges Zuhause hatte, in das sie zurückkehren konnte. Sie wollte nicht bei ihrem Vater einziehen, nachdem ihre Mutter an Eierstockkrebs gestorben war. Zum Glück hatte sie sparsam gelebt und gut investiert, sodass sie sich noch keine Sorgen um einen Job machen musste, aber die große Frage blieb, was sie als Nächstes tun würde.

„Also, Maleficent, hast du vor, den Abend hier draußen zu verbringen, oder kann ich dir den Club und das Gelände zeigen und dich vielleicht jemandem zum Spielen vorstellen?

---ENDE DER LESEPROBE---