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Der Junge aus Lubcza" ist die Geschichte eines Umsiedlers, der als Mensch deutscher Abstammung vor dem Krieg in Pommern im sogenannten "Korridor", nahe der deutschen Grenze lebte. Kurt Remus wird 1932 in Lubcza geboren und erlebt dort eine unbeschwerte und behütete Kindheit, geborgen im Schoß der liebevollen Eltern und seiner Großmutter. Er hat noch drei weitere Geschwister, allesamt Jungen. Er liebt es, die Gegend zu erkunden und nach einem Gewitter durch den feuchten Matsch zu "moddern". Doch dann zieht der Zweite Weltkrieg über das Land und verlangt der Familie Remus einiges ab. Die Zeiten werden schwerer, doch durch seinen Glauben an Gott und den unerschütterlichen Glauben an das Gute, übersteht er auch diese schwere Zeit. Bei Kriegsende wird er von seiner Familie getrennt und landet nach einigen Jahren imInternierungslager in Potulice, von wo aus er dann nach Ostdeutschland in die ehemalige DDR umgesiedelt wird. Dort beginnt ein neues Leben für ihn.
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Seitenzahl: 178
Veröffentlichungsjahr: 2022
Der Junge aus Lubcza
Kurt Remus
Kurt Remus
Der Junge aus Lubcza
Ein Umsiedler erzählt
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abruftar.
© 2022 Kurt Remus
Umschlaggestaltung: Marina Rudolph
Lektorat, Korrektorat: Renate Jung
Buchsate, Layout: Verena Blumenfeld – Veanyu Buchdesign
Verlag & Druck:
tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN (Paperback):
978-3-347-700734
ISBN (Hardcover):
978-3-347-700741
ISBN (Großschrift):
978-3-347-700765
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschütet. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Überseteung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Anmerkung:
Auf eine »Genderung«, d. h. eine Differenzierung zwischen der männlichen und der weiblichen Form, wurde zugunsten der besseren Lesbarkeit weitgehend verzichtet.
»Alles, was ich tue,
In Ruhe und mit Mut,
Das tut gut!«
Kurt Remus
Prolog
A uch nach der Wiedervereinigung besuchte ich mit meiner zweiten Frau Annemarie alle diese Beziehungspunkte der Verwandtschaft in Berlin. So gibt es noch heute einen »Wiegand-Weg« in einem Schrebergarten in Berlin, der nach meinem Onkel Julius benannt ist. Er war Kesselschmied bei Bergmann-Borsig. Meine Frau und ich suchten und fanden auch nach der Wiedervereinigung die Stelle, an der Onkel Emil begraben ist. Die Geschichte der Nachkommen von Onkel Emil lässt sich ebenso weitererzählen und reicht heute bis Stuttgart – ein Kontakt, den wir immer noch pflegen. Zu viele Remussens zogen in einen Krieg, »in Gottes Namen«, wie es hieß, und starben für den Kaiser oder für den Führer auf dem »Feld der Ehre«. Doch welche Ehre ist es, sein Leben für ein vermeintliches Ideal zu lassen?
»Genug des Sterbens und nie wieder Krieg«, sagt der Biograph!
Es möge Frieden einkehren, doch der kommt nicht von selbst. Ihr Mächte in aller Welt, tut etwas für den Erhalt des Friedens!
Meine Geschichte ist auch eine Hommage an diesen Erhalt.
Im Frühsommer 2022
Kurt Remus
