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Der Rabe und der Schneider Es waren einmal sieben Brüder, diese wurden wegen ihres Fehlverhaltens in Raben verwandelt. Eines Tage gerät der jüngste der Raben auf Abwege und wird schwer verletzt von einem Schneider gefunden. Was hat der Schneider mit ihm vor?
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Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2023
Andrea Appelfelder
Der Rabe und der Schneider
oder Die Sieben Raben
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Quelle
Impressum neobooks
Andrea Appelfelder
Der Rabe und der Schneider
oder
Die Sieben Raben
nach den Geb. Grimm
Das folgende Werk ist rein fiktionaler Natur und beruht frei auf dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Jegliche Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Namen, Figuren und Orten sind reiner Zufall und haben nichts mit diesen zu tun.
Es war einmal ein guter und frommer Schweinebauer, er hatte sieben Söhne und wünschte sich so sehr ein kleines Töchterchen.
So sehr er es sich aber auch wünschte, desto mehr Söhne brachte seine Frau zur Welt, aber nach den 7 Söhnen gab ihm seine Gemahlin wieder gute Hoffnung auf ein weiteres Kind.
Neun Monate später, brachte seine Frau ein neues Baby zur Welt, diesmal war es das ersehnte Mädchen. Die Eltern waren überglücklich und freuten sich, dass ihre große Familie endlich vollständig war.
Die Freude des Mannes und seiner Frau herrschte aber nicht lange, da das Kind schmächtig, klein und schwach war. Der herbeigerufene Arzt gab dem Kind keinen weiteren Tag und aus diesem Grund sollte es noch heute getauft werden, damit es nicht gottlos starb.
Der verzweifelte Vater schickte den ältesten seiner Knaben, er war schon 12 Jahre alt, zur Kirche um Taufwasser zu holen.
Die anderen sechs liefen ihrem geliebten älteren Bruder hinterher, da die Brüder seit jeher unzertrennlich waren.
Die Jungen allerdings erkannten den Ernst der Sache nicht und machten ein Spiel aus dem Wasserholen und weil jeder der erste beim Schöpfen sein wollte, fiel ihnen der mitgebrachte Krug in den Taufbrunnen nahe der Kirche.
Die 7 Brüder waren betrübt und wussten nicht, was sie nun tun sollten. Aber anstatt nach Hause zu gehen und dem Vater den Fehler zu beichten, getraute sich keiner der Jungen im Alter von 5 bis 12 nach Hause.
