Die zwei Brüder - Andrea Appelfelder - E-Book

Die zwei Brüder E-Book

Andrea Appelfelder

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Beschreibung

Es waren einmal zwei Brüder, diese verloren alles was sie liebten durch Drachen und entscheiden bei einem Jäger in die Lehre zu gehen und fortan selbst solche Wesen zu jagen. Nachdem Sie ihre Ausbildung beendet hatten und allein durch die Welt ziehen, begegnen ihnen sprechende Tiere, die Ihre Gefährten werden. Aber nach kurzer Zeit müssen Sie sich Trennen und nun alleine jagen. Werden die beiden allein ihr Glück finden?

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Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Andrea Appelfelder

Die zwei Brüder

Die Drachenjäger

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Epilog

Quelle

Impressum neobooks

Prolog

Andrea Appelfelder

Die zwei Brüder

Drachenjäger

Das folgende Werk ist rein fiktionaler Natur und beruht frei auf dem Märchen der Gebrüder Grimm.

Jegliche Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Namen, Figuren und Orten sind reiner Zufall und haben nichts mit diesen zu tun.

Es war einmal in einem fernen und unbekannten Land. Dort lebten zwei Brüder, die sich über alles liebten und immer zusammenhielten.

Die beiden saßen zitternd in einer Ecke ihres brennenden Kinderzimmers und hatten schon mit dem Leben abgeschlossen. Beide weinten und verschlimmerten dieses jedes Mal wenn sie einen weiteren Schrei des gefährlichen, roten Feuerdrachen, der ihr väterliches Schloss angriff, hörten.

Die Kinder hatten mit angesehen, wie ihr Vater als erster bei der Verteidigung ihres Zuhauses gestorben war. Die beiden waren dann verängstigt und aufgelöst in ihr Zimmer gerannt und hatten sich dort unter dem Bett versteckt.

Die beiden wussten, dass sie nun allein in der Welt waren, da ihre Mutter schon lange nicht mehr am Leben war, sie war bei der Geburt der Zwillinge gestorben.

Als dem jüngeren der beiden, Ludwig, das klar wurde, tröstete er seinen fünfzehn Minuten älteren Brüder Wilhelm und zog ihn mit sich auf die Beine und unter dem Bett hervor. „Komm Will, wir müssen weglaufen, sonst werden wir verbrennen.“

Will stand nun auf seinen eigenen Beinen, weinte aber immer noch. „Aber es brennt überall und wir kommen hier allein nicht raus, wir sind doch erst sechs.“

Ludwig streichelte seinem großen Bruder über das schwarze Haupt. „Weißt du nicht mehr, was Papa einmal zu uns gesagt hat? Wenn wir in Gefahr sind, sollen wir fliehen und leben. Im Schrank ist doch der Geheimgang, der in die Berge führt. Wir müssen ihn einfach nehmen und schon sind wir draußen.“

Die beiden Junge begannen zu husten, da das Feuer und der Rauch immer dichter wurden, allerdings krabbelten sie ohne größeren Schaden zu nehmen in den Schrank, welcher zum Glück feuerfrei war und folgten dem langen, dunklen Geheimgang nach draußen.

Sie blickten sich noch einmal zu ihrem Schloss um, doch der Drache speite immer noch sein todbringendes Feuer und so verschwanden die Jungen so schnell sie nur konnten in eine unbekannte Richtung.

Am Anfang völlig auf sich gestellt schafften die Beiden es recht gut, sich durchzuschlagen, denn auch wenn sie nur mit dem geflohen waren, was sie am Körper trugen, fand jeder von ihnen jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Goldmünze. Diese Gabe hatten sie einer guten Fee, die sehr gut mit ihrer Mutter befreundet war, zu verdanken.

Sie zogen von Dorf zu Dorf auf der Suche nach jemanden, der sie nach Hause begleiten würde, um nachzusehen ob noch etwas von ihrem Schloss übrig war, es Überlebende gab und um den Drachen zu töten.

Nach einigen Fehlversuchen und nachdem sie die Suche schon fast aufgeben wollten, fanden sie einen jungen Jäger, der wohl um die zwanzig war, der sofort fasziniert von ihnen war.

Er begleitete die schwarzhaarigen Zwillingsbuben mit den grünen Augen zu ihrem Zuhause. Allerdings war alles zu spät, kein Stein war mehr auf dem anderen, kein Mensch mehr zu sehen und alles niedergebrannt. Der Drache allerdings war auch gestorben, unendlich viele Speere steckten in seinem Leib und hatten ihm wohl sein Leben gekostet.

Die Kinder waren aufgelöst und weinten bitterlich als sie all dies sahen, doch der Jäger tröstete sie und versprach, wenn sie wollten, ihr neuer Vater zu werden. Der Mann hatte die Jungen während der Reise lieb gewonnen, außerdem hatte er sich schon immer Kinder gewünscht, aber dazu nie die passende Frau gefunden.

Die Jungen mochten den Jäger auch recht gerne und da alles besser war als allein zu sein, stimmten sie zu. Allerdings stimmten sie einer Adoption nur zu, wenn der neue Vater sie in der Drachenjagd unterrichten würde.

Nachdem alle eingewilligt hatten, ließen sich die drei unweit des elterlichen Schlosses in einem verlassenen Bauernhaus nieder.