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Es war einmal ein einsamer Werwolf, der von seinem Clan verstoßen wurde, weil er anders war. Er findet eine neue Heimat in einem Wald, wo 7 blutrünstige Geißlein mit ihrer Mutter lebten und alle anderen Tiere tyrannisierten. Diese sieben Geißlein entschlossen sich eines Tages dazu den Werwolf der am Waldrand lebte umzubringen.
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Seitenzahl: 20
Veröffentlichungsjahr: 2022
Andrea Appelfelder
Der Werwolf gegen die 7 Geißlein
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Quelle
Impressum neobooks
Andrea Appelfelder
Der Werwolf gegen die 7 Geißlein
Das folgende Werk ist rein fiktionaler Natur und beruht frei auf dem Märchen der Gebrüder Grimm
Jegliche Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Namen, Figuren und Orten sind reiner Zufall und haben nichts mit diesen zu tun.
Es war ein mal tief im Wald ein Werwolf. Er war immer allein. Einige Jahre zuvor war er von seinem Rudel verstoßen worden, weil er nicht wie die anderen Fleisch, sondern lieber Pflanzen aß. Ihm tat jedes Lebewesen auf der Welt leid und er wollte sie wieder tot noch verletzt wissen.
Außerdem wollte er weder Nachwuchs noch Partnerschaft eingehen, er wollte Junggeselle bleiben. Ihm gefiel es, den ganzen Tag mit seinen Freunden umherzustreifen und frei und ohne Verantwortung zu sein.
Bei seinem Rudel stieß er mit diesen Einstellungen allerdings auf Unverständnis. Man legte ihm nahe, sich anzupassen und sich wie richtiger Werwolf zu benehmen.
Der große, weiße Werwolf mit den grünen Augen und dem zerzausten Fell weigerte sich aber wehend und so blieb ihm nur, seine Heimat und seine Freunde im Zeichen der Verbannung zu verlassen.
Vergeblich suchte er monatelang nach Wesen, die genauso waren wie er, aber nachdem er schließlich nicht mehr wusste, wo er suchen sollte, beschloss er, sich in einem kleinen Wäldchen mit wenigen Tieren und fernab der Zivilisation niederzulassen.
Der Wolf, der dort friedlich ein Einsiedlerleben führte, versuchte zwar sich mit den anderen Wesen des Waldes anzufreunden, aber alle hatten Angst vor ihm und obwohl sie ihn nicht kannten, verurteilten sie ihn für das, was er war.
Der Werwolf war zwar traurig, dass er weiterhin allein war, aber er gab die Hoffnung, dass sie eines Tages akzeptieren würden, was er war und wie er lebte, nicht auf.
Nicht weit vom Werwolf entfernt lebte eine alte Geiß, die hatte sieben jugendliche Geißlein. Sie hatte diese so lieb, wie eine Mutter ihre Kinder nur lieb haben konnte. Aber die Geißlein waren nicht so brav, wie die Mutter gerne hätte.
