Der unberechenbare Virus im Körper - Selina Czech - E-Book

Der unberechenbare Virus im Körper E-Book

Selina Czech

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Beschreibung

Ich heiße Selina und nehme Sie auf eine besondere Reise mit. Tauchen Sie mit mir in meine Geschichte ein. In meinen Buch erzähle ich Ihnen meine Krankengeschichte vom Jahr 2019. Ich musste einige Arztbesuche durchlaufen und viele Schmerzen aushalten. Bis ich endlich eine passende Diagnose erhalten habe.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 36

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Der unberechenbare Virus im Körper

- Mein verflixtes Jahr -

© 2020 Selina Czech

1. Auflage

Autor: Selina, Czech

Umschlaggestaltung, Illustration: Selina, Czech

Lektorat, Korrektorat: Nadja, Bobik

Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN: 978-3-347-12053-2 (Paperback)

978-3-347-12054-9 (Hardcover)

978-3-347-12055-6 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Gesundheit: Immer auf die Signale deines Körpers hören. Wenn’s im Ohr pfeift, dann den Teekessel von der Herdplatte nehmen.

Elmar Hörig

Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp

Vorwort

Hey, ich heiße Selina und bin zwanzig Jahre alt. Ich möchte euch meine Geschichte über das Jahr 2019 erzählen.

Damals war ich achtzehn. Eigentlich war ich immer eine fröhliche, junge und gesunde Frau. Ich habe eine tolle Arbeitsstelle als staatlich anerkannte Kinderpflegerin und arbeite gerne in der Krippe. Meine Arbeitskollegen sind nett und mit den Kindern kann ich gut umgehen. Aber ich bin auch sportlich aktiv. Ich tanze in einem Tanzsportverein. Dort bin ich in der Garde, im Showtanz und als Solo-Majorette aktiv. Insgesamt tanze ich seit vierzehn Jahren und ein Leben ohne diesen Sport kann ich mir nicht vorstellen. Das Tanzen ist mein Ein und Alles. Zusätzlich bin ich im Reitsport aktiv und besitze zwei eigene Pferde. Ich reite, seit ich zwei Jahre alt bin und möchte es nie aufgeben. Das Schlimmste für mich wäre, wenn ich nicht mehr tanzen und reiten könnte oder dürfte.

Ich hatte auch für 2019 große Ziele:

- Ich wollte mich im Beruf weiterbilden.

- Ich wollte mein neues Pferd trainieren.

- Ich wollte im Gardetanz besser werden.

Das das ganz anders ausgehen würde, konnte keiner ahnen.

Mein verflixtes Jahr

Es war gerade Faschingszeit. Alles war gut, ich hatte meine Auftritte mit vollem Elan absolviert und konnte die Zuschauer begeistern. Dann bekam ich plötzlich Zahnschmerzen, also ging es für mich zum Zahnarzt. Er sagte, ich müsse geröntgt werden. Auf dem Bild konnte man sehen, dass die Weisheitszähne der Auslöser für meine Schmerzen waren.

Am 28.01.2019 wurden meine vier Weisheitszähne operativ entfernt. Es verheilte alles nach Plan. Leider hatte ich ein paar Auftritte verpasst, aber sobald ich fit war, stand ich wieder auf der Bühne.

Am 04.02. wurden die Fäden entfernt, und auch dabei hatte ich keine Probleme. Am Abend jedoch bekam ich Brechdurchfall. Also ging ich am nächsten Tag zum Hausarzt. Er stellte fest, dass ich einen Magen-Darm-Virus hatte. Am dritten Tag war Besserung in Sicht; ich hatte keinen Brechdurchfall mehr. Dafür plagten mich andere Symptome wie Schwindel, stechende Kopfschmerzen auf der Stirn und am Hinterkopf sowie Ohrgeräusche, die bei ansteigendem Schwindel lauter wurden. Trotz Schwindel tanzte und ritt ich immer noch. Doch dann stand ich wieder bei meinem Hausarzt auf der Matte und er überwies mich zu einem Neurologen.

Am 15.02. stellte ich mich bei einem Neurologen vor. Er konnte außer einer Gangunsicherheit nichts weiter feststellen. Ich wurde körperlich untersucht und er führte eine Duplexsonografie -spezialisierte Methode einer Ultraschalluntersuchung und ermöglicht die Diagnostik von Verengungen in Blutgefäßen- durch.

Neurologischer Befund: Unsicher beim Gehen, einbeiniger Stand mit geschlossenen Augen nicht möglich, Unterberger-Versuch schwankend, nicht abweichend. Kopfimpulstest negativ, kein Neystagmus unter Fenzelbrille, zeitgleich feinschlägiger Haltetremor. Sonst Hirnnerven, Motorik, Sensibilität, Muskeleigenreflexe und Koordination: ohne Befund.

Duplexsonografie-Befund: In der Duplex-Sonografie der extrakraniellen hirnversorgenden Arterien finden sich keine arteriosklerotischen Plagues und keine hämodynamisch relevanten Stenosierungen, kein Verschluss. Die Arteria vertebrables sind beidseitig kräftig. Kein Hinweis auf eine Dissektion. IMT im Normbereich.

Zusammengefasst bedeutete es, dass ich wegen dem Schwindel eine Gangunsicherheit hatte, aber eigentlich kerngesund war.

Er riet mir, mich bei einem HNO-Arzt vorzustellen und meinte, es könne an meinem Gleichgewichtsorgan liegen.

Am 18.02. stellte ich mich beim HNO-Arzt vor. Meine Symptome waren: Schwindel, Ohrgeräusche (das Hören funktionierte normal), Gangunsicherheit, Kopfschmerzen links an der Stirn und am Hinterkopf. Er machte einen Hörtest und stellte Tinnitus fest.

Befund: Ohren: reizlos, Mund-Rachen-Raum: reizlos, Fenzelbrille: kein Spontananystagmus, kein Lagerungsynstagmus, Audio: beidseitig Normkusis, Tinnitus 4 kHz, schwellennah beidseitig.

Zusätzlich wollte er einen Schwindel-Wassertest machen, dafür brauchte ich einen neuen Termin.