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Man munkelt, dass es im Kommunismus eine goldene Epoche gab. Es gab sie wirklich, auch im kommunistischen Rumänien, aber nur für diejenigen die es geschafft haben, sich in höhere Posten der kommunistischen Partei hochzuarbeiten. Für die war es wirklich eine goldene Zeit. Ein Leben in Überfluss. Für das Volk war sie leider wie aus Blei, schwer und dunkel. Der Kommunismus wird in der heutigen Zeit als Geschichte bezeichnet.
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Seitenzahl: 125
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Vorwort
Der Anfang
Kurze Geschichte Rumäniens
Mein Leben im Kommunismus
Der erste Ausflug
Schule und „musikalisch Karriere“
Rendezvous mit dem Tod
Wie ich zum Dieb geworden bin
Militärparade
Abenteuer Grenze
Photogalerie und Doku
Man munkelt dass es im Kommunismus eine goldene Epoche gab. Es gab sie wirklich, auch im kommunistischen Rumänien, aber nur für diejenigen die es geschafft haben sich in höhere Posten der kommunistischen Partei hochzuarbeiten. Für die war es wirklich eine goldene Zeit. Ein Leben in Überfluss. Für das Volk war sie leider wie aus Blei, schwer und dunkel. Der Kommunismus wird in der heutigen Zeit als Geschichte bezeichnet. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die nach der Wende 1989 oder im Westen geboren wurden. Für die anderen jedoch, die ihr Leben davor in kommunistischen Staaten lebten, hinterlassen diese schmerzhaften Erinnerungen an diese Zeit, immer noch Narben zurück. Wie heißt es so schön:
„die Zeit heilt alle Wunden“.
Könnte man meinen oder nicht? Leider ist es nicht so einfach solche Erlebnisse aus dem Gedächtnis zu radieren wie Bleistiftkohle auf Papier. Es ist nicht eine körperliche Wunde, die man versucht zu heilen, sondern eine seelische. Es sind über 25 Jahre vergangen, seit ich Rumänien illegal verlassen habe. Warum bin ich aus meinem Geburtsland geflüchtet? Die Antwort liegt auf die Hand: weil ich damals die Schnauze hatte voll von Unterdrückung, mangelnde Freiheit und Lügen. Rumänien war, von 1947 bis 1989, ein kommunistisches Land. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Russen für sich Osteuropa erobert und den Kommunismus eingeführt. Also ich, geboren 1958, habe über 30 Jahre die kommunistische Diktatur ertragen müssen, ob ich wollte oder nicht. Man kann sich weder die Eltern, noch sein Geburtsland aussuchen. Damals gab es nur zwei Möglichkeiten: mitmachen oder abhauen. Wer gegen das Politik war, hatte wieder zwei Möglichkeiten:
Entweder im Land zu bleiben und zu kämpfen, mit entsprechende Konsequenzen, Folter und Gefängnis, oder illegal zu flüchten über die Grenze nach Jugoslawien, auch mit Konsequenzen. Es gab für Deutschstämmige noch die Möglichkeit legal aus Rumänien abzuwandern. Von diesen Ausweg konnte ich aber nicht gebrauch machen weil ich keinen deutschen Namen trage. Deswegen habe ich mich für die zweite Möglichkeit entschieden: dagegen sein und illegal flüchten. Schon als Teenager war für mich klar dass ich weg von diesem System will. Es ist eigentlich immer das gleiche im Leben. Man hat ein Traum und möchte ihn auch erreichen. Eine Weisheit sagt:
„Träume es, tue es und du wirst es erreichen“
Egal was man sich vornimmt, die Wüste Gobi zu durchqueren, die Gipfeln des Himalaja zu besteigen und vieles anderes mehr, man muss etwas dafür tun. Von nichts, kommt nichts. In Unterschied zu solche Träume, die aus Langeweile oder Abenteuerlust entstanden sind, für mich war es eine Notwendigkeit. Die einzige Möglichkeit aus diese verseuchten Gesellschaft zu flüchten und damit auch den Tod in kauf nehmen. So wie in der ehemaligen DDR, wurde auch an der rumänische Grenze scharf geschossen. Das Risiko im Sarg nach Hause zurückzukehren war viel höher als bei privaten Unternehmungen. Diese konnte man noch unterbrechen, bei schlechtem Wetter oder bei Krankheit. Bei der Flucht über die Grenze gab es kein zurück mehr, ohne gravierende Konsequenzen. Diejenigen die erwischt wurden, haben nichts zu lachen gehabt. Die Grenzsoldaten verprügelten sie, danach ging es in Gefängnis. Das kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen bestätigen. In meinem ersten Buch „Schattenreich und Paradies“ habe ich über meine Erlebnisse geschrieben, was damals bedeutete „das Spiel mit dem Tod“. So was ähnliches wie Russisches Roulette. Es war mir klar, welches Risiko ich eingehen muss wenn ich meine Freiheit erreichen wollte. Im Endeffekt war es eine freiwillige Entscheidung, weil mich keiner gezwungen hat, es zu tun. Es war auch Hilflosigkeit. Was sollte man tun gegen so ein gewalttätiger Staatsapparat der keine Abweichungen tolerierte? Es wimmelte nur so von Informanten des Geheimdienstes. In Rumänien hieß sie Securitate. Mann konnte sich nicht in der Öffentlichkeit gegen das Regime äußern, ohne Konsequenzen. Von Mahnung über Prügeln bis hin zu Gefängnis oder Exil, was die Ausnahme war. Nur über Fluchtpläne zu diskutieren war schon mit einem erhöhten Risiko verbunden. Sogar Verwandte haben sich gegenseitig verpetzt, um ein wenig besser zu leben. Dieses Buch ist eine Autobiografie. Warum ich es geschrieben habe? Warum eigentlich nicht? Jeder von uns könnte ein Buch über sich und sein Leben schreiben. Man muss nicht immer ein Promi sein. Jeder von uns ist auf seine Art und Weise ein Promi und jeder von uns ist einzigartig auf diese Welt. Ich habe es geschrieben in erste Linie um alles was ich erlebt habe, zu verarbeiten. Es waren keine gute Zeiten. Schlechte Zeiten, Kommunismus und Unterdrückung, gute Zeiten, Kapitalismus und Freiheit. Besser so, als immer schlechte Zeiten. Einer meiner wichtigen Ziele, in Freiheit und Zufriedenheit zu leben, habe ich erreicht. Mein Traumland war von Anfang an Deutschland und ich bereue keine Sekunde meine Entscheidung. Es war kein leichter Weg hierzulande mit Integration und dem ganz anderen System. Aber was ist leicht in diesem Leben? Für seine Träume muss man bereit sein Opfer zu bringen. Und noch wichtiger, meiner Meinung nach, ist am Ball zu bleiben und nicht aufgeben, auch wenn es Rückschläge gibt. Ich versuchte Rumänien schon 1982 zu verlassen. Leider ging mein erster Versuch fehl, weil ich mich nicht richtig vorbereitet habe. Die Konsequenzen waren klar: Schläge und Gefängnis. Zum Glück wurde ich nicht erschossen und habe auch keinen ernsten Gesundheitsschaden davon getragen. Die psychische Schaden trage ich leider mein ganzes leben mit mir. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben und siehe da, nach fast sieben Jahre Wartezeit und Vorbereitungen, ist es mir 1989 gelungen aus Rumänien zu flüchten. Seitdem lebe ich in Deutschland, in dem wunderschönen Land Bayern und bin hochzufrieden. Nach über 50 Jahre Erfahrung, habe ich gelernt, dass das wichtigste im Leben die Gesundheit ist. Danach kommen Familie und Liebe. Geld ist wichtig, aber mit Geld kannst du weder Gesundheit noch wahre Liebe kaufen. Manchmal im Leben ist weniger mehr. Wenn Sie einige Schreibfehler finden, oder die Grammatik stimmt nicht ganz, entschuldige ich mich. Ich bin kein Lektor und kann mir nicht leisten einer zu bezahlen. Wer Kritik übt, soll es besser machen.
Zuerst möchte ich etwas über meine Herkunft erzählen. Es war ein trüber Tag 1958. Ich erblickte im Krankenhaus der Arbeiterstadt Ferdinandsberg, in Rumänien, das Licht der Welt. Bei der Geburt, die gar nicht so leicht war, wie meine Mutter mir später erzählte, wog ich ungefähr 4 Kg. Mit vier Jahren kam die erste gesundheitliche Prüfung. Ich war stark erkältet. Meine Mandeln waren so vereitert und geschwollen, dass ich fast keine Luft mehr bekommen habe. Nach ein paar Tage hohes Fieber und etlichen Versuchen aus „Omas Apotheke“, haben sich meine Eltern entschieden, mit mir zum Arzt zu gehen. Ich wurde sofort operiert, sonst hätte ich „Adieu, schönes Leben“ sagen können. Seitdem sind über 50 Jahre vergangen und trotzdem erinnere ich mich daran, als wäre es gestern passiert. Eine Krankenschwester legte mir ein weißes Tuch mit sehr merkwürdigem Geruch auf die Nase, und nach kurzer Zeit bin ich in einen tiefen Schlaf gefallen. Damals wurde noch Chloroform als Narkosemittel eingesetzt. Wegen dieser Operation leide ich auch heute noch. In Folge dieser Mandeloperation bekam ich später Lungenprobleme. Als ich sechs wurde ging ich zum Radiologen. Der entdeckte am rechten Lungenflügel einen etwa fünf Zentimeter großen Fleck. Hoppla hopp! Verdacht auf Tuberkulose, abgekürzt TBC! Damals war diese Lungenkrankheit relativ verbreitet in Osteuropa. Kein Wunder, bei so viel Armut und unterentwickelter Medizinversorgung!
Das Haus, in dem ich über 30 Jahre gelebt habe, bestand aus ökologischem Material. Es wurde Anfang der dreißiger Jahre gebaut. Die Grundbausteine waren Sand und Lehm, welche zusammen mit Wasser zu einer Knetmasse gemischt wurden. Danach kam das Gemisch in eine rechteckige Form aus Brettern, wurde gestampft und in der Sonne getrocknet. So entstanden die Ziegel. Aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht eine gute Sache. Aber was nutzte eine 40 Zentimeter starke Wand, wenn die Fenster aus Holz und undicht waren? In diesem Haus war es im Winter nie richtig warm, weil viel Wärme verloren ging. Ich will keinen einen Vorwurf machen. Alles wurde von Oma und Opa in Handarbeit aufgebaut. Mit wenig Geld kann man keine Paläste bauen. Mein Opa schaffte zehn bis zwölf Stunden im Walzwerk bei 1200 Grad „im Schatten“. Kein Wunder, dass er so relativ jung - mit 59 Jahren - sterben musste. Er kam aus einer, wie damals üblich, kinderreichen Familie mit neun Geschwistern. Er war der älteste. Das bedeutete, er musste sich um alle anderen kümmern und für diese auch materiell sorgen.
Nun zu meinem alten Zuhause. Es war klein (zwei Zimmer und Küche) für fünf Erwachsene und zwei Kinder! Für damaligen Verhältnisse, normal. In den ersten zwei Jahren meines Lebens wohnten auch meine Tante, ihr Mann und mein Cousin mit uns im Haus, eigentlich Häuschen. Später, als sie gegangen waren, hatten meine Eltern, meine Großmutter und ich, die 60 Quadratmeter nur für uns. Ein Badezimmer war damals Luxus. Wer sich so etwas leisten konnte, gehörte zu den Reichen Parteifunktionäre oder lebte im Plattenbau. Wir hatten weder fließendes Wasser noch einen Wasserkanal oder Telefon - und das bis spät in die achtziger Jahre. Die ältere Generation hierzulande kennt noch ähnliche Verhältnisse, weil in Deutschland nach dem Krieg viele Menschen auch in Armut gelebt haben. Warmes Wasser? Fehlanzeige. Oder doch, Regen- oder Brunnenwasser in Blechschüsseln gesammelt und auf dem Holzofen erwärmt. Zum Glück hatten wir im Garten einen Brunnen, der circa 15 Meter tief war und von meinem Großvater ausgegraben wurde. Mit Flusssteinen, Meter für Meter komplett bis in die Tiefe gepflastert! Ich bewundere diesen Mann! Hut ab. Heutzutage kann man sich so etwas gar nicht mehr vorstellen. Wir hatten zwar einen Brunnen, aber das Wasser war nicht untersucht, so dass wir uns nicht trauten, davon zu trinken. Also besorgten wir das Wasser von einer Quelle, die etwa 200 Meter von uns entfernt war. Dort wuschen wir auch die Wäsche, egal ob im Sommer oder im Winter. Es war die einzig nahe gelegene Wasserquelle mit fließendem Wasser. Waschmaschine? Na klar! Wir hatten sogar zwei - die linke und die rechte Hand! Ich, als Kind musste auch mitmachen. Im Winter, die Hände in eiskaltes Wasser tauchen und die Wäsche spülen, weil die Hände meiner Mutter und meiner Oma schon eingefroren waren. Heute frage ich mich, woher die Gelenkschmerzen kommen!
Hier ist abgebildet die Wasserquelle oder unsere „Waschmaschine“, wo wir auch in Winter die Wäsche gespüllt haben mit blosen Händen!
Zentralheizung? Vergiss es. Der Ofen funktionierte mit Kohle oder Holz vom Wald, selber geschlagen. Das Holz mussten wir Hunderte von Metern auf dem Rücken bis nach Hause tragen, oder hinter uns ziehen und mit der Handsäge schneiden. Wie ich diese Arbeit gehasst habe! Wir hatten weder Gas noch Öl. Diejenigen, die im Zentrum der Innenstadt im Plattenbau wohnten, konnten die Fenster offen halten, so warm war es in den Wohnungen! Die hatten die Fernwärme aus der Fabrik. So sah die Gerechtigkeit damals aus! Hoch lebe der Kommunismus!
Als ich sieben Jahre alt war, begann langsam aber sicher die Kinderarbeit. Ich muss sagen, dass mir aus meiner Kindheit nicht viele schöne Erinnerungen geblieben sind. Egal, es ist vorbei.
Jetzt zu unseren Garten. Der Boden bestand hauptsächlich aus Lehm und Steinen. Da legten wir jedes Jahr Kartoffeln. Die Ernte war ganz mager, weil der Boden nicht für die Landwirtschaft geeignet war. Arbeiten für die Katz! Da das Geld für Arbeitsmaterialien aus dem Geschäft nicht gereicht hatte, mussten wir wie Mörtel für mauern selbst anfertigen. Ich will gar nicht wissen, was mein Rücken damals alles geleistet hat. Zu jeder Jahreszeit wartete auf uns draußen im Garten der Plumpsklo. Oh mein Gott, hat mein Hintern vielleicht gefroren! Toilettenpapier? Fehlanzeige! Alte Zeitungen oder meine alten Hausaufgabenhefte waren unser Toilettenpapier. Aber ich muss sagen, dass es etwas Positives an den abwischen mit Zeitungen gab. Mit großem Vergnügen habe ich mich ab und zu mit der Seite wo Präsident Ceausescu abgebildet war, mein Hinten abgewischt! Ha, ha, ha! Jetzt muss ich lachen. Damals war es Hass und eine der wenigen Möglichkeiten etwas gegen Kommunismus zu tun ohne gleich bestraft zu werden!
Nicht einmal ein vernünftiges Bad konnten wir uns leisten. Und später, wenn Wasser da war, war kein Strom und umgekehrt. Zum Glück konnte ich in der Fabrik duschen, aber die Hygiene dort lies zu wünschen üblich. Wir kannten nichts anderes und mussten damit zufrieden sein. Es war „normal“. Ich kann nachvollziehen, dass das für viele Heutzutage unvorstellbar ist. Um ehrlich zu sein, für mich jetzt auch. Wieder zurück? Niemals! Jeder kommt irgendwann auf den Gedanken:
„Mensch, wie gern wäre ich wieder jung.“
Ich möchte das nicht. Wenn man es nicht selber durchgemacht hat, kommt man sich schon vor wie in einem schlechten Film. Ab und zu erzähle ich meiner Tochter, was ich durchgemacht habe. Sie bekommt zwar Mitleid mit mir, kann sich so etwas aber nicht vorstellen. Es ist auch normal, weil sie es, nicht selbst erlebt hat. Auf jeden Fall waren die Verhältnisse damals schlecht. Andererseits hatte es aber auch einen Vorteil so aufzuwachsen:
Es hilft im harten Leben leichter zurechtzukommen und man meistert die schlechten Zeiten besser. Ich habe mich für den Schritt entschieden, in ein anderes Land auszuwandern aus wirtschaftlicher Gründe und mangelnder Freiheit. Warum wandert man aus? Weil es einem gut geht? Nein, weil man unzufrieden ist, egal aus welchem Grund auch immer. Zum Glück konnte ich die deutsche Sprache. Hätte ich damals gewusst, dass das kommunistische Regime im Dezember 1989 beendet sein würde, hätte ich nicht mein Leben das zweites Mal in Gefahr gebracht, um das Land illegal zu verlassen. Eigentlich war auch eine Abrechnung mit denjenigen, die über mich gelacht haben, weil ich beim ersten Versuch über die Grenze zu flüchten, 1982, gescheitert und im Gefängnis gelandet bin. Ich habe mir so oft geschworen, dass ich es allen zeigen werde wo der Hammer hängt. Und tatsächlich, es hat geklappt!
Bevor ich über das Leben im Kommunismus etwas schreiben soll, möchte ich etwas über die Geschichte Rumäniens erzählen. Auch wenn ich seit über 25 Jahren in Deutschland lebe, mein Geburtsland bleibt Rumänien. Irgendwie fülle ich mich verpflichtet über dieses wunderbare Land etwas zu schreiben. Ich bin kein Historiker. Was ich hier geschrieben habe, ist ein Teil meinen Recherchen und meiner Erinnerungen. Rumänien liegt in Südosteuropa, ist circa 238.000 Quadratkilometer groß und hat ungefähr 20 Millionen Einwohner. Diese Region war und bleibt für immer ein Puffer zwischen Osten und Westen. Seit 2000 Jahren ist dieser kleine Staat systematisch geplündert worden wegen seiner Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer und Marmor. Die Geschichte Rumäniens ist stark vom Einfluss der Römer geprägt. Französisch: Romanie, englisch: Romania, war in der Spätantike eine Bezeichnung für das römische Reich, im Mittelalter für das Gebiet des byzantinischen Reiches. Die auf dem Gebiet des späteren Rumänien ansässigen Daker, nach dem Krieg von 104-106 n.Chr., wurden durch den römischen Herrscher Trajan in das römische Reich eingegliedert. 271 n.Chr. wurden die römischen Truppen ans südliche Donauufer zurückgezogen. Die letzten Stellungen nördlich der Donau
