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Au pair in New York, Englischlehrerin in Nepal, Work and Traveller in Kanada oder freiwilliger Helfer in Kamerun… … vier junge Saalfelder entdecken die weite Welt. Wann bewahrheitet sich das Sprichwort „Andere Länder, andere Sitten“ – und wann nicht? Wie verbringen nepalesische Kinder ihre Schultage? Wie hart ist die Arbeit auf einer kanadischen Farm? Und wie ernst meinen die Kameruner die Frage „Wie geht es dir?
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Seitenzahl: 242
Veröffentlichungsjahr: 2012
Friedliches Chaos in Nepal
Sarah Liegmann
Einmal New York und zurück
Julia Hammerschmidt
Ein Whiteman in Kamerun
Lars Weitzdörfer
Mit Backpacks durch Kanada
Lisa Barthels
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind
im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
1. Auflage
ISBN 978-3-943259-00-1
© 2011 by MARCUS Verlag GmbH
Friedensstraße 47b | D-07318 Saalfeld
Telefon: 03671 4571-0 | Fax: 03671 4571-29
www.marcus-verlag.de | [email protected]
Herausgeber: Marco Kupfermann
Autoren: Sarah Liegmann | Julia Hammerschmidt | Lars Weitzdörfer | Lisa Barthels
Konzeption: Diplom-Medienwissenschaftler Tobias Fritzsche | Sarah Liegmann
Layout: Alexandra Teuscher – www.black-at-design.de
Umschlaggestaltung: Marcel Winsel | Alexandra Teuscher
Lektorat: Diplom-Medienwissenschaftler Tobias Fritzsche
Korrektorat: Doris Görting
1. Digitale Auflage 2012
Digitale Veröffentlichung: Zeilenwert GmbH ISBN: 9783943259353
Alle Rechte vorbehalten! Ohne ausdrückliche Erlaubnis des Verlages darf das Werk weder komplett noch teilweise reproduziert, übertragen oder kopiert werden, wie z. B. manuell oder mithilfe elektronischer und mechanischer Systeme inkl. Fotokopieren, Bandaufzeichnungen und Datenspeicherung.
Sarah Liegmann
Biografie
Interview
Friedliches Chaos in Nepal
Bilder-Reisebericht
Nepal-Tipps
Julia Hammerschmidt
Biografie
Interview
Einmal New York und zurück
Bilder-Reisebericht
Au-pair-Sammelsurium
Auslandsquiz
Lars Weitzdörfer
Biografie
Interview
Ein Whiteman in Kamerun
Bilder-Reisebericht
Kamerun-Tipps
Lisa Barthels
Biografie
Interview
Mit Backpacks durch Kanada
Bilder-Reisebericht
Checkliste und Tipps für Kanada
Vorstellung Samaipata
Dank an Sponsoren und Förderer
Einige Worte zu Beginn …
„Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel“
(altes neuseeländisches Sprichwort)
Es ist erstaunlich, wie es sich zum Trend in unserer Gesellschaft entwickelt hat, nach oder während der Schule oder dem Studium für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Angezogen von den Düften der Freiheit, Fremde und Ferne gehen viele Jugendliche hinaus in eine bis dahin noch unvorstellbare Welt und sammeln Erfahrungen als Freiwillige, Work-and-Traveller, Au-pair, Backpacker, Austauschschüler oder -studenten. Ganz anders als in Italien, wo die Regierung eine Auszugsprämie an die viel zu vielen jugendlichen Nesthocker zahlt, existiert in Saalfeld eine breite Masse an Jugendlichen, die begeistert und voller Enthusiasmus ihre Sachen packen und sich auf ein wohl unvergessliches Abenteuer einlassen. Eine kleine Schuld daran tragen eventuell auch unsere Weltumradler, Axel Brümmer und Peter Glöckner, die mit ihrem ‚Samaipata e.V.‘ eine bekannte Anlaufstelle für Auslandseinsätze bieten. Im Kaufpreis dieses Buches wird daher zur Unterstützung für das Saalfeld-Samaipata e. V. Hilfsprojekt in Bolivien ein Betrag als Spende enthalten sein.
In diesem Buch haben nun vier Jugendliche aus Saalfeld und Umgebung die Möglichkeiten genutzt, über ihre Erfahrungen zu berichten, individuelle Erlebnisse zu verarbeiten und wertvolle Informationen über Auslandsaufenthalte weiterzureichen. Alle vier beschreiben eine Zeit, die in diesem Sinne nicht mehr wiederkommen wird. Melancholisch hören wir Tocotronics Lied „So jung komm‘ wir nicht mehr zusammen …“ in den Köpfen spielen und doch scheint es gut so, wie es war. Vielleicht hätten viele von uns die Zeit im Ausland nicht in diesem Maße genießen können, wie sie es in diesem limitierten Zeitrahmen getan haben. Durch die Einschränkung der Aufenthaltsdauer bekamen Genuss, Ausschöpfung, Unternehmungslust und Integration eine ganz andere Bedeutung. Genau wie das Wörtchen „Wertschätzung“. Wir alle haben etwas schätzen gelernt, jeder auf seine Weise. Die eine gewisse Eigenarten im Land ihrer Wahl, der andere bestimmte Gegenstände, Nahrungsmittel, Hygiene oder vertraute Menschen zuhause in Saalfeld. Die folgenden Berichte werden einen kleinen Einblick in die Geheimnisse geben, welche Düfte wir riechen durften und wie weit sie uns formten und inspirierten. Es gilt zu berücksichtigen, dass alle Texte unmittelbar nach dem Auslandsaufenthalt vor einem Jahr verfasst wurden und vom heutigen persönlichen, reflektierten Bild über die Geschehnisse abweichen können.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Sarah Liegmann, Julia Hammerschmidt, Lars Weitzdörfer und Lisa Barthels
Sarah Liegmann
Biografie
Sarah (1. v. l.) im Kindergarten Sonnenland
1989 Geburt in Saalfeld
2006/07 Austauschjahr in Kapstadt, Südafrika
2008 Workcamp-Teilnahme Othona, England
2009/10 Englischlehrerin in Ghat Cchinda, Nepal
seit 20010 Studium der Indologie mit Nebenfach Germanistik in Leipzig
Othona
Nepal
Sarah und Lisa in Südafrika
Sarahs Wohnprojekt in Leipzig
Was hat dich inspiriert, in die Welt hinauszugehen?
Der Reiz des Unvorstellbaren und der Drang, andere Religionen und Kulturen am eigenen Leib zu erfahren und sich eine eigene Meinung bilden zu können, waren wohl meine Hauptgründe für mein Fernweh. In gewisser Weise aber auch der Test mit mir selbst. Wie weit kann ich gehen? Und die damit verbundene schrittweise Selbstfindung.
Was verbindest du mit Saalfeld?
In Saalfeld habe ich das Licht der Welt erblickt und bin durch meine rund um Saalfeld lebende Familie, Kindergarten und Schule sozialisiert wurden. Ich bin sozusagen, frei Konnotation formuliert, ein Produkt Saalfelds. Den sportlichen Teil in mir entwickelte der Saalfelder Leichtathletik-Verein, der musikalische Teil wurde durch den Gospel- und Saalfelder Mädelchor, die wunderbare CD-Abteilung der Saalfelder Stadtbibliothek und das Klubhaus geschult. Saalfeld hat mir immer ein Gefühl der Geborgenheit gegeben. Etwas pathetisch gesagt, mein ganzes Umfeld in Saalfeld gab mir Wurzeln, mit denen ich Flügel bilden konnte.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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