Feldpost für Anna - M. S. Haunold - E-Book

Feldpost für Anna E-Book

M. S. Haunold

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Beschreibung

Russlandeinsatz im zweiten Weltkrieg, der wohl am ausführlichsten dokumentierte Krieg unserer jüngsten Vergangenheit. Abseits von Manöverstrategien, Marscheinsätzen und Waffentechnologie darf das Wesentliche nicht vergessen werden - der Mensch. Diese Briefe zeigen den Krieg aus der Sicht einen einfachen Soldaten aus Österreich, seine Gedanken, Ängste und Empfindungen. Nur ein Schicksal von so vielen zu jener Zeit. Doch auch Hoffnung, Glaube und Liebe offenbaren sich auf berührende Weise.

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Veröffentlichungsjahr: 2014

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M. S. Haunold

Feldpost für Anna

30 Briefe aus Russland 1942/43

Für zwei besondere MenschenBookRix GmbH & Co. KG81371 München

Titelei, Widmung, Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

 

FELDPOST für Anna

 

 

 

30 Briefe in die Heimat

Russland 1942/43

 

 

 

 

 

 

 

M S. Haunold

 

 

 

 

 

Copyright © 2014

 

 

Cover, Titel und Text

von

M S. Haunold

 

Autor Briefe: Franz Blach

 

 

 

 

Originalbriefe und Fotos im privaten Eigentum

 

 

Alle Rechte vorbehalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich widme dieses Buch zwei besonderen Menschen

 

Anna    und    Franz Blach

1910 – 2000     1908 - 1982

 

 

 

 

 

Ihr seid schon dort – an jenem Ort

Doch seid ihr auch hier – tief in mir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorwort

Abschied von der Heimat

Brief 1

Fremde Erde

Brief 2

Brief 3

Brief 4

Brief 5

Brief 6

Brief 7

An der Front

Brief 8

Brief 9

Lazarett in Russland

Brief 10

Brief 11

Brief 12

Brief 13

Brief 14

Brief 15

Brief 16

Brief 17

Mitten im Krieg

Brief 18

Schwermut

Brief 19

Im Lazarett

Brief 20

Brief 21

Brief 22

Wiedersehen

Brief 23

Brief 24

Brief 25

1943

Brief 26

Brief 27

Brief 28

Brief 29

Hoffnung

Brief 30

 

 

Vorwort

 

28. April 2000

 

Ein warmer, sonniger Tag. Und auch ein trauriger Tag.

 

Endgültige Abschiede sind immer traurig, besonders ein Begräbnis.

 

Abschied von Anna Blach – von Mama.

 

Auch Abschied von der Heimat, den Wurzeln der eigenen Identität.

 

Was bleibt außer der Erinnerung und dem Gefühl der Verbundenheit?

 

Briefe!

 

 

 

 

Nach dem Begräbnis durfte jeder der kleinen Trauergemeinde etwas zur Erinnerung aus dem Haus mitnehmen. Ich griff spontan zu einer kleinen Pappschachtel, worin ich neben alten Fotographien die sorgfältig gebündelten Briefe fand. Für mich das Wertvollste, denn so konnte ich an einer Zeit teilhaben, zu der es mich in ihrem Leben noch nicht gab. Einer Zeit, wo der Krieg das Leben von Anna und Franz Blach bestimmte. Ich lernte eine Seite aus ihren jungen Jahren kennen, die mir sonst verschlossen geblieben wäre.

 

Sie waren beide über 50, als ich im Alter von 4 Monaten ihr Pflegekind wurde. Deshalb nenne ich sie hier „Mama und Vater“, weil sie das immer für mich waren. Ich verdanke ihnen eine glückliche und schöne Kindheit. Einfach, aber geborgen, ab und zu Schimpfe, aber nie ein lautes Wort. Zehn Jahre später mussten sie mich wieder hergeben, für uns eine leidvolle Erfahrung.

 

Inzwischen reiht sich in der eigenen Lebensgeschichte ein Kapitel ans nächste. Manchmal lese ich die Briefe, besonders wenn sich banale Sorgen als zu wichtig aufdrängen. Nach langer Überlegung entschied ich, diese - doch sehr persönlichen - Briefe zu veröffentlichen. Sie bezeugen nur ein Schicksal von so vielen zu jener Zeit. Abseits von Reportagen, Kriegsanalysen und Dokumentationen über Waffentechnologie und Manöverstrategie sollte man nie auf die Menschen vergessen.

 

Der Inhalt dieser Briefe zeigt die Realität des Krieges aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Seine Ängste, Gedanken, Empfindungen und zwischen den Zeilen die grausame Absurdität. Berührend für mich ist jedoch eine Botschaft, die aus diesen Briefen spricht. Die starke Hoffnung, in einer von Zerstörung und Wahnsinn geprägten Welt. Und die Liebe, aus der sich zwei Menschen - tausend Kilometer voneinander entfernt - ihre Hände entgegenstrecken, sich festhalten und glauben.

 

 

 

 

Die Originalbriefe sind in Kurrentschrift verfasst und hier in ungekürzter Form wortgetreu übersetzt. Sie sind wegen des Schreibstils und der österreichischen Ausdrucksweise möglicherweise etwas schwierig zu lesen.