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In „Frankenberger Weihnachtsgeschichten“ laden vierzehn Kurzgeschichten zum gemütliche Lesen und Vorlesen in der Adventszeit ein. Die beiden Autoren aus Frankenberg haben verschiedene Begebenheiten aufs Papier gebracht, die rund um ihren Heimatort spielen. Eine gute Mischung aus besinnlichen, autobiographischen und heiteren Erzählungen, und ein Kriminalfall darf natürlich auch nicht fehlen.
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Seitenzahl: 125
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Wenn die Tage dunkler und die Nächte kälter werden, ist die beste Zeit gekommen sich mit einem guten Buch aufs heimische Sofa zurückzuziehen.
In „Frankenberger Weihnachtsgeschichten“ laden vierzehn Kurzgeschichten zum gemütlichen Lesen und Vorlesen in der Adventszeit ein.
Die beiden Autoren aus Frankenberg haben verschiedene Begebenheiten zu Papier gebracht, die rund um ihren Heimatort spielen.
Eine gute Mischung aus besinnlichen, autobiographischen und heiteren Erzählungen, natürlich darf auch ein Kriminalfall nicht fehlen.
„Wie kommt ihr zwei denn dazu, ein Buch miteinander zu schreiben?“, diese Frage wird sich mancher stellen, der uns beide kennt.
Wir haben zwar sechs Jahre gemeinsam gesessen, in der Burgwaldschule, aber das hatten wir uns nicht bewusst so ausgesucht.
Wir waren uns noch nicht einmal besonders unsympathisch, wir lagen einfach nur nicht auf derselben Wellenlänge.
Doch Menschen ändern sich mit der Zeit, werden reifer und weltoffener.
Gegenseitig verfolgten wir die Kreativität des anderen, ob es das Veröffentlichen von Büchern oder das Theaterspiel war.
Wenn wir uns auf Festen oder Feiern wieder trafen, zeigten wir gegenseitig ehrliches Interesse und unterhielten uns angeregt. So stellen wir mit dem Schreiben eine gemeinsame Leidenschaft fest.
Ende November 2014 sahen wir uns in der Ederberglandhalle wieder, dort wurde feierlich der Frankenberger Hör-Adventskalender vorgestellt. Wir hatten beide Geschichten eingereicht, die von Radiomoderatoren vertont wurden. Wir unterhielten uns angeregt, jeder bestaunte die Schreib-Projekte des anderen.
Anfang des Jahres trafen wir uns zufällig im Frankenberger Schwimmbad. Wir zogen unsere Bahnen, schwammen nebeneinander her und tauschten uns über den Abend in der Ederberglandhalle aus.
Es kam wie es kommen musste, ein Wort gab das andere und plötzlich stand die Idee im Raum gemeinsam ein Buch mit Frankenberger Weihnachtsgeschichten zu schreiben.
Einige der Geschichten sind autobiographisch, andere sind einfach unserer Phantasie entsprungen.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!
Tanja Schwarz und Joachim Hesse
Der ganz besondere Adventskalender
Tanja Schwarz
Hawaii-Toast und Geschenke
Joachim Hesse
Weihnachtsflohmarkt
Tanja Schwarz
Die Schnuller kriegt der Nikolaus
Joachim Hesse
Bäckerei zur Weihnachtszeit
Tanja Schwarz
Schnee ist kein Hindernis
Joachim Hesse
Schlittschuhlaufen im Park
Tanja Schwarz
Adventskino bei Ortweins
Joachim Hesse
Der umweltfreundliche Weihnachtsbaum
Tanja Schwarz
Fast wie jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt
Joachim Hesse
Heiligabend mit Hamster
Tanja Schwarz
Glockenläuten
Joachim Hesse
Weihnachtsfest mit Schwiegermutter
Tanja Schwarz
Ende einer Weihnachtstradition
Joachim Hesse
Die Autoren
von Tanja Schwarz
Jedes Jahr gegen Mitte November fange ich an mir Gedanken darüber zu machen, wem ich dieses Jahr eine Freude mit einem selbst gestalteten Adventskalender machen kann.
Meine Jungs sind mittlerweile „schon groß“, da brauche ich keine Zeit und Mühe zu investieren, die finden es höchstens peinlich wenn ihre Mama selbstgebastelte Schneemänner oder Tannenbäume im Flur aufhängt... wenn das die Freunde sehen...
Mein Mann ist „wohlgenährt“ genug, der braucht auch keine extra Portion Süßigkeiten jeden Tag und in der weitläufigen Familie haben alle die Wände voll Schokokalender oder wollen lieber den neuesten Hot-Wheels oder Playmobil-Adventskalender (voll unnützem Kleinkram, den die Welt nicht braucht...).
Ein grauer November ohne Adventskalender basteln geht aber gar nicht und so überlegte ich hin und her, was ich mit meinem Tatendrang anstellen soll.
Beim Grübeln fiel mir aus heiterem Himmel ein Buch ein, das mir eine Freundin geliehen hatte. In diesem Buch ging es um eine Frau die sich vornahm, jeden Tag im Jahr eine gute Tat zu tun und anderen Menschen eine Freude zu machen.
Langsam formte sich ein zuerst absurder Gedanke in meinem Kopf. Was wäre denn, wenn ich statt einem Menschen mit einem Kalender eine Freude zu machen, ganz vielen Menschen, genauer gesagt 24 davon, eine Freude machen würde?
Könnte ich es schaffen, genug Ideen zu haben und Chancen zu nutzen um jeden Tag einem Menschen im Dezember eine gute Tat zukommen zu lassen? Das Buch handelte zwar von einer Frau, die in einer Großstadt lebte, aber bestimmt war das auch in eine Kleinstadt wie Frankenberg übertragbar!
Nach zwei Tagen intensivem Nachdenken hatte ich mich entschieden: diese Jahr wird eine besonders herausfordernde Adventszeit, denn ich werde vom 1. bis zum 24. Dezember jeden Tag einen Menschen glücklich machen.
Natürlich durfte ich keinem Menschen von meinem besonderen Adventskalender erzählen, denn ich hatte den Verdacht, dass gerade meine Familie das schamlos ausnutzen würde um Mama auf Ideen für gute Taten zu bringen.
Voller Vorfreude fing ich an, mir Ideen für gute Taten aufzuschreiben und war schon ganz aufgeregt, ob auch alles so umsetzbar sein würde wie ich es mir vorstellte.
Selten war ich so gespannt auf den ersten Dezember wie in diesem Jahr, und gleich der erste Tag des „ganz besonderem Adventskalenders“ war richtig erfolgreich. Ich überreichte meinen Kolleginnen an der Arbeit ein Tütchen mit frisch gebackenen Vanillekipferln, die Freude war groß und natürlich wurde gleich genascht...
So ging es Tag für Tag weiter, ich verschenkte selbst Gebasteltes, Gebackenes und Gestricktes, half wo ich konnte, sang und musizierte zur Freude anderer.
Aber ich muss doch sagen, dass ich um den 20. Dezember herum anfing, mir den 24. Dezember herbeizusehnen, und nicht nur, weil das der Heiligabend ist...!
Es wurde schon ganz schön anstrengend jeden Tag jemanden glücklich zu machen und immer mit offenen Augen für andere durch die Gegend zu laufen.
Dann kam der 24. Dezember, schon beim Aufwachen wurde mir bewusst, dass ich keine Idee mehr hatte wie ich jemandem eine Freude machen könnte.
Ich eilte, noch die letzten „Kleinigkeiten“ besorgen, in die Frankenberger Fußgängerzone. Da bot sich eine Chance! Freundlich lächelnd hielt ich einer älteren Dame die Tür auf, doch ich bekam patzig zur Antwort: „Na vielen Dank, sehe ich schon so alt aus das man mir jetzt schon die Tür aufhält!“ Beschämt schlich ich davon, ich hatte es doch nur gut gemeint…
Als ich der einzigen Nachbarin, der ich noch keine Plätzchen gebracht hatte freudestrahlend eine Tüte unter die Nase hielt, sagte diese doch tatsächlich: “Oh, bitte nicht, meine Keksdose platzt aus allen Nähten und mein Mann hat schon zwei Kilo zugenommen... tu mir den Gefallen, iss sie bitte selbst!“
Und so ging es weiter, egal welchen Einfall ich mir aus den Fingern saugte, alles ging einfach schief! Meine Freundin bekam Ausschlag von dem Tannengrün-Kranz, den ich ihr brachte und kein Mensch, den ich anrufen wollte, um wenigstens frohe Weihnachten zu wünschen, war Zuhause.
Gegen Spätnachmittag, als meine Frustration ihren Höhepunkt erreicht hatte, bemerkte ich, dass die Temperaturen sanken und es anfing glatt zu werden. Also holte ich den Sack Streusalz und streute vor unserem Haus. Da kam mir die glorreiche Idee doch noch die letzte gute Tat zu schaffen und vor dem Haus unserer Nachbarn zu streuen. Leider vergaß ich in meinem Eifer, dass sie wegen ihres Dackels mit den empfindlichen Pfoten nie Salz streuten.
Als sie aus dem Haus kamen und der Hund anfing zu jaulen, verschwand ich unauffällig hinter der nächsten Hecke...
Kurz vor dem Weihnachtsgottesdienst war meine Stimmung auf dem Tiefpunkt. Da konnte ich es nicht mal schaffen, 24 Tage lang zu nur einem Menschen pro Tag eine Freude zu machen? In Gedanken vertieft brachte ich den Müll raus zum Mülleimer und ließ mit einem lauten Krachen den Deckel zuknallen. Erschrocken zuckte ich zurück als eine Stimme neben mir sprach: „Na, meine Liebe, was ist denn mit Ihnen los! In den letzten Tagen sind sie stets freudestrahlend durch die Gegend gehuscht, und heute, am Heiligen Abend, gucken Sie noch finsterer als die Wolken da oben sind!“
Mein Nachbar, ein ganz lieber älterer Herr, der erst vor kurzem Witwer geworden war, stand neben mir an den Mülltonnen.
Ich gestand ihm, dass mir heute leider gar nicht weihnachtlich zumute sei. Ich erzählte ihm, dass mir heute einfach nichts gelingen wollte, und meine Laune auf dem Tiefpunkt sei. Er hörte eine ganze Weile zu und begann dann mich aufzumuntern. Er machte mir bewusst, wie gut ich es habe mit einem lieben Mann an der Seite, dass ich gesund und mit Kindern gesegnet war.
Als ich nach einigen Minuten merkte, dass mir immer kälter wurde, verabschiedete ich mich dankbar von ihm: „Ich danke Ihnen ganz herzlich für diese guten und wichtigen Worte! Sie haben mich jetzt wirklich aufgebaut und den Blick für die wichtigen Dinge im Leben wieder geöffnet!“
Daraufhin entgegnetet mein Nachbar: „Nein, nicht Sie müssen sich bedanken, ich muss mich bedanken! So viele Leute, auch Sie und ihr Mann, kümmern sich um mich, und muntern mich seit dem Tod meiner Frau auf. Ich hatte das Gefühl, ich könnte nie etwas zurückgeben. Und jetzt haben Sie mir eine große Freude gemacht, in dem ich Sie auch einmal aufbauen und Ihnen etwas Gutes tun konnte! Schön, dass ich auch mal jemanden eine Freude gemacht habe, denn das hat mir selbst am aller meisten Freude gemacht!“
Er lächelte, ging ins Haus und ließ mich sprachlos zurück – der “ganz besondere Adventskalender“ war vollendet! Heute, am 24. Dezember hatte ich meinem lieben alten Nachbarn eine Freude damit gemacht, dass er selbst einmal wieder Freude verbreiten konnte!
Fröstelnd, aber beschwingt ging ich zurück ins Haus. Mein ältester Sohn stand im Flur, und öffnete gerade die letzte Tür seines Fußball-Karten-Kalenders und schaute frustriert auf die Karte die er zum dritten Mal in den Händen hielt.
Er schaute mich an und sagte: “Mama, eigentlich könntest du doch nächstes Jahr im Dezember wieder einen Adventskalender für mich basteln... oder?“
von Joachim Hesse
1996 hielt sich Simons Clique gerne in der mittleren Eisdiele der Frankenberger Fußgängerzone auf. So auch an diesem Dezemberabend.
Carlos, Mario, Olli, Christine, Nadine und Nico saßen bereits bei Cappuccino und Milch-Shake. Mit den Worten „Guck mal Carlos, da kommt ja noch ein Freiwilliger“ wurde Simon von Mario begrüßt.
„Was soll das denn bedeuten?“, entgegnete der Neuankömmling perplex.
„Setz dich erstmal“, ergriff Carlos das Wort und klärte ihn umgehend auf, wozu er Freiwillige suchte, wobei sich Simon schon in etwa denken konnte, um was es gehen würde.
Carlos arbeitete zu jener Zeit für eine lokale Zeitung und war mitverantwortlich für die wöchentliche Jugendseite. Diese umfasste die anstehenden Veranstaltungen des kommenden Wochenendes, Discoabende in Geismar oder Battenberg, Konzerte im Havanna und Treibhaus. Er berichtete über bekanntere Bands, die sich in die Gegend verirrt hatten oder befragte die einheimischen Jugendlichen zu aktuellen Themen.
So hatte es Simon vor einigen Monaten mit diesem denkwürdigen Satz in die Zeitung geschafft: „Mein Wochenende besteht aus Dönerbude, Havanna oder Treibhaus. Ich muss am Wochenende nicht in größere Städte fahren um Spaß zu haben“. Aber selbst wenn er gewollt hätte, er war 17 und hatte noch kein Auto. Hatte er mit 18 auch noch nicht gleich, aber das ist eine andere Geschichte.
Nun stand eine neue Fußgängerzonen-Umfrage an. Die Frage an die Teenager der Ederstadt lautet dieses Mal „Was bedeutet Weihnachten für dich?“.
Mario und Nadine wurden bereits von Carlos befragt, zwei Passanten von außen sollten noch dazukommen, einen Platz hatte er extra für Simon reserviert. Carlos wusste, dass dieser gerne seine Meinung äußerte und auch nichts gegen ein Foto von sich in der Zeitung einzuwenden hätte.
„Simon, was bedeutet Weihnachten für dich?“
„Na ja, is doch ganz klar: Ein paar Tage frei, dann freue ich mich immer das halbe Jahr auf den Hawaii-Toast meiner Mutter. Am 24. wird natürlich erstmal ganz langsam in den Tag gestartet, wegen des traditionellen Konzerts im Havanna am Vorabend. Ja… und ein paar Geschenke gibt’s natürlich auch.“
„Gut, das reicht schon. Werden wieder nur so ein paar Zeilen unter ’nem Foto. Dann stell dich mal kurz rüber vor die weiße Wand, damit ich noch ein Bild von dir schießen kann – Nadine und Mario hab ich schon im Kasten“.
Nachts war Simon noch nicht „fertig“ mit der Umfrage, sie beschäftige ihn und hinderte ihn am Einschlafen. Was würden seine Eltern sagen, wenn sie ihn mit seiner Meinung zu Weihnachten in der Zeitung entdeckten. Das Thema war schließlich etwas kniffliger als die Wochenend-Umfrage vom Frühjahr.
Am übernächsten Morgen begrüßte ihn seine Mutter mit den Worten „So so, du freust dich also das ganze Jahr auf meinen Hawaii-Toast, schönes Foto übrigens“.
„Äh, ja…“, war seine Reaktion als es ihm dämmerte. Die Zeitung lag aufgeschlagen auf dem Küchentisch. Rechts oben in der Ecke war er abgebildet unter dem Foto stand „Simon, 17. Weihnachten bedeutet für mich ausschlafen, ein paar Tage frei haben, Geschenke und wie immer freue ich mich das ganze Jahr über auf den leckeren Hawaii-Toast meiner Mutter“. Fertig. Ja, ging doch, mit Text und Bild konnte er gut leben.
Drei weitere Tage später hatte er schon fast vergessen, dass er sich in der Zeitung zum Thema Weihnachten geäußert hatte.
Samstags wurde das „Wort zum Sonntag“, abwechselnd von einem der lokalen Pfarrer oder Priester geschrieben. Pfarrer Hohlbruck eröffnet mit der Überschrift „Hawaii-Toast und ausschlafen“ – ihm schwante Böses.
„Lies dir das mal durch, du wirst noch richtig berühmt mit deinen Umfragen“. Pfft, als ob das „meine Umfragen“ sind, dachte er sich.
Was Hohlbruck inhaltlich zum Ausdruck bringen wollte war klar: „Wie können wir die Jugend da abholen wo sie steht, damit sie sich wieder auf das besinnt, worum es an Weihnachten, dem Fest der Liebe geht.“ Doch dies musste man schon zwischen den Zeilen lesen wollen. Emotionsgeladen hatte sich Hohlbruck bei seinen Ausführungen sehr deutlich im Ton vergriffen.
„Okay, jetzt hat dein letztes Stündlein geschlagen“, vermutete Simon. „Mama wird sich auf die Seite des Pfarrers schlagen.“ Dass die Umfrage solche Reaktionen hervor rufen würde, hätte er sich nicht träumen lassen. Aber warum nicht, wenn die Meinung eines 17-Jährigen zum Diskutieren anregt…
„Sei froh, dass wir dein Weihnachtsgeschenk schon gekauft haben“, waren die ersten Worte seiner Mutter, nachdem er den Artikel zu Ende gelesen hatte.
„Toast, Wurst und Käse auch, hab ich gesehen!“, packte Simon die sich anbahnende lockere Stimmung beim Schopf.
„Sei froh, dass dein Vater eher in den Sportteil guckt, als sich mit dem Wort zum Sonntag zu beschäftigen. Was machen wir denn jetzt? Ich ruf diesen Hohlbruck mal an. Der kann ja denken was er will, wenn du an Weihnachten ausschlafen willst und gerne Hawaii-Toast isst. Vielleicht kriegt er seit zwanzig Jahren Kartoffelsalat mit Bockwurst vorgesetzt. Außerdem hast du nur gesagt was viele denken. Er muss jedenfalls nicht in diesem Ton persönlich werden. Ein Anruf hätte es auch getan, das sage ich ihm genau so!“
Sie brachte ihn tatsächlich dazu, sich am Telefon bei Simon zu entschuldigen, er habe in der ersten Emotion überreagiert. Zum Schluss wünschte er ihm sogar „Gesegnete Weihnachtstage, wie auch immer Sie sie am liebsten verbringen“.
von Tanja Schwarz
Das Telefon klingelte als ich gerade zur Tür hereinkam, und wie immer musste ich es erst einmal suchen, bis ich mich atemlos meldete.
„Hallo Anna“, kam die Antwort, „hier ist Tante Emmi, ist es wahr das Oma Greta am Wochenende ins betreute Wohnen zieht?“
