Gott hat uns gesehen - Klaus-Dieter John - E-Book

Gott hat uns gesehen E-Book

Klaus-Dieter John

4,4

Beschreibung

Als sich der Chirurg und die Kinderärztin Dr. Klaus und Dr. Martina John vor zehn Jahren anschickten, ein modernes Krankenhaus für die peruanischen Indios zu bauen, hielten viele sie für verrückt. Ohne Startkapital, ohne garantiertes Budget und Kredite wollten sie den Nachfahren der Inkas eine medizinische Behandlung auf hohem Niveau anbieten. Die atemberaubende Entwicklung von der Vision bis zur Ausführung wurde zu einem Krimi voller Fügungen und Wunder. Christen vieler Konfessionen sehen darin einen Hinweis auf die Existenz Gottes. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 geht der Nervenkitzel weiter. In diesem Buch erleben Sie mit, wie die Arbeit von Diospi Suyana durch Gefahren, Korruption und schier unüberwindliche Hindernisse fortwährend bedroht ist - und trotzdem wächst. Das Krankenhaus am Rande der Unmöglichkeit wurde bisher in 400 Medienberichten weltweit vorgestellt. Mit seinen unerklärlichen Wendungen hat diese Geschichte Millionen von Menschen fasziniert.

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Seitenzahl: 301

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Klaus-Dieter John

Gott hat uns gesehen

Diospi Suyana – eine Geschichte geht um die Welt

Ein wichtiger Hinweis in eigener Sache:

Der Autor hat alle Ereignisse, die in diesem Buch beschrieben sind, nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben. Die sorgfältigen Recherchen beziehen sich auch auf Zeit- und Ortsangaben.

Einige wenige Namen wurden zum Schutz der beteiligten Personen bzw. des Autors verändert.

© 2015 Brunnen Verlag Gießen

www.brunnen-verlag.de

Lektorat: Eva-Maria Busch

Umschlaggestaltung: Olaf Johannson, spoon design

Fotos innen und Umschlagfotos: privat

Satz: DTP Brunnen

ISBN 978-3-7655-0930-8

eISBN 978-3-7655-7349-1

Widmung

Liebe Natalie, lieber Dominik und lieber Florian,möge die Geschichte unserer Familieeuch stets daran erinnern,dass Gott uns fünf gesehen hat.

Und nicht nur uns, sondern die ganze Welt.

Inhalt

Vorwort von Dr. Martina John

Die Katastrophe

Große Aufregung danach

Die Rufmordkampagne

„Reißt die Mauern nieder!“

Ein großes Fest mit Stressmomenten

Es kommt Leben in das Gebäude

Wir werden Peruaner

Der berühmteste Fahrstuhl der Welt

Die verzweifelte Suche

Ein exaktes Timing

Völlig fertig mit den Nerven

Der Kampf um Container Nr.

Das perfekte Medienereignis

Wo tut es Ihnen denn weh?

Die Erpressung

Der verlorene Prozess

Menschen, die ganz anders ticken

Vom Kinderklub zum Kinderhaus

Neue Horizonte

Eine große Koalition der Willigen

Gesucht: Der Herr Direktor

Die heiße Phase

Das Colegio Diospi Suyana

Wer bezahlt die Rechnung?

Der Auftrag im Morgengrauen

Vom Himmel hoch im Hubschrauber

Die Sprengkraft eines Druckerzeugnisses

Schreie in der Notaufnahme

Am Podium

Auf nach Großbritannien

Rund um den Erdball

25 000 US-Dollar haben oder nicht haben

Bitte, kommen Sie in mein Schlafzimmer

Von der Vergangenheit in die Zukunft

Zum Schluss das Wichtigste

Dank

Vorwort

Manche sagen: Das habt ihr ja toll gemacht! Manche meinen: Was für Zufälle! Was habt ihr immer wieder für ein Glück! Die Wahrheit ist: Wenn wir normale Menschen unsere Grenzen erkennen und unser Leben Gott zur Verfügung stellen, dann kann er großartige Dinge tun. Denn Gott ist nicht der allmächtige, ferne Schöpfer des Universums; er ist keine Maschine, die nach einem Gebetswunsch das entsprechende Resultat ausspuckt. Er ist nicht der Garant für Reichtum, Macht, Gesundheit und Wohlergehen. Aber er ist als Kraft erfahrbar, die aufbaut; als Geist, der leitet; als persönlicher Retter und Helfer. Manchmal so machtvoll, dass man eine Gänsehaut bekommt; manchmal so zart, dass man seine Gegenwart kaum spürt; manchmal so humorvoll, dass man laut über sich selbst lacht. Immer so vertrauenswürdig, dass man sein Leben unter seine Leitung stellen kann. Immer so liebevoll, dass es nicht auf die eigene Leistung ankommt, sondern nur darauf, Gott als Herrn anzuerkennen.

Die Geschichten dieses Buches laden ein, eine persönliche Gotteserfahrung zu riskieren. Sie sollen Gottes Größe und Güte bezeugen. Es handelt sich um eine atemberaubende Fortsetzungsgeschichte, die Gott mit Menschen für Menschen bei Diospi Suyana geschrieben hat – und schreibt.

Sie wird hier erzählt von einem Mann, der selbst sehen und erleben wollte, dass Gott nicht nur ein Konstrukt menschlicher Fantasie ist. Und der es als Privileg betrachtet, in Gottes weltweitem Werk mitarbeiten zu dürfen – meinem Mann. Ich gehöre wahrscheinlich zu seinen schärfsten Kritikern, aber – das hat er gut gemacht! Die Erzählungen stimmen haargenau! Und sie zeigen, dass Gott uns sieht, dass es ihn interessiert, was wir Menschen tun. Darauf basiert Gottes Werk für die Quechua-Indianer in den peruanischen Anden. Er hat sich Diospi Suyana aus Liebe ausgedacht, um einem Volk zu zeigen, dass es nicht vergessen ist.

Dr. Martina John

Die Katastrophe

Seit Menschengedenken hatte es so eine Regenzeit nicht mehr gegeben. Kurz nach Weihnachten 2009 nahm der Himmel eine dunkelgraue Farbe an. In den folgenden Wochen wechselte sich ein Gewitter mit dem nächsten ab. Das ständige Grollen in den Wolken und die bizarren Blitze wirkten zwar bedrohlich, doch die wirkliche Gefahr ging vom Dauerregen aus. Er ließ die Flüsse über die Ufer treten und weichte ganze Berghänge auf. Tagtäglich stürzten gewaltige Geröll- und Erdmassen in die Tiefe. Niemand wusste, wann und wo der nächste Erdrutsch Straßen und Schienenwege unter sich begraben würde. Die Bewohner der südlichen Anden Perus konnten den Beginn der Trockenzeit kaum erwarten.

Ich schaute sorgenvoll auf meine Armbanduhr. Heute Abend würde Krankenpfleger Michael Mörl mit seiner Familie nach einem Aufenthalt in Deutschland wieder nach Curahuasi zurückkehren. Die Verbindungsstraße, die sie nehmen mussten, war in Nähe des Apurímacs und seiner Zuflüsse an vielen Stellen unterspült und deshalb abschnittsweise nur einspurig befahrbar. Andernorts mussten Straßenarbeiter mit schweren Bulldozern immer wieder Umgehungswege baggern, wo Schlammlawinen die Panamericana völlig versperrt hatten.

Krankenschwester Damaris Haßfeld hatte freundlicherweise angeboten, die Familie am Flughafen in Cusco abzuholen. Aber würde die kleine Reisegruppe in einer Nacht wie dieser die Rückfahrt durch die Berge schaffen? Unheil lag in der Luft. Ich parkte meinen Wagen vor dem Haus der Mörls und starrte durch die beschlagenen Fensterscheiben in die Dunkelheit.

Zur gleichen Zeit kniff Michael Mörl die Augen zusammen und blickte konzentriert durch die Windschutzscheibe des Kleinbusses. Seine Frau Elisabeth und die Kinder sowie Damaris Haßfeld liefen vor ihm durch den Regen. Draußen wurden sie zwar nass, aber im Wagen war es jetzt einfach zu gefährlich. Der Fluss hatte das Niveau der Straße erreicht und mit jeder Minute brachen weitere Asphaltbrocken vom verbliebenen Straßenbelag ab. Ein ohrenbetäubendes Getöse erfüllte die Dunkelheit, sodass man sein eigenes Wort kaum verstehen konnte.

Elisabeth hielt die Hände von Nikodemus und Leonore fest an sich gedrückt. „Wir haben es gleich geschafft“, schrie sie den Kindern zu, die sich müde und durchnässt in diesem Moment nur nach einem warmen Bett sehnten.

Die Straße wurde wieder etwas breiter. Wo blieb Papa? Die Kinder drehten sich um und blickten ängstlich zurück. Auch sie verstanden, dass ihr Vater jetzt absolute Maßarbeit leisten musste, um den Hyundai durch die schmale verbliebene Passage zu manövrieren.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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