Heinrich von Kleist - Rudolf Genée - E-Book

Heinrich von Kleist E-Book

Rudolf Genée

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Beschreibung

Leben und Sterben des Heinrich von Kleist, dazu die Briefe seines letzten Lebenstages. Heiter und gelassen ging dieser deutsche Dichter in den Tod. Seine Werke gehören zu den größten Dichtungen der deutschen Sprache: Michael Kohlhaas, Die Marquise von O., Amphytrion, Der zerbrochne Krug, Die Herrmannsschlacht, Das Käthchen von Heilbronn, Prinz Friedrich von Homburg, um nur die bekanntesten zu erwähnen. Mit vielen Andern teilte er das Schicksal, erst nach dem Tod richtig bedeutsam geworden zu sein.

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Veröffentlichungsjahr: 2015

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Table of Contents

Titelseite

Heinrich von Kleist

Die letzten Briefe Heinrich von Kleists und Henriette Vogels

[email protected]

Titelseite

 

Rudolf Genée

 

Heinrich von Kleist

Ein Bild seines Lebens und Wirkens

 

 

 

 

 

Basel, 2015

[email protected]

 

 

Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist steht unter den Geistesarbeitern der deutschen Nation nicht unbestritten in der Reihe unserer ersten und als klassisch anerkannten Dichter und Denker.

Trotz seiner außerordentlichen dichterischen Kraft steht er dennoch in der Totalität seiner Erscheinung nicht ebenbürtig neben Lessing, Herder, Goethe oder Schiller, sondern er nimmt nach diesen seinen ganz besondern Platz ein, als der weitaus größte, aber auch unglücklichste der Romantiker. Auch nach seinem Tode hat es noch lange gedauert, bis er in unserer Literatur zu der in neuerer Zeit ihm zuerkannten Bedeutung gelangt ist. Solche Erscheinungen haben stets ihren Grund in der dichterischen Persönlichkeit und in deren Schöpfungen selbst, und man braucht deshalb die Mitlebenden des Dichters nicht anzuklagen, daß sie ihn ungewürdigt gelassen hätten. Wenn man sich gegenwärtig in gesteigertem Maße und mit gesteigerter Anerkennung seiner ungewöhnlichen dichterischen Bedeutung zuwendet, so ist dies aus verschiedenen Ursachen zu erklären. Erstens Pflegt die Nachwelt einen besonderen Eifer daran zu setzen, das wieder gut zu machen und das reichlichst zu gewähren, was die Mitwelt dem Dichter versagte, und nicht selten geht sie dabei ebensosehr über die Grenzen der Bewunderung hinaus, wie man vordem hinter dem ihm zukommenden Maße der Anerkennung zurückgeblieben war. Bei Kleist aber ist es außerdem neben dem Dichter auch seine Persönlichkeit und sein tragisches Geschick, was das Interesse für ihn mehr und mehr gesteigert hat.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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