Heul doch - Felisitas Mau - E-Book

Heul doch E-Book

Felisitas Mau

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Beschreibung

Episoden / Erinnerungen aus meinem Leben mit meinem Bruder. Wie soll ich den Inhalt beschreiben: Es sind sehr subjektiv geschilderte Erinnerungen über zwei Menschen, die zwar die gleichen Eltern haben, aber in zwei komplett verschiedenen Welten leben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Geburtstage

Warum

Kindheit

Jugend

(Ganz) Späte Jugend

Herr wirf Hirn vom Himmel

Starker Mann

Selbstüberschätzung

Ausdrucksweise

Hochzeit

Eltern

Typisch Bruderherz

Zahlungsmoral

Gerechtigkeit

Komplexe

Schlußwort

Nachwort

Schlußwort (Des Rätsels Lösung?)

Vorwort

Tja, liebes Bruderherz, die letzte Schote hat mich doch tatsächlich motiviert, mal alles zusammenzufassen, was mir zu unserer Geschichte so einfällt.

Macher Leser wird sich vielleicht in meinem Büchlein / „Brief an meinen Bruder“ / Pamphlet wieder finden, weil er auch so ein Exemplar in seiner Familie hat. Irgendwie ist es doch beruhigend zu wissen, man ist nicht allein.

Mancher mag nicht glauben, daß das alles Fakt und keine Fiktion ist (darum nenne ich auch keine Namen und darum ist mein Autorenname auch ein Pseudonym.).

Und wieder andere sind nach der Lektüre vielleicht froh, was sie für einen „normalen“ älteren Bruder haben.

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

Für evtl. körperliche Beeinträchtigungen (z.B. Schleudertrauma vor lauter Kopf schütteln) übernimmt der Autor keine Verantwortung!

Und nun GUTE UNTERHALTUNG!

Geburtstage

Die Idee zu diesem Werk entstand ein paar Tage nach meinem vierzigsten Geburtstag. Mein Bruder hat mich sogar angerufen (oh Wunder, oh Wunder). Aber statt daß er gratuliert und „nur“ die für einen runden Geburtstag obligatorischen Sprüche von sich zu geben, konnte er sich ein „das war weil Du dannunddann blaundblub zu mir gesagt hast“ nicht verkneifen. Klar hab ich ihm zu seinen runden Geburtstagen auch die üblichen „Gemeinheiten“ zukommen lassen, wie meinen Freunden übrigens halt auch. Aber nie mit „weil Du damals gesagt/getan hast“ und auch nie mit diesem gehässigen Unterton („ha, jetzt hab ich es ihr aber gezeigt“ – wie lange willst Du dieses Spiel eigentlich noch spielen? Soll ich Dir jetzt zu Deinem 45er eine besonders ausgewählte Gemeinheit servieren „weil Du das zu meinem 40er gesagt hast“?). Der Satz hat mich einfach nur tierisch angekotzt. Den hätte er sich besser gespart, dann wäre alles in Ordnung für mich. Aber dieses ‚Gejammer‘ und Aufrechnen mit dem Versuch eine Gehässigkeit zu platzieren schon wieder, das nervt einfach. Vor allem, weil wir vor ein paar Jahren ausgemacht haben „Strich drunter, was vergangen ist, ist vergangen, wir fangen neu an“ damit der noch existierende Teil der Familie (er, Muttern und ich) eine Chance haben, wieder eine Familie zu werden.

Wobei er sich offensichtlich nicht daran gebunden fühlt. Was mich sehr an seiner Ernsthaftigkeit in seinen Absichten zweifeln läßt. Und seine offensichtliche Obsession in Bezug auf meine Person – halte ich in keinster Weise für schmeichelhaft, sondern vielmehr für bedenklich (Freud hätte ich gefreut). Von daher – hol Dir professionelle Hilfe! Und wenn nicht deswegen, dann wegen der vielen anderen Punkte (und derer gibt es wirklich genug!).

Aber das ist ja nicht das Einzige, was es rund um das Thema „Geburtstag“ aufzuführen gibt:

Mein letztes Geburtstagsgeschenk von ihm hab ich zu meinem 16. bekommen. Einen Lippenstift!! (Für alle, die mich nicht kennen: Ich schminke mich grundsätzlich nicht, weder damals noch heute!) Dafür hat er zwei Stunden gebraucht (der Laden war 5 Minuten Fußmarsch weg!) weil er mit der Verkäuferin flirten mußte. Zwei Wochen später bekam Muttern zu ihrem Geburtstag eine Schachtel Pralinen. Anderes herum wäre er richtig gelegen. Aber das hätte denken vorausgesetzt. Blöd wie ich bin, hat er noch jahrelang Geschenke von mir bekommen, bis ich beschlossen habe „wie man in den Wald hineinschreit....“

Das war die Kurzfassung zu mir. Jetzt ist Mutterns Part eben dran.

Jahrelang hab ich meinen Bruder an den Geburtstag von Muttern erinnert (weil ich gesehen habe, daß es ihr ja doch wehtut, wenn von ihm nichts kommt). Traurig genug, daß das überhaupt nötig war!