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In meinem Leben gab es sehr viele schmerzliche Herausforderungen. Doch hat mich jede einzelne davon stärker und standfester werden lassen. Auch bei Niederlagen bin ich stets wieder aufgestanden und habe meinen Blick nach vorne gerichtet. So gelang es mir Schritt für Schritt Leid und Schmerz aus meiner Vergangenheit in Liebe und Freude zu verwandeln. Zu meinem besten Lebensbegleiter ist mir das Zitat: "Resignation ist keine Option", geworden. Es stärkt mich und macht mir Mut niemals aufzugeben. Wenn ich kapituliert hätte, würde ich diese Freude, Liebe, Harmonie, Erfülltheit und tiefen Frieden niemals in meinem jetzigen Leben spüren und erfahren können. Mein Wunsch für viele Menschen ist es von meinen eigenen Lebenserfahrungen auch andere ein Stück weit daran teilhaben zu lassen, um selbst ein glückliches und erfülltes Leben für sich zu gestalten.
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Seitenzahl: 128
Veröffentlichungsjahr: 2022
Hoffnungsschimmer
Der Weg in meiner Eigenliebe zu wachsen
1. Auflage, erschienen 11-2022
Umschlaggestaltung: Birgit Stengel
Text: Birgit Stengel
Layout: Birgit Stengel
www.birgit-stengel.de
© 2022 Birgit Stengel
ISBN Softcover: 978-3-347-69205-3
ISBN Hardcover: 978-3-347-69206-0
ISBN E-Book: 978-3-347-69207-7
ISBN Großschrift: 978-3-347-69208-4
Druck und Distribution im Auftrag der Autorin:
tredition GmbH, An der Strusbek 10, 22926 Ahrensburg, Germany
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist die Autorin verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne ihre Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag der Autorin, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung "Impressumservice", An der Strusbek 10, 22926 Ahrensburg, Deutschland.
Birgit Stengel
Hoffnungsschimmer
Der Weg in meiner Eigenliebe zu wachsen
Es ist nie zu spät, sein Leben neu zu beginnen!
Inhalt
Vorwort
Einleitung
Unsere Kinder loslassen
Ein Gefühl von Gelähmtheit drängte in mir nach oben
Entrümpeln und loslassen befreit mich
Warum traten aktuell vermehrt Probleme mit meinen Zähnen auf
Noch gerne ziehe ich mich in das Schneckenhaus in mir zurück
Am liebsten wollte ich keine Haare auf dem Kopf haben, um nicht daran gezogen zu werden
Erinnerungen während eines Urlaubs auf einer griechischen Insel auf welcher ich vor Jahren ein Seminar absolvierte
Mein Zeitmanagement optimiert, um mehr Zeit für mich zu haben
Nur ich selbst bin für mein Leben verantwortlich
Das Erscheinen meines Buches – Kann man alles vergeben
Alles, was ich aussende, findet aus meiner heutigen Sicht, wieder den Weg zu mir zurück
Meine ersten Lesungen
Die Verbindung zu meinem Inneren Kind aktivieren und pflegen
Für mich bedeutet Leben stetige Veränderung
Meine eigene Vergangenheit aufarbeiten zum Wohle meiner Familie
In meinem Leben lerne ich mutig und ehrlich zu mir selbst zu stehen
Meine Erfahrungen von Weiblichkeit und Wechseljahre
Täglich pflege ich das Innere meines Herzens – ich nenne es meinen Herzensgarten
Heute empfinde ich eine große Dankbarkeit tief in meinem Inneren
Die Suche nach Zuwendung, Lob und Aufmerksamkeit versuchte ich lange Zeit über Arbeit zu definieren
Früher fühlte ich mich einsam, wenn ich allein mit mir war
Eine interessante Begegnung, für mich heute kein Zufall mehr
Das Thema Neid und Eifersucht in meinem Leben
Ein unbeschreiblicher Herzschmerz dringt an die Oberfläche
Lange Zeit gab ich die Gewohnheiten meiner Erziehung in meiner eigenen Familie weiter
Ich wollte nicht erwachsen werden, wurde mir beim Hören eines Liedes bewusst
Erfahrungen aus unserer Ehe
Äußerer Schein zerplatzt wie eine Seifenblase, innere Werte bleiben bestehen
In meinem Leben habe ich angefangen die Verantwortung für dieses zu übernehmen und es umzugestalten
Im Traum nahm ich wahr, wodurch ich mich gestärkt oder geschwächt fühle
In mir spürte ich ein Gefühl von mangelnder Freude und Fröhlichkeit
Fehler sind für mich heute Erfahrungen, aus denen ich lernen darf
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt mich um eigenes Leben zu kümmern
Mein Start in den Morgen
Meine Gedanken zum Jahreswechsel
Gott ist aus meiner heutigen Sicht immer an meiner Seite
Ich bin vollkommen frei
Eigene Erfahrungen zwischen negativen Gefühlen, Gedanken und der Gesundheit meines physischen Körpers
Meine Schwächen in Stärken verwandeln
Für mich ist heute jeder Moment ein kostbares Geschenk
Meine Lebenszeit hier auf Erden nutze ich, um Altes und Belastendes aufzuarbeiten
Die kindliche Unbekümmertheit in mir versiegt nie ganz
Regelmäßige Reinigung auf sichtbarer Ebene und auch auf unsichtbarer Ebene
Mein freier Wille ist meine Entscheidung für das Gute oder das Unschöne in meinem Leben
Wie sieht meine Waagschale im Vergleich von Gut und Böse am Ende meines Lebens aus?
Heute sehe ich das Thema Freude und Lachen als eine Entscheidung
Um Altes und Ungutes zu erkennen und aufzulösen brauchte ich entsprechend Zeit in meinem Leben
Der steinige Weg zu meinem Herzen
Meine heutige Verbindung zum Gebet
In meinem Leben habe ich bisher viele Herausforderungen und Hürden gemeistert
Meine Eltern schenkten mir das Leben, dadurch bekam ich die Möglichkeit viele Erfahrungen zu sammeln
Mein Leben ist heute ein Geben und ein Nehmen
Interessante und nachweisliche Zusammenhänge über die Kraft meiner Gedanken und Worte
Mein Umfeld spiegelt mir meine eigenen Themen wider
Tägliches inneres Arbeiten an mir
Das Vaterunser – meine Erfahrungen
In mir drang ein Gefühl mehr tot als lebendig zu sein an die Oberfläche
Wenn ich geliebt werden möchte, dann
Tiefsitzende Ängste aus meiner Vergangenheit kamen an die Oberfläche
Auftretende Traurigkeit in mir lasse ich nun los
Durch die Liebe zu mir selbst entstand ein vollkommen neues Lebensgefühl in mir
Meine Gedanken zur Liebe
Die 10 Gebote
Vaterunser
Aramäisches Vaterunser – erweitertes Vaterunser
Danke
Meine bisher erschienenen Bücher
Weil sich mein Leben auf so wunderbare Weise entfaltete, freue ich mich heute, diese meine eigenen Erfahrungen durch meine Bücher und Lesungen mit anderen Menschen zu teilen.
Vorwort
Mittlerweile sind es nun schon über 10 Jahre seit ich angefangen habe mich meinen Lebensaufgaben zu stellen, Ungutes zu verwandeln und in meinem Bewusstsein und der Liebe zu wachsen. Dass daraus einmal Bücher entstehen, war mir zum damaligen Zeitpunkt sicherlich nicht bewusst. Das Schreiben half mir vieles in meinem Leben aufzuarbeiten. Es waren Gedanken in meinem Kopf, die ich zu Papier brachte und gleichzeitig waren sie oft Antworten auf bestimmte Probleme oder Themen, die für mich im Moment zu verarbeiten waren. Auf der einen Seite hatte ich wahrlich schon sehr viel hinter mir gelassen und verwandelt, dadurch war mein Leben wesentlich leichter und freudvoller geworden. Doch um komplett alles Verborgene aus den tiefsten Tiefen an die Oberfläche zu bringen, bedarf es einfach Zeit, Geduld und konsequentes dranbleiben.
Auch nach dem Erscheinen meiner bisherigen Bücher befasste ich mich weiter mit der Transformation meines Inneren. Vieles was zu entsprechender Zeit zu verarbeiten war schrieb ich nach wie vor auf. Ob daraus weitere Bücher entstehen würden, war für mich, auch damals bei den anderen Büchern unrelevant. Mein Bestreben war und ist es bis heute die vollkommene Liebe und Heilung meines eigenen Körpers, meines Geistes und meiner Seele zu erlangen. Doch da ich spüre, dass auch andere Menschen auf dieser Suche sind, entschied ich mich meine weiteren Erfahrungen und Gedanken in Form dieser entstandenen Texte weiterzugeben.
So entstand eine Seite nach der anderen. Keinen Gedanken machte ich mir über einen Titel er kam, wann er kommen sollte. So war es dann auch. Zu bestimmten Zeiten schrieb ich mehr, zu anderen wieder weniger. Es freute mich zu beobachten, wie sich noch immer etwas in meinem Leben liebevoll veränderte.
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu,“
(aus dem anglikanischem Christentum)
Einleitung
Aus heutiger Sicht glaube ich, dass damals noch sehr vieles in meinem Unterbewusstsein vorborgen lag und ich erst den größten Teil davon Schritt für Schritt heilen sollte, bevor ich bereit war meine Bücher in der Öffentlichkeit vorzustellen. Auch wenn wir täglich neue Herausforderungen und Aufgaben bekommen, um an diesen zu wachsen, war es für mich wichtig, so gut als möglich, die meisten alten Lasten und Muster aus meiner frühen Kindheit zu verwandeln.
Viele tiefsitzende Ängste, Schmerzen, Ungerechtigkeit, auch Enttäuschungen, Traurigkeit und Bitterkeit in diesem jetzigen Leben hingen mit meiner Kindheit zusammen. Ich spüre, dass ich diesbezüglich schon sehr vieles vergeben habe. Für mich ist mittlerweile vielmehr ein Mitgefühl für die Täter entstanden, weil auch sie tief verletzte Kinder sind und diese großen Verletzungen noch, wie einen unsichtbaren schweren Rucksack, mit sich herumtragen.
In meinem Inneren ist mit der Zeit ein immer größeres Gefühl der Dankbarkeit und Leichtigkeit entstanden je mehr Leid und Schmerz ich aus meinen feinstofflichen Körpern auflösen konnte. Im ersten Seminar, welches ich vor Jahren besuchte, erfuhr ich damals unter anderem von Themen wie Selbstliebe und Vergebung, durch welche ich mein Leben in Liebe und Glück verwandeln konnte. Sehr viel habe ich seit dieser Zeit bis heute an diesem Ziel gearbeitet und darf nun mehr und mehr spüren, wie frei und leicht sich dies nun in meinem jetzigen Leben anfühlt.
Öfter fragte ich mich beim Schreiben dieser Texte, ob es wirklich richtig ist, so vieles aus meinem Leben weiterzugeben. Es ist der tiefste Wunsch aus meinem Herzen heraus, diese meine eigenen Erfahrungen als Hilfestellung für andere Menschen weiterzugeben. Zu zeigen, dass man auch den größten Schmerz im Inneren heilen und vergeben kann.
Für viele Menschen dieser Erde wünsche ich mir, dass sie diese wundervolle Erfahrung machen können, wie sich Liebe, Freude und Glück in ihrem Leben und in ihrem Herzen anfühlen. Das, und nur das ist der Antrieb für die vielen Stunden, die ich mit Stift, Papier und vor dem Computer verbringe, in der Hoffnung es mögen die Worte den Weg auf diese Seiten finden, die der Leser benötigt, um sich auf seinen eigenen Weg der Liebe, der Freude und zu seinem Herzen zu machen.
Bis heute bin ich dankbar, dass ich diesen Weg erkennen durfte, und es erfüllt mich mit einem gewissen Stolz, dass ich auch bei Niederlagen immer wieder aufgestanden und bis jetzt weiter gegangen bin.
Unsere Kinder loslassen
Wie schon öfter erwähnt, hat alles seine Zeit. Als unsere Kinder klein waren brauchten sie mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. Je älter sie wurden, desto mehr ließen wir ihnen die Freiheit eigene Schritte zu gehen. Bei uns kamen die ersten Zeiten ohne mich als Mutter, als unsere Kinder mit etwa 3 ½ Jahren in den Kindergarten gingen. Später kam die Schulzeit und während Schullandheimaufenthalten, die ersten Tage ohne Familie. Später Zeltlager, Skikurs oder auch eine Sprachreise. Hier galt es für uns als Eltern, vor allem mir als Mutter, zu lernen unsere Kinder Schritt für Schritt loszulassen.
Ich freute mich sehr zu beobachten, dass unsere Jungs es wagten Dinge auch allein zu machen und mutig Neues auszuprobieren. Es hilft ihnen bis heute auf ihrem Weg in ihre Eigenständigkeit. Obwohl ich beim Abschied nehmen oft Tränen in den Augen hatte, ließ ich sie doch gehen. Wie es so schön in dem Spruch von Khalil Gibran heißt: „Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie größer werden, schenk ihnen Flügel.“
Als dann unsere Söhne 18 Jahre alt waren und selbst mit dem Auto fuhren, ließen wir sie auch hier ihre eigenen Erfahrungen sammeln. So fuhren unsere Zwillinge gleich einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag zusammen mit ihrem älteren Bruder mit dem Auto in die Berge zum Skifahren und kaum zurück am nächsten Tag über 5 Stunden Fahrtzeit mit dem Auto zu einer gemeinsamen Freundin in die Schweiz.
Es freute mich, dass sie sich zutrauten dorthin zu fahren. Nur durch neue eigene Wege hat man die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und zu entfalten. Dann kam die Zeit den ersten unserer Söhne für eine längere Zeit ziehen zu lassen. Gleich nach dem Abschluss seiner Ausbildung brach er für einige Monate nach Neuseeland auf. Ich fand es beeindruckend, dass er den Mut hatte diesen Schritt zu wagen, hinein in viele neue Erfahrungen, Begegnungen und Eindrücke. Von ganzem Herzen gönnte ich ihm diese Zeit.
Dennoch zog es mir als Mutter das Herz so schmerzlich zusammen. Sein liebevolles, freundliches, stets fröhliches Wesen würde mir mehr fehlen, als ich es in Worten ausdrücken konnte. Beim Aufschreiben kommen mir auch hier nochmals Tränen. Mein Herz schmerzte so sehr, ich konnte schlecht schlafen und hatte kaum ein Hungergefühl. Ich fühlte mich wie gelähmt. Hier spürte ich so deutlich, dass diese Trübseligkeit mir meine ganze Energie raubte. Noch viel mehr jedoch wurde mir bewusst, dass ich diese Energie der Schwere und Niedergeschlagenheit, auf einer unsichtbaren Ebene, auch an unseren Sohn weitergab.
Jeder Gedanke ist Energie und wirkt, kam mir hier in den Sinn. Mit Sicherheit wollte ich unseren Sohn lieber aufbauen und unterstützen, als ihn schwächen. Mittlerweile weiß ich von diesen unsichtbaren, energetischen Verbindungen. Deshalb änderte ich meine Gedanken. Ganz bewusst schrieb ich mir positive Gedanken für ihn auf. Ich wünschte ihm von Herzen viel Freude, wertvolle Begegnungen, unbeschreibliche Erfahrungen, besondere Momente und dass er wieder gesund und mit außergewöhnlichen Erlebnissen und Eindrücken zu uns zurückkommen möge.
Täglich viele Male sprach ich nun in der nächsten Zeit diese Affirmationen, für unseren Sohn, entweder laut oder in meinen Gedanken. Dadurch wurde es in meinem Herzen wieder leichter. Außerdem nahm ich ihn, wie auch unsere ganze Familie nach wie vor, im täglichen Gebet mit auf und wünschte ihm Gottes Schutz und Segen auf all seinen Wegen. Von ihm möge er täglich vor allen Anfechtungen dieses Tages bewahrt und behütet sein. Für mich gibt es keinen größeren Schutz als den Segen Gottes. Auch unsere anderen beiden Söhne ließen wir frei ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln z.B. in Indien oder England.
Mittlerweile sind nun alle 3 Söhne zum Studieren aus dem Haus, zum Teil im Ausland. Innerhalb von nur 6 Wochen verabschiedeten sie sich für länger oder kürzer von uns und ihrem gewohnten und bisherigen Zuhause. Es wurde nun sehr ruhig dort. Für jeden von uns war es eine sehr große Umstellung und Herausforderung und wir brauchten einige Wochen, um uns daran zu gewöhnen.
Viele Jahre kümmerten wir uns als Eltern um die Erziehung unserer Kinder. Wir gaben unser Bestes und nun durften und mussten diese auch ihre eigenen Wege gehen. Weil wir sie lieben, gaben wir Ihnen die Freiheit ihr eigenes Leben zu entdecken und zu leben. Doch wenn sie uns brauchen, sind wir immer hilfreich und unterstützend für sie da. Heute sehen wir als Eltern mit Respekt, Achtung und einem gewissen Stolz, wie unsere Kinder bisher mutig und zielstrebig auf ihrem Weg vorangekommen sind.
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und
obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende
Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und
er spannt euch mit seiner Acht,
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt,
so liebt er auch den Bogen, der fest ist.
(Verfasser: Khalil Gibran)
Ein Gefühl von Gelähmtheit drängte in mir nach oben
Aktuell spürte ich ein extremes Gefühl der Gelähmtheit in mir nach oben kommen. In meinem Kopf möchte ich so vieles umsetzen, viele Gedanken sprudeln wild durcheinander. Doch sitze ich da und finde keinen Anfang. Ich fühle mich gefangen in meinem Körper, bewegungsunfähig. Und dabei ist mein Wunsch doch so unglaublich vieles weiterzugeben und vorzubereiten. Was ist es das mich hier lähmt? Ist es das Vertrauen zu mir und meinen Tätigkeiten. Kommt diese Starre noch aus der Kindheit. Ich horche tief in mich hinein.
