Ich übe das Sterben - Gritt Liebing - E-Book

Ich übe das Sterben E-Book

Gritt Liebing

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Beschreibung

Vor etwa zehn Jahren spürt Gritt Liebing zum ersten Mal, dass etwas nicht stimmt. Die Ärzte diagnostizieren ein medizinisch nicht ungewöhnliches Vorhofflimmern und beruhigen die damals 33-Jährige. Doch in den Folgemonaten verliert sie immer wieder das Bewusstsein. Erst spät wird die wahre Ursache erkannt. Ihre einzige Überlebenschance ist ein implantierter Defibrillator. Er hat ihr schon über 150 Mal das Leben gerettet. Obwohl sie dem Tod so nah ist, ist Gritt Liebings Lebensfreude ungetrübt. Jeden Tag kämpft sie gegen ihre Krankheit an, indem sie versucht, ein möglichst normales Leben zu führen. Ihre Liebe zu Tieren begleitet sie wie ihre sportlichen Träume: die Teilnahme an einem Ironman und dem Transalpine-Run, einem Wettlauf über die Alpen. Die ermutigende Geschichte einer todkranken Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und jeden Tag ihres Lebens in vollen Zügen genießt

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 305

Veröffentlichungsjahr: 2010

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Gritt Liebing

Ichübe dasSterben

Ein schwaches Herz, ein starker Willeund jeden Tag ein neuer Sieg

Lübbe Digital

November 2010

Vollständige eBook-Ausgabedes in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KGerschienenen Werkes

Lübbe Digital in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG

Originalausgabe

Copyright © 2010 by

Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln

Lektorat: Daniela Jarzynka

Innenillustration Hunde: Anja Kohl

Innenillustrationen Defibrillatoren: Armin Enders

Datenkonvertierung eBook:

hanseatenSatz-bremen, Bremen

ISBN 978-3-8387-0702-0

Sie finden uns im Internet unterwww.luebbe.deBitte beachten Sie auch: www.lesejury.de

Für Pickwick und Merlin

Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders …[1]

Wie ein roter Faden ziehen sich diese Worte durch mein Leben. Ich war immer in Bewegung und werde es immer sein. Seit nunmehr zehn Jahren bin ich aber vielmehr auf der Flucht als einfach nur in Bewegung. Auf der Flucht vor dem Tod, der mir jeden Tag die knochige Hand auf die Schulter legt, der nachts neben mir am Bett sitzt, der mir an den merkwürdigsten Orten auflauert und der immer wieder versucht, mir den Weg abzuschneiden.

[1]zitiert aus »Bleibt alles anders« von Herbert Grönemeyer

Herzschläge

Der Halbmarathon

Einen Tag vor dem Wettkampf reise ich zu den Weltmeisterschaften im Halbmarathon in der Schweiz an. Meine Aufgabe ist es, dort Athleten zu betreuen, die von meinem Arbeitgeber – einem amerikanischen Sportartikelhersteller – gesponsert werden.

Ich werde auch selbst dort laufen und meinen ersten Wettkampf absolvieren, der über die Zehn-Kilometer-Marke hinausgeht. Neben den Weltmeisterschaften gibt es einen gesonderten Lauf, an dem jeder, der möchte, teilnehmen kann. Dort werde ich starten.

Ausdauersport begleitet mich, seitdem ich drei Jahre alt bin. Damals nahm mein Paps mich zu einem Wettkampf mit, und ich bin meine ersten achthundert Meter gelaufen. Stolz trug ich anschließend die Medaille um den Hals. Diese Liebe zum Sport und die Erinnerungen an Laufveranstaltungen gehören wohl zu meinen eindrücklichsten Erlebnissen meiner Kindheit.

In der Schweiz wohne ich mit einer kenianischen Läuferin in der Wohnung eines Bekannten. Wir kochen dort zusammen und haben viel Spaß. Auch wenn die Kenianerin wenig Englisch und gar kein Deutsch spricht, unterhalten wir uns mit Händen und Füßen und verbringen eine sehr lustige und kurzweilige Zeit miteinander.

Am Abend vor dem Wettkampf treffe ich viele Eliteathleten bei einem großen Abendessen. Es ist interessant, diesen Menschen zu begegnen, und noch interessanter ist es zu sehen, dass keiner dieser Weltklasseläufer Starallüren hat. Der Abend motiviert mich noch mehr für den kommenden Tag. Unter all diesen Spitzenläufern fühle ich mich zwar einerseits winzig klein, aber andererseits genieße ich auch das erhebende Gefühl, all diese Leute kennenzulernen.

Am nächsten Morgen bin ich so nervös, dass ich meine Arbeit nicht gut mache. Ich bin keine große Hilfe für die Läufer, nehme zu wenig Rücksicht auf sie und habe das Gefühl, sie noch nervöser zu machen, als sie es ohnehin sind.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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