Ich war Jack Falcone - Joaquin Garcia - E-Book

Ich war Jack Falcone E-Book

Joaquin Garcia

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Beschreibung

Ein Gesetzeshüter schleust sich unter falscher Identität in den innersten Kreis der New Yorker Mafia ein und spielt seine Gangsterrolle so gut, dass ihm nach zwei Jahren die Mitgliedschaft in der Cosa Nostra angeboten wird – dieser unglaubliche Coup gelang dem FBI-Geheimagenten Joaquin Garcia. Sein Erlebnisbericht über die New Yorker Unterwelt ist so spannend wie ein Thriller – aber wahr!

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 402

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen:

[email protected]

3. Auflage 2012

© 2009 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Nymphenburger Straße 86

D-80636 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Die amerikanische Originalausgabe erschien 2008 bei Simon & Schuster, Inc., New York, unter dem Titel Making Jack Falcone. An Undercover FBI Agent Takes Down a Mafia Family. © 2008 by Jack Garcia. All rights reserved. Published by arrangement with Simon & Schuster, Inc.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Übersetzung: Martin Rometsch

Redaktion: Christine Oschmann

Umschlaggestaltung: Emma Ewbank

Umschlagabbildung: Sean Murphy/Getty Images

Layout und Satz: satz & repro Grieb, München

E-Book: Grafikstudio Foerster, Belgern

ISBN 978-3-86883-286-0

ISBN E-Book (PDF) 978-3-86413-464-7

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86413-465-4

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

www.riva-verlag.de

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Für meine liebevolle Frau und meine kostbare Tochter,

meine wundervollen Eltern, meine Familie und meine Freunde –

ich danke euch für eure Ermutigung, eure Unterstützung, eure Inspiration und euer Verständnis im Laufe der Jahre.

Nessun dorma! Nessun dorma!

Ma il mio mistero è chiuso in me,

Il nome mio nessun saprà!

No, no, sulla tua bocca lo dirò,

Quando la luce splenderà!

Ed il mio bacio scioglierà.

Il silenzio che ti fa mio!

Keiner schlafe! Keiner schlafe!

Doch mein Geheimnis wahrt mein Mund,

den Namen tu’ ich keinem kund!

Nein, nein, auf deinen Lippen sag ich ihn,

sobald die Sonne scheinen wird!

Mein Kuss allein soll dieses Schweigen lösen,

durch das du mein wirst!

»Nessun dorma«, Turandot, Puccini

Inhalt

Titel

Impressum

Widmung

Gedicht

Inhalt

Teil eins Einführung

Prolog Die Schlacht bei Bloomingdale’s

Kapitel 1 Komm, flieg mit mir

Kapitel 2 Serpico schickt mich

Kapitel 3 Der »FNG«

Kapitel 4 Die Waage der Gerechtigkeit

Kapitel 5 Willkommen in New York

Kapitel 6 Mittagspause: zwei Millionen Dollar Profit

Kapitel 7 »Erinnerst du dich an Pulp Fiction? Ich bin Wolf!«

Kapitel 8 Hilferuf aus der Bronx

Kapitel 9 Die Abrechnung im Naked Truth

Zwischenspiel 1 »Royal Charm« – Königlicher Charme

Teil zwei Der Fall entwickelt sich

Kapitel 10 Treffen mit Großvater Munster

Kapitel 11 Greg zündet sich eine an

Kapitel 12 Greg DePalmas Verführung

Kapitel 13 Auf der Liste

Zwischenspiel 2 Atlantic City – einflussreiche Freunde

Kapitel 14 »Wenn es Titten geregnet hätte, dann hätte uns jemand einen Schwanz über den Kopf gehauen«

Kapitel 15 »Wenn du das Loch hast, dann hast du das Gold«

Zwischenspiel 3 Abstecher nach Hollywood

Kapitel 16 Ich könnte als Jack Falcone sterben!

Kapitel 17 Begegnung mit Robert Vaccaro

Zwischenspiel 4 Der Fall des neugierigen Taxifahrers

Teil drei Rückzug

Kapitel 18 FBI an Falcone: Hau ab!

Kapitel 19 »Beim Bumsen lasse ich mich gerne küssen!«

Kapitel 20 Das Volk gegen Greg DePalma

Kapitel 21 Kopfgeld

Kapitel 22 Jack Falcones Abschied

Epilog Wo sind sie jetzt?

Danksagung

Teil eins

Einführung

Prolog

Die Schlacht bei Bloomingdale’s

Petey Chops drückte nicht ab.

Und wenn er nicht bald handelte, würde man ihn umlegen.

Bei der Mafia, auch Mob genannt, bedeutet »abdrücken«, das Geld mit seinen Vorgesetzten im Mafiaclan (in der »Familie«) zu teilen, das man mit Kreditwucher, Baubetrug, illegalen Glücksspielen und Lotterien, Prostitution, Drogen, gestohlenem Schmuck, Artikeln für Sportfans, Internetpornografie oder anderen kriminellen Aktivitäten verdient. Peter »Petey Chops« Vicini leitete ein sehr erfolgreiches Glücksspiel- und Lotteriegeschäft in der Bronx, das ihm Millionen Dollar einbrachte. Als Mobster oder initiiertes Mitglied des Gambino-Clans war er dafür verantwortlich, dass alle ihren Anteil an diesem Reichtum erhielten: sein Capo oder Captain – der Mann, der ihm übergeordnet war, sowie die »Regierung« der Familie – der Boss, seine rechte Hand und sein Berater.

Niemand darf einem Gambino oder einem Lucchese oder dem Mitglied einer anderen Familie, aus denen die New Yorker Cosa Nostra besteht, in die Quere kommen. Niemand darf in sein Revier eindringen, ihm Erpressungsopfer wegschnappen oder bei anderen Geschäften stören. Aber der Schutz eines Mafiaclans hat seinen Preis. Der Mafiasoldat – so heißt das »einfache Mitglied« – muss abdrücken. Was er verdient, muss er mit den Leuten teilen, die über ihm stehen. Außerdem muss ein Mafiasoldat seinen Vorgesetzten regelmäßig Bericht erstatten. Manche Capos bestehen auf täglichen Treffen. Und der Soldat tut gut daran, bei seinem Capo abzu­drücken. Wer das versäumt, begeht in der Mafia ein Kapitalverbrechen, und Petey Chops hatte seine Pflicht schon monatelang nicht mehr erfüllt. Er versteckte sich vor den anderen Mafiosi.

Chef der Gambinos war Arnold »Zeke« Squitieri, ein Mafioso vom alten Schlag, der das Rampenlicht so sehr scheute, wie sein illustrer Vorgänger John Gotti es gesucht hatte. Squitieri war wegen Drogenhandels vorbestraft – so viel zum »Kodex« der Mafia, der angeblich Drogengeschäfte verbietet. Squitieri hatte Petey Chops einem anderen Mafioso der alten Schule unterstellt: Greg DePalma, der seit den neunziger Jahren ein Gambino-Capo und seit 1977 initiiertes Clanmitglied war. Greg war Anfang 70, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde; er hatte gesessen, weil er den Stripclub Scores in Manhattan erpresst hatte, den der Radio-Discjockey Howard Stern berühmt gemacht hatte.

Die Mafia und das FBI hielten Greg für ein Relikt, einen abgehalfterten Typen oder, in der blumigen Sprache der Mafia, für einen kaputten Koffer. Aber Greg war alles andere als eine gescheiterte Existenz. Wenige Monate nach seiner Entlassung war er bei den Gambinos wieder obenauf. So sehr, dass Squitieri, das Familienoberhaupt, Greg mit zahlreichen Aufgaben betraute. Unter anderem hatte er den Gambino-Elitesoldaten und Goldesel Petey Chops zu beaufsichtigen und von ihm Geld einzutreiben.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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