Inseriert, gekauft, gezüchtigt - Cindy Blowins - E-Book

Inseriert, gekauft, gezüchtigt E-Book

Cindy Blowins

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2017
Beschreibung

Sie entdeckt ein Inserat, in dem ein "gut situierter" Mann eine Reisebegleitung sucht. Er würde alles bezahlen, und ein Taschengeld gäbe es auch noch dazu. Natürlich ist ihr klar, dass er mit ihr nicht nur die Sehenswürdigkeiten besuchen will. Aber wahrscheinlich kann er ohnehin nicht mehr wirklich.Also probiert sie es. Er lädt sie tatsächlich zu einem Treffen ein und ist von ihr begeistert. Die Anzahlung von ihm fällt fürstlicher aus als erwartet, und so lässt sie sich auf eine spontane Flugreise mit ihm ein. Vom Strand sieht sie zunächst nichts – dafür kann er im Bett ebenfalls mehr als erwartet. Dabei ist das erst der Anfang.

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Seitenzahl: 52

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Cindy Blowins

Inseriert, gekauft, gezüchtigt

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Sein Inserat (1)

 

Wurde Sabine doch noch im letzten Moment nervös? Aber warum sollte sie? Wer so ein Inserat aufgab, bekam wahrscheinlich ohnehin keinen mehr hoch. Wer etwas naiv wäre, könnte glauben, dass er wirklich nur eine Reisebegleitung suchte. Aber wer zahlte dann auch noch ein Taschengeld dazu, und wollte nur eine „junge Dame“? Egal, dort vorne war das Kaffeehaus, ein paar Leute saßen davor im Garten – und sie erkannte ihn. War er das? Ja.

 

Der Mann hatte zwar bereits einige weiße Haare, sah jedoch frischer als in ihrer Fantasie aus. Immerhin, sie hatte sich nichts erhofft, sogar ihre Tätowierung erwähnt, und er hatte ihr geantwortet. Wenn er ihr wirklich alles bezahlte, konnte er schon einmal mit einem schwarzen Kaffee anfangen.

 

„Hallo, guten Tag, wir wollten …“, sprach sie ihn an, als sie direkt neben ihm stand. Er blickte auf, ließ den Mund geschlossen, und musterte sie von oben bis unten. Plötzlich begann er zu lächeln und reichte ihr die Hand.

„Oh, hallo … Sabine, richtig? Ich bin Harald.“

 

Er drückte für sie erstaunlich fest zu, und die drei Sekunden erschienen ihr irgendwie viel länger. Jemand näherte sich dem Tisch, als sie sich ihm gegenüber hinsetzte, und nahm ihre Bestellung auf.

 

„Also wegen der Reisebegleitung … wo soll denn die Reise hingehen?“

„Das weiß ich noch nicht genau, schaue mich noch durch die Angebote. Aber … weißt du was? Ich habe so ein gutes Gefühl mit dir … wenn du willst, treffen wir uns übermorgen am Flughafen. Ich sage dir noch genau wann … und bräuchte dann noch deine Adresse für das Flugticket.“

„Oh … ja, natürlich.“

 

Was geschah hier bitte? Sollte sie wirklich mit ihm …? Aber schlecht sah er nicht aus, und schließlich war sie nur seine Reisebegleitung, und nicht sonst etwas. Sabine war natürlich nicht blöd und wusste, dass er für ein paar 1000 Euro im Monat keine Escort-Dame bestellen konnte. Die würde ihm rund um die Uhr alle seine Wünsche erfüllten – aber sie war doch keine! Und was wollte er machen, wenn sie mit ihm am Ende der Welt war, und sie nicht mit ihm ins Bett wollte? Sie nach zwei Tagen wieder nach Hause schicken? Auch schön, für einen Gratisurlaub.

 

Sie trank ihren Kaffee aus, während Harald „Zahlen, bitte!“ rief. Er beglich seine und ihre Rechnung mit einem wahnwitzigen Trinkgeld – und schob danach ein verschlossenes Kuvert über den Tisch.

 

„Das wäre dann die Anzahlung. Und wie gesagt … ich melde mich bald.“

 

Der erste Urlaubstag (2)

 

Sabine war es fast schon unheimlich, doch alles lief immer noch glatt. Beim Treffen hatte er sich einfach nur freundlich verabschiedet, und auf dem Rückweg hatte sie bei den 1000 Euro im Kuvert kurz den Atem angehalten. Nun stand sie in der Abflughalle in der Nähe des Check-In – und er tauchte gerade auf und klopfte ihr auf die Schulter.

 

Viel Gepäck hatte sie nicht, und entweder war das ein VIP-Schalter, wo es schneller ging, oder gerade weniger los. Es ging nach Mallorca, klar – vielleicht in seine eigene Villa dort. Wahrscheinlich konnte er auch eine mieten, wenn er gerade Lust hatte. Sabine hielt es für besser, nicht zu viele Fragen zu stellen. Sonst würden von ihm womöglich auch welche kommen, die sie nicht wollte. Alles verging wie im Flug, wirklich. Warum hatte sie diesen blöden Gedanken von der Toilette überhaupt gehabt? Nur einmal hatte sie diese für den vorgesehenen Zweck benutzt, ohne ihn. Schon am frühen Abend stand sie mit ihm vor diesem Gebäude etwas tiefer im Hinterland.

 

Er spazierte mit ihr durch den Garten, sperrte die Tür auf, und kramte irgendwo herum, während sie beim Eingang stehenblieb. War das noch ein Kuvert in seiner Hand?

 

„Das wäre dann noch für …“, erwähnte Harald, lächelte dezent, und sah sie direkt an. Sie versuchte ebenfalls zurückhaltend zu lächeln und trotzdem deutlich genug zu nicken. Vielleicht sollte sie nicht gleich zu Beginn einen Wunsch von ihm ablehnen, wenn es ging.

 

„Champagner?“, fragte er, als er sich bereits umgedreht hatte.

„Gerne.“

 

Er nahm die Flasche aus dem matt glänzenden Kühler auf dem niedrigen Glastisch, öffnete sie ohne Aufsehen, und schenke zwei Gläser zur Hälfte ein. Schräg gegenüber von ihm nahm sie Platz, und prostete ihm zart angedeutet zu.

 

Es war, als wollte er „Nicht schlecht!“ sagen. Zumindest war das ihr Eindruck, nachdem er sie über eine Minute von oben bis unten gemustert hatte. Ob es ihm hier, zum ersten Mal in privater Umgebung, angenehmer war? Er nahm noch einen Schluck und deutete an, dass sie sich ruhig etwas nachschenken konnte. Bei höchstens zwei Gläsern wollte sie es jedoch belassen.

 

„Ja, also wie besprochen“, versuchte sie das Gespräch fortzusetzen, „ich könnte dann gern auch …“

„Das wird sich alles zeigen!“, unterbrach er sie und klang nur ganz leicht ermahnend. „Nur kein Stress bitte.“

„Natürlich.“

 

Nach seinem letzten Schluck knallte er das Glas beinahe auf den Tisch, und setzte sich gerader auf.

 

„Ich tue mir manchmal ein bisschen schwer dabei, das Hemd auszuziehen. Wäre es vielleicht möglich …“

 

Sabine lächelte weniger dezent als vorhin, und erhob sich. Ohne Harald direkt zu berühren, setzte sie sich neben ihn und begann mit dem obersten Knopf. Er ließ ein leises, tiefes Stöhnen los, und neigte den Kopf nach hinten. Plötzlich klatschte seine Hand auf ihren Oberschenkel.

 

„Du kannst ruhig ein Stück näher rücken.“

 

Sie drängte ihr Bein an seines und setzte ihr Tun schneller fort. Seine mittelstarke Brustbehaarung war ebenfalls weiß, und er platzierte ihre Hände darauf. Sofort ließ er sie wieder los, doch sie nahm ihre Hände nicht weg, und massierte ihn sanft. Das Hemd zog er selbst aus, warf es nach hinten, und lehnte sich zurück. Sein Stöhnen klang zufrieden, als ihre Hände langsam nach unten wanderten und seine schwarze Hose erreichten. Vorsichtig tastete sie sich weiter, und bemerkte feste Formen. Das Stöhnen wiederholte sich und wurde von eine kräftigen Zucken begleitet.