Mein zweites, mir geschenktes Leben - Claudia Staffe - E-Book

Mein zweites, mir geschenktes Leben E-Book

Claudia Staffe

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Beschreibung

Ein Buch, dass Mut machen soll. Ein Buch für jeden, der erfahren möchte, wie andere mit starken Schicksalsschlägen umgehen. Und plötzlich kam das andere Auto auf ihre Fahrbahn und direkt sie zu. Dieser Unfall veränderte ihr Leben. Gebrochen, entstellt und mit dem Tode ringend, schöpft sie aufgrund ihres Lebenswillens eine unsagbare Kraft. Sie muss das Leben neu erlernen. Es wird ihr zweites Leben. Geschenkt und jeden Tag von ihr wertgeschätzt. Claudia Staffe schreibt ihre Geschichte, um anderen Menschen Kraft zu schenken, an das Unmögliche und besonders an sich selbst zu glauben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 54

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Weder der Autor, noch der Verlag oder auch der Herausgeber dieses Buches übernehmen eine Gewähr oder Haftung für den Inhalt, die möglichen in diesem Buch befindlichen Fehler oder sogar möglichen falschen Äußerungen, da der Autor, sowie der Verlag und auch der Herausgeber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung davon ausgehen, dass alle in diesem Buch gemachten Angaben und auch alle dargestellten Informationen vollständig und korrekt sind.

Die Namen der im Buch genannten Charaktere wurden teilweise verändert, um deren Privatsphäre zu schützen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Vorwort

Diese Biographie widme ich allen Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleiden mussten. Es ist schwer, damit fertig zu werden, wo viele Faktoren eine große Rolle spielen, die in Kauf genommen werden müssen.

In so einer Situation Mut zu fassen und nach einem Strohhalm zu greifen, der es ermöglicht, Ziele zu erreichen. Vor allem, die Möglichkeit zu ergreifen, wieder so zu werden, wie es vor einem schrecklichen Geschehen war.

Das Leben völlig neu entdecken und gestalten!

Welchen Weg Sie einschlagen können, sich Ziele setzen und kämpfen, möchte ich in dieser Biographie erläutern. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Die Namen habe ich geändert, um die Identität zu schützen. Ich bitte dafür um ihr Verständnis und wünsch ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihre Claudia Staffe

Kapitel 1

1967 wurde kein Friedensnobelpreis vergeben; allerdings der Nobelpreis für Literatur.

In dieser Zeit habe ich das Licht der Welt erblickt. Die ersten 15 Jahre meines Lebens verliefen wie eine ganz normale Kindheit. Die Welt erkunden, spielen und lernen mit liebenden Eltern, die sich stets um ihre Tochter bemühten und auch sorgten. Also ein ganz normales Leben, wie wir alle es kennen. Doch das sollte sich ändern.

Als ich 15 Jahre alt war besuchte ich die 10. Klasse einer Gesamtschule in Garbsen.

Zweimal in der Woche hatte ich zehn Stunden Unterricht, einmal acht Stunden und zweimal sechs Stunden. Es war zwar anstrengend, aber schön. Mein Hobby war Tanzen. Zuerst besuchte ich einen Volkstanz-Kurs.

Dieser war total langweilig. War überhaupt nicht meins. Mit acht Jahren fing ich dann an regelmäßig zur Tanzschule nach Hannover zu fahren. Latein-Amerikanisch habe ich gelernt und ich konnte sehr gut tanzen. Bronze, Silber, Gold und Goldstar hatte ich erreicht.

Meine Tanzlehrerin sagte, wenn ich so weiter machen würde, könnte ich damit sehr viel Geld verdienen. Zusätzlich machte ich noch zwei Rock`n´Roll Kurse, die sehr viel Spaß machten.

Als ich die Gesamtschule besuchte, war ich immer noch in dieser Tanzschule.

Auf der Gesamtschule habe ich mich sehr wohl gefühlt. In den Freistunden bin ich mit meiner besten Freundin Angela stets zu Karstadt gegangen, oder wir haben in der Mensa zu Mittag gegessen.

Im Sommer waren wir viel draußen, denn dort konnten wir auch Tennis spielen. Gegenüber der Schule war eine freie Fläche, wo wir uns bei schönem Wetter auf eine Bank setzten konnten.

Eines Morgens kam ich mit Fahrrad zur Schule und sah von weitem, dass sich dort etwas verändert hatte. Es standen dort mehrere Firmenwagen, und ein paar Männer liefen umher. Gut. Ich habe mir nichts dabei gedacht und bin zum Unterricht in die Schule gegangen.

Angela erzählte mir dann, dass dort ein Polizeigebäude gebaut wird. Ist ja aufregend, dachte ich mir.

Wir waren natürlich neugierig und haben uns in der großen Pause oder in der Freistunde in der Nähe der Firmenwagen aufgehalten.

An einem wirklich schönen Tag gingen wir auch wieder rüber und hatten sogar unsere Pausenbrote dabei. Plötzlich schlug das Wetter um. Es fing an zu regnen. Natürlich hatten wir keine Regenschirme dabei. Somit waren wir dem Regen hilflos ausgesetzt. Das sahen auch die Betonarbeiter. Sie saßen in einem Firmenwagen und machten gerade ihre gewerkschaftliche Pause. Die eine Tür des Wagens ging auf und ein der Männer rief: „Kommt doch zu uns rein, dann werdet ihr nicht so nass.“ Wir sahen uns an und überlegten kurz. Dann liefen wir schnell hin, da der Regen mittlerweile stärker wurde. In dem Firmenwagen saßen drei Männer. Einer von ihnen hieß Jens. Wir haben uns sehr gut unterhalten, da wir uns von Anfang an gut verstanden haben. So wiederholten wir unsere Besuche bei den Dreien in den folgenden Tagen. Leider waren die Treffen immer recht kurz, da deren Mittagspause nach einer halben Stunde endete und sie wieder arbeiten mussten. Wir fanden die Treffen aufregend und spannend.

Ich überlegte mir schon abends im Bett, was ich am nächsten Morgen anziehe werde, da ich für Jens gut aussehen wollte. Ja, er gefiel mir sehr.

In der Woche plante ich immer mit Angela das kommende Wochenende. Wir machten oft mit anderen Freunden eine Fete oder fuhren nach Hannover in die Disco.

An einem Donnerstag, an dem wir eigentlich acht Stunden haben sollten, hatten wir schon nach der sechsten Stunde Schluss.

Wir freuten uns darüber und waren schnurstracks auf dem Weg zur Bushaltestelle an der Schule.

Der Bus hatte Verspätung, und ich sah rüber zur Baustelle. Da stand Jens.

Ok, dachte ich, jetzt gehe ich einfach rüber zu ihm und wenn ich den Bus verpassen sollte, warte ich eben auf den nächsten.

„Hallo Jens!“, sagte ich. Meine Aufregung sah er mir bestimmt an.

Er sah mich mit großen Augen an und fragte mich, ob ich jetzt aus habe.

„Ja“, antwortete ich, „aber ich muss auf den Bus warten.“

Ok, meinte er zu mir, er wolle mich sowieso etwas fragen. Und dann fragte er mich, ob ich morgen schon etwas vorhabe.

Oje, jetzt war es passiert. Meine Nervosität stieg. Mir wurde ganz heiß. Ich glaube, ich bin sogar richtig rot geworden. Hoffentlich merkte er nichts.

Mit Angela wollte ich normalerweise in die Disco. Doch das war jetzt egal.

„Nichts Konkretes“, sagte ich. „Schön“, meinte Jens zur mir, „was hältst du davon, wenn wir uns morgen Mittag hier treffen, denn freitags haben wir schon um 14.00 Uhr Feierabend und ich habe beobachtet, dass du freitags nach der 6. Stunde Schluss hast. Also so gegen 13.15 Uhr.

Wenn du dann einen Moment auf mich warten würdest?“

Puh, mir zitterten die Knie, doch ich versuchte nach außen hin ruhig zu wirken.