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In diesem Roman teilen Tanja und Toni, ein Ehepaar, die Tiefen und Höhen ihrer Lebenserfahrungen und ihre Verbundenheit mit der Natur, Kunst und Musik sowie einem gesunden Sinn für Humor. Die Tiefe ihrer Verbundenheit ist nicht dieselbe, erlaubt jedoch sich anzuregen, philosophische Betrachtungen zu teilen und zu expandieren. Geschäftliche Gelegenheiten und Abenteuer öffnen Türen für Lebensfreude mit Wissensdurst sowie Kreativität. In seinem letzten Werk, Neugierde, Mut und Humor, stellt Siegfried Beckedorf seine gewählten Charaktere vor, Tanja (eine Krankenschwester und Künstlerin) und Toni (ein Pilot). Mit Erwähnung ihrer Reaktionen und wachsenden Erfahrungen und Erkenntnissen durch des Lebens Rauf und Runter, ihrer geschäftlichen und persönlichen Tätigkeiten sowie ihrer Philosophie füllen sie den Text und somit betont der Autor die Wirklichkeit und Heilung der Natur und die Kraft des menschlichen Geistes. »Barb Howard, Gewinner einer preisgekrönten Auszeichnung des Kanadischen AutorenVerbandes für Alberta«. Der Autor und seine Frau Ursula wurden ermutigt und motiviert, die Wirkungen des Zweiten Weltkrieges zu überwinden. Diamanten überall, Lieder und Musik füllten ihr Leben mit Freude und Lebenslust. "ERWACHEN ZU EINEM BEWUSSTSEIN von Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zu unserem menschlichen Potential für unglaubliche Möglichkeiten". "WER BIN ICH?"
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2018
DRUM ÜBE DICH NUR TAG FÜR TAG,
UND DU WIRST SEHEN, WAS DAS VERMAG!
(…)
UND NACH UND NACH KOMMT DER VERSTAND
UNMITTELBAR DIR IN DIE HAND.
J. W. V. GOETHE, AUS „KÜNSTLERS APOTHEOSE“
Vorwort
Die Richtung ändern
Kunst und Musik zeigen Diamanten überall
Zähle nicht die Tage – mach den Tag lebenswert
Neuer Horizont mit Musik und Singen
Mt. Kilimanjaro – Giraffen weisen den Weg
Das Flugunternehmen im Aufwind
Ein „Log Home“ im Vorgebirge – Diamanten überall
Hohe Tannen weisen die Sterne
Was ist Bewusstsein – was ist innere Stärke?
Das bleibt zu erwägen
Es war einmal ein Urknall
Unsichtbare Verbindungen
Jetzt sind wir gelandet – wer sind wir?
Natur
WASSER – wir sind Wasser
Bäume reden mit uns
Kreatives Altern
Meditation – was ist Meditation?
Ein Wandel in unserer Gesellschaft beginnt mit mir
Der Autor
Beitrag
In Zeiten von Stress übt Tanja ihre Ruhe zu bewahren. Im gegenwärtigen Moment zu leben, mit einer engen Verbundenheit mit der Natur, ist fest verwurzelt in ihrem Bewusstsein.
Sie war dabei, ihre Skizzen zu verfeinern, mit Blick auf die Fotos, die Toni, ihr Mann, von wunderbaren Szenen in den Bergen und Tälern machte. Sie freute sich auf das Wochenende in den Bergen, wo sie das taten, was sie am meisten liebten, Tanja skizzieren, Toni fotografieren.
Tanja hatte Bedenken in Bezug auf Tonis Verhalten, es hatte sich in letzter Zeit mehrmals geändert. Er schien besorgt und ängstlich, sein Gedächtnis verwirrt. Er erzählte Tanja, er sei deprimiert über das Gerede in seiner Firma bezüglich Politik, Korruption und Vergewaltigungen. Er nahm das auf, es beeinflusste seinen Beruf als Buschpilot in nördlichen Regionen. Zu Anfang ihrer Bekanntschaft erwähnte er, dass seine Eltern immer Auseinandersetzungen gehabt hatten. Sie hatten sich getrennt, als er zwölf Jahre alt war.
Toni war nach Hause gekommen, vor zwei Stunden, sein Haar durcheinander, seine Augen verwirrt. Er sagte nur wenige Worte, die Tanja nicht verstehen konnte, er hielt ihre Hand: „Es tut mir leid, Tanja. Ich komme gleich zurück.“ Er gab ihr einen Kuss und rannte zu seinem Auto. Am frühen Abend kam ein Anruf von Toni: „Tanja, bitte komm hierher zur Polizeistation. Ich muss dich sehen.“
Toni sagte: „Ich musste einen Polizeibericht unterschreiben. Angeblich war ein Junge verletzt. Die Sonne blendete mich auf dem Weg nach Hause. Ein Fußball flog gegen mein Fenster, Kinder spielten auf der Straße. Im Rückspiegel sah ich eine Gruppe von Leuten sich versammeln. Eine Angst überwältigte mich. Ich fuhr nach Hause, um eine Jacke zu holen. In meiner Verzweiflung suchte ich einen Parkplatz am Waldrand, rannte in den Wald, setzte mich auf einen liegenden Baumstamm. Ich versuchte mich zu erinnern, was geschehen war. In dieser Situation kamen zwei Polizisten auf mich zu und fragten mich, ob das Auto auf dem Parkplatz mir gehöre. Ich bejahte. Sie zeigten mir den Autoschlüssel und verlangten, dass ich ihnen folge. Tanja, es tut mir leid.“
Tief atmend sagte Tanja: „Toni, wir müssen Ruhe bewahren und guten Rat einholen. Ich werde zum Krankenhaus gehen und rausfinden, was geschehen ist.“ Sie umarmte ihn.
Eine Krankenschwester führte Tanja zu einem Jungen, zwölf Jahre alt. Er hatte einen Arm in der Binde. „Wir werden den Verband wechseln für eine weitere Röntgenaufnahme. Der Arm ist angeblich nicht gebrochen. Er wird für eine Weile Schmerzen haben“, erklärte die Schwester. Tanja presste seinen guten Arm. Der Junge erwiderte das ermutigende Lächeln von Tanja.
Toni wurde angezeigt mit dem Beweis, dass er den Ort des Unfalls verlassen hatte.
Tanja war bereit, Toni zu unterstützen und ihm zu helfen, wieder auf die Beine zu kommen.
Tanja skizzierte unvergessliche Szenen von natürlicher Schönheit, sowie Skizzen von menschlichen oder Tiergesichtern, alten Häusern. Toni half ihr, die Skizzen mit seiner Kamera zu verfeinern.
Toni musste seinen Führerschein übergeben, für eine Dauer von sechs Monaten. Sie verbrachten eine schöne Zeit in den Bergen, um die Zeit zu überbrücken. Toni freute sich über Tanjas Interesse an der Luftfahrt. Sie konnte Toni manchmal begleiten auf seinen Flügen in den nördlichen Regionen. Nach einem Besuch in einer Eskimo-Station flogen sie zurück. Es fing an zu schneien, die Flocken wurden immer größer, die Sicht sehr behindert. Toni sagte: „Ich muss umkehren.“ Tanja sah das Flugzeug die Tannenspitzen berühren, sie griff das Steuer, um das Flugzeug anzuheben. Toni rief: „Das war unser Glück, Tanja, danke sehr, Co-Pilot.“
Als Toni seine Stellung als Buschpilot verlor, wurde er aufgefordert, seinen kommerziellen Flugschein zu machen, um eine Position als Pilot zurückzuerhalten. Eine finanzielle Unsicherheit musste vermieden werden.
Tanjas tiefe Verbindung mit der Natur beruhigte sie, sich auf die gegenwärtige Situation zu konzentrieren. Sie hatte die Richtung des Fluges im Norden ändern können – die Notwendigkeit einer Änderung ihrer Situation veranlasste sie, Toni auf einen Wandel im Denken hin zu beeinflussen.
„Toni, lass uns in die Berge fahren, eine Wanderung am Lake Louise mit Aussicht auf die Gletscher wird uns guttun!“ Ein schläfrig aussehender Toni guckte Tanja mit fragenden Augen an. Tanja lächelte Toni an. „Du zitiertest Shakespeare vor einer Weile: ‚Sein oder Nichtsein‘. Sein bedeutet für mich nicht aufzugeben. Wir werden einen neuen Kurs einschlagen. Ich habe
