Rene Althaus - Rene Althaus - E-Book

Rene Althaus E-Book

Rene Althaus

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Beschreibung

Eine fesselnde und zutiefst wahre Geschichte des Menschen in drei Teilen. Sie enthält mehrere Sprachen und Intensitäten, tolle Gedichte, sehr viele Inhalte in konzentrierter Form. Das Buch ist schlicht, einfach, ehrlich, tiefsinnig, schön, aber auch Traurigkeit und verdrängter Schmerz ist zu finden. Es gleicht einem Brainstorm. Ich musste es ein zweites mal lesen. Einiges resoniert und tut sogleich inspirieren an seine eigene Kraft zu glauben. Der Autor möchte insbesondere junge Menschen aber auch Junggebliebene ermutigen, aus ihren Quellen zu schöpfen! In dieser ersten Auflage werden Erinnerungen auf eine völlig neue Art und Weise erzählt. Rene zeigt seine Geschichte von ganz früher Kindheit, über die Suche nach seiner Identität, bis hin in sein aktuelles Zeitgeschehen auf. Er zieht Parallelen zum Leben vieler Menschen, die Ihren Sinn gesucht haben oder noch auf der Suche sind. In persönlichen Worten beschreibt er seinen beruflichen Werdegang sowie historische Momente der Geschichte des Menschen. Ebenso sind tiefgründige Rückblicke und Reflexionen enthalten. 2014 war für den Autor ein besonderes Jahr. Er schreibt, dass er den Ukraine Konflikt erst im Nachhinein durch die angeblich neu rechten Mahnwachen erlebt hat. Das Land in dem Milch und Honig fließen ist die Bundesrepublik für viele DDR Bürger immer noch nicht. Das Leben des Autors ist häufig ein Balanceakt gewesen, nicht nur in den wilden Neunziger Jahren. Schwarzen Humor und Ironie hat er sich immer bewahrt. Gern würde er der jungen Generation unter die Arme greifen, es gelingt ihm immer wieder, zumindest im Kleinen. Mut aus der Gorbatschows Botschaft von Glasnost und Perestroika (Transparenz und Umstrukturierung) kann er noch heute ziehen. Seine Tochter spielt eine große und wichtige Rolle in seinem Leben. Selbstzweifel und Enttäuschungen behält er meist für sich. Und dennoch verliert er nie den Glauben daran, dass innerhalb des großen Ganzen Fortschritt möglich ist. Der Autor glaubt, das die kommenden Zwanziger Jahre ähnlich gut werden wie die des 20. Jahrhunderts. Der Autor hat keine Ambitionen was Erfolg angeht. Er ist auffällig unauffällig und möchte das auch bleiben. Er fühlt sich in seinem Umfeld meist sehr wohl. In diesem wunderbar anders geschriebenen Buch bringt Rene Althaus seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Demokratie, Empathie, gegenseitiges Verständnis und Toleranz immer wieder aufs Neue geschaffen werden sollten. Nur Veränderungen bewirken letztendlich Kontinuität.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Rene Althaus

Rene Althausim AnfangEin Leitunged eilum Gangum WeltImpressum

Rene Althaus

im Anfang

Ein Leitung

Vorfahren

Meine Großeltern mütterlicherseits wurden beide während des ersten Weltkrieges geboren. Beide hatten mehrere Geschwister woraus eine große Verwandtschaft resultiert. Mein Großvater war Stricker und meine Großmutter Näherin. Rundstrickmaschinen waren erfunden aber es sollten noch viele Jahrzehnte vergehen bis solche Technik im Eichsfeld, die Heimat meiner Vorfahren, Einzug hielt. Solch eine Maschine konnte aus einem Endlosfaden, mit Hilfe von zwei oder mehr Nadeln, die Ferse eines Strumpfes herstellen. Die Erfindung der Zungennadel und der Rundstrickmaschine mit Pendelgang, welche Mac Nary entwickelte, war damals eine Sensation. Die Eltern meines Vaters lebten im Nachbardorf Diedorf, an dessen Namen sich manche gern stoßen. Es müsste ja Das Dorf heißen. Es ist ein typisches Dorf im Eichsfeld: Kirche, Anger, Friedhof - bis zur Wende von Esda, einem Textilbetrieb mit Sitz im erzgebirgischem Thalheim, geprägt. Der Anger ist von senkrecht aufgereihten Steinplatten eingefasst und war schon immer der Versammlungsplatz des Dorfes. Er soll bereits seit dem 9. Jahrhundert als Versammlungsort, Markt und Gerichtsplatz benutzt worden sein. An der Westseite des Angers sieht man zwei Steinkreuze. Mein Großvater arbeitete für die Gemeinde. So erledigte anfallende (Bau) Arbeiten die erledigt werden mussten. Dadurch kannte er die Menschen seines Dorfes sehr gut. Meine Oma war ebenfalls Näherin.

Zurück zur Seite meiner Mutter: Ihr Heimatdorf heißt Heyerode und ist eins der zwei am südlichsten gelegenen Dörfer des Eichsfeldes. Aufgrund der geographischen Höhe unterteilt man den nördliche Teil in Untereichsfeld und den südliche Teil in Ober Eichsfeld. An Heyerodes Gemarkungsgrenze zu Hallungen liegt die Obermühle (bis in die 1960er Jahre in Betrieb) und die seit 1548 nachweisbare Untermühle. Beide sind repräsentative Fachwerkgebäude. Bei der Obermühle kann man noch das oberschlächtige Mühlrad vorfinden. Die Wasserzufuhr erfolgt über ein auf Stelzen gesetztes hölzernes Gerinne. Die Mühle ist noch funktionstüchtig. Das Grenzhaus ist der südliche Endpunkt des Mühlhäuser Landgrabens und war im Mittelalter zunächst eine Zollstelle an der Altstraße von der Reichsstadt Mühlhausen und von Oberdorla zum Werratal bei Wanfried und Treffurt. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die Straße durch das Erdgeschoss des Hauses verläuft, ursprünglich war dieser Gebäudeteil wohl ein Torturm.

Was mich antreibt: